2011 hat die UNESCO die bedeutendsten Pfahlbausiedlungen zum Welterbe erklärt, darunter die Pfahlbausiedlung in Kehrsiten.
Weil neue Erkenntnisse vorliegen, hat die Fachstelle für Archäologie die Informationen beim Fundort erneuert.
Die Ausstellung „Vergangenheit im Vorgarten“ eröffnet am 28. Februar 2025 im Forum Schlossplatz in Aarau. Ursprünglich zur Landesverteidigung errichtet, prägen Panzerhindernisse bis heute die Schweizer Landschaft. Besucher können neue Perspektiven auf deren historische, ökologische und kulturelle Aspekte gewinnen. Künstlerische Positionen ergänzen die Thematik um eine weitere Ebene.
Aufgrund ihrer der Schokolade nicht unähnlichen Form werden sie umgangssprachlich „Toblerone“ genannt: Panzersperren sind zahlreich in der Schweizer Landschaft zu finden. Unter der offiziellen Bezeichnung „Geländepanzerhindernisse“ wurden diese Sperrriegel hauptsächlich während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen gegen einen möglichen Angriff aus Deutschland errichtet. Seit den 1990er Jahren haben sie militärisch gesehen allerdings keine Bedeutung mehr und werden grösstenteils zivil genutzt.
Mit LU222 würdigt Luzern nicht nur die Übergabe der Mediationsakte durch Napoleon im Jahr 1803, sondern auch die reiche kulturelle Vielfalt, die den Kanton einzigartig macht. 222 Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven laden ein, Luzern aus neuen Blickwinkeln zu erleben.
Das Jubiläum ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der Dienststelle Kultur und wird vom Museum Luzern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern im gesamten Kanton umgesetzt.
Wer ein Haus entwirft, plant meist einen ebenerdigen Zugang ein. Anders sah dies im Falle der Burg Neu-Aspermont hoch über Jenins aus.
Hier entstand im frühen 13. Jahrhundert ein mächtiger, viergeschossiger Turm. Betreten konnte man diesen Turm aber nicht ebenerdig, sondern nur durch einen sogenannten Hochzugang, der ins dritte Obergeschoss führte.
Der Regierungsrat will das Schloss Münchenwiler im Baurecht verkaufen. Er folgt der Empfehlung des Amts für Grundstücke und Gebäude und hat Maren und Andreas Geser den Zuschlag erteilt.
Über die definitive Abgabe des Schlosses wird der Regierungsrat spätestens im Sommer 2025 entscheiden, nach den Abschlussverhandlungen über den Baurechtsvertrag.
Der Umbau des historischen Hauses "Die Lunde" in Netstal sichert langfristig die äussere Bausubstanz und erhält die innere Raumausstattung.
Der Umbau einer Liegenschaft in Netstal umfasst die Restaurierung des historischen Gebäudes. Um es für modernes Wohnen geeignet zu machen, werden die Zugänge zwischen den Etagen und die sanitären Einrichtungen erneuert.
Vor fünf Jahren schenkte die Firma engelberger AG in Stansstad ihr umfangreiches Sortiment an Ansichtskarten dem Staatsarchiv Nidwalden.
Dieses hat den bedeutenden Fotobestand erschlossen und präsentiert nun Teile davon online.
Der hoch über dem Talboden gelegene Siedlungshügel der Mottata bei Ramosch, umgeben von einer einzigartigen Terrassenlandschaft, ist von herausragender Bedeutung unter den archäologischen Fundorten des Unterengadins.
70 Jahre nach den Ausgrabungen liegt nun die Auswertung der reichen Hinterlassenschaften der bronze- und eisenzeitlichen Siedlungen vor, die zwischen 1600 und 400 v. Chr. auf dem Felskopf standen.
Der neue Kantonale Denkmalpfleger heisst Sebastian Geisseler. Der bisherige Leiter der Nidwaldner Fachstelle für Denkmalpflege übernimmt per 1. April 2025 die Nachfolge von Cony Grünenfelder, die nach 14 Jahren zurücktritt und freiberuflich tätig sein wird.
Dr. Sebastian Geisseler (Jg. 1983) studierte nach der Matura an der Kantonsschule Alpenquai Luzern Geschichte und Archäologie an den Universitäten Bern und Rom. Nach der Dissertation 2017 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Kultur in der Sektion Baukultur, seit 2021 ist er Kantonaler Denkmalpfleger im Kanton Nidwalden.
Um Kulturgut dauerhaft und wirkungsvoll zu erhalten und Denkmalschutz zu sichern, bedarf es vieler kleiner Bausteinchen, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen und ergänzen.
Der Denkmalschutz in der Schweiz ist im Wesentlichen die Aufgabe, die die 27 Kantone betrifft.