Fribourg-Gottéron überrollt Davos mit 4:0
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Frauen-Hockey Freiburg Graubünden Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Die HC Fribourg-Gottéron Ladies setzen in der PostFinance Women’s League ein deutliches Zeichen. Die Freiburgerinnen gewinnen am Samstag, 10. Oktober 2026, bei den HC Davos Ladies mit 4:0 und übernehmen die Tabellenführung. Estelle Duvin trifft gleich zweimal, Ann-Frédérique Guay und Livia Tschannen erzielen die weiteren Tore. Nach einem torlosen Startdrittel übernehmen die Gäste das Kommando.
In der Davoser VAT Arena halten die Gastgeberinnen zunächst dagegen. Im ersten Abschnitt fällt kein Treffer. Danach eröffnet Duvin im Mitteldrittel das Skore und legt wenige Minuten später nach. Zu Beginn des Schlussdrittels erhöht Guay auf 3:0. Tschannen sorgt weniger als zehn Minuten vor dem Ende für den Schlusspunkt.
Der deutliche Auswärtssieg bringt Fribourg nach sechs Spielen auf 15 Punkte. Davos folgt zu diesem Zeitpunkt mit 13 Zählern aus sieben Partien. Am Sonntag bestätigen die Freiburgerinnen ihre starke Form mit einem 6:1 gegen den EV Zug. Damit bauen sie die Tabellenführung weiter aus.
Davos hält zunächst dagegen
Das Duell zweier Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte beginnt ausgeglichen. Davos versucht, den Heimvorteil zu nutzen, während Fribourg nach Möglichkeiten sucht, seine spielerische Qualität auszuspielen.
Im ersten Drittel bleibt die Partie torlos. Die Gastgeberinnen verhindern zunächst einen Rückstand und halten den Ausgang offen.
Erst im mittleren Spielabschnitt gelingt den Freiburgerinnen der Durchbruch.
Estelle Duvin trifft doppelt
Die französische Nationalspielerin Estelle Duvin übernimmt nach der ersten Pause eine entscheidende Rolle.
Sie erzielt das 1:0 und legt wenige Minuten später ihren zweiten persönlichen Treffer nach.
Mit diesem Doppelschlag verändert sich die Ausgangslage deutlich. Davos muss einem Rückstand hinterherlaufen, während Fribourg zunehmend Sicherheit gewinnt.
Duvin gehört zu den auffälligsten Offensivspielerinnen der Liga. Gemeinsam mit Ann-Frédérique Guay prägt sie den Freiburger Angriff.
Guay und Tschannen erhöhen
Auch nach der zweiten Pause lässt Fribourg nicht nach.
Ann-Frédérique Guay erzielt früh im Schlussdrittel das 3:0 und bringt die Gäste endgültig auf die Siegerstrasse.
Die Kanadierin gehört zu den produktivsten Spielerinnen der laufenden Meisterschaft.
Weniger als zehn Minuten vor der Schlusssirene setzt Livia Tschannen mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt.
Davos findet keine Antwort mehr. Für die Freiburgerinnen ist es ein überzeugender Erfolg gegen eine Mannschaft, die zuvor ebenfalls zur Spitzengruppe gehörte.
Freiburgs Offensive wird immer gefährlicher
Bemerkenswert ist die Verteilung der offensiven Verantwortung.
Mit Duvin und Guay verfügen die Freiburgerinnen über zwei besonders produktive Angreiferinnen. Gleichzeitig zeigt Tschannens Treffer, dass weitere Spielerinnen wichtige Beiträge leisten können.
Bereits in den ersten Wochen der Saison überzeugt Fribourg mit deutlichen Resultaten.
Gegen Lausanne gelangen sieben Tore, gegen Neuchâtel vier. Hinzu kam ein knapper 3:2-Erfolg bei den ZSC Lions.
Die Mannschaft zeigt damit, dass sie sowohl enge Begegnungen gewinnen als auch klare Resultate erzielen kann.
Davos muss die Niederlage verarbeiten
Für die Davoserinnen ist das 0:4 ein Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze.
Die Bündnerinnen hatten sich zuvor mit mehreren Erfolgen eine gute Ausgangslage geschaffen.
Insbesondere der 2:0-Sieg gegen die ZSC Lions zum Saisonauftakt und weitere Punktgewinne unterstrichen ihre Konkurrenzfähigkeit.
Gegen Fribourg gelingt es jedoch nicht, die gegnerische Offensive über die gesamte Spielzeit zu kontrollieren.
Am Sonntag folgt immerhin eine erfolgreiche Reaktion: Davos gewinnt gegen Lausanne mit 2:0 und bleibt damit in der Spitzengruppe.
Jeder Punkt zählt in der kleineren Liga
Die aktuelle Saison wird unter besonderen Bedingungen ausgetragen.
Nach dem Rückzug von Ambrì-Piotta umfasst die PostFinance Women’s League nur noch sieben Mannschaften.
Dadurch bestreitet jedes Team in der Qualifikation 24 Spiele. Direkte Begegnungen zwischen den Spitzenteams erhalten entsprechend grosses Gewicht.
Mit den beiden Wochenendsiegen verbessert Fribourg seine Ausgangslage erheblich.
Für die Freiburgerinnen geht es am Donnerstag, 15. Oktober, zuhause gegen den SC Bern weiter. Davos trifft in seinem nächsten Meisterschaftsspiel am 24. Oktober ebenfalls auf die Bernerinnen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert