(Oberuzwil SG). Am Sonntagmorgen (1.11.2026) ist es in einem Keller eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Die zuständige Feuerwehr konnte diesen unter Kontrolle bringen und löschen. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden kann momentan noch nicht beziffert werden.
Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
Ort: Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Oberuzwil.
Zeitpunkt: Sonntag, 1. November 2026, kurz nach 6 Uhr.
Brandort: Keller des Mehrfamilienhauses.
Lage: Starke Rauchentwicklung im Gebäude.
Bewohnende: Mehrere Personen befanden sich beim Eintreffen der Rettungskräfte vor dem Haus.
Tierrettung: Zwei zunächst vermisste Katzen lebend gerettet.
Medizinische Kontrolle: Mehrere Personen nach Rauchkontakt vom Rettungsdienst untersucht.
Spitaltransporte: Nicht erforderlich.
Sachschaden: Höhe noch unbekannt.
Einsatz: Feuerwehr, drei Polizeipatrouillen, Rettungsdienst, Notarzt und Gemeindepräsident.
Brandursache: Ermittlungen durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen.
Starke Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus
Kurz nach 6 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung ein, dass aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse Rauch dringe. Beim Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäude festgestellt. Mehrere Bewohnende befanden sich vor dem Haus. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Zwei vermisste Katzen lebend gerettet
Zwei anfänglich vermisste Katzen konnten ebenfalls lebend aus dem Mehrfamilienhaus gerettet werden. Der Rettungsdienst überprüfte den Gesundheitszustand von mehreren Personen, die Rauch eingeatmet hatten. Es musste niemand ins Spital gebracht werden. Die Höhe des Sachschadens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
Brandursache wird untersucht
Im Einsatz standen die zuständige Feuerwehr mit mehreren Angehörigen, die Kantonspolizei St. Gallen mit drei Patrouillen, der Rettungsdienst inkl. Notarzt sowie der Gemeindepräsident. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Ermittlung der Brandursache beauftragt.
Rauch im Treppenhaus: Was Bewohner bei einem Kellerbrand tun sollten
Bei einem Brand im Keller kann sich Rauch über das Treppenhaus und weitere Gebäudebereiche ausbreiten. Gerade in Mehrfamilienhäusern ist deshalb entscheidend, ob der Fluchtweg noch rauchfrei ist. Die Beratungsstelle für Brandverhütung und die Schweizer Feuerwehren empfehlen, zuerst die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
1. Bei Rauch oder Feuer sofort 118 wählen
Alarmieren Sie die Feuerwehr, sobald Sie einen Brand entdecken. Nennen Sie die genaue Adresse, den betroffenen Gebäudeteil und die beobachtete Rauch- oder Feuerentwicklung.
Warnen Sie andere Personen nur, soweit dies ohne eigene Gefährdung möglich ist. Benutzen Sie bei einem Brand niemals den Lift.
2. Ist das Treppenhaus verraucht, in der Wohnung bleiben
Ein verrauchstes Treppenhaus ist kein sicherer Fluchtweg. Versuchen Sie nicht, durch dichten Rauch ins Freie zu gelangen.
Bleiben Sie stattdessen in der Wohnung, schliessen Sie die Türen und verständigen Sie die Feuerwehr unter 118. Teilen Sie den Einsatzkräften mit, in welcher Wohnung und auf welchem Stockwerk Sie sich befinden.
Machen Sie sich nach Möglichkeit an einem Fenster oder auf einem sicheren Balkon bemerkbar. Dringt Rauch in die Wohnung ein, können feuchte Tücher helfen, Türspalten vorübergehend abzudichten.
3. Bei rauchfreiem Fluchtweg Gebäude verlassen
Ist der Fluchtweg frei und sicher benutzbar, verlassen Sie das Gebäude über das Treppenhaus. Schliessen Sie Türen hinter sich, damit sich Rauch und Feuer langsamer ausbreiten können.
Begeben Sie sich an einen sicheren Sammelplatz. Kehren Sie nicht ins Gebäude zurück, bevor die Feuerwehr dies ausdrücklich erlaubt.
4. Haustiere: Feuerwehr über vermisste Tiere informieren
Katzen und andere Haustiere können sich bei Lärm und Rauch verstecken. Deshalb ist es hilfreich, den Einsatzkräften mitzuteilen, ob Tiere vermisst werden und wo sie sich möglicherweise aufhalten.
Begeben Sie sich nicht selbst in ein brennendes oder verrauchstes Gebäude, um ein Tier zu suchen. Die Feuerwehr verfügt über die notwendige Schutzausrüstung und entscheidet über mögliche Rettungsmassnahmen.
Gut zu wissen: Brandrauch kann giftige Gase enthalten und die Sicht stark einschränken. Auch wenn keine äusseren Verletzungen erkennbar sind, können Personen nach dem Einatmen von Rauch medizinische Hilfe benötigen.
Praktischer Tipp: Halten Sie Treppenhäuser und Fluchtwege frei von Möbeln, Kartons und anderen Hindernissen. Prüfen Sie, ob alle Haushaltsmitglieder wissen, wie sie bei einem Brand die Feuerwehr alarmieren und wo sie sich nach einer Evakuation treffen können.