Eishockey

SC Bern gegen Biel: Derby mit Druck auf beiden Seiten

Am Freitagabend steigt in der PostFinance Arena das Berner Derby zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel-Bienne. Beide Teams benötigen Punkte: Bern wartet seit vier Partien auf einen Sieg, während Biel zuletzt mit einem 4:3 gegen Davos auf seine Niederlagenserie reagierte. Zusätzliche Spannung bringt der sofortige Wechsel von Nic Balestra zum SCB. Der Tabellenstand unterstreicht die Bedeutung der Partie. Biel liegt nach acht Spielen mit zehn Punkten auf Rang zwölf, unmittelbar dahinter folgt Bern mit neun Punkten aus sieben Begegnungen. Der Abstand ist klein, doch beide Mannschaften wollen verhindern, schon früh in der Saison den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Die Formkurven unterscheiden sich leicht. Bern verlor zuletzt 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette und anschliessend 3:4 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Biel musste sich zuvor Genève, den ZSC Lions und Lausanne geschlagen geben, meldete sich aber mit dem 4:3-Heimsieg gegen den HC Davos zurück.

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Lausanne bestätigt Connor Carrick bis Weihnachten

Der Lausanne HC hat die Verpflichtung von Connor Carrick offiziell bestätigt. Der 32-jährige US-Verteidiger erhält bei den Waadtländern einen Vertrag bis Weihnachten und soll kurzfristig den verletzungsbedingten Engpass in der Defensive auffangen. Damit reagiert Lausanne unmittelbar auf den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström. Carrick kennt die National League bereits bestens. In der vergangenen Saison lief der Rechtsschütze für den HC Lugano auf und sammelte in 49 Qualifikationsspielen 23 Skorerpunkte. Nach der vorzeitigen Vertragsauflösung im Tessin war Carrick ohne Klub und damit sofort verfügbar. Für Lausanne kommt die Verpflichtung zur richtigen Zeit. Brännström fällt mit einer Schulterverletzung sechs bis acht Wochen aus und hinterliess eine empfindliche Lücke. Der schwedische Verteidiger war mit vier Toren und einem Assist stark in die Saison gestartet und hatte sich rasch zu einer wichtigen Stütze entwickelt.

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Connor Carrick steht vor Wechsel zum Lausanne HC

Der Lausanne HC steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Connor Carrick. Der 32-jährige US-Verteidiger soll die Lücke schliessen, die durch den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström entstanden ist. Nach aktuellen Informationen ist ein Vertrag über einige Monate vorgesehen. Carrick wäre für Lausanne eine naheliegende Sofortlösung. Der Rechtsschütze kennt die National League aus seiner Zeit beim HC Lugano und war dort in der vergangenen Saison einer der produktivsten Verteidiger. In 49 Qualifikationsspielen gelangen ihm zehn Tore und 13 Assists. Seit seinem Abschied aus Lugano ist Carrick ohne Klub und könnte deshalb kurzfristig verpflichtet werden. Lausanne benötigt dringend zusätzliche Stabilität in der Defensive. Brännström fällt wegen einer Schulterverletzung voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus und hatte sich mit vier Toren und einem Assist in den ersten sieben Meisterschaftsspielen sofort als wichtiger Faktor etabliert. Der längere Ausfall des schwedischen Verteidigers trifft Lausanne entsprechend empfindlich.

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Nic Balestra wechselt per sofort zum SC Bern

Der SC Bern zieht den Transfer von Nic Balestra vor: Der 21-jährige Verteidiger wechselt per sofort vom EV Zug in die Bundesstadt. Ursprünglich war der Wechsel erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Balestra absolviert bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Training mit dem SCB. Der SC Bern hatte die Verpflichtung des Rechtsschützen erst Mitte September bekannt gegeben. Damals war vorgesehen, dass Balestra die laufende Saison noch beim EV Zug beendet und anschliessend nach Bern wechselt. Nun haben sich die Klubs auf eine sofortige Lösung verständigt. Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. Damit erhält der SCB früher als geplant zusätzliche Tiefe in der Defensive. Balestra ist 182 Zentimeter gross, wiegt 80 Kilogramm und wurde im Nachwuchs des EV Zug ausgebildet. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale gehörte im Sommer zudem zum Prospect Camp der Nationalmannschaft. Noch im September war sein Transfer nach Bern erst für die kommende Saison vorgesehen.

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Zug will mit Bengtsson verlängern

Der EV Zug will Lukas Bengtsson offenbar über die Saison 2026/27 hinaus halten. Sportchef Ted Suihkonen hat nach aktuellen Berichten bereits Gespräche mit dem Berater des schwedischen Verteidigers aufgenommen. Bengtsson soll beim geplanten Umbau der Zuger Defensive eine zentrale Rolle einnehmen. Der 32-Jährige steht seit der Saison 2023/24 beim EVZ und besitzt noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit. Bereits 2024 hatte Zug den Schweden vorzeitig um zwei Jahre gebunden. Nun deutet vieles darauf hin, dass die Zusammenarbeit nochmals verlängert werden soll. Die Pläne passen zur laufenden Neuordnung der Defensive. Der EVZ hat am Mittwoch die Verpflichtung von Bernd Wolf ab der Saison 2027/28 bestätigt. Der österreichische Nationalverteidiger mit Schweizer Lizenz unterschrieb für drei Jahre bis 2030. Damit zeichnet sich ab, dass Zug frühzeitig an seiner künftigen Abwehr arbeitet und mit Wolf bereits einen wichtigen Baustein für die kommenden Jahre verpflichtet hat.

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Winnipeg siegt erneut ohne Niederreiter

Die Winnipeg Jets gewinnen auch das zweite Spiel in Folge ohne Nino Niederreiter. Gegen die Colorado Avalanche setzt sich Winnipeg zuhause mit 3:2 durch, nachdem Kyle Connor genau eine Minute vor Schluss den entscheidenden Treffer erzielt. Der Schweizer Stürmer steht erneut nicht im Line-up und wird offiziell als überzählig geführt. Niederreiter hatte bereits beim 3:2-Auswärtssieg gegen Pittsburgh nicht gespielt. Damals ersetzte ihn Cole Koepke in der vierten Sturmreihe. Gegen Colorado blieb die Aufstellung unverändert, womit der 34-jährige Bündner zum zweiten Mal in Folge zuschauen musste. Hinweise auf eine Verletzung gibt es weiterhin nicht. Für Niederreiter ist das sportlich bemerkenswert, weil Winnipeg beide Spiele ohne ihn gewonnen hat. Bereits nach dem ersten Tribünenplatz hatte seine Nichtberücksichtigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun bestätigt Trainer Scott Arniel dieselbe Formation auch gegen einen der stärksten Gegner der Western Conference.

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Punktgleiches Duell: Gottéron empfängt Ajoie

Fribourg-Gottéron empfängt heute Abend den HC Ajoie zu einem bemerkenswert ausgeglichenen Westschweizer Duell. Beide Teams stehen nach neun National-League-Partien bei 14 Punkten, Ajoie liegt unmittelbar vor dem Schweizer Meister auf Rang fünf. Spielbeginn in der BCF Arena ist um 20.00 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine enge Partie. Gottéron hat bislang 27 Tore erzielt und 22 kassiert, Ajoie steht bei 28:27 Treffern. Die Jurassier reisen zudem mit viel Selbstvertrauen nach Freiburg: Am Sonntag drehten sie gegen Lugano einen 1:3-Rückstand im Schlussdrittel noch in einen spektakulären 5:4-Sieg. Für Gottéron geht es darum, nach dem europäischen Erfolg sofort wieder auf den Meisterschaftsalltag umzuschalten. Die Freiburger haben sich in der Champions Hockey League vorzeitig für die K.o.-Phase qualifiziert, verloren in der National League zuletzt aber zuhause mit 0:1 gegen Ambri. Ajoie hat dagegen mit dem 5:4 gegen Lugano erneut gezeigt, wie gefährlich die Mannschaft inzwischen offensiv ist.

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Davos verliert bei Rögle – CHL-Ticket noch nicht sicher

Der HC Davos muss in der Champions Hockey League bis zum letzten Spiel um den Einzug in die K.o.-Phase kämpfen. Die Bündner verlieren auswärts beim schwedischen Vertreter Rögle BK mit 2:3 und bleiben damit bei acht Punkten. Nach einem 0:3-Rückstand bringt ein spätes Davoser Comeback nochmals Spannung, zum Ausgleich reicht es jedoch nicht mehr. Rögle legte in der Catena Arena den Grundstein zum Sieg in den ersten beiden Dritteln. Albin Sundsvik eröffnete das Skore nach einem Puckgewinn in der Davoser Zone, Tinus Koblar erhöhte noch im Startabschnitt auf 2:0. Linus Sandin stellte im zweiten Drittel auf 3:0. Erst in der Schlussphase fanden die Bündner einen Weg an Rögle-Torhüter Calle Clang vorbei. Enzo Corvi verkürzte fünf Minuten vor Schluss auf 1:3, ehe Brendan Lemieux 50 Sekunden vor der Sirene im Spiel sechs gegen vier sogar noch das 2:3 erzielte. Der Ausgleich gelang nicht mehr. Nach der 2:6-Niederlage bei Skellefteå AIK verliert Davos damit auch sein zweites CHL-Spiel in Schweden.

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Genève-Servette steht vorzeitig im CHL-Achtelfinal

Auch Genève-Servette hat das Ticket für die K.o.-Phase der Champions Hockey League vorzeitig gelöst. Obwohl die Genfer am Dienstag bei den Växjö Lakers deutlich mit 0:4 verloren, steht nach Abschluss der fünften Runde fest, dass der GSHC nicht mehr aus den Top 16 verdrängt werden kann. Servette liegt mit neun Punkten auf Rang zehn der Ligaphase. In Schweden fand die Mannschaft von Sam Hallam gegen ein defensiv starkes Växjö kaum Lösungen. Olivier Nadeau eröffnete kurz vor der ersten Pause das Skore, im Mitteldrittel erhöhten Karl Henriksson und Olle Karlsson auf 3:0. Servette blieb erstmals in dieser CHL-Saison ohne eigenen Treffer und kassierte schliesslich noch das 0:4. An der erfolgreichen europäischen Ausgangslage ändert diese Niederlage nichts. Drei Siege aus den ersten fünf Begegnungen reichen den Genfern bereits zum Weiterkommen. Den Grundstein legte Servette mit dem 6:2-Heimsieg gegen die Eisbären Berlin zum Auftakt der CHL-Saison. Es folgten weitere Erfolge gegen Storhamar und GKS Tychy.

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Gottéron steht vorzeitig in der CHL-K.o.-Phase

Fribourg-Gottéron hat das Ticket für die K.o.-Phase der Champions Hockey League vorzeitig gelöst. Nach dem überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den slowakischen Meister HK Nitra und dem Abschluss des fünften Spieltags steht fest, dass die Freiburger nicht mehr aus den Top 16 verdrängt werden können. Der Schweizer Meister liegt vor der letzten Runde mit neun Punkten auf Rang sieben. Dabei musste Gottéron gegen Nitra zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Brett Pollock brachte die Gäste bereits nach 6:07 Minuten in Führung, doch Maximilian Streule glich in der 11. Minute aus. Henrik Borgström drehte die Partie 36 Sekunden vor der ersten Pause, ehe Sandro Schmid, Jacob de la Rose, Samuel Walser und Jamiro Reber den Vorsprung bis zum klaren 6:1 ausbauten. Nach fünf CHL-Spielen stehen für Gottéron drei Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Der Schweizer Meister hatte seine europäische Kampagne mit einem 4:2-Auswärtssieg bei den Graz99ers eröffnet und danach auch beim KAC gewonnen. Trotz der anschliessenden Niederlagen gegen Pilsen und Mannheim reicht die Ausgangslage nun bereits vor dem letzten Spiel für die sichere Qualifikation.

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Kostner trifft gleich bei seinem Milano-Debüt

Diego Kostner hat bei seinem ersten Einsatz für den Milano Hockey Club sofort angeschrieben. Der langjährige Ambri-Stürmer erzielte bei der 2:5-Niederlage gegen Red Bull Salzburg das zwischenzeitliche 2:1 und kam damit bereits bei seinem Debüt zu seinem ersten Tor und ersten Skorerpunkt für den neuen Klub. Kostner lief in Salzburg mit der provisorischen Nummer 65 auf und wurde von Trainer Doug Shedden in einer Linie mit Gregg McKegg und Michael Dal Colle eingesetzt. In der 25. Minute nutzte der 34-Jährige seine Chance und traf nach Vorarbeiten von McKegg und Scott Valentine zum 2:1 für Milano. Zuvor hatte Diego Cuglietta die Italiener früh in Führung gebracht, ehe Salzburg noch vor der ersten Pause ausglich. Für Kostner war das ein bemerkenswerter Einstand nur einen Tag nach seinem Wechsel aus der Schweiz. Erst am 3. Oktober hatte Milano die Verpflichtung des Südtirolers bestätigt. Nach zehn Jahren beim HC Ambri-Piotta begann das neue Kapitel damit unmittelbar mit einem persönlichen Erfolgserlebnis.

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Lugano schlägt Lausanne auswärts mit 5:2

Der HC Lugano feiert in der National League einen wichtigen Auswärtssieg. Die Tessiner gewinnen bei Lausanne HC mit 5:2 und entscheiden alle drei Drittel für sich. Jere Innala trifft doppelt, während Lausanne nach dem frühen 0:3-Rückstand nicht mehr entscheidend herankommt. Lugano legte in der Vaudoise aréna den Grundstein bereits im ersten Drittel. Innala eröffnete das Skore in der 9. Minute im Powerplay, Marco Zanetti erhöhte 51 Sekunden vor der ersten Pause auf 2:0. Im zweiten Abschnitt sorgte Giovanni Morini in Unterzahl für das 3:0, ehe Axel Simic Lausanne ebenfalls im Powerplay wieder etwas Hoffnung verschaffte. Der HCL bringt damit drei wichtige Punkte aus der Romandie mit und verbessert sich in der offiziellen National-League-Tabelle auf Rang neun. Nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers gelingt Lugano erneut ein Erfolg mit fünf eigenen Treffern. Lausanne bleibt trotz mehr absolvierter Partien nur einen Punkt vor den Tessinern.

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Kurashev wechselt Agenten – NHL bleibt Priorität

Philipp Kurashev setzt weiterhin alles auf eine Rückkehr in die NHL. Der 26-jährige Schweizer hat laut HeShootsHeScoores unter Berufung auf aktuelle Informationen seinen nordamerikanischen Agenten gewechselt und wird neu von Allain Roy vertreten. Gleichzeitig stehen mehrere National-League-Klubs bereit, falls sich in Nordamerika keine passende Möglichkeit ergibt. Kurashev soll zuletzt fast zwei Wochen mit dem HC Thurgau trainiert haben und hält sich weiterhin in der Schweiz fit. Den interessierten Schweizer Klubs habe er jedoch signalisiert, dass ein neuer NHL-Vertrag vorerst oberste Priorität besitzt. Beim Agentenwechsel geht es entsprechend darum, nochmals Bewegung in die Suche nach einer neuen Adresse in Nordamerika zu bringen. Als Interessenten aus der National League werden Lausanne, Davos, Zug, die ZSC Lions, Bern und Fribourg genannt. Kurashev soll mit verschiedenen Klubs bereits persönlich über Lohn, Vertragsdauer und eine mögliche Ausstiegsklausel für eine spätere NHL-Rückkehr gesprochen haben. Besonders Lausanne wird als konkrete Option genannt, sollte der Schweizer seine NHL-Pläne vorerst aufgeben.

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Lausanne empfängt Lugano zum wichtigen Direktduell

Der Lausanne HC empfängt am Mittwochabend um 19.45 Uhr den HC Lugano in der Vaudoise aréna. Beide Mannschaften brauchen Punkte, um sich in der dicht gedrängten National League nach vorne zu arbeiten: Lausanne liegt mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf Rang acht, Lugano steht mit acht Zählern aus sieben Partien auf Rang 13. Die jüngsten Resultate zeigen gleichzeitig, dass beide Teams derzeit offensiv gefährlich sind. Lausanne holte am vergangenen Wochenende vier Punkte. Auf den spektakulären 7:4-Heimsieg gegen den EHC Biel folgte bei den noch ungeschlagenen ZSC Lions eine knappe 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Lugano schlug zunächst die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2, musste sich anschliessend beim HC Ajoie trotz einer 3:1-Führung noch mit 4:5 geschlagen geben. Neun Tore in zwei Spielen zeigen die offensive Qualität der Tessiner, sieben Gegentreffer aber auch die derzeitigen Probleme in der Defensive. Für Lausanne geht es darum, den Heimvorteil zu nutzen und den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht abreissen zu lassen. Lugano hat zwei Spiele weniger absolviert und könnte mit einem Auswärtssieg den Rückstand deutlich verkürzen. Gleichzeitig muss Lausanne weiterhin ohne den verletzten Erik Brännström auskommen, dessen längerer Ausfall SportAktuell bereits im Beitrag über die Schulterverletzung des schwedischen Verteidigers eingeordnet hat.

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Philippe Gaydoul steigt beim SC Bern ein

Beim SC Bern zeichnet sich eine bedeutende Veränderung im Aktionariat ab. Nach Recherchen der Berner Zeitung gehört Philippe Gaydoul inzwischen zu den Grossaktionären der SCB Group. Der frühere Besitzer des EHC Kloten und ehemalige Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes kehrt damit nach mehreren Jahren im Hintergrund ins Schweizer Klub-Eishockey zurück. Offiziell bestätigt hat der SC Bern die Beteiligung allerdings nicht. Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes äussert sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Aktionären, auch Gaydoul selbst hält sich bei Fragen zu privaten und geschäftlichen Beteiligungen bedeckt. Fest steht deshalb lediglich: Mehrere aktuelle Berichte führen den 54-Jährigen als bedeutenden Anteilseigner des SCB, Angaben zur Höhe seines Aktienpakets sind nicht öffentlich. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Der SC Bern befindet sich nach schwierigen sportlichen Jahren mitten in einer organisatorischen und sportlichen Neuausrichtung. Gleichzeitig schloss die SCB Group die Saison 2025/26 mit einem Verlust von 175'794.37 Franken ab. Mit Gaydoul wäre nun ein Unternehmer mit erheblicher wirtschaftlicher Erfahrung und einer langen Vergangenheit im Schweizer Eishockey im Aktionariat vertreten.

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Siegenthaler verletzt sich bei Devils-Niederlage

Die New Jersey Devils müssen um Jonas Siegenthaler bangen. Der Schweizer Verteidiger verletzte sich bei der 3:5-Heimniederlage gegen Utah Mammoth im dritten Drittel am Unterkörper und kehrte anschliessend nicht mehr aufs Eis zurück. Wie lange der 29-Jährige ausfällt, ist noch offen. Siegenthaler ging bei einem Zweikampf in der Ecke nach 3:50 Minuten im Schlussdrittel unglücklich zu Boden. Der Zürcher beendete die Partie nach insgesamt 14:53 Minuten Eiszeit vorzeitig. Devils-Trainer Sheldon Keefe konnte nach dem Spiel noch keine genaue Diagnose nennen und erklärte, dass weitere Untersuchungen notwendig seien. Für New Jersey kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Devils verloren nach dem 0:6 gegen die New York Islanders nun auch gegen Utah und stehen nach drei Saisonspielen bei einer Bilanz von 1:2. Neben Siegenthaler waren mit Captain Nico Hischier und Timo Meier zwei weitere Schweizer im Einsatz. Meier bereitete beim zwischenzeitlichen 2:2 von Luke Evangelista seinen ersten Skorerpunkt der Saison vor.

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Lapinskis fällt wohl bis Saisonende aus

Schwerer Rückschlag für die SCL Tigers: Oskars Lapinskis wird in der laufenden Saison 2026/27 voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen. Der 24-jährige Stürmer verletzte sich beim 6:2-Heimsieg gegen den EHC Kloten schwer am Ellbogen und musste operiert werden. Die weiteren Untersuchungen zeigten, dass die Verletzung gravierender ist als zunächst angenommen. Lapinskis unterzog sich am Dienstag erfolgreich dem notwendigen Eingriff. Die SCL Tigers teilten am Mittwoch mit, dass nach dem aktuellen medizinischen Stand von einem Ausfall bis zum Saisonende auszugehen sei. Für Langnau ist das besonders bitter, weil Lapinskis seit Jahren fest zur Organisation gehört und mit seiner Schweizer Lizenz zusätzliche Flexibilität im Kader bietet. Der Lette war 2016 im Alter von 14 Jahren ins Emmental gekommen und durchlief anschliessend den Nachwuchs der Young Tigers. Seit der Saison 2021/22 kommt er in der National League zum Einsatz. Sein Vertrag in Langnau läuft bis zum Ende dieser Saison. Gleichzeitig muss Trainer Thierry Paterlini weiterhin auf Verteidiger Samuel Erni verzichten, der wegen einer Unterkörperverletzung ausfällt.

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Bernd Wolf wechselt langfristig zum EV Zug

Der EV Zug verstärkt seine Defensive ab der Saison 2027/28 mit Bernd Wolf. Der 29-jährige österreichische Nationalverteidiger mit Schweizer Lizenz wechselt vom EHC Kloten in die Zentralschweiz und unterschreibt beim EVZ einen Dreijahresvertrag bis zum Ende der Saison 2029/30. Für Zug ist es ein weiterer Baustein im laufenden Umbau der Mannschaft. Wolf wird die aktuelle Saison noch beim EHC Kloten zu Ende spielen. Der Verteidiger kennt die National League bestens: Nach seiner Ausbildung beim SC Bern und dem Debüt in der höchsten Schweizer Liga im Jahr 2017 spielte er zwei Jahre für den Villacher SV in Österreich, ehe er 2020 in die Schweiz zurückkehrte. Vier Spielzeiten stand er beim HC Lugano unter Vertrag, seit Sommer 2024 läuft er für Kloten auf. Für den EVZ ist insbesondere Wolfs Schweizer Lizenz wertvoll, weil der österreichische Internationale keinen Ausländerplatz beansprucht. Wolf ist Assistenzcaptain der österreichischen Nationalmannschaft und hat bereits fünf Weltmeisterschaften bestritten. Sportchef Ted Suihkonen hebt vor allem seine Beweglichkeit, Spielintelligenz, Kampfstärke und seinen Charakter hervor.

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