Sport

Ambri nimmt Noah Meier ins Visier – auch Quinn bleibt ein Thema

Der HC Ambri-Piotta arbeitet bereits intensiv an seiner Defensive für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner auch mit Noah Meier von den SCL Tigers. Gleichzeitig bleibt Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers ein Thema – in Ambris Verteidigung dürften auf die kommende Saison hin mehrere Veränderungen anstehen. Meier passt gut in das Profil, das Ambri auf dem Schweizer Markt sucht. Der 24-jährige Verteidiger steht bei den SCL Tigers noch bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag. Der Linksschütze bringt vor allem Mobilität, Tempo und Qualitäten im Spielaufbau mit. In der vergangenen Saison absolvierte Meier 49 National-League-Partien und kam dabei auf ein Tor sowie zwölf Assists. Für Ambri ist die Personalie auch deshalb interessant, weil sich die Defensive für 2027/28 neu formieren dürfte. Mit Tim Heed und Isacco Dotti besitzen zwei erfahrene Verteidiger Verträge, die nach aktuellem Stand im Frühjahr 2027 auslaufen. Gleichzeitig suchen die Leventiner auf dem Schweizer Markt nach Spielern, die das Tempo erhöhen, unter Forechecking-Druck Lösungen finden und langfristig zum Kern der Mannschaft gehören können.

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Historischer Schweizer Doppelsieg: Ehammer und Kälin gewinnen Mehrkampf-Tour

Simon Ehammer und Annik Kälin haben Schweizer Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Die beiden Mehrkampf-Asse gewinnen 2026 erstmals die Gesamtwertung der World Athletics Combined Events Tour und sorgen damit für einen historischen Schweizer Doppelsieg. Beide hatten die Tour 2022 noch auf Rang zwei beendet. Ehammer setzte sich in der Zehnkampf-Wertung mit 3703 Punkten vor dem Deutschen Leo Neugebauer mit 3676 Punkten durch. Kälin gewann die Siebenkampf-Wertung mit 3653 Punkten deutlich vor Adrianna Sułek-Schubert aus Polen mit 3458 Punkten. Noch nie zuvor hatte ein Schweizer Athlet oder eine Schweizer Athletin die Tour oder deren Vorgängerformat Combined Events Challenge gewonnen. Für beide ist der Gesamtsieg die Krönung einer herausragenden Saison. Ehammer wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. Kälin gewann unter anderem in Götzis und Ratingen und steigerte ihren Schweizer Rekord im Siebenkampf bis auf 6819 Punkte.

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Avalanche eröffnet NHL-Saison mit 8:4-Gala gegen die Kings

Die Colorado Avalanche sind mit einem offensiven Feuerwerk in die NHL-Saison 2026/27 gestartet. Colorado besiegte die Los Angeles Kings in der Ball Arena mit 8:4 und erzielte allein im zweiten Drittel vier Treffer. Nathan MacKinnon und Artturi Lehkonen trafen jeweils doppelt, während Brock Nelson drei Skorerpunkte sammelte. Colorado ging durch Nelson im Powerplay nach 6:33 Minuten in Führung. Brian Dumoulin glich für Los Angeles aus, doch Parker Kelly stellte noch vor der ersten Pause auf 2:1. Im Mitteldrittel zog die Avalanche davon: MacKinnon traf bereits nach 23 Sekunden bei doppelter Überzahl zum 3:1 und legte bei 8:33 seinen zweiten Treffer nach. Nicolas Roy und Lehkonen erhöhten später auf 6:3. Die Kings blieben zwischenzeitlich gefährlich und erzielten durch Joel Armia und Trevor Moore sogar zwei Shorthander. Artemi Panarin verkürzte im Schlussdrittel noch auf 4:6, ehe Gabriel Landeskog und Lehkonen mit zwei weiteren Treffern für den deutlichen Endstand sorgten. Für Colorado ist der Sieg gleichzeitig eine eindrückliche Reaktion auf das Playoff-Duell der vergangenen Saison, als die Avalanche Los Angeles in der ersten Runde mit 4:0 Siegen ausgeschaltet hatte.

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Argentinien fegt Bolivien 4:0 vom Platz – Nico Paz glänzt

Argentinien ist mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen Bolivien in die erste Länderspielphase nach der Weltmeisterschaft gestartet. Im Estadio Mario Alberto Kempes in Córdoba trafen Lautaro Martínez, Nico Paz, Cristian Romero und José Manuel López für die Albiceleste. Besonders Nico Paz setzte mit einem Tor und einer Vorlage ein starkes Zeichen für die neue Phase unter Lionel Scaloni. Argentinien kontrollierte die Partie von Beginn an und ging in der 19. Minute in Führung. Alexis Mac Allister setzte Lautaro Martínez ein, der zum 1:0 traf. Nur zehn Minuten später erhöhte Nico Paz nach Vorarbeit von Exequiel Palacios auf 2:0. Auch nach der Pause blieb die Mannschaft klar überlegen. In der 54. Minute traf Cristian Romero nach einer Vorlage von Paz zum 3:0. José Manuel López setzte in der 86. Minute den Schlusspunkt und erzielte damit sein erstes Tor für die argentinische Nationalmannschaft. Für Argentinien war es der erste Auftritt seit dem verlorenen WM-Final gegen Spanien und zugleich der Beginn einer neuen Phase mit mehreren jüngeren Spielern.

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Botev-Präsident Iliyan Filipov in Plovdiv erschossen

Der bulgarische Fussball steht unter Schock: Iliyan Filipov, Präsident des Erstligisten Botev Plovdiv, ist in der Nacht auf Mittwoch in Plovdiv erschossen worden. Der 53-jährige Unternehmer wurde nahe seinem Wohnhaus tödlich getroffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung, zu einem möglichen Motiv oder zu Tatverdächtigen gibt es bislang keine gesicherten Angaben. Nach Angaben der Behörden ging der Notruf in den frühen Morgenstunden ein. Als Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen, konnte Filipov nicht mehr gerettet werden. Die Bezirksstaatsanwaltschaft von Plovdiv leitete unmittelbar ein Ermittlungsverfahren ein. Botev Plovdiv bestätigte später den Tod seines Präsidenten und veröffentlichte eine Trauerbotschaft. Die Nachricht löste in Plovdiv grosse Bestürzung aus. Am Mittwochabend versammelten sich zahlreiche Fans vor dem Hristo-Botev-Stadion, legten Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Auch Trainer Stanislav Genchev, der komplette Trainerstab, Spieler der ersten Mannschaft und Nachwuchsspieler nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.

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Barça-Frauen zerlegen Roma 6:0 – Schertenleib spielt durch

Die Frauen des FC Barcelona haben in der Women's Champions League ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der Titelverteidiger gewann auswärts bei der AS Roma gleich mit 6:0 und steht nach zwei Partien bei der maximalen Ausbeute von sechs Punkten. Die Schweizer Nationalspielerin Sydney Schertenleib gehörte erneut zur Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Caroline Graham Hansen eröffnete den Torreigen in der 19. Minute nach einem starken Solo. Kurz vor der Pause führte eine Aktion von Graham Hansen und Clàudia Pina zum Eigentor von Shukurat Oladipo. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Pina auf 3:0, Graham Hansen erzielte ihren zweiten Treffer und Pina schnürte ebenfalls einen Doppelpack. Ewa Pajor setzte in der 85. Minute mit dem 6:0 den Schlusspunkt. Für Barcelona setzt sich damit der starke Start in die europäische Saison fort. Bereits zum Auftakt hatte das Team von Pere Romeu Paris FC mit 5:2 bezwungen. Nach den Mittwochsspielen ist Barça das einzige Team der Ligaphase mit sechs Punkten. Für die Schweizer Perspektive bleibt besonders interessant, dass Schertenleib weiterhin regelmässig auf höchster europäischer Stufe eingesetzt wird.

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Lausanne dreht Wahnsinns-Derby gegen Servette in 101 Sekunden

