Oberengstringen ZH: Algerier sterben mit gestohlenem Motorrad bei Flucht vor Polizei

Am Donnerstagmorgen (6.8.2026) sind in Oberengstringen zwei Männer mit einem gestohlenen Motorrad bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Kurz vor 6 Uhr fiel einem Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich auf der Autobahn A3 auf Höhe Urdorf ein Motorrad auf, welches andere Fahrzeuge links und rechts überholte und dessen Lenker keinen Helm trug.

Der Mitfahrer trug einen Helm. Der Polizist forderte den Lenker mittels Matrix-Leuchte und Sondersignalen auf, anzuhalten.

Auf der A1H Richtung Zürich verliess der Motorradlenker beim Rastplatz Oberengstringen die Autobahn.

Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierte das Motorrad dabei leicht mit einem Randstein. In der Folge verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einem abgestellten Anhänger. Darauf schlitterten die beiden Männer unter einen parkierten Lastwagen. Der Lenker und sein Mitfahrer erlitten dabei tödliche Verletzungen und verstarben noch auf der Unfallstelle.

Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen 25-jährigen und einen 26-jährigen Algerier.

Das Motorrad war in der Nacht auf Donnerstag im Kanton Zug entwendet worden. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei zudem mutmassliches Deliktsgut sicher. Dessen Herkunft ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die genauen Umstände des Unfalls werden durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt.

Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Dietikon, Rettungsdienste des Spitals Limmattal und von Schutz & Rettung Zürich, ein Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance (AAA) sowie ein Feuerwehrinspektor im Einsatz.

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich