Haus, Garten & Einrichtung

Gartenpool bauen: Was rechtlich gilt und wie er für Kinder, Haustiere und Wildtiere sicher wird

Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten. Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.

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Innovatives Photovoltaik-System liefert bis zu 56 Prozent mehr Ertrag als starre Anlagen

Forschende der Technischen Universität Graz haben mit "FLAPTrack" ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das höhere Stromerträge mit einem automatischen Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee verbindet. Die Anlage richtet ihre Solarmodule kontinuierlich nach dem Stand der Sonne aus und faltet sie bei Unwetter oder während der Nacht automatisch zusammen. Kernstück der Entwicklung ist ein patentierter linearer Aktuator, der sowohl die Ausrichtung der Module zur Sonne als auch den Faltmechanismus übernimmt. Durch diese Doppelfunktion sollen Installations- und Betriebskosten sinken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert werden. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 1,8 kWp ist bereits auf dem Campus der Technischen Universität Graz in Betrieb.

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Photovoltaikanlage reinigen: Sinnvoll oder besser den Fachbetrieb rufen?

Photovoltaikanlagen gelten als wartungsarm – trotzdem stellt sich für viele Besitzerinnen und Besitzer früher oder später die Frage: Lohnt sich eine Reinigung der Module, oder ist das reine Geldverschwendung? Die Antwort ist differenzierter, als viele Reinigungsfirmen glauben machen. Photovoltaikmodule müssen in der Schweiz gesetzlich nicht gereinigt werden, und in den meisten Fällen erledigt der Regen einen Grossteil der Arbeit von selbst. Es gibt aber Situationen, in denen sich eine professionelle Reinigung tatsächlich lohnt. Dieser Ratgeber ordnet ein, wann das der Fall ist – und wann besser die Finger davon zu lassen sind.

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Stadt Zürich erweitert Grundstück für künftige Wohnsiedlung in Schwamendingen

Die Stadt Zürich erweitert ihr Grundstück bei der Wohnsiedlung Ueberlandstrasse in Zürich-Schwamendingen. Für 7,97 Millionen Franken erwirbt sie zwei angrenzende Landflächen und verbessert damit die Voraussetzungen für eine künftige Entwicklung des Areals. Mit dem Kauf gewinnt die Stadt mehr Spielraum für eine spätere Neubebauung und kann die städtebauliche Gestaltung des Grundstücks langfristig flexibler planen.

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Minergie-Standard einfach erklärt: Was Minergie, Minergie-P und Minergie-A bedeuten

Wer in der Schweiz baut oder saniert, stösst früher oder später auf den Begriff Minergie. Das Label gilt seit Jahrzehnten als Gütesiegel für energieeffiziente Gebäude – doch was genau steckt eigentlich dahinter, und welcher der verschiedenen Minergie-Standards passt zu welchem Bauvorhaben? Minergie ist längst mehr als ein Nischenlabel für ökologisch besonders engagierte Bauherrschaften. Zehntausende Gebäude in der Schweiz tragen mittlerweile ein Minergie-Zertifikat – vom Einfamilienhaus über Schulen bis zu Spitälern. Wer die Grundlagen kennt, kann bei einem Bau- oder Sanierungsprojekt gezielter mitreden.

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Innovatives Haus versinkt bei Waldbränden und Tornados vollständig im Untergrund

Ingenieure von HiberTec Homes haben ein Haus entwickelt, das sich bei drohenden Waldbränden oder Tornados vollständig im Boden versenken lässt. Innerhalb von rund 15 Minuten verschwindet das Gebäude in einem geschützten unterirdischen Raum und soll so vor Feuer und extremen Unwettern bewahrt werden. Die Innovation wurde vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen entwickelt. In Regionen wie Kalifornien, Spanien oder Portugal werden jedes Jahr zahlreiche Häuser durch Waldbrände zerstört. Auch Tornados verursachen immer wieder erhebliche Schäden an Gebäuden.

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Vom Wickeltisch bis zum Babybett: So gelingt das Einrichten des Babyzimmers für Eltern

Ein eigenes Zimmer für das Baby einzurichten, gehört für viele werdende Eltern zu den schönsten Vorbereitungen auf die Geburt. Doch zwischen Wickelkommode, Babybett und Deko-Ideen stellt sich schnell die Frage: Was braucht es wirklich – und worauf kommt es bei der Sicherheit an? Ein Babyzimmer muss nicht perfekt sein, um dem Nachwuchs ein gutes Zuhause zu bieten. Mit einer durchdachten Grundausstattung, ein paar klaren Sicherheitsregeln und Möbeln, die mit dem Kind mitwachsen, lässt sich mit überschaubarem Aufwand ein Raum schaffen, in dem sich sowohl das Baby als auch die Eltern wohlfühlen.

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Hitzeschutz am Fenster: Transparente Folien reduzieren Wärme und entlasten Klimaanlagen

Die Zahl der Hitzetage hat sich in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht. Experten erwarten eine weitere Zunahme – doch ausgerechnet eine nahezu unsichtbare Innovation am Fenster könnte künftig helfen, Wohnungen schneller und nachhaltiger vor Überhitzung zu schützen. Nach Daten der GeoSphere Austria hat sich die Zahl der Hitzetage – also Tage mit Temperaturen ab 30 Grad Celsius – in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht. Was früher als aussergewöhnlicher Rekordsommer galt, ist heute vielerorts bereits Normalität. In einzelnen Städten wurden zuletzt sogar mehr als 50 Hitzetage pro Jahr gemessen.

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Roadhouse Luzern schliesst nach 22 Jahren ohne Ruhetag für Umbau und Neuausrichtung

Der letzte Abend im bisherigen Roadhouse steigt am 25. Juli. Die Wiedereröffnung ist am 9. September 2026, auf den Tag genau 22 Jahre nach der ersten Öffnung. Das Roadhouse Luzern direkt beim Hauptbahnhof schliesst erstmals seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 für einen Umbau. Nach 22 Jahren, in denen das Lokal an keinem einzigen Tag geschlossen war, geht der bekannte Betrieb für rund sechseinhalb Wochen in Pause. Der letzte Abend im bisherigen Roadhouse findet am Samstag, 25. Juli statt, geöffnet ist bis um 04.00 Uhr in der Nacht auf Sonntag, 26. Juli. Wiedereröffnet wird am 9. September 2026.

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Warum Holz und Furnier für ein gesundes Raumklima und mehr Wohnqualität sorgen

Holz und furnierte Oberflächen begleiten uns ein Leben lang. In unseren Wohnungen nutzen wir täglich zahlreiche Produkte aus oder mit dem Besten des Waldes: Treppen, Türen, Böden, Möbel, Küchenutensilien, Schreibgeräte und vieles mehr. Manche davon sind so selbstverständlich, dass wir sie kaum bewusst wahrnehmen – und doch prägen sie seit Jahrhunderten die Atmosphäre unserer Räume. Die warmen, natürlichen Brauntöne von Holz und edlem Furnier vermitteln Geborgenheit, Ruhe und ein angenehmes Raumgefühl. Doch nicht nur die Optik, auch das Material selbst verbessert das Raumklima auf natürliche Weise. Ein gutes Raumklima entsteht, wenn Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gleichgewicht sind. Holz und Furnier können hier aktiv unterstützen: Sie nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf und geben sie bei Trockenheit wieder ab. Fachleute nennen das „hygroskopisch“. Die Faustregel lautet: Je mehr echtes Holz oder hochwertiges Furnier in einem Raum vorhanden ist, desto stabiler bleibt das Raumklima.

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Trockenbauwand richtig bauen: Die komplette Profi-Anleitung für Heimwerker

Eine Trockenbauwand ist eines der dankbarsten Projekte für ambitionierte Heimwerker: kein Mauern, kein wochenlanges Warten auf trocknenden Mörtel, dafür ein Ständerwerk, das an einem Wochenende steht. Wer die Grundregeln zu Profilabstand, Plattenversatz und Schallschutz kennt, erhält eine Wand, die aussieht und hält wie vom Profi gebaut. Schiefe Ständer, hörbare Geräusche aus dem Nachbarzimmer oder Risse an den Plattenfugen nach wenigen Monaten – auch bei Trockenbauwänden entscheidet sich der Erfolg vor allem in der Ausführung des Ständerwerks. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, worauf es ankommt.

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Hecke, Baum, Strauch: Was Grundeigentümer an Strassen und Trottoirs beachten müssen

Die Hecke wächst, die Äste hängen tiefer, und irgendwann ragt das Grün auf den Gehweg oder verdeckt die Sicht an der Ausfahrt. Was im eigenen Garten harmlos wirkt, kann für andere Verkehrsteilnehmende gefährlich werden – und für Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer rechtliche Konsequenzen haben. In der Schweiz gilt: Wer ein Grundstück besitzt, ist für die Bepflanzung an Strassen und Trottoirs verantwortlich. Das ist keine Frage der Kulanz, sondern des Gesetzes. In allen Kantonen sind Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Bäume, Sträucher und Hecken den Verkehr weder behindern noch gefährden. Bei Nichtbeachtung dieser Vorschriften werden die Arbeiten durch kantonale Strassenwärter oder Gemeindewerkhöfe auf Kosten der Pflichtigen vorgenommen. Ein Ersatzanspruch kann nicht geltend gemacht werden. Es lohnt sich also, jetzt nachzuschauen – bevor jemand anderes es tut.

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Gesunder Beerengenuss aus der Schweiz: Obstverband erwartet grössere Ernte 2026

Jetzt gibt es wieder Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren aus Schweizer Produktion. Der Schweizer Obstverband erwartet dieses Jahr eine leicht höhere Strauchbeerenernte als 2025. Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer erfreulichen Schweizer Strauchbeerenernte: 2'411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren, 506 Tonnen Brombeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren werden dieses Jahr erwartet. Bis auf die Brombeeren liegt die Ernteschätzung überall höher als im Vorjahr.

