Venedig Biennale 2026: Anna Peter Breton eröffnet Dialog mit Tiepolo

Während der 61. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia präsentiert die franco-ungarische Künstlerin Anna Peter Breton die ortsspezifische Ausstellung „The Seven Celestial Spheres“.

Die Ausstellung wurde eigens für die Scuola Grande dei Carmini konzipiert, eine der bedeutenden Institutionen Venedigs, die erstmals ihre Türen für ein zeitgenössisches Kunstprojekt öffnet.



In einem der bemerkenswertesten historischen Räume der Serenissima tritt eine bislang beispiellose Serie von vierzehn monumentalen Werken in einen engen Dialog mit einem aussergewöhnlichen Ensemble gemalter Tafeln von Giambattista Tiepolo (1696–1770), die die grosszügigen Raumvolumen der Scuola prägen. Anna Peter Breton greift hier das Motiv des Himmels auf, inspiriert von antiken Kosmologien, und entwickelt eine malerische Auseinandersetzung mit Licht, Zeit und Spiritualität.



Die Ausstellung ist von Mai bis Oktober 2026 als Teil des sogenannten Off-Programms der Biennale zu sehen. Kuratiert wird sie von Roberta Semeraro, einer renommierten italienischen Kunstkritikerin und Kuratorin, die unter anderem für die Gestaltung des Pavillons der Dominikanischen Republik an der 17. Internationalen Architekturausstellung der Biennale di Venezia sowie für grosse Projekte im Ara Pacis in Rom und in der Biblioteca Marciana in Venedig verantwortlich zeichnete.

Im Herzen des Stadtteils Dorsoduro gelegen, einem emblematischen Viertel, das bei Kunstschaffenden, Sammlern und internationalen Fachleuten besonders geschätzt wird, markiert die Ausstellung einen wichtigen Schritt in der malerischen Forschung von Anna Peter Breton. Diese verfolgt sie in Venedig seit mehreren Jahren, insbesondere nach ihrer vielbeachteten Ausstellung „Seven Skies for Venice“ im Jahr 2025 im Palazzo Contarini Polignac.

 

Quelle: Armance Communication / Venice Biennale of contemporary art
Bildquelle: Didier Descouens / Palinsesto

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