Devils erneut geschlagen: Hischier und Meier ohne Punkte
von belmedia Redaktion Allgemein Amerika Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch News NHL Orte Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Die New Jersey Devils haben in der Nacht auf Dienstag, 13. Oktober 2026, einen weiteren Rückschlag erlitten. Das Team um Captain Nico Hischier verlor zuhause gegen die Ottawa Senators mit 1:4. Trotz 30 Torschüssen gelang den Devils nur ein Treffer. Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler blieben ohne Skorerpunkt.
Nach einem torlosen Startdrittel brachte Shane Pinto Ottawa bereits neun Sekunden nach Wiederbeginn in Führung. Stephen Halliday erhöhte in Überzahl, Tim Stützle traf im Schlussabschnitt zum 3:0. Arseny Gritsyuk verkürzte für New Jersey, ehe Tyler Kleven mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand herstellte.
Für die Devils ist es die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel. Besonders enttäuschend ist das Ergebnis nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen Vancouver, bei dem Hischier mit zwei Toren und einem Assist geglänzt hatte. Bereits in der Nacht auf Mittwoch wartet bei den Detroit Red Wings die nächste Aufgabe.
Pinto trifft neun Sekunden nach Wiederbeginn
Das erste Drittel bleibt trotz mehrerer Strafzeiten torlos. Die Devils müssen früh viel Energie in die Unterzahlarbeit investieren.
Besonders eine fünfminütige Strafe gegen Anthony Mantha stellt New Jersey vor eine schwierige Aufgabe. Die Gastgeber überstehen diese Phase allerdings ohne Gegentor.
Unmittelbar nach der ersten Pause folgt der Rückschlag. Michael Amadio spielt den Puck von der linken Seite vors Tor, wo Shane Pinto nach nur neun Sekunden zum 1:0 trifft.
In der 29. Minute erhöht Stephen Halliday im Powerplay auf 2:0. Die Devils verlieren in dieser Situation die defensive Zuordnung, nachdem Brett Pesce zu Boden gegangen ist.
Stützle sorgt für die Vorentscheidung
Im Schlussdrittel versucht New Jersey, den Rückstand aufzuholen. Die Mannschaft erspielt sich Chancen, findet gegen Ottawas Torhüter Linus Ullmark aber lange kein Mittel.
In der 52. Minute folgt der nächste Gegentreffer. Tim Stützle lenkt einen Abschluss von Thomas Chabot zum 3:0 ins Tor.
Wenig später jubeln die Devils vermeintlich über den Anschlusstreffer durch Jesper Boqvist. Ottawa verlangt jedoch eine Videoüberprüfung. Wegen Torhüterbehinderung wird der Treffer aberkannt.
Erst bei 54:59 Minuten gelingt Arseny Gritsyuk das 1:3. Jack Hughes bereitet den Treffer vor.
New Jersey nimmt anschliessend Torhüter Nico Daws zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Tyler Kleven nutzt die Gelegenheit und trifft in der 58. Minute zum 4:1-Endstand.
Hischier kann seine Gala nicht wiederholen
Besonders gross waren die Erwartungen an Captain Nico Hischier. Der Walliser hatte beim 4:1-Erfolg gegen Vancouver mit seinem 200. NHL-Tor einen persönlichen Meilenstein erreicht.
Damals erzielte er zwei Treffer im Powerplay und steuerte einen Assist bei.
Gegen Ottawa gelingt ihm keine weitere Torbeteiligung. Auch Timo Meier, der gemeinsam mit Hischier in der ersten Angriffsformation spielt, bleibt ohne Skorerpunkt.
Meier arbeitet vor dem gegnerischen Tor und beteiligt sich an der Defensivarbeit. Die gewünschte offensive Wirkung bleibt jedoch aus.
Auch Verteidiger Jonas Siegenthaler kann die Niederlage nicht verhindern. Der Zürcher gehört weiterhin zu den wichtigen defensiven Stützen des Teams.
Ullmark gewinnt das Torhüterduell
Obwohl New Jersey mit 30:20 Torschüssen vorne liegt, spricht das Ergebnis deutlich für Ottawa.
Linus Ullmark hält 29 Schüsse und bestätigt seinen hervorragenden Saisonstart. Nach fünf Einsätzen ist der schwedische Torhüter weiterhin ungeschlagen.
Auf der Gegenseite wehrt Nico Daws 16 von 19 Schüssen auf sein Tor ab. Den vierten Treffer kassieren die Devils bei leerem Gehäuse.
Ottawa zeigt sich effizienter und profitiert von einer konzentrierten Mannschaftsleistung.
Besonders Stützle setzt seine starke Frühform fort. Der deutsche Nationalspieler erzielt einen Treffer und bereitet ein weiteres Tor vor.
Zu viele Strafen bremsen die Devils
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Disziplin.
New Jersey muss fünf Unterzahlsituationen überstehen. Ottawa nutzt eine davon zum zweiten Treffer.
Die zahlreichen Strafen erschweren den Gastgebern, einen konstanten offensiven Rhythmus aufzubauen.
Nach der überzeugenden Powerplay-Leistung gegen Vancouver bleibt New Jersey diesmal bei zwei eigenen Überzahlmöglichkeiten ohne Torerfolg.
Trainer Sheldon Keefe muss deshalb nicht nur an der Chancenverwertung, sondern auch an der Spielkontrolle arbeiten.
Bereits in Detroit ist eine Reaktion gefragt
Die Devils können die Niederlage nicht lange analysieren. Bereits in der folgenden Nacht steht das Auswärtsspiel bei den Detroit Red Wings an.
New Jersey reist mit einer Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen nach Michigan. Besonders die Schweizer Führungsspieler sind nun gefordert.
Hischier soll als Captain wieder mehr offensive Akzente setzen. Meier muss seine Torgefahr besser zur Geltung bringen, während Siegenthaler zur defensiven Stabilisierung beitragen soll.
Ottawa setzt seinen starken Saisonstart dagegen fort. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen gehören die Senators derzeit zu den erfolgreichsten Mannschaften der NHL.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert