Vier Änderungen im Schweizer Frauen-Kader vor Turnier in Finnland

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft muss unmittelbar vor dem zweiten Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mehrere personelle Änderungen vornehmen. Annic Büchi, Alina Marti, Luisa Waser und Jade Surdez fallen aus. Head Coach Shannon Miller hat Mara Frey, Elisa Dalessi und Jael Manetsch nachnominiert, während Marti nicht ersetzt wird.

Büchi, Marti und Surdez fehlen verletzungsbedingt, Waser kann nach einer Operation nicht am Zusammenzug teilnehmen. Damit reist die Schweiz mit 23 statt der ursprünglich vorgesehenen 24 Spielerinnen nach Finnland. Das erste Spiel steht am Mittwoch gegen Schweden auf dem Programm.

Für die Schweizerinnen ist das Turnier ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Frauen-WM im November in Dänemark. Nach dem überzeugenden zweiten Platz beim Heimturnier in Kloten warten in Lahti erneut Schweden, Finnland und Tschechien – drei der stärksten europäischen Gegner.

Drei Spielerinnen rücken nach

Besonders betroffen ist der EV Zug. Mit Verteidigerin Annic Büchi sowie den Stürmerinnen Alina Marti und Luisa Waser fallen gleich drei Spielerinnen des Klubs aus.

Mara Frey, ebenfalls vom EV Zug, ersetzt Büchi in der Defensive. Für Waser rückt Elisa Dalessi von den HC Davos Ladies ins Aufgebot. Den Platz von Jade Surdez übernimmt Jael Manetsch vom EV Zug.

Alina Marti wird dagegen nicht ersetzt. Miller reist deshalb mit zwölf Stürmerinnen nach Lahti.

Das endgültige Aufgebot umfasst drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen.

Brändli und Maurer führen das Goalie-Trio an

Im Tor setzt die Schweiz auf Andrea Brändli, Saskia Maurer und Chiara Pfosi. Brändli spielt inzwischen für PWHL Detroit, Maurer gehört zum SC Bern und PWHL Las Vegas, während Pfosi beim EV Zug unter Vertrag steht.

Auch in der Offensive stehen mehrere erfahrene Leistungsträgerinnen zur Verfügung. Captain Lara Stalder gehört ebenso zum Kader wie Alina Müller, Sinja Leemann, Rahel Enzler und Livia Tschannen.

Das Team befindet sich nach Olympia gleichzeitig in einer Phase des Umbruchs. Mehrere langjährige Nationalspielerinnen haben ihre internationale Karriere beendet. Die aktuelle Euro Hockey Tour dient deshalb auch dazu, jüngeren Spielerinnen Verantwortung zu übertragen und neue Formationen zu testen.

Unterstützung erhält Miller dabei auch von Justin Krueger. Der frühere Nationalverteidiger gehört neu zum Coaching-Staff. Mehr zu seinem Einstieg gibt es hier: Justin Krueger verstärkt den Trainerstab der Schweizer Frauen-Nati.

Starker Auftritt beim ersten Turnier

Die Schweizerinnen haben beim ersten Turnier der Women’s Euro Hockey Tour im August in Kloten bereits gezeigt, dass sie mit der europäischen Spitze mithalten können.

Zum Auftakt schlug die Schweiz Schweden mit 4:2. Danach folgte ein 4:3 gegen Finnland, ehe das Turnier mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen Tschechien endete.

Damit belegte die Mannschaft von Shannon Miller den zweiten Rang und setzte nach dem personellen Neustart ein erstes positives Zeichen.

In Lahti geht es nun darum, diese Entwicklung zu bestätigen.

Drei Spiele innerhalb von vier Tagen

Die Schweiz startet am Mittwoch, 30. September, um 11.30 Uhr Schweizer Zeit gegen Schweden in das Turnier.

Am Freitag folgt um 17.00 Uhr die Partie gegen Gastgeber Finnland. Zum Abschluss trifft die Schweiz am Samstag um 13.00 Uhr auf Tschechien.

Danach bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum nächsten entscheidenden Zusammenzug. Ende Oktober beginnt in Södertälje die unmittelbare Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.

Die Frauen-WM wird vom 6. bis 16. November in Herning und Esbjerg in Dänemark ausgetragen.

🇨🇭 DAS SCHWEIZER PROGRAMM IN LAHTI

  • Mittwoch, 30. September, 11.30 Uhr: Schweden – Schweiz.
  • Freitag, 2. Oktober, 17.00 Uhr: Finnland – Schweiz.
  • Samstag, 3. Oktober, 13.00 Uhr: Schweiz – Tschechien.
  • Die WM findet vom 6. bis 16. November 2026 in Dänemark statt.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert