Defender Rally triumphiert zur Halbzeit der Rallye Dakar 2026 mit sechs Etappensiegen

Defender Rally hat bei seiner ersten Teilnahme an der extremsten Rallye‑Raid‑Veranstaltung der Welt die Halbzeit der Rallye Dakar 2026 erfolgreich erreicht.

Das Team hat bisher alle sechs Etappen in der Stock‑Klasse gewonnen.

Ein erfahrenes Trio aus Fahrern und Beifahrern, bestehend aus der Dakar‑Legende Stéphane Peterhansel und Mika Metge, Rokas Baciuška und Oriol Vidal sowie Sara Price und Sean Berriman, hat jeweils zwei Etappensiege in der Stock‑Klasse für seriennahe Fahrzeuge errungen. Die sechste Etappe war mit gigantischen 920 km (zeitgemessene und Verbindungsabschnitte zusammen) die längste der Rallye Dakar. Das amerikanische Duo Sara Price und Sean Berriman gewann heute mit einer Zeit von 04:32:10 und meisterte dabei anspruchsvolle Sanddünen. Dicht dahinter folgten Rokas Baciuška und Oriol Vidal (04:34:49) sowie Stéphane Peterhansel und Mika Metge auf dem zweiten Platz (04:35:00).



Zur Halbzeit liegen der Litauer Rokas Baciuška und der Spanier Oriol Vidal mit einer Gesamtzeit von 29 Stunden, 12 Minuten und 58 Sekunden weiterhin an der Spitze der Stock‑Klasse. Das französische Duo Stéphane Peterhansel und Mika Metge liegt auf dem zweiten Platz, Sara Price und Sean Berriman auf dem vierten.

Die Fahrer treten im Defender Dakar D7X‑R an, der vom Serienmodell Defender OCTA abgeleitet ist und für die Teilnahme an der „Stock“-Kategorie der World Rally‑Raid Championship gebaut wurde. Der Rallye‑Challenger behält die robuste D7X‑Karosseriearchitektur, das Getriebe, den Antriebsstrang und den 4,4‑Liter‑V8‑Twin‑Turbo‑Motor des Defender OCTA bei, während die Modifikationen für den Wettbewerb eine breitere Spur, eine erhöhte Bodenfreiheit, eine neue Federung und eine verbesserte Kühlung umfassen.



Während des gesamten zweiwöchigen 5’000 km langen Rennens wird Defender Rally von offiziellen Partnern unterstützt: Castrol, YETI, Bilstein, Bell & Ross, Fortnite und den Zulieferern Shackleton und Alpinestars. Während die Fahrer Sanddünen und felsige Strecken bewältigen, ermöglicht eine Partnerschaft zwischen Defender und Epic Games Spielerinnen und Spielern weltweit, den Defender Dakar D7X‑R mit passender Lackierung in Fortnite und Rocket League digital zu fahren.

Jack Lambert, Head of Technical Integration, Defender Rally, sagt: „Was für ein Abenteuer das bisher war, und wir sind erst auf halbem Weg. Das gesamte Team arbeitet rund um die Uhr daran, dass unsere Fahrzeuge, die Defender Dakar D7X‑Rs, ihre beste Leistung bringen. Darüber hinaus haben wir drei Weltklasse‑Crews, die sich fachmännisch durch einige der anspruchsvollsten Geländestrecken Saudi‑Arabiens kämpfen. Die Führung in der Stock‑Klasse zur Halbzeit ist eine unglaubliche Leistung für das gesamte Team, aber wir sind uns bewusst, dass noch ein langer Weg vor uns liegt. Das Team bleibt motiviert und konzentriert sich darauf, alle drei Fahrzeuge und Crews ins Ziel zu bringen. Konstanz wird der Schlüssel sein, um alle drei Defender Dakar D7X‑Rs und ihre Crews nach Hause zu bringen.“



Sara Price, Defender Rally Fahrerin, sagt: „Es war grossartig, heute zum ersten Mal mit dem Defender in den Dünen unterwegs zu sein. Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit dazu, daher war das heute für mich eine Art Sprung ins Ungewisse. Aber ich liebe die Dünen, ich bin in den Dünen aufgewachsen, daher habe ich das schon immer gerne mit meiner Familie gemacht. Der Defender hat mich beeindruckt; ich bin begeistert davon, wie gut er sich geschlagen hat, und ich hatte heute viel Spass. Am Ende haben wir gewonnen, das war sehr aufregend.“

Rokas Baciuška, Defender Rally Fahrer, sagt: „Insgesamt war es ein langer Tag, wir sind um 06:00 Uhr morgens aufgestanden und erst spät am Abend zum Biwak zurückgekehrt. Heute war es total sandig und es gab viele Dünen, wir sind wirklich gut geklettert. Bis jetzt läuft alles gut und wir liegen weiterhin in Führung, wir müssen nur so weitermachen und sehen, ob wir es schaffen.“

Stéphane Peterhansel, Defender Rally Fahrer, sagt: „Zunächst einmal haben wir nun alle möglichen Arten von Strecken kennengelernt. Zuletzt waren wir in den Dünen unterwegs, und das Auto hat sich dort wirklich perfekt verhalten, was eine sehr gute Nachricht ist. Es war nicht einfach, denn es waren 200 km nur Dünen, darunter einige sehr knifflige, zerklüftete und holprige, aber die grossen Dünen waren mit einem so guten Motor super zu bewältigen. Wir haben es geschafft, vom Morgen bis zum Ende der Etappe nicht stecken zu bleiben. Das Ziel war es, das Auto bis zum Ende der Etappe zu bringen.“

 

Quelle: Jaguar Land Rover
Bildquelle: Jaguar Land Rover