Bern-Verlängerung oder Wechsel zu den Lakers?
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Graubünden Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch St. Gallen swisshockey.ch Themen Transfermarkt Vereine Zürich Ⳇ Verbreitung
Die Zukunft von Marco Müller beim SC Bern bleibt spannend. Nach Informationen der Belmedia-Redaktion könnte der 32-jährige Stürmer seinen auslaufenden Vertrag beim SCB um ein oder zwei Jahre verlängern. Gleichzeitig beschäftigen sich mehrere National-League-Klubs mit seiner Situation. Besonders die Rapperswil-Jona Lakers scheinen interessiert, während auch die SCL Tigers, der EHC Kloten und der HC Davos als mögliche neue Arbeitgeber im Gespräch sind.
Müllers aktueller Vertrag in Bern endet nach der Saison 2026/27. Der vielseitige Schweizer Stürmer kehrte erst im vergangenen Jahr zu seinem Stammklub zurück. Nun stellt sich die Frage, ob er seine Karriere beim SCB fortsetzt oder ab Sommer 2027 nochmals innerhalb der National League wechselt.
Die Ausgangslage ist für den erfahrenen Center interessant. Schweizer Spieler, die sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt werden können, sind für die Kaderplanung wertvoll. Müller bringt zudem Erfahrung aus mehreren National-League-Organisationen mit und könnte bei verschiedenen Klubs eine wichtige Rolle übernehmen.
SC Bern könnte Müller länger halten
Eine Rückkehr nach Bern war für Marco Müller auch eine Rückkehr zu seinen sportlichen Wurzeln. Bereits 2008 kam er in die Nachwuchsorganisation des SCB, ehe er in der Saison 2011/12 sein Debüt in der National League gab.
Im September 2024 kündigte der SC Bern seine Rückkehr auf die Saison 2025/26 an. Müller erhielt damals einen Zweijahresvertrag. Eine weitere Verlängerung würde ihm nun zusätzliche Planungssicherheit geben.
Nach Informationen der Belmedia-Redaktion steht eine Verlängerung um eine oder zwei Spielzeiten als Möglichkeit im Raum. Damit könnte Müller bis 2028 oder sogar 2029 in Bern bleiben.
Rapperswil-Jona Lakers zeigen besonderes Interesse
Unter den möglichen neuen Arbeitgebern rücken derzeit vor allem die Rapperswil-Jona Lakers in den Vordergrund. Der Klub vom Obersee beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit der Situation des SCB-Stürmers.
Für Rapperswil wäre Müller eine interessante Ergänzung des Schweizer Kaders. Seine Vielseitigkeit ermöglicht unterschiedliche Einsätze im Angriff. Dazu bringt er Routine mit, die gerade in engen Meisterschaftsspielen wichtig sein kann.
Bereits Ende September hatte swisshockey.ch über das Interesse der Lakers und des HC Davos an Marco Müller informiert. Die neueren Hinweise deuten darauf hin, dass Rapperswil weiterhin eine besonders interessante Option sein könnte.
Auch die SCL Tigers beschäftigen sich mit Müller
Neu tauchen zudem die SCL Tigers unter den möglichen Interessenten auf. Der Emmentaler Klub könnte mit Müller einen Spieler gewinnen, der mehrere offensive Aufgaben übernehmen kann.
Für Langnau wäre seine Erfahrung ein wichtiger Faktor. Müller kennt die National League seit vielen Jahren und hat bereits unterschiedliche Rollen innerhalb einer Mannschaft übernommen.
Ein Wechsel zu den Tigers würde zudem bedeuten, dass er weiterhin im Kanton Bern spielen könnte. Sportlich müsste sich zeigen, welche Aufgabe ihm Langnau innerhalb seines Angriffskaders anbieten würde.
Kloten und Davos bleiben im Kreis der Interessenten
Auch der EHC Kloten darf bei der Diskussion um Müllers Zukunft nicht vergessen werden. Schon im September wurde bekannt, dass sich der Zürcher Klub mit dem erfahrenen Center beschäftigt.
Kloten könnte von seiner Erfahrung und seinen Einsatzmöglichkeiten auf verschiedenen Angriffspositionen profitieren. Gerade Schweizer Stürmer mit langjähriger National-League-Erfahrung sind auf dem Transfermarkt gefragt.
Der HC Davos wurde ebenfalls bereits mit Müller in Verbindung gebracht. Beim Bündner Traditionsklub könnte er seine Qualitäten innerhalb eines breit aufgestellten Angriffskaders einbringen.
Viel Erfahrung und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten
Marco Müller hat im Laufe seiner Karriere für den SC Bern, Ambri-Piotta, den EV Zug und den HC Lugano gespielt. Dadurch kennt er verschiedene sportliche Systeme und Anforderungen.
Seine Bedeutung lässt sich nicht ausschliesslich an Toren und Assists messen. In der Qualifikation 2025/26 absolvierte Müller für Bern 40 Partien und verbuchte zwei Tore sowie acht Vorlagen.
Seine Stärken liegen auch in der Anpassungsfähigkeit. Müller kann im Zentrum Verantwortung übernehmen, auf dem Flügel eingesetzt werden und unterschiedliche Linien ergänzen.
Für seine Zukunft könnten neben der Vertragsdauer vor allem die vorgesehene Rolle, das Vertrauen des Trainers und die sportliche Perspektive ausschlaggebend sein.
Welche Entscheidung trifft Müller?
Für den SC Bern könnte eine Verlängerung den Vorteil bringen, einen erfahrenen und vielseitigen Schweizer Spieler in den eigenen Reihen zu behalten. Für die interessierten Konkurrenten bietet sich dagegen die Möglichkeit, ihren Angriff ohne zusätzliche Ausländerlizenz zu verstärken.
Insbesondere die Lakers könnten sich als ernsthafte Alternative entwickeln. Mit Langnau, Kloten und Davos bestehen weitere mögliche Perspektiven.
Müller befindet sich damit in einer interessanten Position: Er kann sich einen Verbleib bei seinem Stammklub vorstellen, während gleichzeitig mehrere National-League-Vereine seine sportliche Zukunft verfolgen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert