ZSC Lions bezwingen starkes Ambri erst im Penaltyschiessen

Die ZSC Lions müssen im Spitzenkampf gegen den HC Ambri-Piotta bis ins Penaltyschiessen kämpfen. Erst dort fällt am Freitagabend, 30. Oktober 2026, in der Swiss Life Arena die Entscheidung zugunsten der Zürcher. Denis Malgin sorgt mit seinem entscheidenden Penalty für den Zusatzpunkt. Die Tessiner zeigen beim Tabellenführer eine starke Leistung und nehmen verdient einen Punkt mit nach Hause.

Über 60 Minuten und die anschliessende Verlängerung gelingt es keiner Mannschaft, die Begegnung endgültig zu entscheiden. Ambri hält gegen den offensivstarken Tabellenführer bemerkenswert gut mit und zwingt die Lions in die Entscheidung vom Penaltypunkt. Dort behält Malgin die Nerven und sorgt für den Zürcher Heimsieg.

Für die Mannschaft von Jussi Tapola ist der Auftritt trotz der Niederlage ein weiterer Beleg für ihre starke Saison. Die Tessiner hatten vor der Partie 29 Punkte aus 16 Spielen gesammelt und gehörten damit zur Spitzengruppe der National League. Zürich festigt mit dem Erfolg seine Tabellenführung, während Ambri wertvolles Selbstvertrauen für das Tessiner Derby gegen Lugano gewinnt.

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Das Wichtigste auf einen Blick
Entscheidung: ZSC Lions gewinnen gegen Ambri-Piotta im Penaltyschiessen.
Denis Malgin: Der Schweizer Nationalstürmer verwandelt den entscheidenden Penalty.
Starkes Ambri: Die Tessiner halten über 65 Minuten mit dem Tabellenführer mit.
Punkteverteilung: Zürich erhält zwei Punkte, Ambri sichert sich einen Zähler.
Nächste Spiele: ZSC gegen Kloten und Ambri gegen Lugano am Samstagabend.
Was das bedeutet
Die ZSC Lions erhöhen ihr Punktekonto auf 44 Zähler. Ambri steht nach dem Punktgewinn bei 30 Punkten und bestätigt seine Position in der Spitzengruppe. Besonders für die Tessiner ist der Auftritt gegen den Meisterschaftsfavoriten ein wichtiges Signal.

Ambri zwingt den Tabellenführer ins Penaltyschiessen

Vor der Partie schienen die Rollen klar verteilt. Die ZSC Lions hatten 15 ihrer ersten 16 Meisterschaftsspiele gewonnen und mit 67 erzielten Treffern den gefährlichsten Angriff der Liga gestellt.

Ambri reiste jedoch keineswegs als gewöhnlicher Aussenseiter nach Zürich. Die Tessiner hatten bereits zehn Saisonsiege gefeiert und sich unter Trainer Jussi Tapola im oberen Tabellendrittel etabliert.

In der Swiss Life Arena bestätigen die Leventiner ihre Wettbewerbsfähigkeit. Sie lassen sich vom Favoriten nicht abschütteln und halten die Begegnung bis zum Ende der regulären Spielzeit offen.

Auch die fünfminütige Verlängerung bringt keine Entscheidung. Damit müssen die beiden Mannschaften im Penaltyschiessen um den Zusatzpunkt kämpfen.

Denis Malgin sorgt für die Entscheidung

Im entscheidenden Moment übernimmt Denis Malgin Verantwortung. Der Schweizer Nationalstürmer verwandelt seinen Penalty und sichert den Zürchern den Sieg.

Malgin gehört seit Saisonbeginn zu den wichtigsten Offensivspielern der Lions. Vor der Begegnung hatte der 29-Jährige bereits fünf Treffer erzielt und 17 weitere vorbereitet.

Seine Qualitäten liegen besonders in der Spielübersicht, der technischen Präzision und seiner Fähigkeit, unter Druck die richtige Entscheidung zu treffen.

Der erfolgreiche Penalty ist deshalb ein passender Schlusspunkt einer hart umkämpften Begegnung.

Für Zürich bedeutet der Erfolg den nächsten Schritt in einer bislang aussergewöhnlich erfolgreichen Meisterschaft.

Ambri verdient grossen Respekt

Die Tessiner können die Swiss Life Arena trotz der Niederlage erhobenen Hauptes verlassen. Gegen einen Gegner mit deutlich grösseren finanziellen Möglichkeiten zeigt Ambri, dass ein geschlossenes Mannschaftsgefüge den Unterschied erheblich verkleinern kann.

Trainer Jussi Tapola hat in dieser Saison eine Mannschaft geformt, die nicht nur gegen direkte Konkurrenten Punkte sammelt, sondern auch die grossen Teams der Liga herausfordert.

Mit Roby Järventie, Nate Schnarr, Michael Joly und Captain Tommaso De Luca verfügt Ambri über mehrere gefährliche Offensivspieler.

Besonders Järventie hat den Saisonstart geprägt. Vor dem Spitzenkampf stand der Finne bei zehn Toren und 13 Assists.

Dass Ambri beim Tabellenführer einen Punkt holt, passt zu den bisher überzeugenden Auftritten der Mannschaft.

Aus dem Spitzenkampf wird eine echte Bewährungsprobe

Schon vor der Begegnung hatte die ungewöhnliche Ausgangslage im Spitzenkampf für Aufmerksamkeit gesorgt.

Während Zürich seine Favoritenrolle mit zahlreichen Siegen bestätigte, entwickelte sich Ambri zu einer der positiven Überraschungen des Meisterschaftsherbstes.

Das erste Saisonduell hatten die Lions am 25. September in der Gottardo Arena noch mit 6:3 gewonnen.

Damals erzielte Järventie sämtliche drei Ambri-Tore. Zürich entschied die Begegnung mit einem starken Mitteldrittel und vier Treffern innerhalb von neun Minuten.

Im Rückspiel gelingt den Tessinern nun eine deutlich ausgeglichenere Begegnung. Erst die individuellen Fähigkeiten im Penaltyschiessen bringen Zürich den Zusatzpunkt.

Bereits am Samstag warten zwei Derbys

Für beide Mannschaften geht es ohne längere Pause weiter. Die ZSC Lions treten am Samstagabend beim EHC Kloten an.

Das Zürcher Derby stellt die Mannschaft von Claude Julien vor die nächste Aufgabe. Trotz der klaren Tabellenführung bleibt eine konzentrierte Leistung erforderlich.

Ambri empfängt gleichzeitig den HC Lugano in der Gottardo Arena. Das Tessiner Derby erhält durch die unterschiedlichen bisherigen Saisonverläufe zusätzliche Spannung.

Während Ambri weiterhin zur Spitzengruppe gehört, hat Lugano nach einem schwierigen Saisonstart zuletzt mit einem 4:0 gegen Lausanne ein wichtiges Erfolgserlebnis gefeiert.

Für die Leventiner bietet sich nun die Gelegenheit, ihre starke Leistung aus Zürich auch gegen den Kantonsrivalen zu bestätigen.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Gesamttabelle
30. Oktober 2026 | Tabellenstand vor den Freitagsspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 16 +32 42
2. SCL Tigers 18 +11 29
3. HC Ambri-Piotta 16 +4 29
4. Fribourg-Gottéron 17 +14 27
5. Genève-Servette HC 17 −8 26
6. SC Bern 15 +3 25
7. Lausanne HC 19 −11 24
8. EV Zug 11 +14 22
9. HC Ajoie 17 −5 22
10. HC Lugano 17 −5 22
11. HC Davos 17 −10 21
12. EHC Biel-Bienne 16 −4 20
13. SCRJ Lakers 17 −16 18
14. EHC Kloten 17 −19 18

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert