Jil Teichmann gewinnt Schweizer Duell – Waltert in Guangzhou ausgeschieden

Jil Teichmann hat beim WTA-250-Turnier im chinesischen Guangzhou einen wichtigen Erfolg gefeiert. Die 29-jährige Schweizerin besiegte ihre Landsfrau Simona Waltert am Dienstag, 27. Oktober 2026, mit 7:5, 6:2. Nach 1 Stunde und 52 Minuten stand die Linkshänderin im Achtelfinal. Für Teichmann ist es nach ihrer Verletzungspause ein wertvoller Erfolg auf der WTA-Tour.

Die Begegnung entwickelte sich zunächst zu einem umkämpften Schweizer Duell. Waltert, als Nummer 128 der Weltrangliste besser klassiert, wehrte sich gegen ihre erfahrene Landsfrau, musste den ersten Satz aber mit 5:7 abgeben. Im zweiten Durchgang setzte sich Teichmann zunehmend durch und entschied die Partie mit 6:2. Für die Bündnerin endete damit die Einzelkonkurrenz bereits nach der ersten Runde.

Teichmann ist nach einer längeren Verletzungspause erst kürzlich auf die Turnierplätze zurückgekehrt. Nach ihrem Achtelfinaleinzug bei den French Open hatte sie mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Der Sieg in Guangzhou ist für die aktuelle Nummer 168 der Welt deshalb besonders wichtig. Im Achtelfinal trifft sie auf die an Nummer sechs gesetzte Türkin Zeynep Sönmez.

TENNIS.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: Jil Teichmann besiegt Simona Waltert mit 7:5, 6:2.
Spieldauer: 1 Stunde und 52 Minuten.
Weltrangliste: Teichmann WTA 168, Waltert WTA 128.
Nächste Gegnerin: Zeynep Sönmez, WTA 64 und Nummer sechs der Setzliste.
Was das bedeutet
Teichmann erhält nach ihrer Verletzungspause eine weitere Gelegenheit, Matchpraxis und Weltranglistenpunkte zu sammeln. Mit Sönmez wartet eine deutlich höher eingestufte Gegnerin. Waltert bleibt in Guangzhou für das gemeinsame Doppel mit Teichmann gemeldet.

Teichmann entscheidet das Schweizer Duell für sich

Simona Waltert und Jil Teichmann kennen sich aus zahlreichen Schweizer Turnieren und gemeinsamen Auftritten auf der internationalen Tennistour.

In Guangzhou standen sich die beiden Schweizerinnen erneut gegenüber. Besonders der erste Satz war hart umkämpft.

Waltert hielt gegen die Linkshänderin lange mit, konnte den entscheidenden Satzgewinn aber nicht verhindern.

Teichmann nutzte ihre Möglichkeiten und holte sich den ersten Durchgang mit 7:5.

Im zweiten Satz fand sie zunehmend Sicherheit. Waltert gelang es nicht mehr, das Spiel offen zu gestalten.

Mit 6:2 sicherte sich Teichmann den Zweisatzsieg und den Einzug unter die letzten 16 Spielerinnen.

Ein wichtiger Schritt nach einer schwierigen Phase

Für Teichmann kommt der Erfolg zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt.

Bei den French Open hatte die Schweizerin im Frühjahr mit dem Achtelfinaleinzug überzeugt und dabei unter anderem Karolina Muchova bezwungen.

Anschliessend musste sie wegen einer Beinverletzung eine längere Wettkampfpause einlegen.

Erst im Oktober kehrte sie bei einem Challenger-Turnier in Italien auf den Platz zurück.

Dass sie nun auf WTA-Stufe wieder eine Begegnung gewinnen konnte, ist ein erfreuliches Zeichen für ihre weitere Saisonplanung.

Allerdings bleibt die Ausgangslage anspruchsvoll. Durch ihre Abwesenheit ist Teichmann in der Weltrangliste zurückgefallen und muss sich ihre Position Schritt für Schritt zurückerarbeiten.

Waltert kann den Auftakt nicht nutzen

Für Simona Waltert verlief das erste Einzel in Guangzhou dagegen enttäuschend.

Die 25-jährige Bündnerin war aufgrund ihrer besseren Weltranglistenposition leicht favorisiert, konnte diesen Vorteil auf dem Hartplatz jedoch nicht umsetzen.

Dabei hatte sie zuletzt mehrfach gezeigt, dass sie auch umkämpfte Partien erfolgreich gestalten kann.

Beim Schweizer Duell in Montreux setzte sie sich beispielsweise gegen Rebeka Masarova in drei Sätzen durch.

In Guangzhou gelang ihr keine vergleichbare Wende.

Die Niederlage bedeutet allerdings nicht, dass ihre Turnierwoche bereits beendet sein muss. Gemeinsam mit Teichmann ist sie auch für die Doppelkonkurrenz gemeldet.

Aus Gegnerinnen werden Doppelpartnerinnen

Eine Besonderheit des Turniers ist die Zusammenarbeit der beiden Schweizerinnen.

Obwohl sie sich in der ersten Einzelrunde gegenüberstanden, bilden Waltert und Teichmann im Doppel ein gemeinsames Team.

Zum Auftakt sind sie gegen Fanny Stollár aus Ungarn und Fang-Hsien Wu aus Taiwan gemeldet.

Für die Schweizerinnen ist das eine weitere Gelegenheit, auf internationaler Ebene wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Die Doppelkonkurrenz stellt allerdings andere Anforderungen als das Einzel. Besonders Abstimmung, Netzspiel und schnelle Reaktionen sind entscheidend.

Im Achtelfinal wartet eine gesetzte Gegnerin

Für Teichmann geht das Turnier am Mittwoch, 28. Oktober, weiter.

Ihre Gegnerin Zeynep Sönmez hat sich mit einem Dreisatzsieg gegen Sara Sorribes Tormo für den Achtelfinal qualifiziert.

Die Türkin gewann ihre Auftaktpartie mit 6:1, 4:6, 6:2 und gehört als Nummer sechs der Setzliste zu den stärkeren Spielerinnen im Turnierfeld.

Teichmann wird deshalb eine weitere Leistungssteigerung benötigen.

Der Einzug in den Viertelfinal wäre für die Schweizerin nach ihrer langen Verletzungspause ein besonders erfreuliches Ergebnis.

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AKTUELLER STAND
WTA Guangzhou 2026 – Schweizer Duell
27. Oktober 2026 · WTA 250 · 1. Runde
Kennzahl Jil Teichmann Simona Waltert
Alter 29 25
WTA-Rang 168 128
1. Satz 7 5
2. Satz 6 2
Gewonnene Sätze 2 0
Einzel Achtelfinal Ausgeschieden
Doppelpartnerin Simona Waltert Jil Teichmann

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert