Croci-Torti im Blick von Europas Klubs – neue Namen kommen hinzu
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Fussball International Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Serie A soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Super League Tessin Themen Transfermarkt Ⳇ Verbreitung
Mattia Croci-Torti weckt zunehmend Interesse im europäischen Spitzenfussball. Nach Informationen von soccer.ch ist der erfolgreiche Trainer des FC Lugano inzwischen auch bei Fenerbahçe Istanbul und der SSC Napoli ein Thema. Bei Atalanta Bergamo beschäftigt sich Sportdirektor Cristiano Giuntoli ebenfalls mit dem Tessiner. Die AC Milan hatte Croci-Torti bereits zuvor auf dem Radar.
Besonders interessant ist die Entwicklung in Istanbul. Fenerbahçe hat sich am Dienstag, 27. Oktober 2026, nach der 1:2-Derbyniederlage gegen Galatasaray von Trainer İsmail Kartal getrennt. In Neapel hat sich Präsident Aurelio De Laurentiis nach Informationen von soccer.ch über Sportdirektor Giovanni Manna bereits über Croci-Torti informieren lassen. Bei Atalanta wächst derweil der Druck auf Maurizio Sarri.
Ein Abschied aus Lugano während der laufenden Saison gilt als äusserst unwahrscheinlich. Der 44-Jährige möchte seine erfolgreiche Arbeit im Tessin fortsetzen. Sollte er mit Lugano den Schweizer Meistertitel gewinnen, könnte im Sommer 2027 allerdings eine völlig neue Situation entstehen. Ein Wechsel zu einem Verein aus einer europäischen Topliga wäre dann durchaus denkbar.
Fenerbahçe sucht nach Kartal-Abgang einen Trainer
Die jüngste Entwicklung kommt aus der Türkei. Fenerbahçe gab am Dienstag die Trennung von İsmail Kartal bekannt. Der 65-Jährige hatte den Verein erst im Juni zum vierten Mal übernommen.
Nach der Derby-Niederlage gegen Galatasaray endet seine Amtszeit bereits nach 18 Pflichtspielen. Damit muss sich der türkische Spitzenklub erneut auf Trainersuche begeben.
Croci-Torti gehört nach Informationen von soccer.ch zu den Namen, die im Umfeld des Vereins diskutiert werden. Seine Fähigkeit, eine Mannschaft weiterzuentwickeln und gleichzeitig erfolgreich zu spielen, macht ihn für ambitionierte Klubs interessant.
Die zeitliche Ausgangslage ist allerdings schwierig: Fenerbahçe benötigt eine kurzfristige Lösung, während Croci-Torti in Lugano mitten in einem erfolgreichen Projekt steht.
De Laurentiis lässt sich über Croci-Torti informieren
Auch aus Neapel gibt es neue Informationen. Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis hat sich nach Erkenntnissen von soccer.ch bereits über den Trainer des FC Lugano informieren lassen.
Dabei spielt Sportdirektor Giovanni Manna eine zentrale Rolle. Der Funktionär ist für die sportliche Planung des italienischen Spitzenklubs verantwortlich und beschäftigt sich mit möglichen personellen Perspektiven.
Für Croci-Torti wäre Napoli ein besonders interessantes Umfeld. Der Verein besitzt hohe sportliche Ansprüche, grosse öffentliche Aufmerksamkeit und eine leidenschaftliche Anhängerschaft.
Noch geht es dabei um die Beschäftigung mit seinem Profil. Entscheidend wird sein, wie sich die sportliche und personelle Situation in Neapel bis zum kommenden Sommer entwickelt.
Atalanta: Sarri steht zunehmend unter Druck
Auch in Bergamo bleibt Croci-Torti ein interessanter Name. Sportdirektor Cristiano Giuntoli kennt den Tessiner und dessen Arbeit beim FC Lugano.
Bereits im September hatte soccer.ch über das Interesse von Atalanta und Milan an Croci-Torti berichtet. Damals stand besonders die längerfristige Entwicklung im Mittelpunkt.
Inzwischen hat sich die Lage bei Atalanta verändert. Trainer Maurizio Sarri steht nach durchwachsenen Leistungen verstärkt in der Kritik.
Das spektakuläre 4:4 gegen Frosinone am vergangenen Sonntag verdeutlichte die Probleme. Atalanta verspielte eine 4:3-Führung, zeigte erneut defensive Schwächen und wurde nach dem Schlusspfiff von Teilen des Publikums ausgepfiffen.
Giuntoli hat Sarri öffentlich unterstützt. Trotzdem gehört es zu seiner Aufgabe, mögliche Alternativen im Auge zu behalten. Croci-Tortis Name ist dabei nach Informationen von soccer.ch weiterhin ein Thema.
Auch Milan vergisst den Tessiner nicht
Bei der AC Milan wurde Croci-Torti bereits im September als möglicher künftiger Trainer diskutiert. Die Rossoneri stehen unter Rúben Amorim weiterhin unter hohem Erfolgsdruck.
Croci-Torti besitzt als Tessiner mit italienischer Fussballprägung interessante Voraussetzungen für einen Wechsel in die Serie A. Seine Spielidee verbindet offensiven Mut mit taktischer Flexibilität.
Vor allem seine Fähigkeit, Spieler weiterzuentwickeln und mit unterschiedlichen Kadern erfolgreich zu arbeiten, hat ihm über die Schweiz hinaus Anerkennung eingebracht.
Lugano bleibt vorerst seine klare Priorität
Für den FC Lugano ist die Ausgangslage komfortabel. Croci-Torti steht bis Sommer 2028 unter Vertrag und führt die Tessiner seit September 2021.
Unter seiner Leitung gewann Lugano 2022 den Schweizer Cup und entwickelte sich dauerhaft zu einem Spitzenteam der Super League.
Auch in der laufenden Saison läuft es hervorragend. Nach elf Meisterschaftsspielen führt Lugano die Tabelle mit 31 Punkten an. Hinzu kommen überzeugende Auftritte im Europacup.
Ein Meistertitel wäre für den Trainer und den Verein ein aussergewöhnlicher Erfolg. Gleichzeitig könnte er die internationale Nachfrage nach Croci-Torti nochmals deutlich erhöhen.
Die entscheidende Frage dürfte deshalb weniger ein sofortiger Abschied sein als seine Perspektive nach Saisonende. Sollte sich im Sommer 2027 bei einem europäischen Spitzenklub eine passende Gelegenheit ergeben, könnte Croci-Torti vor der bislang grössten Entscheidung seiner Trainerkarriere stehen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert