Neuer Glanz für das Les Trois Rois: Herzog & de Meuron gestalten Basler Hotellegende um
von belmedia Redaktion Allgemein architektenwelt.com Architektur Innenarchitektur Innovation & Technik Inspiration Materiale & Produkte Nachhaltigkeit News
Ein neues Kapitel für das Grand Hotel Les Trois Rois
Basel bekommt ein neues Highlight für Architektur- und Designbegeisterte: Nach einer umfassenden, zweijährigen Umbauphase hat das Grand Hotel Les Trois Rois seinen denkmalgeschützten Kopfbau am Blumenrain 2 neu eröffnet – neugestaltet vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron. Das Ergebnis ist ein spannungsvoller Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen klassizistischer Eleganz und zeitgenössischer Klarheit.
Architektur mit Substanz und Vision
Die Neugestaltung des 1903 errichteten Baus setzt auf differenzierte Raumkonzepte, hochwertige Materialien und überraschende Details. Die Basler Architekten schufen eine neue Welt innerhalb des traditionsreichen Hauses – inspiriert von französischer Klassik, weiterentwickelt in moderner Architektursprache. Jedes Stockwerk folgt einem individuellen gestalterischen Leitmotiv.
Herzog & de Meuron: Architektur mit Weltruf
Das Basler Büro Herzog & de Meuron zählt zu den renommiertesten Architekturbüros weltweit. Gegründet 1978, steht es für eine präzise, kontextbezogene Architektur mit hoher Material- und Detailqualität. Zu ihren bekanntesten Projekten gehören die Elbphilharmonie in Hamburg, das Olympiastadion in Peking und das VitraHaus in Weil am Rhein.
Neue Raumkonzepte im historischen Kontext
Die Räume im Grand Hotel Les Trois Rois erzählen Geschichten: mit eigens entworfenen Möbeln, handwerklichen Details und feinsinniger Farbwahl. In der Suite des Rois mit 240 m² trifft grosszügige Raumplanung auf behagliche Intimität. Auch die vier Junior Suiten im dritten Stock setzen starke Akzente – mit hochglänzenden Decken, samtroten Nischen und mahagonifarbenen Flächen.
Materialwahl mit Konzept
Messing, Samt, hochglänzende Oberflächen und strukturierte Lehmwände: Die Auswahl der Materialien folgt keinem Zufall, sondern erzählt die Geschichte des Ortes. Sie schaffen Kontraste zwischen Historie und Gegenwart und sind Ausdruck handwerklicher Präzision.
Ein Ort für Begegnung und Rückzug
Flexibilität in der Nutzung zeigt sich besonders im ersten Obergeschoss: Mobile Wandelemente ermöglichen fliessende Übergänge zwischen Konferenzraum, Dîner-Salon und Eventfläche.
Im Herbst 2025 folgt mit dem Restaurant BANKS ein kulinarischer Neuzugang mit europäisch-asiatischer Küche, lichtdurchflutetem Raumkonzept und Kunstinstallation von Steiner & Lenzlinger.
Seijaku – Rückzugsort über den Dächern
Ganz oben im Kopfbau ist mit „Seijaku“ ein Ort der Stille entstanden. Inspiriert von der japanischen Philosophie der Achtsamkeit, bietet der exklusive Spa-Bereich mit Shiatsu-Räumen, Sauna und Tauchbecken ein minimalistisches Erlebnis in warmer Holzatmosphäre.
Seijaku – Japanische Stille in Basel
Der Spa-Bereich „Seijaku“ im Dachgeschoss ist von der japanischen Philosophie der Ruhe inspiriert. Die Kombination aus Tatami, Lehmwänden und handgearbeitetem Papier schafft einen meditativen Raum über den Dächern der Stadt – ein rares Beispiel für fernöstliche Gestaltung in der Schweizer Hotellerie.
Ein Haus mit Haltung
„Young at Heart, Rich in History“ – mit dieser Philosophie schlägt das Grand Hotel Les Trois Rois ein neues Kapitel auf. Die Neugestaltung ist nicht nur architektonisch, sondern auch gestalterisch ein Zeichen dafür, wie denkmalgeschützte Gebäude in eine moderne Zukunft geführt werden können – mit Respekt, Kreativität und Weitsicht.
Quelle: Grand Hotel Les Trois Rois / Architektenwelt-Redaktion
Bildquelle: Olivia Pulver