Der Lausanne HC hat Genève-Servette in einem spektakulären Léman-Derby mit 6:5 nach Penaltyschiessen geschlagen. Weniger als drei Minuten vor Schluss lagen die Waadtländer noch 2:5 zurück, ehe drei Tore innert 101 Sekunden die Partie vollständig drehten. Erik Brännström verwandelte schliesslich den entscheidenden Penalty und sicherte Lausanne den Zusatzpunkt. Genève erwischte den besseren Start und ging durch Simas Ignatavicius früh in Führung. Axel Simic glich für Lausanne aus, Roger Karrer brachte die Gäste erneut nach vorne, ehe Stefan Rüegsegger noch im ersten Drittel das 2:2 erzielte. Im Mitteldrittel übernahm Servette mit Treffern von Matthew Verboon und Dave Sutter die Kontrolle und zog auf 4:2 davon. Als Simon Le Coultre in der 56. Minute das 5:2 erzielte, schien die Partie entschieden. Doch Lausanne reagierte mit einer kaum noch erwarteten Schlussoffensive: Curtis Lazar verkürzte um 57:04 auf 3:5, nur 28 Sekunden später traf Ahti Oksanen zum 4:5. Um 58:45 gelang Drake Caggiula tatsächlich noch der Ausgleich zum 5:5.

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Ronaldo verlässt Portugal-Camp – "Ich werde die Wahrheit erzählen"

Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft in Kopenhagen vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark vorzeitig verlassen. Der 41-Jährige kündigte gleichzeitig an, sich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich zu den Gründen seiner Abreise zu äussern. Damit erreicht die zuletzt angespannte Situation zwischen dem Captain und Nationaltrainer Jorge Jesus einen neuen Höhepunkt. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben", schrieb Ronaldo auf seinem Instagram-Kanal. Seine Abreise folgt auf mehrere turbulente Tage: Beim 2:1-Sieg Portugals in Norwegen sass der Rekordtorschütze während der gesamten Partie auf der Bank, obwohl Jorge Jesus zuvor einen möglichen Einsatz in Aussicht gestellt hatte. Kurz vor Ronaldos Abreise hatte Jesus an der Pressekonferenz angekündigt, dass der Superstar auch gegen Dänemark zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen müsse. Ronaldo wird diese Partie nun gar nicht bestreiten. Der Vorgang sorgt deshalb weit über Portugal hinaus für Aufsehen – zumal Ronaldo bislang 234 Länderspiele absolviert und dabei 146 Tore erzielt hat.

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Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

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Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

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Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

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Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

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Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

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Warum Ronaldo Nazário für viele der talentierteste Stürmer aller Zeiten war

Ronaldo Nazário da Lima wird bis heute von zahlreichen ehemaligen Spielern, Trainern und Fans als vielleicht talentiertester Mittelstürmer der Fussballgeschichte bezeichnet. Der Brasilianer vereinte in seiner besten Phase eine explosive Geschwindigkeit mit enormer Kraft, aussergewöhnlichem Dribbling und einem nahezu vollständigen Torabschluss. Gerade der Vergleich mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zeigt, wie ungewöhnlich Ronaldos Spielweise tatsächlich war. Seine vielleicht spektakulärste Saison spielte Ronaldo 1996/97 beim FC Barcelona. Als 20-Jähriger erzielte er 47 Tore in 49 Pflichtspielen, wurde spanischer Torschützenkönig und gewann den Goldenen Schuh. Noch bemerkenswerter war die Art seiner Tore: Ronaldo wartete nicht im Strafraum auf Zuspiele, sondern nahm den Ball teilweise bereits im Mittelfeld auf, beschleunigte an mehreren Verteidigern vorbei und umspielte anschliessend auch noch den Torhüter. Genau hier unterscheidet sich der Brasilianer von vielen anderen grossen Torjägern. Ronaldo war kein reiner Strafraumstürmer und auch kein klassischer Flügelspieler. In seinen besten Jahren konnte er praktisch einen kompletten Angriff alleine durchführen. Seine schweren Knieverletzungen verhinderten später, dass diese extreme Explosivität über eine ähnlich lange Zeitspanne erhalten blieb wie bei Messi oder Cristiano Ronaldo.

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Wer erinnert sich an Petr Malkov? Das macht die Ambri-Legende heute

Petr Malkov gehört zu jener Generation von Spielern, die den HC Ambri-Piotta Anfang der 1990er-Jahre nachhaltig prägten. Gemeinsam mit Yuri Leonov brachte der Ukrainer eine neue technische und spielerische Qualität in die Leventina und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Heute ist es deutlich ruhiger um den inzwischen 66-Jährigen geworden. Malkov kam 1991 nach Ambri und sammelte während seiner Zeit als Spieler für die Biancoblù 121 Skorerpunkte in lediglich 83 Partien – 48 Tore und 73 Assists. Gemeinsam mit Leonov und Schweizer Leistungsträgern wie Peter Jaks gehörte er zu einer Mannschaft, die 1992 und 1993 bis in den Playoff-Halbfinal vorstiess und die Valascia regelmässig zum Kochen brachte. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Malkov dem Eishockey praktisch durchgehend verbunden. Er arbeitete als Trainer, Assistent und Nachwuchsverantwortlicher in der Schweiz, war von 2008 bis 2010 Assistenztrainer bei Torpedo Nischni Nowgorod in der KHL und kehrte später erneut nach Ambri zurück. Seine letzte klar dokumentierte Tätigkeit führte ihn nach Italien zu Hockey Como.

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Rooney will City-Medaille nicht: "Wir haben es nicht verdient"

Wayne Rooney würde eine nachträglich zugesprochene Premier-League-Medaille für die Saison 2011/12 ablehnen. Manchester United verlor den Titel damals nur aufgrund der Tordifferenz an Manchester City. Nach dem Schuldspruch gegen City sagt Rooney nun klar, dass United den Titel sportlich nicht verdient habe. Der frühere United-Stürmer äusserte sich im Podcast "Stick to United" zum Urteil gegen Manchester City und zu möglichen Sanktionen. Sollte City seine damaligen Titel tatsächlich aberkannt bekommen, könnte Manchester United theoretisch zum Meister von 2011/12 erklärt werden. Rooney hält davon jedoch wenig. "Ich würde mich damit nicht wohlfühlen", sagte der frühere englische Nationalspieler sinngemäss. Für Rooney ist entscheidend, dass United den Titel damals auf dem Platz aus der Hand gab. Die Mannschaft von Sir Alex Ferguson hatte zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung, liess City aber wieder herankommen und verlor die Meisterschaft schliesslich am dramatischen letzten Spieltag.

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Keane attackiert City: "Medaillen in den Müll"

Roy Keane hat nach dem Schuldspruch gegen Manchester City mit ungewöhnlich scharfen Worten reagiert. Der frühere Captain von Manchester United erklärte, City-Spieler sollten ihre gewonnenen Premier-League-Medaillen "in den Müll" werfen. Manchester City bestreitet die Vorwürfe weiterhin und hat angekündigt, gegen den Entscheid der unabhängigen Kommission vorzugehen. Die Premier League hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Manchester City wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten schuldig gesprochen wurde. Nach den Feststellungen der unabhängigen Kommission verwendete der Klub zwischen 2009/10 und 2017/18 unter anderem Scheinverträge, reichte unzutreffende Finanzabschlüsse ein und verschleierte gegenüber Prüfern und Fussballbehörden die tatsächliche finanzielle Situation. Keane geht in seiner Bewertung noch einen Schritt weiter. Der 55-Jährige argumentiert, dass die sportlichen Erfolge aus dieser Zeit nun zwangsläufig unter einem Schatten stehen. Gleichzeitig gibt es Widerspruch: Andere ehemalige Profis betonen, dass die Spieler selbst an den Finanzkonstruktionen nicht beteiligt gewesen seien und deshalb nicht persönlich für die Verstösse der Klubführung verantwortlich gemacht werden könnten.

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Vier Punkte zum Start – trotzdem bleiben bei Xavis Oranje Fragen

Xavi Hernández ist als niederländischer Nationaltrainer resultatmässig ordentlich gestartet. Nach dem 1:1 gegen Deutschland und dem 2:1-Auswärtssieg in Serbien steht Oranje mit vier Punkten auf Rang zwei der Nations-League-Gruppe A2. Trotzdem gibt es bereits Diskussionen um Spielweise, Pressing und die personellen Entscheidungen des neuen Bondscoachs. Besonders nach dem Sieg in Belgrad machte Xavi selbst deutlich, dass ihm das Resultat allein nicht genügt. Der Spanier kritisierte das Pressing seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit und bemängelte, dass Oranje vorhandene Räume zu selten konsequent attackierte. Auch beim schnellen Verlagern des Spiels und beim Breitengeben sieht der neue Nationaltrainer noch Verbesserungspotenzial. Gleichzeitig zeigt die Tabelle, dass der Start keineswegs misslungen ist. Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien ist noch ohne Zähler. Schon am Donnerstag wartet auswärts in Griechenland damit ein richtungsweisendes Duell um die Tabellenführung.

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