Gäumann bleibt Schwingerkönigin – Linggi gewinnt das Eidgenössische
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Magazine nachrichtenticker.ch News Regionen Schweiz Schwingen Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Jasmin Gäumann bleibt Schwingerkönigin. Die 26-jährige Bernerin verteidigt beim Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwinget in Schachen ihren Titel aus dem Vorjahr und gewinnt erneut die Jahreswertung. Den Festsieg sichert sich dagegen Eveline Linggi, die nach dem gestellten Schlussgang mit 58,00 Punkten an der Spitze der Rangliste steht.
Linggi und Gäumann treffen im Schlussgang direkt aufeinander, doch keine der beiden kann den Kampf für sich entscheiden. Entscheidend ist deshalb die höhere Schlussnote der 20-jährigen Schwyzerin: Linggi erhält für den Gestellten 9,00 Punkte, Gäumann 8,75. Damit gewinnt Linggi das Eidgenössische mit einem halben Punkt Vorsprung.
Für Gäumann reicht Rang zwei dennoch zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Jahreswertung. Die Bernerin hatte vor dem Saisonhöhepunkt gemeinsam mit Isabel Egli und Mélissa Suchet an der Spitze gelegen und sichert sich mit ihrer starken Leistung in Schachen erneut die Krone.
Linggi mit vier Maximalnoten
Eveline Linggi zeigt in Schachen einen starken Wettkampf. Besonders auffällig: Als einzige Teilnehmerin gewinnt sie vier Gänge mit der Maximalnote 10,00.
Damit arbeitet sich die Schwyzerin bis in den Schlussgang vor und bringt sich in Position für den Festsieg. Dort wartet ausgerechnet Gäumann, die ihrerseits mit vier Siegen und einem Gestellten in den entscheidenden Gang einzieht.
Im Schlussgang schenken sich beide nichts. Eine Entscheidung fällt jedoch nicht, der Kampf endet gestellt.
Durch die leicht höhere Schlussgangnote kommt Linggi auf 58,00 Punkte und gewinnt das Eidgenössische. Gäumann folgt mit 57,50 Punkten.
Gäumann verteidigt die Krone
Der Festsieg und der Titel Schwingerkönigin gehen damit an zwei verschiedene Athletinnen.
Bei den Frauen entscheidet nicht alleine das Eidgenössische über die Krone, sondern die Jahreswertung. Gäumann hatte sich über die gesamte Saison eine Ausgangslage geschaffen, die ihr nun trotz Rang zwei in Schachen zur erfolgreichen Titelverteidigung reicht.
Schon vor dem Saisonhöhepunkt war die Ausgangslage extrem eng. Gäumann, Isabel Egli und Mélissa Suchet waren mit jeweils 402 Punkten an der Spitze gelegen, Serena Anthamatten folgte mit 401 Punkten und Linggi mit 398,25.
Gäumann hält dem Druck stand und bleibt auch 2026 die Nummer eins über die gesamte Saison.
Egli wird Dritte
Auch Isabel Egli liefert vor heimischem Publikum ein starkes Fest ab. Die Schwingerin aus Steinhuserberg beendet den Wettkampf mit 57,00 Punkten auf Rang drei.
Egli hatte den Titel der Schwingerkönigin 2024 gewonnen und wollte ihn in Schachen zurückholen. Ganz nach vorne reicht es diesmal jedoch nicht.
Damit endet der Saisonhöhepunkt mit einer engen Spitze: Linggi gewinnt das Fest, Gäumann die Jahreswertung und Egli komplettiert das Podest.
Wer sich mit den Noten, Gestellten und dem Schlussgang im Schwingen genauer beschäftigen möchte, findet hier die wichtigsten Schwingregeln einfach erklärt.
- Eveline Linggi gewinnt das Eidgenössische mit 58,00 Punkten.
- Jasmin Gäumann wird mit 57,50 Punkten Zweite und bleibt Schwingerkönigin.
- Isabel Egli belegt mit 57,00 Punkten Rang drei.
- Der Schlussgang zwischen Linggi und Gäumann endet gestellt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert