Mägenwil AG: Zwei Algerier überfallen 53-Jährigen im Schlaf, würgen und bestehlen ihn
von belmedia Redaktion +Instagram-CH Aargau Diebstahl Einbrüche Gefängnis Gewalt Kantonspolizei Organisationen polizei.news Polizeinews Raubüberfälle Regionen Schweiz Verbrechen Waffen
Zwei Männer stiegen in der Nacht in ein Haus ein und überraschten einen Bewohner im Schlaf.
Mit einem Messer drohend, raubten sie ihm Wertsachen und flüchteten. Auf der Fahndung nahm die Kantonspolizei zwei junge Algerier unter dringendem Tatverdacht fest.
Tatort war ein Haus an der Hauptstrasse in Mägenwil, worin sich ein Pizza-Take Away sowie vermietete Zimmer befinden. Über eine Drittperson ging am Mittwoch, 9. September 2026, gegen 23.30 bei der Notrufzentrale eine Meldung ein, wonach ein Einbruch stattgefunden habe.
Vor Ort traf die Kantonspolizei auf den betroffenen Zimmerbewohner, einen 53-jährigen Ungaren. Dieser schilderte, wie er zuvor von zwei Unbekannten im Schlaf überrascht worden sei. Durch das offene Fenster eingestiegen, hätten ihn diese mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Dabei sei er auch gewürgt worden. In der Folge seien die Täter mit seinem Mobiltelefon und etwas Bargeld geflüchtet.
Mit dem erhobenen Signalement fahndete die Polizei sofort nach den beiden Tätern. Auch dank des Hinweises eines Augenzeugen stiess eine der Polizeipatrouillen am Bahnhof Mägenwil auf zwei Verdächtige. Bei näherer Überprüfung kamen ein grosses Messer sowie das Mobiltelefon des Opfers zum Vorschein. Die Kantonspolizei nahm die beiden Algerier im Alter von 24 Jahren fest. Nach ersten Erkenntnissen weilen beide rechtswidrig in der Schweiz.
Am Morgen zeigte sich, dass in der Nacht ebenfalls in Mägenwil ein parkiertes Auto durchsucht worden war und aus der Garage eines Einfamilienhauses zwei E-Bikes fehlten. Die Kantonspolizei Aargau prüft, ob auch diese Delikte auf das Konto der Festgenommenen gehen. Die Staatanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung eröffnet und wird für beide Beschuldigten einen Antrag auf Untersuchungshaft beim Zwangsmassnahmengericht einreichen.
Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Aargau