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Vom Grabstein bis zur Küchenarbeitsplatte: Der Steinmetz zwischen Tradition und CNC-Technik

Wer an einem alten Kirchenportal vorbeispaziert, über einen Natursteinboden geht oder in einer Küche mit Marmorarbeitsplatte kocht, begegnet dem Werk eines Steinmetzes – oft ohne es zu wissen. Der Steinmetz zählt zu den ältesten Handwerksberufen der Welt, und dennoch ist er heute so gefragt wie selten zuvor. Zwischen uralter Tradition und modernster CNC-Technik hat sich ein Beruf entwickelt, der weit mehr kann, als es auf den ersten Blick scheint. Stein ist zeitlos. Das gilt für das Material selbst – und für den Menschen, der ihn bearbeitet. Ob gotische Kathedrale, modernes Wohnhaus oder Küche im Loft-Stil: Naturstein begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden, und der Steinmetz sorgt dafür, dass er auch in Zukunft seinen Platz hat. Die ältesten bekannten Steinmetzarbeiten stammen aus der Altsteinzeit und sind rund 40'000 Jahre alt – zum Vergleich: Die ägyptischen Pyramiden sind gerade einmal 4'500 Jahre alt.

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Aargau will Klosterhalbinsel Wettingen als Museumsstandort langfristig sichern

Das Museum Aargau hat auf der Klosterhalbinsel Wettingen im Rahmen eines seit 2022 laufenden Pilotprojekts erfolgreich ein museales Angebot aufgebaut. Die Klosterhalbinsel Wettingen etablierte sich seither als lebendiger Kultur-, Vermittlungs- und Begegnungsort. Als Standort von Museum Aargau trägt er wesentlich zur kulturtouristischen Profilierung des Kantons Aargau bei. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat deshalb, die Klosterhalbinsel Wettingen dauerhaft als Standort von Museum Aargau weiterzubetreiben. Die öffentliche Anhörung dazu dauert vom 26. Juni bis 25. September 2026.

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Gesicherter Freigang für Katzen: Was auf Balkon, Terrasse und im Garten möglich ist

Irgendwo in der Schweiz wartet heute jemand auf seine Katze. Sie ist gestern Abend nicht nach Hause gekommen. Vielleicht taucht sie wieder auf. Vielleicht nicht. Dieses Szenario kennen viele Katzenhalter. Katzen, die unkontrolliert draussen unterwegs sind, sind täglich Gefahren ausgesetzt: dem Strassenverkehr, Revierkämpfen, Vergiftungen, Wildtieren, landwirtschaftlichen Maschinen und leider auch Menschen, die es nicht gut mit ihnen meinen. Nicht jede Gefahr trifft jede Katze. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann etwas passiert, ist real – und sie steigt mit jedem Jahr. Tierärztinnen und Tierschutzorganisationen sehen das täglich. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen, die Katzen genauso glücklich machen – und die deutlich sicherer sind.

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Gartenhaus streichen: Holzschutz im Sommer – Tipps für Lasur, Farbe und Vorbereitung

Der Sommer ist die beste Zeit, um das Gartenhaus zu streichen – aber auch die tückischste. Zu viel Sonne, zu wenig Regen, die richtigen Temperaturen: Wer wann streicht und wie vorgeht, entscheidet darüber, ob der Anstrich ein Jahr oder zehn Jahre hält. Ein Gartenhaus aus Holz braucht regelmässige Pflege. Wer das versäumt, bekommt es früher oder später mit Rissen, Vergrauung, Pilzbefall und im schlimmsten Fall mit morschem Holz zu tun. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Vorgehen ist das Streichen eines Gartenhauses kein Hexenwerk – und die investierten Stunden zahlen sich über Jahre hinaus aus.

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Unkraut abflammen: Wie man es richtig macht, Brände verhindert und was erlaubt ist

Ein warmer Junitag, die Fugen der Einfahrt sind mal wieder grün – wer greift da nicht gerne zum Abflammgerät. Schnell, ohne Chemie, rückenschonend. Doch was viele unterschätzen: Unkrautbrenner arbeiten mit Temperaturen zwischen 650 und 1000 Grad Celsius. Der Einsatz dieser Geräte birgt daher immer die Gefahr, unbeabsichtigt einen Brand auszulösen. Wer ein paar Grundregeln kennt, kann das Risiko auf ein Minimum reduzieren. Unkraut abflammen ist in der Schweiz grundsätzlich erlaubt – allerdings unterliegt es der Sorgfaltspflicht. Es gelten allgemeine Brandschutzvorgaben, wie sie etwa in der Richtlinie 12-15 der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) geregelt sind. Diese verlangt, dass bei Arbeiten mit Feuer im Freien alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schaden an Menschen und Gebäuden zu verhindern. In gewissen Gemeinden können weitergehende Einschränkungen gelten – etwa bei anhaltender Trockenheit oder in Waldnähe.

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