Heuschnupfen im Frühling – Was hilft?

Der vermehrte Pollenflug im Frühjahr verursacht bei Allergikern Niesreiz, Fliessschnupfen und Augenjucken. Die Symptome ähneln einer normalen Erkältung, doch sie müssen anders behandelt werden.

Spätestens, wenn die Beschwerden nach einer Woche anhalten, muss von einer allergischen Erkrankung oder von einem komplizierten Atemwegsinfekt ausgegangen werden.

Viele Medikamente gegen Pollenallergie sind frei verkäuflich. Dennoch wird zum Besuch eines Arztes geraten, um mögliche Nebenwirkungen sowie die Dosierung abzuklären. ProSens Protect & Relief nutzt den natürlichen Wirkstoff Sorbitol, der ein physiologisches Abschwellen der Schleimhäute hervorruft. Dabei wirkt das Nasenspray lokal und gezielt. Sorbitol bindet überschüssiges Wasser der Nasenschleimhäute und lässt die Schwellung schneller abklingen, damit man wieder frei atmen kann. Bei Erkältungskrankheiten beugt das Spray einer viralen Neuinfektion vor und verkürzt die Erkältungsdauer. Im Folgenden erhalten Sie weitere Hinweise, wie man Symptome einer Pollenallergie behandelt.

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Lokal wirksame Präparate

Ärzte empfehlen den Einsatz lokal wirkender Präparate, um akute Beschwerden zu lindern. Nasensprays wirken beruhigend und lassen die Schleimhäute abschwellen. Augentropfen mildern das brennende Gefühl in den Augen und beugen Entzündungen wirksam vor. Bei schweren Symptomen können allergiehemmende Tropfen, Säfte und Tabletten eingesetzt werden. Sie wirken systematisch über die Blutbahn im gesamten Körper.

Antihistaminika: Gut für Nase und Augen

Augentropfen und Nasensprays mit den Wirkstoffen Levocabastin und Azelastin helfen gegen Juckreiz, tränende Augen und fliessenden Schnupfen. Als Antihistaminika hemmen sie Rezeptoren an den Schleimhautzellen, so dass der Botenstoff Histamin dort nicht andocken kann. Das hemmt die Entzündung. Die Wirkung lässt sich schon nach 15 Minuten beobachten. Wenn man sich als Allergiker während der Pollensaison im Freien aufhält, ist eine tägliche Anwendung zu empfehlen. Die Verstopfung der Nase können Sie mit abschwellenden Nasensprays, die Oxymetazolin als Wirkstoff enthalten, lösen. Experten raten allerdings, diese Medikamente maximal 10 Tage lang anzuwenden, weil sie die Schleimhäute austrocknen können.

Natürliche und pflanzliche Präparate

Gegen die Symptome einer Pollenallergie helfen auch natürliche und pflanzliche Präparate. Mit einer Solelösung können Sie eine reinigende Nasenspülung durchführen. Auf diese Weise wird die Nase von Schleim, Allergenen und anderen Partikeln befreit. Für unterwegs erweisen sich Meersalzsprays und Sprays mit Mikro-Partikeln als ideal. Sie lindern nicht nur die Symptome, sondern legen einen Schutzfilm auf die Nasenschleimhaut und stärken die Abwehrkräfte. Als pflanzliche Präparate gegen Heuschnupfen sind ätherische Öle auf der Basis von Eukalyptus und Myrte zu nennen. Sie lösen zählen und festen Schleim und normalisieren die Bildung des Sekrets. Entsprechende ätherische Öle sind in der Apotheke auch als Sprays, Tropfen, Kapseln und Säfte erhältlich.

Mastzellstabilisatoren und systematische Antihistaminika

Um für mildere Symptome zu sorgen, muss man die Mastzellen dazu bringen, weniger Histamin auszuschütten. Dabei helfen Augentropfen und Nasensprays mit Cromoglicinsäure. Weil die Wirkung erst nach mehreren Tagen eintritt, sollten Sie mit der Anwendung bereits vor der Pollensaison beginnen. Ausserdem sind Mastzellstabilisatoren weniger wirksam als systematische Antihistaminika. Letztere kommen als innerlich anzuwendende Präparate zum Einsatz, wobei Antihistaminika der zweiten Generation zu bevorzugen sind. Mit den Wirkstoffen Loratadin und Cetirizin tangieren sie das zentrale Nervensystem nicht und machen nicht müde.

 

Titelbild: Symbolbild (© fizkes – shutterstock.com)