Leverkusen überrollt Lech Posen – Schick trifft zweimal beim 4:0

Bayer Leverkusen setzt seinen erfolgreichen Start in der Europa League fort. Die Mannschaft von Trainer Carles Martínez gewinnt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, beim polnischen Meister Lech Posen souverän mit 4:0. Patrik Schick trifft zweimal vom Elfmeterpunkt, Malik Tillman und Ibrahim Maza erzielen die weiteren Tore. Nach zwei Spielen steht Leverkusen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 6:0.

Dabei beginnt der Abend für die Werkself mit einem Rückschlag. Martin Terrier muss bereits in der 18. Minute verletzt ausgewechselt werden, Schick ersetzt ihn. Der tschechische Stürmer verwandelt in der 29. und 41. Minute zwei nach VAR-Überprüfungen verhängte Elfmeter. Dazwischen trifft Tillman zum zwischenzeitlichen 2:0. Maza stellt kurz vor Schluss den Endstand her.

Während Leverkusen nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen Celje auch seine zweite internationale Aufgabe gewinnt, bleibt Posen punktlos. Der polnische Meister hatte bereits sein erstes Spiel bei Crystal Palace mit 0:4 verloren. Für Leverkusen folgt am Sonntag das Bundesliga-Heimspiel gegen Tabellenführer Freiburg. Anschliessend geht die Europapokal-Reise nach Griechenland weiter.

SPORTAKTUELL.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: Lech Posen – Bayer Leverkusen 0:4 (0:3).
Tore: Schick (29./41., beide Penalty), Tillman (32.), Maza (89.).
Verletzung: Martin Terrier muss in der 18. Minute vom Feld.
VAR: Beide Leverkusener Elfmeter folgen auf Videokontrollen.
Europapokal-Bilanz: Zwei Siege, sechs Punkte, 6:0 Tore.
Was das bedeutet
Leverkusen verbessert seine Ausgangslage für den Einzug in die K.-o.-Phase erheblich. Am 22. Oktober wartet auswärts OFI Kreta. Für Posen wird die Qualifikation nach zwei deutlichen Niederlagen zunehmend schwierig.

Leverkusen übernimmt sofort die Kontrolle

Vor mehr als 40’000 Zuschauern im Poznan Stadium beginnt die Werkself selbstbewusst. Trainer Carles Martínez verändert seine Startelf gegenüber dem 4:3-Bundesligasieg in Mainz auf sechs Positionen.

Nathan Tella gibt nach fünf Minuten den ersten Warnschuss ab. Kurz darauf köpft Edmond Tapsoba über das Tor.

Die Gastgeber geraten früh unter Druck, können Leverkusens schnelle Kombinationen aber zunächst noch verteidigen.

Terrier verletzt – Schick muss früh einspringen

In der 18. Minute endet der Einsatz von Martin Terrier verletzungsbedingt. Für ihn kommt Patrik Schick, der ursprünglich geschont werden sollte.

Der Wechsel verändert den Spielverlauf entscheidend.

Kurios wird es nach rund 20 Minuten: Während eines Leverkusener Angriffs springen plötzlich Rasensprenger aus dem Boden. Die Partie muss kurz unterbrochen werden.

Wenig später folgt die erste entscheidende Szene im Strafraum.

Zwei VAR-Entscheidungen und drei Tore

Nach einem Abschluss von Ibrahim Maza reklamieren die Leverkusener ein Handspiel von Terry Yegbe.

Schiedsrichter Milos Milanovic überprüft die Bilder und entscheidet auf Elfmeter.

Schick übernimmt die Verantwortung und verwandelt in der 29. Minute zum 1:0.

Nur drei Minuten später erhöht Malik Tillman aus kurzer Distanz auf 2:0.

Leverkusen bleibt überlegen und erhält vor der Pause den nächsten Strafstoss. Bei einer Ecke kommt Schick im Strafraum zu Fall. Auch diesmal erfolgt die Entscheidung nach einer Videokontrolle.

Der Tscheche tritt erneut an und trifft in der 41. Minute zum 3:0.

Maza setzt den Schlusspunkt

Nach dem Seitenwechsel kontrolliert Leverkusen das Geschehen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Posen findet kaum Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Gäste. Martínez nutzt den komfortablen Vorsprung für mehrere Wechsel.

In der 62. Minute kommen Moussa Diaby, Facundo Medina und Robert Andrich. Später ersetzt Afonso Moreira den Doppeltorschützen Schick.

Moreira sorgt mit mehreren Abschlüssen für Gefahr. In der Schlussphase bereitet er auch den vierten Treffer vor.

Ibrahim Maza trifft in der 89. Minute zum 4:0-Endstand.

Schick bestätigt seine starke Form

Für Patrik Schick setzt sich damit eine erfolgreiche Phase fort.

Schon beim 4:3-Auswärtssieg gegen Mainz hatte der tschechische Angreifer getroffen.

Gegen Posen benötigt er nach seiner Einwechslung nur elf Minuten für sein erstes Tor. Vor der Pause folgt bereits der zweite Treffer.

Die beiden verwandelten Elfmeter zeigen seine Bedeutung für Leverkusens Offensive. Gleichzeitig verschafft die deutliche Führung dem Trainer die Gelegenheit, ihn in der zweiten Halbzeit wieder auszuwechseln.

Freiburg und Kreta warten

Mit dem Auswärtssieg bleibt Bayer Leverkusen in der laufenden Europa-League-Saison ohne Gegentor.

Die Werkself hat nach zwei Spieltagen sechs Punkte gesammelt. Vor allem die defensive Stabilität und die Effizienz vor dem gegnerischen Tor überzeugen.

Am Sonntag, 18. Oktober, empfängt Leverkusen um 15.30 Uhr den SC Freiburg zum Bundesliga-Spitzenspiel.

Vier Tage später folgt das Europa-League-Gastspiel bei OFI Kreta.

Für Lech Posen steht nach zwei Niederlagen mit jeweils vier Gegentoren zunächst die Rückkehr in den nationalen Meisterschaftsbetrieb gegen Korona Kielce an.

AKTUELLER STAND
Lech Posen – Bayer Leverkusen 0:4
15. Oktober 2026 · Europa League · 2. Spieltag
Ereignis Minute Stand
Terrier verletzt ausgewechselt 18. 0:0
Schick (Handelfmeter) 29. 0:1
Tillman 32. 0:2
Schick (Foulelfmeter) 41. 0:3
Maza 89. 0:4
Leverkusen Ligaphase 2 Spiele · 6 Punkte · 6:0 Tore
Lech Posen Ligaphase 2 Spiele · 0 Punkte · 0:8 Tore

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert