Mythen im Werk2 Arbon: Zwei Veranstaltungen beleuchten Geschichte und Gegenwart
von belmedia Redaktion Allgemein Archäologie Ausstellungen denkmalpflege-schweiz.ch Events events24.ch Inspiration Konferenzen Kultur Museum nachrichtenticker.ch News Schweiz Schweiz Städte Thurgau tourismus.ch
Im November 2026 bildet das Werk2 in Arbon im Rahmen der Sonderausstellung „Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten“ den Abschluss des Begleitprogramms mit zwei Veranstaltungen, die sich grundlegend mit der Bedeutung und Wirkung von Mythen auseinandersetzen.
Am Sonntag, 1. November 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr, diskutieren Prof. Dr. Felix Hinz und Kuratorin Stephanie Müller im Tischgespräch „Definition Mythos. Eine Diskussion über eine ungeklärte Sache“ über die Vieldeutigkeit des Begriffs Mythos. Ausgehend von Ursprungs-, Untergangs- und Verschwörungsmythen wird gefragt, was Mythen eigentlich sind, ob sie wahr oder unwahr sein müssen und weshalb sie bis heute erzählt werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ausstellung: „Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten“ bildet den Rahmen.
- 1. November: Felix Hinz und Stephanie Müller diskutieren die Bedeutung des Begriffs Mythos.
- 4. November: Noemi Bearth führt durch historische Mythen von Pfahlbauern bis Mostindien.
- Thema: Im Fokus stehen Entstehung, Veränderung und Wirkung von Mythen bis in die Gegenwart.
- Eintritt: Beide Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Am Mittwoch, 4. November 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr, führt Noemi Bearth, Direktorin des Historischen Museums Thurgau, unter dem Titel „Historische Mythen. Von der Vergangenheit in die Gegenwart“ durch die Ausstellung. Anhand ausgewählter Beispiele – von Mäuseturm und Pfahlbauern bis zu Gallus und Mostindien – wird gezeigt, wie historische Erzählungen entstehen, sich verändern und in der Gegenwart weiterwirken. Dabei wird sichtbar, wo historische Fakten enden und mythische Deutungen beginnen, sowie welche Rolle Mythen heute in Zeiten von Fake News spielen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist für beide Veranstaltungen erforderlich.
Quelle: Historisches Museum Thurgau
Bildquelle: Historisches Museum Thurgau