Das Landesarchiv des Kantons Glarus erstellt ein Übersichtsinventar zum audiovisuellen Kulturerbe im Glarnerland (Foto, Film, Video und Ton).
Es ruft die Bevölkerung zum Mitmachen auf. Die Erarbeitung des Kantonsinventars ist Teil eines nationalen Projekts der Kompetenzstelle Memoriav zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz.
Rettungsgrabung in Windisch: Archäologen dokumentieren ältestes Vindonissa-Lager
Im Vorfeld einer grossen Wohnüberbauung in Windisch führt die Kantonsarchäologie eine Rettungsgrabung durch. Dabei dokumentiert das Grabungsteam unter anderem die ältesten Strukturen des Legionslagers Vindonissa.
Baudenkmäler, Ortsbilder und Kulturerbe sind nicht nur historisch bedeutsam – sie bieten touristische Potenziale, schaffen Einkommen und stärken Gemeinschaften.
Wenn Denkmalpflege und Tourismus sinnvoll verbunden werden, entstehen nachhaltige Impulse für Regionen mit starkem kulturellem Profil.
Historische Altbauten erzählen Geschichten und enthalten viel graue Energie – ihre Erhaltung mit moderner Energieeffizienz vereint Nachhaltigkeit und Schutz von Baukultur.
Mit sorgfältiger Planung lassen sich Modernisierung und denkmalpflegerische Anforderungen in der Schweiz häufig harmonisieren.
Ob Warenhaus, Kirche oder Stallscheune: Die Umnutzung von Gebäuden ist eng mit ihrem Erhalt verbunden und hat in der Stadt Tradition.
Die neue Publikation „umnutzen & erhalten“ richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Denkmalschutzjahres 1975 den Blick auf die vielschichtige Arbeit der städtischen Denkmalpflege.
Am 13. September 2025 lädt die Stadt Bern zu Rundgängen durch das sanierte Hotel Metropole ein – im Zeichen des Mottos "Architekturgeschichten".
Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals stehen unter dem Motto "Architekturgeschichten". Aus diesem Anlass zeigt die Denkmalpflege der Stadt Bern am Samstag, 13. September 2025, das ehemalige Hotel Metropole an der Ecke Waisenhausplatz/Zeughausgasse.
Am 14. September öffnet das Schaudepot St. Katharinental in Diessenhofen seine Türen.
Es bietet spannende Einblicke in die Vorratshaltung vergangener Zeiten.
Auf einer Baustelle in Aegerten haben Mitarbeitende des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern Reste einer römerzeitlichen Brücke gefunden.
Es handelt sich um zahlreiche Eichenpfähle, die einst zu den Brückenjochen gehörten. Sie überquerte die Zihl und war Teil der römischen Juratransversale. Im ehemaligen Flussbett fanden die Archäologinnen zudem zahlreiche einzigartige Objekte.
Vom 11. bis 14. September 2025 laden die Denkmaltage dazu ein, Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen als baukulturelles Erbe neu zu entdecken.
Die Europäischen Tage des Denkmals vom 11. bis 14. September 2025 stehen dieses Jahr unter dem Motto „Architekturgeschichten“. Sie nehmen das 50-jährige Jubiläum des Denkmalschutzjahres zum Anlass, um über das kulturelle Erbe von Minderheiten nachzudenken. In Appenzell Ausserrhoden liegt der Fokus auf Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen. Die Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit der baulichen Geschichte des Heilens, Pflegens und sozialen Engagements auseinanderzusetzen.
Kulturgüterschutz und Denkmalpflege sind eng verflochtene Aufgabenbereiche, die den Schweizer Kulturschatz vor Vergessen und Zerstörung bewahren – insbesondere in Krisenzeiten. Der rechtliche Rahmen bildet das Fundament für wirksamen Schutz.
Der Schutz von Kulturgütern ist kein Luxus – er ist Grundlage für Identität, Forschung und kollektives Gedächtnis. Nur in klar geregelten Strukturen entfaltet er seine Wirkung.
Historische Bauweise lebt fort, wenn traditionelle Handwerkskunst mit modernen Anforderungen verschmilzt. Alte Techniken verleihen Restaurierungen Authentizität und Nachhaltigkeit.
Fachgerechte Restaurierungen bedienen sich bewährter Methoden und Materialien – ergänzt durch moderne Forschung und technische Expertise. So bleibt Denkmalpflege lebendig und zukunftsfähig.
Am 13. und 14. September lädt die Denkmalpflege Nidwalden zur Spurensuche in der Baukultur – mit spannenden Führungen und Geschichten.
Die Europäischen Tage des Denkmals 2025 stehen unter dem Motto "Architekturgeschichten". In Nidwalden beleuchtet das Programm nicht nur die historischen Gebäude, sondern auch die Menschen und ihre Schicksale, die damit verbunden sind.
Industriedenkmäler sind Zeugnisse wirtschaftlicher Geschichte. Ihr Erhalt verbindet kulturelle Identität mit neuen Nutzungsmöglichkeiten im urbanen Raum.
In vielen Schweizer Städten prägen alte Fabriken, Werkhallen und Industrieanlagen noch immer das Stadtbild. Diese Bauwerke stehen nicht nur für technische Innovationen vergangener Zeiten, sondern sind auch wichtige Kulturträger. Ihre Erhaltung und Umnutzung stellt die Denkmalpflege vor besondere Herausforderungen und eröffnet zugleich neue Perspektiven für die Stadtentwicklung.
Der Denkmalschutz bewahrt kulturelle Identität. Gleichzeitig verlangt die Nutzung historischer Bauten nach Anpassungen an moderne Anforderungen.
Die Schweiz verfügt über eine reiche Kulturlandschaft mit historischen Gebäuden, Brücken, Burgen und Gärten. Der Erhalt dieses Erbes ist zentral für Identität und Geschichte, doch er steht im Spannungsfeld zwischen Bewahrung, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlichen Veränderungen.
Ein seltenes Ereignis der Bau- und Denkmalgeschichte: Die ikonische Kiruna-Kirche wurde im August 2025 in einem Stück versetzt. Möglich machte dies eine Symbiose aus Schwerlasttechnik und denkmalpflegerischer Sorgfalt.
Die hölzerne Kirche, seit 1912 ein Wahrzeichen Nordschwedens, wurde behutsam über 5 Kilometer transportiert. Die niederländische Spezialfirma Mammoet realisierte die Bewegung, unterstützt von Denkmalpflegern, Ingenieuren und Restauratoren.
Zwischen Mai und Juli 2025 untersuchte die Kantonsarchäologie Luzern einen Grabhügel auf dem Santenberg bei Buchs (Gemeinde Dagmersellen).
Bei der Notgrabung kamen mehrere Bestattungen und reiche Beigaben zum Vorschein. Ausgelöst wurde die Grabung aufgrund der natürlichen Gefährdung durch Erosion, aber auch wegen des Verdachts auf Raubgräberei.
Historische Gärten und Parkanlagen sind lebendige Zeugnisse vergangener Zeiten. Ihre Pflege verlangt Fachwissen, Fingerspitzengefühl und Respekt vor kulturellem Erbe.
Die Bewahrung alter Gärten und Parkanlagen im Alpenraum ist weit mehr als ein ästhetisches Anliegen. Sie verbindet Geschichte, Ökologie und gärtnerische Traditionen und stellt eine Schnittstelle zwischen Architektur, Landschaftspflege und Kultur dar. Damit solche Anlagen nicht nur erhalten, sondern auch verstanden und erlebt werden können, ist eine fachgerechte Pflege unabdingbar.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.