Der über zwei Tage durchgeführte Einsatz markiert einen historischen Moment für die Stadt Kiruna und demonstriert die Leistungsfähigkeit präziser Ingenieurskunst und Zusammenarbeit.
Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute und einst zur schönsten Gebäude Schwedens gewählte Kiruna‑Kirche zählt zu den grössten Holzbauwerken des Landes.
Zwischen Mai und Juli 2025 untersuchte die Kantonsarchäologie Luzern einen Grabhügel auf dem Santenberg bei Buchs (Gemeinde Dagmersellen).
Bei der Notgrabung kamen mehrere Bestattungen und reiche Beigaben zum Vorschein. Ausgelöst wurde die Grabung aufgrund der natürlichen Gefährdung durch Erosion, aber auch wegen des Verdachts auf Raubgräberei.
Das kulinarische Herzstück des Gstaad Palace erlebt eine fulminante Renaissance: Nach umfassendem Umbau von März bis Juni 2025 präsentiert sich das Le Grand Restaurant in einem neuen Design.
Es trägt die Handschrift des renommierten Architektenduos Fischbach & Aberegg aus Zug, das dem traditionsreichen Restaurant mit viel Gespür für Geschichte und Zeitgeist ein modernes, warmes Ambiente verliehen hat.
Für Familie Müller war der Traum vom eigenen Zuhause lange Zeit eng mit dem Wunsch nach einem traditionellen Bauernhof verbunden. Doch nach intensiver Suche und einigen Herausforderungen entschieden sie sich 2002, ihr vorhandenes Grundstück in schöner Lage als Basis für ein ganz neues Wohnkonzept zu nutzen - und fanden in HUF HAUS ihren idealen Partner.
Im Erfahrungsbericht über Huf Haus berichten die beiden, ob sie ihre Entscheidung bereuen.
Nelly Pilz und Matthew Phillips haben die Leitung des Studiengangs Bachelor Architektur der Berner Fachhochschule BFH ab dem 1. August 2025 von Daniel Boermann übernommen, der in den Ruhestand tritt.
Die neue Co-Studiengangsleitung hat sich vor rund einem Jahr in einem mehrstufigen Verfahren aus einem hochkarätigen Bewerberfeld durchgesetzt. Bereits seit Oktober hatten sich Nelly Pilz und Matthews Phillips mit reduziertem Pensum für den Studiengang engagiert und intensiv mit Daniel Boermann an einer reibungslosen Übergabe gearbeitet.
Historische Gärten und Parkanlagen sind lebendige Zeugnisse vergangener Zeiten. Ihre Pflege verlangt Fachwissen, Fingerspitzengefühl und Respekt vor kulturellem Erbe.
Die Bewahrung alter Gärten und Parkanlagen im Alpenraum ist weit mehr als ein ästhetisches Anliegen. Sie verbindet Geschichte, Ökologie und gärtnerische Traditionen und stellt eine Schnittstelle zwischen Architektur, Landschaftspflege und Kultur dar. Damit solche Anlagen nicht nur erhalten, sondern auch verstanden und erlebt werden können, ist eine fachgerechte Pflege unabdingbar.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Mit der Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zug soll das Bewusstsein für qualitätsvolles Bauen in der Öffentlichkeit angeregt und die Auseinandersetzung mit der Baukultur gefördert werden.
In Frage kommen Bauwerke zwischen 2016 und 2025. Die öffentliche Ausschreibung wird von der Baudirektion in Zusammenarbeit mit dem BauForumZug durchgeführt. Vorschläge können bis zum 15. Dezember 2025 eingereicht werden.
Burgen und Schlösser sind sichtbare Zeugnisse europäischer Geschichte. Ihr Erhalt verlangt höchste Sorgfalt und die Verbindung von Handwerk, Forschung und moderner Technik.
Im Alpenraum prägen Burgen und Schlösser Landschaften und Ortsbilder seit Jahrhunderten. Viele entstanden zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert und dienten als Verteidigungsanlagen, Residenzen oder Verwaltungssitze. Heute stellen sie bedeutende Kulturgüter dar, deren Pflege eine besondere Herausforderung ist. Der Erhalt dieser Bauwerke erfordert den Einsatz traditioneller Materialien, archäologisches Fachwissen und innovative Methoden, um sie vor Verfall und Überformung zu schützen.
Moderne Fassaden sind mehr als nur äussere Hüllen. Sie verbinden Ästhetik, Funktionalität und nachhaltige Bauprinzipien.
Die Entwicklung innovativer Fassadensysteme verändert das Erscheinungsbild zeitgenössischer Architektur. Neben gestalterischen Aspekten steht heute die Optimierung der Energieeffizienz im Vordergrund. Dies gelingt durch intelligente Materialwahl, technische Innovationen und nachhaltige Baukonzepte, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bieten.
Architektur im alpinen Raum verbindet Ästhetik mit Funktionalität. Bauweisen und Materialien müssen den besonderen klimatischen Bedingungen standhalten.
Die Alpen prägen nicht nur die Landschaft, sondern auch die Baukultur. Alpine Architektur vereint Tradition und Moderne, indem sie bewährte Baustile respektiert und gleichzeitig innovative Materialien und Techniken integriert. Ziel ist stets die harmonische Einbettung ins Landschaftsbild sowie die Gewährleistung von Beständigkeit, Komfort und Energieeffizienz.
Anfang September werden zudem der Treppenlift der Spreuerbrücke und die beiden Treppenlifte der Kapellbrücke ersetzt. Diese Arbeiten dauern vom Montag, 1. September 2025, bis Dienstag, 9. September 2025.
Während dieser Bauarbeiten sind die Lifte nicht in Betrieb.
Anfang Juli feierte das Textilmuseum St.Gallen zwei grosse Erfolge. Am 01.07.2025 erhielt das Textilmuseum St.Gallen die Zusage vom Bundesamt für Kultur (BAK), dass es als Museum von nationaler Bedeutung eingestuft wird und in der Förderperiode 2027-2030 einen jährlichen Betriebskostenbeitrag von 150'000 CHF erhalten wird.
Am Tag zuvor hatte die Stadt St.Gallen die Baubewilligung für das Projekt „Erneuerung Textilmuseum“ versandt, sodass dem Baubeginn formell nichts mehr im Wege steht.
Historische Fachwerk-Fassaden prägen Ortsbilder und erzählen Jahrhunderte alter Geschichten. Ihre Restaurierung erfordert handwerkliche Präzision, Materialkenntnis und ein tiefes Verständnis für Baugeschichte.
Fachwerkbauten gehören in vielen Regionen der Schweiz, insbesondere in der Nordostschweiz und in Teilen des Mittellands, zum historischen Erbe. Die sorgfältige Erhaltung dieser Fassaden schützt nicht nur wertvolle Architektur, sondern bewahrt auch kulturelle Identität. Restaurierungen müssen den Spagat zwischen traditioneller Handwerkstreue und moderner Bauphysik meistern.
D1244 ist ein weltweit einzigartiger Forschungsbau, dessen Tragstruktur und Fassade sich aktiv auf wechselnde Umweltbelastungen einstellen.
Das Demonstrator-Hochhaus D1244 auf dem Campus der Universität Stuttgart wurde 2021 fertiggestellt und steht als sichtbares Wahrzeichen für das Bauen der Zukunft. Mit einer Höhe von 36,5 Metern und seiner leichten, filigranen Konstruktion bricht es bewusst mit herkömmlichen Hochhausbauweisen. Ausgestattet mit modernster Sensorik, hydraulischen Aktoren und adaptiver Fassadentechnologie, kann das Gebäude in Echtzeit auf Wind, Temperaturveränderungen oder seismische Einwirkungen reagieren. Entwickelt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 1244, dient es sowohl als Forschungslabor als auch als Prototyp für ressourceneffiziente, klimaverträgliche Architektur.
Kirchtürme sind prägende Wahrzeichen und historische Zeugnisse zugleich. Ihre Erhaltung verlangt statische Präzision, witterungsbeständige Lösungen und handwerkliche Meisterschaft.
Kirchtürme ragen seit Jahrhunderten als markante Orientierungspunkte in den Himmel. Ob im Stadtzentrum, auf einem Dorfplatz oder an exponierter Lage in den Bergen – sie sind Teil der kulturellen Identität und oft Symbol für Gemeinschaft und Geschichte. In der Schweiz stehen viele dieser Bauwerke unter strengem Denkmalschutz. Eine Sanierung muss daher technische Stabilität, historische Authentizität und ästhetische Originaltreue miteinander vereinen.
Adaptives Bauen passt sich veränderten Anforderungen an. Modulare Strukturen und flexible Grundrisse ermöglichen langfristige Nutzungsvielfalt.
Die Architektur steht vor der Aufgabe, Gebäude so zu entwerfen, dass sie nicht nur aktuellen, sondern auch zukünftigen Bedürfnissen entsprechen. Adaptives Bauen setzt auf Konstruktionen, die leicht umgestaltet, erweitert oder neu organisiert werden können. Dies betrifft sowohl Wohn- als auch Arbeitsräume und ist besonders in wachsenden Städten und bei nachhaltigen Baukonzepten gefragt.
Mitten in der Churer Stadtgeschichte: Erstmals im Jahr 1254 wird die „Metzg“ am Churer Arcas in den Schriftquellen erwähnt.
Über die Jahrhunderte diente das Gebäude unterschiedlichen Zwecken – es wurde geschlachtet, gebadet und gelernt. Ab 1974 zog die Volksbibliothek ein.