Biel jagt SCB-Goalie von Burg – auch Ambri interessiert
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Tessin Themen Transfermarkt Vereine Ⳇ Verbreitung
Der EHC Biel arbeitet bereits intensiv an seiner Goalieplanung für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch zeigen die Seeländer grosses Interesse an Christof von Burg vom SC Bern. Gleichzeitig bleibt auch Philip Wüthrich vom HC Ambri-Piotta ein Thema – klar ist: Biel möchte sich nach aktuellem Stand einen der beiden Schweizer Torhüter sichern.
Von Burgs Vertrag beim SC Bern läuft nach dieser Saison aus. Der 25-Jährige gehört 2026/27 zum Berner Goalie-Team und hat bei seinem ersten National-League-Einsatz bereits überzeugt. Gleichzeitig ist seine Zukunft in Bern offen, denn der SCB hat mit Connor Hughes bereits einen weiteren Torhüter langfristig verpflichtet. Hughes unterschrieb in Bern einen Fünfjahresvertrag.
Auch Ambri verfolgt die Situation um von Burg. Für die Leventiner wäre der SCB-Goalie allerdings vor allem dann eine ernsthafte Option, wenn Philip Wüthrich die ihm vorliegende Vertragsverlängerung nicht annimmt. Ambri möchte grundsätzlich mit seinem aktuellen Stammtorhüter weitermachen, während Biel sowohl Wüthrich als auch von Burg auf der Liste hat.
Biel zeigt grosses Interesse an von Burg
Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigt sich der EHC Biel intensiv mit Christof von Burg. Der Schweizer Torhüter besitzt beim SC Bern einen auslaufenden Vertrag und könnte damit im kommenden Sommer ohne Ablöse wechseln.
Für Biel ist von Burg aus mehreren Gründen interessant. Er ist Schweizer, erst 25 Jahre alt und hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich Spielpraxis gesammelt. Nach vier Jahren in Schweden kehrte er in die Schweiz zurück, spielte zunächst für den EHC Winterthur und machte anschliessend auch beim HC Thurgau auf sich aufmerksam.
Der SC Bern verpflichtete ihn mit Blick auf die Saison 2025/26. In der vergangenen Spielzeit sammelte er vor allem in der Swiss League Spielpraxis, ehe er nun auch auf höchster Schweizer Stufe seine Chance erhielt.
Bei seinem ersten National-League-Einsatz für Bern parierte von Burg 25 von 26 Schüssen und erreichte damit eine Fangquote von 96,0 Prozent.
Auch Wüthrich steht auf Biels Liste
Von Burg ist allerdings nicht der einzige Schweizer Torhüter, mit dem sich Biel beschäftigt. Auch Philip Wüthrich vom HC Ambri-Piotta steht nach Informationen von swisshockey.ch weiterhin im Fokus der Seeländer.
Ambri möchte mit Wüthrich grundsätzlich verlängern und hat ihm bereits eine entsprechende Offerte vorgelegt. Über Ambris Vertragsangebot an Philip Wüthrich hatten wir bereits berichtet.
Die Ausgangslage für Biel ist damit interessant: Sowohl von Burg als auch Wüthrich verfügen über Schweizer Lizenzen und könnten den Seeländern künftig zusätzliche Flexibilität bei den Importplätzen verschaffen.
Nach Informationen von swisshockey.ch ist klar, dass Biel einen der beiden Torhüter gerne verpflichten möchte. Noch gibt es aber weder bei von Burg noch bei Wüthrich einen bestätigten Wechsel.
Auch Berns Zukunftsplanung wirft Fragen auf
Offen ist, ob der SC Bern von Burg überhaupt über 2027 hinaus halten möchte – oder ob der Torhüter selbst angesichts der Konkurrenz eine neue Herausforderung sucht.
Der SCB hat mit Connor Hughes bereits einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der kanadisch-schweizerische Doppelbürger wechselte vom Lausanne HC nach Bern und erhielt beim SCB einen Fünfjahresvertrag. Damit ist Hughes langfristig gebunden, während von Burgs Vertrag bereits im Frühjahr 2027 ausläuft.
Zuvor hatte Bern kommuniziert, dass Sandro Zurkirchen und von Burg zum Goalie-Team 2026/27 gehören würden. Mit der langfristigen Verpflichtung von Hughes hat sich die Perspektive auf dieser Position jedoch verändert.
Deshalb ist aktuell nicht klar, von welcher Seite eine mögliche Trennung ausgehen könnte. Es ist weder bestätigt, dass der SC Bern unbedingt mit von Burg verlängern möchte, noch ist bekannt, ob von Burg selbst unter diesen Voraussetzungen langfristig in Bern bleiben will.
Ambri wartet auf Wüthrichs Entscheid
Für Ambri ist die Situation anders gelagert. Die Leventiner setzen aktuell auf Wüthrich und möchten mit ihm verlängern.
Sollte Wüthrich die Offerte annehmen, wäre von Burg nach Informationen von swisshockey.ch für Ambri derzeit kein Thema mehr. Entscheidet sich der Goalie dagegen für einen Wechsel, könnte von Burg für die Tessiner zu einer konkreten Alternative werden.
Genau hier könnte Biel eine entscheidende Rolle spielen. Die Seeländer interessieren sich ebenfalls für Wüthrich. Sollte sich Biel letztlich für den Ambri-Goalie entscheiden und dieser einem Wechsel zustimmen, müsste sich Ambri nach einer neuen Lösung umsehen – und von Burg wäre einer der Kandidaten.
Damit hängen mehrere Personalentscheide direkt voneinander ab: Biel hat von Burg und Wüthrich im Fokus, Ambri wartet auf Wüthrichs Entscheid und der SC Bern hat mit Hughes bereits einen Torhüter langfristig gebunden.
- Christof von Burg: Sein Vertrag beim SC Bern läuft nach dieser Saison aus, Biel zeigt grosses Interesse.
- Philip Wüthrich: Auch sein Vertrag bei Ambri läuft aus und Biel beschäftigt sich mit ihm.
- Ambri hat Wüthrich eine Verlängerungsofferte vorgelegt. Lehnt er diese ab, könnte von Burg für die Tessiner konkret werden.
- Connor Hughes ist beim SC Bern bereits langfristig gebunden. Deshalb ist offen, ob Bern und von Burg überhaupt eine gemeinsame Zukunft über 2027 hinaus anstreben.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert