Deutschland gegen Serbien unter Druck – Klopp braucht ersten Nations-League-Sieg

Deutschland steht bereits am dritten Spieltag der Nations League unter erheblichem Druck. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland wartet das Team von Jürgen Klopp noch auf den ersten Sieg und liegt in Gruppe A2 nur auf Rang drei. Am Donnerstagabend gegen das punktlose Serbien sind drei Punkte deshalb enorm wichtig.

Die Ausgangslage ist deutlich: Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien hat nach Niederlagen gegen Griechenland und die Niederlande noch keinen Zähler. Da sich nur die beiden besten Mannschaften der Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren, kann sich Deutschland einen weiteren Rückschlag kaum leisten.

Besonders die 0:1-Niederlage gegen Griechenland bei Klopps Heimdebüt hat die Situation verschärft. Deutschland hatte zwar mehr Ballbesitz, fand offensiv aber kaum Lösungen. Nun folgt am Donnerstag um 20.45 Uhr in der Allianz Arena in München das Duell mit Serbien – und bereits drei Tage später wartet auswärts der Gruppenleader Griechenland.

Ein Punkt aus zwei Spielen ist zu wenig

Der Start in die neue Nations-League-Kampagne verlief für Deutschland enttäuschend. Beim Auftakt in Amsterdam sah es lange nach einem Sieg aus. Felix Nmecha brachte die DFB-Elf in Führung, ehe Cody Gakpo in der 92. Minute noch zum 1:1 für die Niederlande traf.

Gegen Griechenland folgte anschliessend der nächste Rückschlag. Dimitrios Kourbelis erzielte in der 74. Minute das einzige Tor der Partie und bescherte Klopp im ersten Heimspiel als Bundestrainer eine Niederlage.

Damit hat Deutschland nach zwei Partien lediglich einen Punkt auf dem Konto.

Serbien steht noch stärker unter Druck

Allerdings reist auch Serbien mit erheblichen Problemen nach München.

Die Mannschaft verlor zum Auftakt zuhause 1:2 gegen Griechenland. Besonders bitter war dabei der Zeitpunkt des entscheidenden Gegentreffers: Anastasios Douvikas traf erst in der Nachspielzeit zum griechischen Sieg.

Auch im zweiten Heimspiel gelang keine Reaktion. Gegen die Niederlande verlor Serbien erneut mit 1:2 und steht damit nach zwei Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende.

Das direkte Duell in München besitzt deshalb für beide Mannschaften grosse Bedeutung. Deutschland will den Anschluss an die ersten beiden Plätze herstellen, während Serbien verhindern muss, bereits früh entscheidend zurückzufallen.

Parallel spielt Griechenland gegen die Niederlande

Zusätzliche Spannung entsteht durch das zweite Gruppenspiel des Abends.

Griechenland empfängt gleichzeitig die Niederlande. Für Deutschland könnte dieses Resultat wichtig werden. Gewinnt das DFB-Team gegen Serbien, würde es unabhängig vom Ausgang der Parallelpartie wieder näher an mindestens einen der beiden Konkurrenten heranrücken.

Bei einer Niederlage könnte der Rückstand auf Rang zwei dagegen bereits erheblich anwachsen.

Die Nations League lässt kaum Zeit für Korrekturen. Nach dem Serbien-Spiel folgen nur drei Tage später die nächsten Partien.

Schwerer Gang nach Griechenland wartet

Am Sonntag, 4. Oktober, muss Deutschland auswärts in Griechenland antreten. Dort bietet sich die direkte Gelegenheit zur Revanche für die Heimniederlage.

Im November folgen dann die beiden letzten Gruppenspiele: am 13. November auswärts gegen Serbien und am 16. November zuhause gegen die Niederlande.

Deutschland hat damit noch genügend Möglichkeiten, die Situation zu drehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Mannschaft nun beginnt, ihre Spiele zu gewinnen.

🇩🇪 DEUTSCHLANDS AUSGANGSLAGE

  • Griechenland führt Gruppe A2 mit sechs Punkten vor den Niederlanden mit vier Zählern an.
  • Deutschland steht nach zwei Partien bei einem Punkt, Serbien ist noch punktlos.
  • Nur die beiden besten Teams der Gruppe erreichen das Viertelfinale.
  • Nach dem Heimspiel gegen Serbien wartet bereits am 4. Oktober das Auswärtsspiel beim Gruppenleader Griechenland.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert