Drei Wochen Pause in der Super League – Basel und GC erhalten wichtiges Zeitfenster

In der Super League beginnt eine aussergewöhnlich lange Unterbrechung. Wegen des neuen FIFA-Kalenders ruht der Klubfussball in der Schweiz für knapp drei Wochen, während die Nationalmannschaften im Dauereinsatz stehen. Besonders für den FC Basel und die Grasshoppers kommt dieses Zeitfenster gelegen, weil beide Klubs nach einer neuen Trainerlösung suchen.

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet zwischen dem 26. September und dem 6. Oktober gleich vier Partien in der Nations League. Auf die Auswärtsspiele gegen Nordmazedonien und Schottland folgen die Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien. Erst am Wochenende vom 10. und 11. Oktober wird die Super League mit der 10. Runde fortgesetzt.

Für die Klubs bedeutet die Pause einen ungewöhnlich langen Trainingsblock mitten in der Saison. Während die Nationalspieler mit ihren Auswahlteams unterwegs sind, erhält das Gros der in der Schweiz verbliebenen Spieler zunächst Zeit zur Regeneration. Anschliessend stehen Training, individuelle Arbeit und bei mehreren Vereinen Testspiele auf dem Programm.

FIFA bündelt zwei Länderspielfenster

Der Grund für die lange Pause liegt im neuen internationalen Kalender. Früher waren im September und Oktober zwei getrennte Länderspiel-Unterbrechungen vorgesehen. Diese beiden Fenster wurden nun zu einem längeren Block zusammengeführt.

Für die Schweizer Nationalmannschaft entsteht dadurch ein dichtes Programm mit vier Nations-League-Partien innerhalb von elf Tagen. Den Auftakt bildet am Samstag, 26. September, das Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

Drei Tage später spielt die Schweiz in Glasgow gegen Schottland. Danach folgen am 3. Oktober das Heimspiel gegen Slowenien und am 6. Oktober die zweite Begegnung mit Nordmazedonien, beide in Luzern.

Basel kann Trainersuche ohne Zeitdruck vorantreiben

Besonders interessant ist die Situation beim FC Basel. Nach der Trennung von Stephan Lichtsteiner wird die Mannschaft weiterhin interimistisch von Luigi Nocentini betreut. Gleichzeitig läuft die Suche nach einem neuen Cheftrainer.

Damit bietet die Pause ein seltenes Zeitfenster. Sollte Basel in den kommenden Tagen einen neuen Trainer präsentieren, hätte dieser deutlich mehr Vorbereitungszeit als während des normalen Spielbetriebs.

Zu den geprüften Kandidaten gehört weiterhin Domenico Tedesco, der sich mit seiner Zukunft allerdings Zeit lassen möchte. Der FCB beschäftigt sich parallel mit weiteren Profilen.

Auch GC kann die Unterbrechung nutzen

Eine ähnliche Ausgangslage ergibt sich bei den Grasshoppers. Auch dort läuft die Suche nach einer neuen sportlichen Lösung an der Seitenlinie.

Für beide Klubs ist der Zeitpunkt deshalb ungewöhnlich günstig: Ein neuer Trainer könnte mehrere Trainingseinheiten absolvieren, die Mannschaft kennenlernen und erste taktische Anpassungen vornehmen, bevor wieder Punkte vergeben werden.

Andere Super-League-Vereine nutzen die Pause vor allem zur Regeneration. Bei einigen Mannschaften erhalten die nicht mit Nationalteams abgereisten Spieler mehrere freie Tage. Danach folgt die Vorbereitung auf den Neustart Mitte Oktober.

YB setzt auf Fitness und Rückkehrer

Bei den Young Boys steht neben der Erholung vor allem die körperliche Arbeit im Vordergrund. Trainer Gerardo Seoane will die Phase nutzen, um individuell am Fitnesszustand der Spieler zu arbeiten und verletzte Akteure wieder näher an die Mannschaft heranzuführen.

Auch andere Klubs haben für das übernächste Wochenende Testspiele vorgesehen. Die dreiwöchige Pause wird damit nicht nur zur Erholung genutzt, sondern auch als eine Art zusätzliche Vorbereitungsphase mitten in der Saison.

⚽ DIE NÄCHSTEN NATI-TERMINE

  • 26. September: Nordmazedonien – Schweiz, 20.45 Uhr in Skopje.
  • 29. September: Schottland – Schweiz, 20.45 Uhr in Glasgow.
  • 3. Oktober: Schweiz – Slowenien, 20.45 Uhr in Luzern.
  • 6. Oktober: Schweiz – Nordmazedonien, 20.45 Uhr in Luzern.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert