Gottéron schiesst Ajoie mit 7:2 ab

Fribourg-Gottéron hat den HC Ajoie am Donnerstagabend deutlich mit 7:2 besiegt. Der Schweizer Meister entschied die Partie in der BCF Arena vor allem im Mitteldrittel, als drei Tore innerhalb von knapp zwei Minuten die Weichen endgültig stellten. Mit dem Erfolg rückt Gottéron in der National League auf Rang drei vor.

Besonders brutal für Ajoie verlief die Phase im zweiten Drittel. Richardson, Henrik Borgström und Marcus Sörensen erhöhten in kurzer Folge auf 4:0 und nahmen den Jurassiern damit praktisch jede Hoffnung auf eine Wende. Gottéron nutzte die sich bietenden Räume konsequent und kontrollierte die Partie danach souverän.

Noch vor dem Spiel hatten beide Mannschaften punktgleich bei 14 Zählern gelegen, Ajoie auf Rang fünf und Gottéron direkt dahinter. Die Ausgangslage versprach eigentlich ein enges Duell zweier direkter Konkurrenten. Davon war im Spielverlauf aber immer weniger zu sehen.

Gottéron entscheidet das Spiel im Mitteldrittel

Der entscheidende Abschnitt der Partie begann nach der ersten Pause.

Gottéron erhöhte den Druck und fand nun immer wieder Wege durch die Ajoie-Defensive. Innerhalb von knapp zwei Minuten trafen Richardson, Borgström und Sörensen und bauten die Führung bis auf 4:0 aus.

Diese Phase entschied die Partie praktisch im Alleingang.

Ajoie fand gegen das hohe Tempo und die Effizienz der Freiburger kaum mehr Mittel. Selbst als die Jurassier später noch zu zwei Treffern kamen, geriet der Sieg des Heimteams nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Freiburg lässt danach nichts mehr anbrennen

Mit dem klaren Vorsprung im Rücken musste Gottéron nicht mehr ins volle Risiko gehen.

Der Schweizer Meister verwaltete das Spiel kontrolliert, blieb aber offensiv gefährlich und baute das Resultat weiter aus.

Am Ende stand ein deutliches 7:2.

Für Gottéron ist es nach zuletzt wechselhaften Auftritten in der Meisterschaft ein wichtiges Zeichen. Die Freiburger hatten zwar bereits mehrfach ihre offensive Qualität gezeigt, waren aber nicht in jeder Partie effizient genug gewesen.

Gegen Ajoie funktionierte genau das diesmal deutlich besser.

Ajoies Höhenflug vorerst gestoppt

Für den HC Ajoie endet mit der Niederlage vorerst eine starke Phase.

Die Jurassier hatten sich mit überraschend guten Resultaten in die obere Tabellenhälfte gearbeitet und waren vor der Partie sogar vor Gottéron klassiert.

Besonders der jüngste 5:4-Sieg gegen Lugano hatte gezeigt, wie gefährlich Ajoie offensiv sein kann.

In Freiburg gelang es der Mannschaft diesmal aber nicht, diese Stärke über längere Phasen auf das Eis zu bringen.

Die sieben Gegentore wiegen entsprechend schwer.

Gottéron neu auf Rang drei

Auch in der Tabelle hat das Resultat direkte Auswirkungen.

Gemäss dem aktuellen Stand nach dem Donnerstagsspiel rückt Fribourg-Gottéron auf Rang drei vor.

Ajoie verliert dagegen vorerst seinen Platz in den Top 6.

Für beide Mannschaften geht es bereits am Samstag weiter. Gottéron gastiert bei den ZSC Lions, während Ajoie zuhause auf die SCL Tigers trifft.

Damit wartet auf beide unmittelbar die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

🏒 DAS SPIEL AUF EINEN BLICK

  • Fribourg-Gottéron schlägt den HC Ajoie klar mit 7:2.
  • Richardson, Henrik Borgström und Marcus Sörensen treffen im Mitteldrittel innerhalb von knapp zwei Minuten.
  • Gottéron baut die Führung in dieser Phase auf 4:0 aus und kontrolliert danach die Partie.
  • Fribourg rückt auf Rang 3 vor, Ajoie fällt vorerst aus den Top 6.
📊NATIONAL LEAGUE – LETZTER VOLLSTÄNDIG BESTÄTIGTER SIHF-STAND VOR DEM DONNERSTAGS-SPIEL
Das Resultat Fribourg-Gottéron – HC Ajoie 7:2 war im offiziellen SIHF-Tabellenstand zum Zeitpunkt der Publikation noch nicht eingerechnet. SRF Teletext meldet Gottéron nach dem Spiel auf Rang 3 und Ajoie ausserhalb der Top 6.
Rang / Team Sp. Tore Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 8 34:18 +16 23
2. Genève-Servette HC 10 30:27 +3 18
3. SCL Tigers 9 34:29 +5 15
4. HC Ambri-Piotta 9 25:30 -5 14
5. HC Ajoie 9 28:27 +1 14
6. Fribourg-Gottéron 9 27:22 +5 14
7. HC Davos 9 24:24 0 13
8. Lausanne HC 10 30:37 -7 12
9. HC Lugano 8 31:28 +3 11
10. SC Rapperswil-Jona Lakers 9 27:35 -8 11
11. EV Zug 6 22:14 +8 10
12. EHC Biel-Bienne 8 27:28 -1 10
13. SC Bern 7 21:23 -2 9
14. EHC Kloten 9 18:36 -18 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert