Velofahrer (78) nach Kollision mit Lastwagen lebensbedrohlich verletzt – Rega im Einsatz

(Buchs SG). Am Montagnachmittag (12.10.2026) ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Lastwagen gekommen.

Ein 78-jähriger Velofahrer wurde lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, anschliessend wurde er von der Rega ins Spital geflogen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Datum: Montag, 12. Oktober 2026
  • Unfallmeldung: Kurz vor 15 Uhr
  • Ort: Haagerstrasse in Buchs, Verzweigung beim Werdenberger Binnenkanal
  • Velofahrer: 78-jähriger Mann
  • Lastwagenfahrer: 57-jähriger Mann
  • Unfall: Kollision zwischen Velo und Lastwagen im Verzweigungsbereich
  • Verletzungen: 78-jähriger Velofahrer lebensbedrohlich verletzt
  • Rettung: Erstversorgung durch den Rettungsdienst, anschliessend Rega-Transport ins Spital
  • Feuerwehr: Sieben Angehörige im Einsatz
  • Verkehr: Haagerstrasse zeitweise in beide Richtungen gesperrt
  • Unfallursache: Wird von der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt

78-jähriger Velofahrer auf dem Weg Richtung Haag

Kurz vor 15 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall an der Haagerstrasse. Ein 78-jähriger Mann war zuvor mit seinem Velo entlang des Werdenberger Binnenkanals von Buchs in Richtung Haag unterwegs.

Lastwagen und Velo kollidieren an Strassenverzweigung

Gleichzeitig fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Lastwagen auf der Haagerstrasse ebenfalls von Buchs in Richtung Haag. Im Verzweigungsbereich der beiden Strassen kam es zur Kollision zwischen dem Lastwagen und dem Velo.

Velofahrer lebensbedrohlich verletzt – Rega fliegt ihn ins Spital

Der 78-Jährige wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort. Anschliessend wurde er von der Rega ins Spital geflogen. Die Umstände, die zum Unfall führten, werden durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.

Haagerstrasse zeitweise vollständig gesperrt

Die Haagerstrasse musste zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Rega im Einsatz

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Feuerwehr mit sieben Angehörigen, der Rettungsdienst mit vier Mitarbeitenden sowie die Rega.


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🚴 Velo und Lastwagen: Diese Gefahren an Kreuzungen müssen alle kennen

Wenn Velos und Lastwagen an Kreuzungen oder Einmündungen aufeinandertreffen, können gefährliche Situationen entstehen. Lastwagen haben grosse Fahrzeugabmessungen und eingeschränkte Sichtfelder. Velofahrerinnen und Velofahrer sind bei einer Kollision besonders verletzlich, da sie keine schützende Fahrzeugkarosserie haben.

1. Toten Winkel beachten: Trotz Spiegeln und moderner Assistenzsysteme kann die Sicht aus einem Lastwagen eingeschränkt sein. Velofahrende sollten sich deshalb nicht darauf verlassen, von der Chauffeurin oder vom Chauffeur gesehen worden zu sein. Besonders neben und unmittelbar vor grossen Fahrzeugen ist Vorsicht geboten.

2. An Kreuzungen besser hinter Lastwagen warten: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung empfiehlt Velofahrenden, an Kreuzungen oder Ampeln grundsätzlich hinter stehenden Lastwagen zu warten und nicht direkt daneben. Beim Abbiegen können Lastwagen ausschwenken und Bereiche beanspruchen, die auf den ersten Blick frei wirken.

3. Lastwagenlenkende müssen mehrfach hinschauen: Vor dem Ein- oder Abbiegen sind die Strassenränder, Radwege und angrenzenden Verkehrsflächen sorgfältig zu kontrollieren. Ein einzelner kurzer Blick kann nicht ausreichen, um alle Verkehrsteilnehmenden rechtzeitig wahrzunehmen. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Bereiche, die durch das Fahrzeug selbst verdeckt werden.

4. Sichtbar sein – auch tagsüber: Helle oder auffällige Kleidung und funktionierende Velolichter können dazu beitragen, dass Velofahrende früher erkannt werden. Reflektierende Elemente erhöhen die Sichtbarkeit insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen. Ein korrekt sitzender Velohelm kann das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz senken.

5. An Verzweigungen Geschwindigkeit anpassen: Sowohl Velofahrende als auch motorisierte Verkehrsteilnehmende sollten vor Einmündungen und Kreuzungen aufmerksam und bremsbereit sein. Dabei müssen die geltenden Vortrittsregeln eingehalten werden. Auch wer Vortritt hat, sollte die Verkehrssituation weiter beobachten und im Notfall reagieren können.

6. Nach schweren Unfällen richtig handeln: Bei einer schwer verletzten Person sollte unverzüglich die Sanitätsnotrufnummer 144 gewählt werden. Unfallstelle absichern, den Anweisungen der Notrufzentrale folgen und Erste Hilfe leisten, soweit dies gefahrlos möglich ist. Schwer verletzte Personen sollten ohne zwingenden Grund nicht bewegt werden.

Wichtig zum aktuellen Unfall: Die Kantonspolizei St.Gallen untersucht noch, weshalb es zur Kollision kam. Ob Sichtverhältnisse, Vortrittsregeln oder andere Umstände eine Rolle spielten, ist nicht bekannt. Die genannten Sicherheitshinweise dienen der allgemeinen Prävention und sind keine Erklärung für den konkreten Unfallhergang.


 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen