Walser entscheidet Final-Reprise – Gottéron bezwingt Davos im Penaltyschiessen

Fribourg-Gottéron gewinnt die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals beim HC Davos mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Jan Dorthe bringt die Freiburger im Powerplay in Führung, Brendan Lemieux gleicht noch im ersten Drittel aus. Nach 65 Minuten ohne weiteren Treffer entscheidet Samuel Walser den Shootout mit dem zehnten Penalty.

Davos besitzt über weite Strecken mehr Spielanteile und beendet die Partie mit einem deutlichen Schussplus von 45:30. Doch Gottéron-Goalie Ludovic Waeber hält den Meister immer wieder im Spiel. Calle Andersson und Dominik Egli treffen zudem nur die Latte.

Für den HCD ist es trotz einer deutlichen Leistungssteigerung die dritte Niederlage in Serie. Gottéron feiert dagegen nach den Niederlagen in Biel und Rapperswil seinen ersten Auswärtssieg der Saison und nimmt zwei Punkte aus der VAT Arena mit.

Dorthe trifft früh im Powerplay

Die Freiburger nutzen bereits ihre erste Überzahlsituation. Nach 7:32 Minuten trifft Jan Dorthe nach Vorarbeit von Yannick Rathgeb und Michael Kapla zum 1:0.

Davos reagiert und erhöht den Druck. In der 18. Minute folgt der verdiente Ausgleich: Frédéric Allard bereitet vor, Brendan Lemieux vollendet zum 1:1.

Es bleibt der letzte Treffer aus dem Spiel heraus. Beide Mannschaften verteidigen danach konzentriert, gleichzeitig lässt Davos mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Waeber verhindert den Davoser Sieg

Im zweiten und dritten Drittel übernimmt der HCD phasenweise die Kontrolle. Die Bündner kommen am Ende auf 45 Schüsse und damit auf 15 mehr als Gottéron.

Calle Andersson und Dominik Egli scheitern jeweils an der Latte. Auch Lemieux besitzt nach einem Zuspiel von Rasmus Asplund eine ausgezeichnete Gelegenheit, findet seinen Meister jedoch in Waeber.

Der Freiburger Schlussmann wird damit zu einer der Schlüsselfiguren des Abends. Nach 60 Minuten steht es weiterhin 1:1, auch die Verlängerung bringt trotz weiterer Davoser Möglichkeiten keine Entscheidung.

Ryfors muss verletzt raus

Für Davos gibt es neben der Niederlage eine weitere unerfreuliche Nachricht. Simon Ryfors kehrt nach einer Szene im Mitteldrittel nicht mehr auf das Eis zurück.

Wie schwer sich der schwedische Stürmer verletzt hat, ist unmittelbar nach der Partie noch nicht klar. Für den HCD wäre ein längerer Ausfall besonders bitter, nachdem mit Nico Gross bereits ein wichtiger Verteidiger mehrere Wochen fehlt.

Die Ausgangslage vor dem Wiedersehen mit dem Meister hatten wir bereits in unserer Vorschau auf Davos gegen Fribourg-Gottéron eingeordnet.

Walser entscheidet den Shootout

Im Penaltyschiessen trifft zunächst HCD-Captain Ken Jäger. Für Gottéron antwortet Dorthe, der damit nach seinem Powerplaytor auch im Shootout erfolgreich ist.

Tambellini, Hedlund, Zadina, Asplund und Rathgeb scheitern mit ihren Versuchen. Nachdem auch Lars Steiner für Davos nicht trifft, erhält Samuel Walser die Gelegenheit zur Entscheidung.

Der routinierte Freiburger bleibt cool und verwandelt zum 2:1. Nach 65 umkämpften Minuten und zehn Penalties nimmt Gottéron damit den Zusatzpunkt mit nach Freiburg.

Für Davos geht es am Freitag auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers weiter. Gottéron reist am selben Abend nach Genf zu Genève-Servette.

🏆 DAVOS – GOTTÉRON IN ZAHLEN

  • Endstand: HC Davos – Fribourg-Gottéron 1:2 nach Penaltyschiessen.
  • Torschüsse: 45:30 zugunsten des HC Davos.
  • Tore in der regulären Spielzeit: Jan Dorthe zum 0:1 und Brendan Lemieux zum 1:1.
  • 5103 Zuschauer sehen in der VAT Arena, wie Samuel Walser den zehnten Penalty zum Sieg verwandelt.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert