Fribourg demütigt Meister Zug mit 6:1
von belmedia Redaktion Allgemein Freiburg Magazine nachrichtenticker.ch News Regionen Schweiz sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Zug Ⳇ Verbreitung
Die HC Fribourg-Gottéron Ladies setzen in der PostFinance Women’s League ein Ausrufezeichen. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, schlagen die Freiburgerinnen den amtierenden Meister und Cupsieger EV Zug in der BCF Arena mit 6:1. Estelle Duvin glänzt mit vier Torvorlagen. Nach dem 4:0 am Vortag in Davos festigt Fribourg mit dem zweiten deutlichen Wochenendsieg die Tabellenführung.
Die Freiburgerinnen dominieren das Spitzenduell und nehmen eindrucksvoll Revanche für die 4:9-Heimniederlage gegen Zug vom 19. September. Besonders auffällig spielt Estelle Duvin, die vier der sechs Treffer vorbereitet. Die Französin steht nach sieben Meisterschaftsspielen bei neun Toren und elf Assists. Auch ihre Teamkollegin Ann-Frédérique Guay hat bereits 20 Skorerpunkte gesammelt.
Mit 18 Punkten aus sieben Partien führt Fribourg die Tabelle zwei Zähler vor Davos an, das bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat. Zug und Bern folgen mit jeweils zwölf Punkten. Für den Titelverteidiger aus der Zentralschweiz ist die deutliche Niederlage ein Rückschlag, während Fribourg nach nur einer Niederlage in sieben Meisterschaftsspielen seine Ambitionen unterstreicht.
Fribourg nimmt eindrucksvoll Revanche
Die Vorgeschichte verleiht dem Spitzenspiel zusätzliche Brisanz. Am 19. September hatte der EV Zug in der BCF Arena einen überzeugenden 9:4-Erfolg gefeiert.
Damals bewiesen die Zugerinnen ihre offensive Qualität und unterstrichen ihre Favoritenrolle als amtierende Meisterinnen und Cupsiegerinnen.
Weniger als einen Monat später präsentiert sich ein völlig anderes Bild. Fribourg gewinnt das Wiedersehen mit 6:1 und lässt den Gästen diesmal kaum Aussicht auf ein erfolgreiches Resultat.
Der klare Ausgang bestätigt die Entwicklung der Freiburgerinnen, die seit der Niederlage im ersten Direktduell eine starke Serie hingelegt haben.
Estelle Duvin dirigiert die Offensive
Im Mittelpunkt steht Estelle Duvin. Die französische Nationalspielerin bereitet vier Freiburger Tore vor und ist damit die herausragende Akteurin des Spiels.
Duvin gehört bereits seit Saisonbeginn zu den produktivsten Angreiferinnen der Women’s League.
Nach sieben Einsätzen stehen für sie neun Treffer und elf Vorlagen zu Buche. Mit 20 Skorerpunkten führt sie die Wertung gemeinsam mit Ann-Frédérique Guay an.
Auch die Kanadierin kommt auf 20 Punkte. Dahinter folgt mit Norina Müller eine weitere Freiburger Spielerin, die bereits 15 Zähler gesammelt hat.
Diese Zahlen zeigen, wie viel offensive Qualität die Mannschaft derzeit vereint.
Zug verliert den Anschluss an die Spitze
Für den EV Zug fällt das Resultat besonders schwer ins Gewicht.
Die Zentralschweizerinnen gingen nach dem Gewinn von Meisterschaft und Cup in der vergangenen Saison erneut als Titelkandidatinnen in die neue Spielzeit.
Mit dem 9:4 im ersten Saisonvergleich gegen Fribourg hatten sie bereits gezeigt, dass sie auf höchstem nationalem Niveau ausgesprochen gefährlich sein können.
Nun müssen sie eine deutliche Niederlage gegen denselben Gegner hinnehmen.
Mit zwölf Punkten aus sechs Spielen besitzt Zug allerdings weiterhin eine gute Ausgangslage, um in den kommenden Wochen wieder näher an die Spitze heranzurücken.
Zehn Tore an einem Wochenende
Besonders bemerkenswert ist die Freiburger Leistung innerhalb von weniger als 24 Stunden.
Bereits am Samstag gewinnt Gottéron auswärts gegen die HC Davos Ladies mit 4:0. Gegen Zug folgen am Sonntag sechs weitere Treffer.
Damit erzielt Fribourg innerhalb eines Wochenendes zehn Tore und kassiert lediglich einen Gegentreffer.
Dazu kommt die Qualität der Gegner. Davos gehört ebenfalls zur Spitzengruppe, während Zug als Doublegewinner in die Saison gestartet ist.
Die beiden deutlichen Siege sind deshalb ein wichtiger Gradmesser für die Freiburgerinnen.
Der Kampf um die Playoff-Plätze
In der laufenden Saison umfasst die auf sieben Mannschaften verkleinerte Women’s League nur noch 24 Qualifikationsspiele pro Team.
Die beiden bestplatzierten Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Playoff-Halbfinals. Die Teams auf den Rängen drei bis sechs müssen den Weg über die Play-Ins nehmen.
Damit besitzt die aktuelle Tabellenführung für Fribourg einen konkreten sportlichen Wert.
Nach sieben Spielen liegen die Freiburgerinnen mit 18 Punkten an der Spitze. Davos folgt mit 16 Zählern aus acht Begegnungen.
Zug und Bern haben jeweils zwölf Punkte gesammelt. Die ZSC Lions folgen mit elf Zählern.
Bern wartet als nächster Gegner
Am Donnerstag, 15. Oktober, steht für die Freiburgerinnen bereits das nächste wichtige Heimspiel an.
Um 20.30 Uhr empfängt Gottéron den SC Bern in der BCF Arena.
Die Bernerinnen reisen mit einem 3:0-Heimsieg gegen die ZSC Lions im Rücken an. Damit wartet auf Fribourg ein weiterer Gegner, der sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren will.
Für Zug geht es bereits am Mittwoch, 14. Oktober, bei den ZSC Lions weiter.
Die Begegnung in Zürich bietet dem Titelverteidiger die Gelegenheit, nach dem Rückschlag in Fribourg wieder Punkte zu sammeln.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert