Makelloser ZSC empfängt Biel – Lions jagen den siebten Sieg
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Themen Vereine Zürich Ⳇ Verbreitung
Die ZSC Lions empfangen am Dienstagabend um 19.45 Uhr den EHC Biel in der Swiss Life Arena. Zürich ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen makellos in die neue National-League-Saison gestartet und führt die Liga mit dem Punktemaximum an. Biel reist dagegen nach der 0:2-Heimniederlage gegen Genève-Servette mit sieben Punkten aus fünf Partien nach Zürich.
Der ZSC hat bislang jede Aufgabe gelöst. Nach Siegen gegen Bern, Langnau, Genève-Servette, Ajoie und Ambri setzten sich die Lions zuletzt auch im Zürcher Derby mit 3:2 gegen Kloten durch. Chris Baltisberger, Jesper Frödén und Sven Andrighetto drehten dabei einen frühen Rückstand. Nach sechs Spielen steht Zürich bei 18 Punkten und einem Torverhältnis von 25:13.
Biel zeigte in den ersten Wochen dagegen eine deutlich wechselhaftere Formkurve. Auf den 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg folgten Niederlagen gegen Langnau und Ambri, ehe die Seeländer Kloten auswärts mit 6:0 zerlegten. Am Sonntag blieb Biel beim 0:2 gegen Genève-Servette jedoch erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer.
ZSC mit perfekter Formkurve
Sechs Spiele, sechs Siege: Viel besser hätte der Saisonstart für die Mannschaft von Claude Julien kaum verlaufen können. Besonders auffällig ist dabei, dass der ZSC ganz unterschiedliche Spielverläufe für sich entscheiden konnte.
Beim 5:3 gegen Bern war die Offensive gefragt, gegen Genève-Servette gelang beim 3:0 der erste Shutout. In Ajoie gewann Zürich 4:2, ehe beim 6:3 in Ambri die bislang beste Offensivleistung folgte. Auch das enge Derby gegen Kloten ging schliesslich mit 3:2 an die Lions.
Den ausführlichen Rückblick auf den 3:2-Derbysieg der ZSC Lions gegen Kloten gibt es hier.
Mit durchschnittlich gut vier Treffern pro Partie gehört der ZSC derzeit zu den offensiv stärksten Mannschaften der Liga. Gleichzeitig haben die Zürcher in sechs Spielen lediglich 13 Gegentore zugelassen.
Biel zwischen 6:0-Gala und offensiver Nullnummer
Beim EHC Biel ist die Ausgangslage deutlich schwieriger einzuschätzen. Die Mannschaft von Christian Dubé besitzt genügend Qualität, um auch gegen Spitzenmannschaften gefährlich zu werden, konnte ihre Leistung bislang aber nicht konstant abrufen.
Das beste Beispiel lieferten die vergangenen beiden Partien. In Kloten spielte Biel gross auf und gewann gleich mit 6:0. Victor Söderström eröffnete das Skore nach nur 29 Sekunden, später trafen unter anderem Gaëtan Haas und Toni Rajala. Harri Säteri stoppte sämtliche 24 Schüsse und feierte einen Shutout.
Nur drei Tage später gelang gegen Genève-Servette kein einziger Treffer. Biel brachte zwar 29 Abschlüsse auf das Tor von Stéphane Charlin, verlor aber nach zwei Toren von Sakari Manninen im Schlussdrittel mit 0:2.
Sylvegard und Söderström prägen Biels Offensive
Zu den auffälligsten Bielern gehört bislang Marcus Sylvegard. Der schwedische Stürmer sammelte in seinen ersten vier Meisterschaftsspielen drei Tore und drei Assists. Verteidiger Victor Söderström folgte nach vier Partien mit einem Tor und vier Vorlagen.
Auch Gaëtan Haas erwischte mit drei Toren und einem Assist einen produktiven Start. Biel verfügt damit über mehrere Spieler, die offensiv Akzente setzen können. Gerade gegen den bislang stabil auftretenden ZSC wird es entscheidend sein, diese Qualität über drei Drittel auf das Eis zu bringen.
Für Zürich spricht dagegen die aussergewöhnliche Konstanz. Selbst wenn die Lions nicht über 60 Minuten dominieren, finden sie bislang immer einen Weg zum Sieg. Biel benötigt deshalb eine deutlich effizientere Leistung als zuletzt gegen Servette, wenn die Serie des Tabellenführers in der Swiss Life Arena enden soll.
- ZSC Lions: sechs Meisterschaftsspiele, sechs Siege und 18 Punkte.
- Die Zürcher haben bislang 25 Tore erzielt und 13 Gegentreffer kassiert.
- Biel steht nach fünf Spielen bei sieben Punkten sowie 16:12 Toren.
- Nach dem 6:0 in Kloten blieb Biel beim 0:2 gegen Genève-Servette erstmals ohne eigenen Treffer.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert