Juventus bietet 15 Millionen für Pobega – Cabal könnte Deal ermöglichen
von belmedia Redaktion Allgemein Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Schweiz Serie A soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Transfermarkt Ⳇ Verbreitung
Juventus Turin arbeitet an einer Verpflichtung von Tommaso Pobega für Januar 2027. Nach Informationen von soccer.ch bieten die Bianconeri dem FC Bologna 15 Millionen Euro für den italienischen Mittelfeldspieler. Bologna verlangt allerdings 25 Millionen Euro. Eine mögliche Einbeziehung von Verteidiger Juan David Cabal könnte Bewegung in die Verhandlungen bringen.
Zwischen den finanziellen Vorstellungen der beiden Serie-A-Klubs liegen derzeit zehn Millionen Euro. Gleichzeitig beschäftigt sich Bologna mit dem kolumbianischen Juventus-Verteidiger Cabal. Nach den Redaktionsinformationen von soccer.ch bewerten die Verantwortlichen in Bologna den 25-Jährigen mit höchstens zwölf Millionen Euro. Damit entsteht eine interessante Grundlage für eine mögliche Verrechnung im Wintertransferfenster.
Pobega gehört bei Bologna zum festen Personal im zentralen Mittelfeld. Erst am Samstag erzielte er beim Heimspiel gegen Inter Mailand bereits in der zehnten Minute den Führungstreffer. Die Partie endete mit einer 1:3-Niederlage gegen die Mannschaft des Schweizer Nationalspielers Manuel Akanji. Das Interesse von Juventus betrifft damit einen Spieler, der auch sportlich weiterhin eine wichtige Rolle bei Bologna einnimmt.
Juventus will das zentrale Mittelfeld verstärken
Die Verantwortlichen von Juventus beschäftigen sich bereits mit der Kaderplanung für die zweite Saisonhälfte. Tommaso Pobega ist dabei ein interessanter Kandidat für das zentrale Mittelfeld.
Der 27-jährige Italiener verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Serie A. Er wurde am 15. Juli 1999 in Triest geboren, ist 1,88 Meter gross und hat bereits drei A-Länderspiele für Italien bestritten.
Pobega kann unterschiedliche Aufgaben im Mittelfeld übernehmen. Neben seiner körperlichen Präsenz bringt er Laufstärke, Zweikampffähigkeiten und die Bereitschaft mit, sich offensiv einzuschalten.
Für Juventus wäre er deshalb eine Option, um zusätzliche Qualität und Flexibilität im Zentrum zu gewinnen.
Bologna verlangt zehn Millionen mehr
Nach Informationen von soccer.ch liegen die finanziellen Vorstellungen der beiden Vereine noch deutlich auseinander.
Juventus hat 15 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler geboten. Bologna fordert dagegen 25 Millionen Euro und bewertet Pobega damit wesentlich höher.
Die Ausgangslage wird durch seine Vertragssituation beeinflusst. Bologna verpflichtete den früheren Milan-Spieler im Februar 2026 definitiv. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028 und beinhaltet eine Option auf eine weitere Saison.
Damit verfügt der Klub über eine solide Verhandlungsposition. Bologna muss den italienischen Mittelfeldspieler im kommenden Winter nicht aus vertraglichen Gründen abgeben.
Juan David Cabal als möglicher Schlüssel
Interessant wird die Angelegenheit durch Juan David Cabal. Der kolumbianische Verteidiger steht bei Juventus unter Vertrag und ist in Bologna bereits seit längerer Zeit ein Thema.
Schon im August 2026 beschäftigten sich italienische Medien mit einem möglichen Wechsel des Verteidigers nach Bologna. Damals wurde Cabal unter anderem im Zusammenhang mit Gesprächen zwischen den beiden Vereinen über Jhon Lucumí genannt.
Nun könnte der Kolumbianer im Rahmen einer neuen Transferkonstellation wieder eine Rolle spielen.
Nach Informationen von soccer.ch schätzt Bologna Cabals Wert auf höchstens zwölf Millionen Euro. Damit könnte eine Einbeziehung des Verteidigers die Differenz zwischen Angebot und Forderung für Pobega verringern.
Rein rechnerisch würde eine Verrechnung von zwölf Millionen Euro den von Bologna verlangten Gesamtwert sogar übersteigen, wenn Juventus gleichzeitig die ursprünglich angebotenen 15 Millionen Euro bezahlen würde.
Deshalb wäre bei einem solchen Modell eine neue Aufteilung zwischen Geldzahlung und Spielerbewertung notwendig.
Auch Cabals Entscheidung ist wichtig
Cabal kann sowohl als linker Aussenverteidiger als auch in einer defensiven Dreierkette eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit macht ihn für Bologna interessant.
Allerdings hatte der Kolumbianer im August Vorbehalte gegenüber einem Wechsel nach Bologna. Ein neuer Anlauf müsste deshalb auch seine persönlichen Vorstellungen berücksichtigen.
Für Juventus liegt der mögliche Vorteil auf der Hand: Der Verein könnte einen erfahrenen italienischen Mittelfeldspieler verpflichten und gleichzeitig einen Verteidiger in die Verhandlungen einbeziehen.
Bologna wiederum hätte die Möglichkeit, den eigenen Defensivbereich zu verstärken und den finanziellen Gegenwert einer möglichen Pobega-Abgabe zu gestalten.
Wintertransferfenster könnte entscheidend werden
Die kommenden Wochen dürften zeigen, wie weit die beiden Vereine ihre unterschiedlichen Vorstellungen annähern können.
Für Bologna steht dabei nicht nur die Ablösesumme im Mittelpunkt. Auch die sportliche Bedeutung Pobegas und ein möglicher Ersatz im Mittelfeld müssen berücksichtigt werden.
Juventus muss seinerseits entscheiden, welchen finanziellen Aufwand der Verein für den 27-Jährigen betreiben möchte.
Die von soccer.ch recherchierten Zahlen geben den Gesprächen eine konkrete wirtschaftliche Grundlage. Besonders die Personalie Cabal könnte dabei eine entscheidende Rolle übernehmen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert