Inter gewinnt 3:0 in Rotterdam – Akanji überzeugt beim zweiten Champions-League-Sieg

Inter Mailand feiert in der Champions League einen überzeugenden Auswärtssieg. Die Italiener gewinnen am Dienstagabend, 3. November 2026, bei Feyenoord Rotterdam mit 3:0 und holen den zweiten europäischen Erfolg in Serie. Yann Bisseck, Francesco Pio Esposito und Piotr Zieliński erzielen die Tore. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji steht in der Startformation und trägt entscheidend zur defensiven Stabilität bei.

Bereits nach acht Minuten bringt Bisseck die Gäste mit einem sehenswerten Linksschuss in Führung. Esposito erhöht in der 34. Minute per Kopf auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgt Zieliński mit einem wuchtigen Distanzschuss für die Entscheidung. Feyenoord bemüht sich um eine Reaktion, findet gegen die kompakte Mailänder Abwehr aber kaum Lösungen.

Für Manuel Akanji ist der klare Erfolg ein weiterer wichtiger Einsatz im Trikot von Inter. Der Schweizer spielt im Zentrum der Dreierabwehr, erhält in der 39. Minute die Gelbe Karte und wird in der 85. Minute ausgewechselt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat Inter mit zwei Siegen in Folge wieder Anschluss an die Qualifikationsplätze gefunden.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: Feyenoord Rotterdam – Inter Mailand 0:3 (0:2).
Torschützen: Bisseck (8.), Esposito (34.), Zieliński (54.).
Manuel Akanji: Startelf, Gelbe Karte, Auswechslung in der 85. Minute.
Champions League: Inter erreicht sechs Punkte aus vier Spielen.
Nächster Gegner: VfB Stuttgart am 25. November in Mailand.
Was das bedeutet
Inter stabilisiert seine europäische Bilanz und verbessert die Chancen auf die K.-o.-Phase. Für Akanji unterstreicht der zweite Champions-League-Sieg in Folge seine Bedeutung im defensiven System von Cristian Chivu. Gegen Stuttgart können die Mailänder den Aufwärtstrend fortsetzen.

Bisseck bringt Inter früh auf Kurs

Im traditionsreichen Stadion De Kuip erwartet Inter eine intensive Atmosphäre. Rund 43’600 Zuschauer verfolgen die Begegnung zwischen Feyenoord und den Italienern.

Die Mannschaft von Trainer Cristian Chivu beginnt konzentriert und sucht früh den Weg nach vorne.

Bereits in der achten Minute wird die offensive Ausrichtung belohnt. Djed Spence bereitet den Angriff vor, Yann Bisseck erhält den Ball am Strafraum und trifft mit einem präzisen Linksschuss zur Führung.

Der frühe Treffer gibt Inter zusätzliche Sicherheit.

Feyenoord versucht anschliessend, mehr Druck aufzubauen, doch die Gäste bleiben gut organisiert.

Esposito erhöht mit einem Kopfball

In der 14. Minute kommt Federico Dimarco zum Abschluss. Feyenoords Torhüter Timon Ernst verhindert mit einer Parade den zweiten Gegentreffer.

Fünf Minuten später prüft Marcus Thuram den niederländischen Schlussmann.

Die Gastgeber kommen durch Anis Hadj Moussa zu einer eigenen Möglichkeit, doch Inter-Torhüter Josep Martínez bleibt aufmerksam.

In der 34. Minute fällt das 2:0. Spence setzt sich auf der rechten Seite durch und bringt den Ball in den Strafraum.

Nach einer Ablenkung reagiert Francesco Pio Esposito am schnellsten. Sein Kopfball springt von der Querlatte ins Tor.

Kurz vor der Pause scheitert Zieliński mit einem weiteren gefährlichen Abschluss an Ernst.

Zieliński entscheidet die Begegnung

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt Inter die gefährlichere Mannschaft.

Die Entscheidung fällt bereits in der 54. Minute.

Piotr Zieliński erhält nach einer Vorlage von Nicolò Barella den Ball und zieht aus der Distanz ab. Sein kraftvoller Linksschuss schlägt zum 3:0 ein.

Damit ist Feyenoord praktisch geschlagen. Die Niederländer versuchen zwar, ihre Offensive zu beleben, können die kompakte Mailänder Defensive jedoch nicht entscheidend überwinden.

Ein weiterer Treffer von Esposito wird später aberkannt.

Manuel Akanji sorgt für Stabilität

Aus Schweizer Sicht steht Manuel Akanji im Mittelpunkt.

Der Nationalverteidiger bildet gemeinsam mit Yann Bisseck und Carlos Augusto die Dreierabwehr. Er übernimmt dabei die zentrale Position und organisiert die Abstände zwischen den Verteidigern.

Akanji unterstützt zudem den kontrollierten Spielaufbau und hilft, Feyenoords Angriffe frühzeitig zu unterbinden.

In der 39. Minute sieht er die Gelbe Karte. Trainer Chivu nimmt ihn in der 85. Minute vom Feld und bringt Benjamin Pavard.

Nach seinem Einsatz beim Auswärtssieg gegen Venezia steht Akanji damit auch auf europäischer Bühne wieder im Zentrum der Mailänder Defensive.

Inter findet in Europa zurück in die Spur

Der deutliche Erfolg ist für Inter besonders wertvoll, weil die Champions-League-Saison schwierig begonnen hatte.

Zum Auftakt verlor die Mannschaft bei Real Madrid mit 1:2. Anschliessend folgte eine überraschende 3:4-Heimniederlage gegen Club Brügge.

Mit dem 1:0 gegen Schachtar Donezk gelang die erste Reaktion. Der klare Sieg in Rotterdam bestätigt nun die positive Entwicklung.

Nach vier Spieltagen stehen sechs Punkte auf dem Konto.

Cristian Chivu kann insbesondere mit der defensiven Organisation zufrieden sein. Seine Mannschaft lässt nur zwei Schüsse auf das eigene Tor zu und nutzt ihre Möglichkeiten effizient.

Am 25. November empfängt Inter den VfB Stuttgart im San Siro. Dann bietet sich die nächste Gelegenheit, die Ausgangslage in der Ligaphase weiter zu verbessern.

AKTUELLER STAND
Champions League – Feyenoord gegen Inter
3. November 2026 | 4. Spieltag der Ligaphase
Kennzahl Ergebnis
Endresultat Feyenoord – Inter 0:3
Halbzeit 0:2
0:1 · 8. Minute Yann Bisseck (Spence)
0:2 · 34. Minute Francesco Pio Esposito
0:3 · 54. Minute Piotr Zieliński (Barella)
Stadion De Kuip, Rotterdam
Zuschauer 43’649
Schiedsrichter Glenn Nyberg (Schweden)
Manuel Akanji 85 Minuten / Gelbe Karte
Torschüsse Feyenoord 2 / Inter 6
Ballbesitz Feyenoord 53 % / Inter 47 %
Inter · Champions League 4 Spiele / 6 Punkte
Nächstes CL-Spiel 25.11. · Inter – Stuttgart

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert