Finanzen

Benzin und Diesel verteuern sich erneut: Warum die Preise derzeit weiter steigen

Die Preise für Benzin und Diesel steigen in der Schweiz erneut. Während Benzin diese Woche um rund drei Rappen pro Liter teurer wird, erhöht sich der Dieselpreis um rund fünf Rappen. Neben der angespannten Lage im Nahen Osten tragen auch eingeschränkte Raffineriekapazitäten und deutlich höhere Transportkosten auf dem Rhein zu den hohen Preisen bei. Die Entwicklungen im Nahen Osten sorgen weiterhin für Unsicherheit an den Energiemärkten. Gegen Ende vergangener Woche sind die Preise für Benzin und Diesel in der Schweiz bereits um drei Rappen pro Liter gestiegen. Diese Woche folgt ein weiterer Anstieg um rund drei Rappen pro Liter für Benzin und fünf Rappen pro Liter für Diesel. Bleifrei 95 kostet aktuell im Durchschnitt 1.87 Franken pro Liter, Diesel 2.05 Franken pro Liter. Gemäss TCS bleiben die Preise für Treibstoff und andere Erdölprodukte jedoch auch aus weiteren Gründen auf einem hohen Niveau.

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Steigende Lebensmittelpreise treiben immer mehr Amerikaner in die Verschuldung

Die Kosten für Lebensmittel sind in den USA in den vergangenen fünf Jahren um 32 Prozent gestiegen. Um ihren Lebensstandard zu halten, bezahlen immer mehr Menschen ihre Einkäufe mit der Kreditkarte. Laut Daten des Urban Institute haben die gestiegenen Preise mehr als jeden vierten Amerikaner im erwerbsfähigen Alter in Kreditkartenschulden getrieben. Die Entwicklung deutet laut den Autoren der Untersuchung auf eine zunehmende finanzielle Belastung vieler Familien hin. Besonders die Mittelschicht gerät durch die steigenden Lebenshaltungskosten zunehmend unter Druck.

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Lieferketten bleiben für viele Unternehmen ein unterschätztes Geschäftsrisiko

Unternehmen in Singapur sind auf grössere Störungen ihrer Lieferketten deutlich besser vorbereitet als ihre Wettbewerber in anderen wichtigen Wirtschaftsnationen. Das zeigt der „2026 Global Supply Chain Resilience Outlook“ der Proxima Group. 23 Prozent der Unternehmen im Insel- und Stadtstaat gehen davon aus, ihren Betrieb auch bei einem schweren Lieferkettenschock vier bis sechs Monate aufrechterhalten zu können. Damit liegt Singapur deutlich vor den USA, Deutschland, Grossbritannien und Australien.

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Grossunternehmen und KMU stärken gemeinsam den Wirtschaftsstandort Zürich

99 Prozent aller Unternehmen im Kanton Zürich sind KMU. Gleichzeitig leisten die Grossunternehmen einen überproportional grossen Beitrag zur Zürcher Wirtschaft. Auf sie entfallen rund 40 Prozent aller Arbeitsplätze und der Wertschöpfung. Zudem bezahlen sie schätzungsweise rund die Hälfte der Gewinnsteuern im Kanton Zürich. Darüber hinaus sind die Grossunternehmen wichtige Partner für die KMU, sowohl als Abnehmer als auch als Lieferanten. Dies zeigt eine Analyse des Amts für Wirtschaft.

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Tag der Versicherer St.Gallen – Prävention, Resilienz und psychische Gesundheit im Fokus

Naturgefahren, Cyberangriffe und die starke Zunahme psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig tragfähige Versicherungslösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wie Risiken auch künftig tragbar und finanzierbar bleiben, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Tag der Versicherer in St. Gallen. Für eine zweite Amtsperiode als Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bestätigt wurde Stefan Mäder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mirjam Bamberger, Patric Deflorin und Peter Giger.

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belmedia AG: Vom Luzerner Agenturmodell zum digitalen schweizweiten Medienverlagshaus

Die belmedia schlägt ein neues Kapitel auf: Aus der Agentur belmedia GmbH wird die belmedia AG. Die Anpassung der Rechtsform markiert einen Schritt, der die Entwicklung des Luzerner Unternehmens sichtbar macht. Was 2010 als Werbeagentur mit eigenen Projekten begann, hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen digitalen Medienverlagshaus mit eigener Redaktion und einem breiten Netzwerk spezialisierter Online-Magazine entwickelt. Mit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft wird diese Entwicklung nun auch formal nachvollziehbar. Der Gesellschaftszweck wurde unverändert in die neue Rechtsform übernommen und beschreibt die heutige Tätigkeit der belmedia AG bereits seit Längerem treffend. Die belmedia AG bezweckt alle Tätigkeiten im Medienbereich und in der Informationsvermittlung, insbesondere im Verlagswesen, sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation.

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Schilthornbahn blickt nach Rekordjahr 2025 auf starkes Wachstum und neue Projekte

An der 64. ordentlichen Generalversammlung der Schilthornbahn AG in Mürren blickte das Unternehmen auf ein Rekordjahr 2025 zurück. Gleichzeitig präsentierte die Bergbahnbetreiberin eine äusserst positive Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2026. Insgesamt nahmen 597 Aktionäre teil, davon 261 vor Ort im Alpinen Sportzentrum Mürren. Vertreten waren 24'584 Aktienstimmen, was 63,85 Prozent des Aktienkapitals entspricht.

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Trotz steigender Prämien wechseln nur wenige Schweizer ihre Autoversicherung

In der Schweiz mussten 69 Prozent der Autofahrer in den letzten zwei Jahren eine Erhöhung ihrer Autoversicherungsprämie hinnehmen. In der italienischen Schweiz steigt dieser Anteil sogar auf 78 Prozent. Dennoch haben landesweit nur 12 Prozent der Bevölkerung im letzten Jahr den Autoversicherer gewechselt. Seit 2010 bietet das Online-Vergleichsportal bonus.ch Versicherten in der Schweiz jährlich die Möglichkeit, sich zu ihrer Autoversicherung zu äussern. Im Jahr 2026 befasst sich die Umfrage zudem mit den Themen Prämienerhöhungen, prämienbestimmende Kriterien und Versicherungswechsel.

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EZB erhöht Leitzins auf 2,25 Prozent und signalisiert begrenztes weiteres Zinspotenzial

Nach fast einem Jahr Stillstand setzt sich die Europäische Zentralbank (EZB) wieder in Bewegung. Sie erhöht ihre Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte, um dem energiepreisbedingten Anstieg der Inflation entgegenzuwirken. „Die schwache Konjunktur erschwert die Aufgabe der EZB. Daher erachten wir das Zinserhöhungspotenzial der EZB als begrenzt und gehen von höchstens einer zusätzlichen Zinserhöhung aus“, erklärt Valentino Guggia, Ökonom der Migros Bank. Die Schweizerische Nationalbank stehe nicht unter Druck, ebenfalls die Zinsen anzuheben.

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E-Bike richtig versichern: Worauf es bei Diebstahl, Unfall und Akku ankommt

Elektrofahrräder liegen nach wie vor im Trend. Wer morgens entspannt zur Arbeit radelt, weiss, warum. E-Bikes sind jedoch deutlich teurer als unmotorisierte Modelle – und damit wachsen auch die Risiken. Worauf es bei der Absicherung dieser hochwertigen Räder zu achten gilt, erklärt Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin.

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Neue Plattformtechnologie macht CO₂ zur Ressource für die Chemieindustrie

Die chemische Industrie steckt in fast allen Alltagsprodukten, ist aber zugleich für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. ETH-Forscherin Ronja Rappold will das ändern. Als ETH Pioneer Fellow entwickelt sie mit ihrem geplanten ETH-Spin-off „Teno Bioworks“ Mikroorganismen, die CO₂ in nützliche Chemikalien umwandeln.

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Anpassung der Energieverordnung bringt neue Anforderungen für PV-Anlagen

Der Verband der unabhängigen Energieerzeuger (VESE) nimmt Stellung zur kürzlich veröffentlichten Änderung der Energieverordnung (EnV), welche am 1. Januar 2027 in Kraft treten wird. Die Neugestaltung des Vergütungsregimes, das künftig auf einer Verknüpfung von stündlichen Spotmarktpreisen und quartalsweisen Referenzmarktpreisen basiert, stellt Anlagenbetreiber vor erhebliche technische sowie administrative Herausforderungen, erfordert kostspielige Nachrüstungen und beeinflusst die wirtschaftliche Kalkulierbarkeit von Photovoltaik-Investitionen massgeblich.

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Ferienwohnungen in den Alpen werden teurer – Schweiz bleibt Spitzenreiter

Die fünf teuersten Ferienimmobilienmärkte im Alpenraum befinden sich in der Schweiz. An der Spitze steht Gstaad, wo Ferienwohnungen im gehobenen Segment im Durchschnitt rund 25 000 Franken pro Quadratmeter kosten. Die Destination Engadin/St. Moritz folgt auf dem zweiten Platz mit Quadratmeterpreisen von etwa 24 000 Franken. Verbier, Andermatt und Zermatt komplettieren die Top Fünf, wobei die durchschnittlichen Preise jeweils bei 21 000 Franken pro Quadratmeter beginnen.

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Feedback- und Gehaltsgespräche werden zum strategischen Faktor für Unternehmen

Einer aktuellen Studie des globalen Talent-Solutions-Partners Robert Walters zufolge geben 23 % an, sich nach ihrer letzten Leistungsbeurteilung weniger positiv in Bezug auf ihre Rolle zu fühlen. Nur 17 % berichten, dass das Gespräch ihre Erwartungen an die berufliche Zukunft verbessert habe. Für Unternehmen steigt damit der Druck, Motivation und Vertrauen in der Belegschaft zu sichern – insbesondere mit Blick auf die zweite Jahreshälfte.

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Fussballerin Géraldine Reuteler mit Nidwaldner Sportpreis 2026 ausgezeichnet

Ein besonderer Abend für eine erfolgreiche Nidwaldner Fussballerin: Am Freitagabend, 29. Mai, wurde Géraldine Reuteler (27) von der Abteilung Sport mit dem Nidwaldner Sportpreis ausgezeichnet. Den feierlichen Rahmen legte ein abwechslungsreiches Programm mit familiärem Charakter. Ehemalige Trainer des FC Stans, ihre Eltern und Brüder sowie Weggefährtinnen auf dem Fussballplatz waren in den Theatersaal im Kollegi Stans gekommen, um Géraldine Reuteler persönlich zu gratulieren.

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Forscher erzeugen 380 wissenschaftliche Finanzartikel in zwölf Stunden mit KI

Laut Mihail Velikov von der Pennsylvania State University und Robert Novy-Marx von der University of Rochester können KI-basierte Tools wissenschaftliche Finanzpublikationen in Massen produzieren, die sich von „echten“, also von Menschen verfassten Forschungsarbeiten, kaum unterscheiden. In gerade einmal zwölf Stunden haben die Experten mit diesen Hilfsmitteln 380 veröffentlichungsreife finanzwissenschaftliche Arbeiten generiert. „KI kann mittlerweile eine Unmenge an Arbeiten in grossem Massstab produzieren, und das wird die Art und Weise verändern, wie wir Wissen generieren und verbreiten“, sagt Velikov. „Dies ist ein Frühwarnsignal dafür, was mit modernen KI-Fähigkeiten auf uns zukommt“, so der Forscher weiter.

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Wer nicht raucht, kann über 500’000 Euro Vermögen aufbauen

Würden Raucher die für Zigaretten und Co in 30 Jahren ausgegebenen rund 186’000 Euro stattdessen in einen ETF-Sparplan investieren, könnten sie mehr als eine halbe Mio. Euro Depotvermögen ansparen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. „Für einen möglichst effektiven Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs die beste Wahl. Dabei werden Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern gleich wieder in neue ETF-Anteile investiert. So entfaltet der Zinseszins-Effekt seine volle Wirkung“, unterstreicht Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

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Swiss Equestrian und TWINT vereinfachen Zahlungen bei Events im Schweizer Pferdesport

Swiss Equestrian und TWINT gehen eine Partnerschaft ein, die ganz im Zeichen von Innovation, modernen Dienstleistungen und der Unterstützung der Schweizer Pferdesport-Community steht. Gemeinsam wollen die beiden Organisationen dazu beitragen, den organisierten Pferdesport auf Vereins- und Veranstalterebene in der Schweiz durch einfache, digitale Zahlungsprozesse zu unterstützen und administrative Abläufe näher an den Bedürfnissen von Veranstaltern, Vereinen, Athletinnen und Athleten, ehrenamtlich Engagierten sowie Fans weiterzuentwickeln. Als führende Schweizer Bezahl-App steht TWINT für Innovation, Einfachheit und digitale Nähe zum Alltag der Menschen. Werte, die auch für Swiss Equestrian zentral sind, insbesondere bei der Organisation von Vereinsaktivitäten, Nachwuchsangeboten und Veranstaltungen, bei denen einfache und moderne Bezahlprozesse zunehmend erwartet werden.

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