Feyenoord gegen Como: Rotterdam unter Druck

Feyenoord Rotterdam empfängt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, den italienischen Champions-League-Neuling Como 1907. Anpfiff im Stadion De Kuip ist um 18.45 Uhr Schweizer Zeit. Nach der deutlichen 1:5-Niederlage beim FC Barcelona benötigen die Niederländer dringend Punkte. Como reist dagegen mit dem Selbstvertrauen eines überzeugenden 4:1-Auftaktsiegs gegen RB Leipzig an.

Die Mannschaft von Giovanni van Bronckhorst hat sich seit dem enttäuschenden Auftritt in Barcelona deutlich gesteigert. Drei Meisterschaftssiege hintereinander gegen PEC Zwolle, Utrecht und AZ Alkmaar brachten Feyenoord an die Spitze der Eredivisie. Besonders bemerkenswert: Die Rotterdamer erzielten dabei 14 Tore und kassierten keinen Gegentreffer.

Como steht unter Trainer Cesc Fàbregas nach dem ersten Champions-League-Spieltag mit drei Punkten und einer Tordifferenz von +3 auf Rang fünf. Die Italiener überraschten Leipzig bei ihrer Premiere mit einer offensiv überzeugenden Leistung. Nun wartet auf die Mannschaft aus der Lombardei der erste internationale Auswärtsauftritt ihrer Vereinsgeschichte.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Begegnung: Feyenoord Rotterdam – Como 1907.
Termin: Mittwoch, 14. Oktober, 18.45 Uhr.
Wettbewerb: Champions League, 2. Spieltag.
Auftakt: Feyenoord 1:5 gegen Barcelona, Como 4:1 gegen Leipzig.
Schlüsselspieler: Nacho Ferri, Nico Paz und Martin Baturina.
Was das bedeutet
Como könnte mit einem weiteren Sieg sechs Punkte erreichen und seine Position unter den besten acht Mannschaften festigen. Feyenoord will vor dem anschliessenden Auswärtsspiel bei Real Betis den Fehlstart korrigieren.

Feyenoord findet zurück zur alten Stärke

Die Niederlage beim FC Barcelona war für Feyenoord ein schwerer Schlag. Die Rotterdamer wurden beim 1:5 phasenweise regelrecht überrannt und offenbarten erhebliche Probleme in der Defensive.

Besonders die schnellen Angriffe über Raphinha und Lamine Yamal bereiteten den Niederländern Schwierigkeiten. Der deutliche Auftaktverlust gegen Barcelona hinterliess deshalb zunächst viele Fragen.

In der heimischen Meisterschaft folgte jedoch eine beeindruckende Reaktion.

Feyenoord gewann gegen PEC Zwolle mit 7:0, setzte sich gegen Utrecht mit 5:0 durch und bezwang AZ Alkmaar mit 2:0.

Damit übernahm die Mannschaft von Giovanni van Bronckhorst die Tabellenführung in der Eredivisie.

Nacho Ferri trifft regelmässig

Besonders auffällig ist die Entwicklung von Nacho Ferri.

Der Angreifer profitierte vom Wechsel von Ayase Ueda zum OSC Lille und hat sich in der Offensive einen Stammplatz erarbeitet.

Gegen PEC Zwolle erzielte Ferri drei Treffer. Anschliessend traf er auch gegen Utrecht und AZ Alkmaar.

Damit geht der Stürmer mit fünf Toren aus drei Meisterschaftsspielen in die Begegnung mit Como.

Neben Ferri sorgen Anis Hadj Moussa und Luciano Valente für kreative Lösungen. Gjivai Zechiel kann aus dem Mittelfeld zusätzliche offensive Impulse setzen.

Como begeistert bei seiner Premiere

Während Feyenoord zum Auftakt eine Niederlage hinnehmen musste, erlebte Como einen historischen Champions-League-Abend.

Die Mannschaft von Cesc Fàbregas besiegte RB Leipzig mit 4:1 und setzte sich unmittelbar in der oberen Tabellenhälfte fest.

Martin Baturina erzielte den ersten Champions-League-Treffer der Vereinsgeschichte und bereitete ein weiteres Tor vor.

Auch Nico Paz zeigte eine starke Leistung. Der argentinische Spielmacher steuerte zwei Assists bei und überzeugte mit seiner Übersicht.

Die beiden Offensivspieler gehören auch in Rotterdam zu den wichtigsten Figuren der Italiener.

In der Serie A fehlt zuletzt die Effizienz

Nach dem Erfolg gegen Leipzig verliefen die nationalen Auftritte nicht durchgehend überzeugend.

Como gewann gegen Parma mit 2:1, verlor anschliessend gegen Frosinone mit 0:2 und kam zuletzt gegen die AS Roma nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Gegen die Römer konnte das Team selbst aus einer langen Überzahl keinen entscheidenden Vorteil ziehen.

Damit blieb Como in zwei aufeinanderfolgenden Meisterschaftsspielen ohne eigenen Treffer.

Fàbregas muss deshalb Wege finden, die offensive Durchschlagskraft aus dem Leipzig-Spiel wiederherzustellen.

Beide Trainer müssen Ausfälle kompensieren

Feyenoord hat vor dem Heimspiel mehrere personelle Probleme.

Thomas Beelen, Jordan Bos, Bart Nieuwkoop, Reiss Nelson, Gijs Smal und Shaqueel van Persie fallen aus. Hinter weiteren Spielern stehen Fragezeichen.

Vor allem in der Defensive könnten die Ausfälle zu Anpassungen führen.

Bei Como fehlt Moise Kean nach einer Beinverletzung aus der Länderspielpause. Weitere Akteure stehen nicht im Champions-League-Kader.

Offensiv kann Fàbregas dennoch auf Nico Paz, Baturina, Assane Diao und Anastasios Douvikas zurückgreifen.

Rotterdams Heimkulisse als Trumpf

Das Stadion De Kuip ist für seine intensive Atmosphäre bekannt. Feyenoord wird versuchen, diese Unterstützung bereits in der Anfangsphase zu nutzen.

Die Gastgeber dürften Como früh unter Druck setzen und über die Flügel zu Torchancen kommen.

Für die Italiener wird entscheidend sein, das Pressing zu überwinden und die technischen Qualitäten ihrer Mittelfeldspieler einzusetzen.

Die unterschiedliche Ausgangslage macht das Duell besonders interessant: Feyenoord verfügt über den Heimvorteil und die bessere jüngste Ligabilanz, Como über den stärkeren Champions-League-Start.

Real Betis und Manchester United warten

Bereits am Mittwoch, 21. Oktober, geht es für beide Vereine in der Königsklasse weiter.

Feyenoord gastiert bei Real Betis. Como empfängt Manchester United und könnte dabei bereits um eine gute Ausgangslage für die K.-o.-Phase spielen.

Zunächst aber steht das direkte Duell in Rotterdam im Mittelpunkt.

Für Feyenoord ist ein Sieg wichtig, um nach dem Fehlstart wieder Anschluss zu finden. Como will beweisen, dass der deutliche Erfolg gegen Leipzig kein einmaliges Ausrufezeichen war.

AKTUELLER STAND
Champions League 2026/27 – Teamvergleich
13. Oktober 2026 · Nach dem 1. Spieltag
Merkmal Feyenoord Como
CL-Rang 33 5
Spiele 1 1
Siege 0 1
Tore 1:5 4:1
Tordifferenz −4 +3
Punkte 0 3
CL-Auftakt Barcelona (A) Leipzig (H)
Letztes Ligaspiel 2:0 AZ 0:0 Roma
Trainer G. van Bronckhorst Cesc Fàbregas
Nächstes CL-Spiel Real Betis (A) Man. United (H)

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert