Schweizer Handball-Nati vor WM-Showdown: Spiele gegen Italien entscheiden Ticket für 2027

Im Rahmen der Präsentation zur EHF EURO 2028 wurden am Samstag auch die Paarungen der dritten und entscheidenden Qualifikationsrunde zur WM 2027 in Deutschland ausgelost.

Für das Schweizer Männer-Nationalteam kommt es dabei zum Duell mit Italien. Die beiden Spiele (heim und auswärts) finden zwischen dem 13. und 17. Mai statt; wer sich durchsetzt, löst das Ticket für die WM-Endrunde.

Italien hat sich in den letzten Jahren eindrücklich auf die internationale Handballbühne zurückgemeldet. Nach der erstmaligen Qualifikation für eine EHF EURO auf sportlichem Weg sicherten sich die Azzurri auch das WM-Ticket 2025, wo sie mit Platz 16 und viel Begeisterung für ihren Spielstil auffielen. Spätestens in der Qualifikation zur EHF EURO 2026 sorgte Italien für Schlagzeilen: Gegen Topnationen wie Spanien und Serbien hielt das Team in allen vier Partien mit; inklusive eines Heimsiegs gegen Serbien, der letztlich entscheidend war. Beim Endturnier der EURO 2026 führen die Italiener zwei deutliche Niederlagen gegen Island (26:39) und Ungarn (26:32) ein, verabschiedeten sich aber vor ihrer Heimreise mit einem Sieg (29:28) gegen Polen.

Ein erster Ausblick auf die MEN’S EHF EURO28

Spanien, Portugal und die Schweiz haben am Samstagnachmittag weitere Details zur nächsten EURO bekannt gegeben. Die Men’s EHF EURO 2028 wurde in der Jyske Bank Boxen in Herning (Dänemark) im Rahmen des Finalwochenendes der Europameisterschaft 2026 präsentiert, die am heutigen Sonntag mit dem Finale zwischen Dänemark und Deutschland (34:27) zu Ende ging. Die Schweiz bereitet sich darauf vor, in Zürich hochklassigen internationalen Handball in modernster Infrastruktur zu präsentieren. Mit der SwissLife Arena steht bereits eine Spielstätte fest, die ideale Voraussetzungen bietet, um die Men’s EHF EURO 2028 über 6 Spieltage in der Schweiz als sportliches und gesellschaftliches Highlight zu inszenieren. Ziel ist es, dem internationalen Publikum ein stimmungsvolles Turnierumfeld zu bieten und den Handballsport in der Schweiz nachhaltig weiterzuentwickeln.

 

Quelle: SHV
Bildquelle: SHV

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