Architektur

Historische Innenräume: Vom Befund zur erlebbaren Geschichte

Innenräume sind die stillen Erzähler der Geschichte. Sie spiegeln gesellschaftliche Werte, technische Entwicklungen und ästhetische Vorstellungen ihrer Zeit. Ihre Erhaltung und Vermittlung erfordert Sensibilität, Wissen und das Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen. In historischen Gebäuden offenbaren sich in Böden, Wänden, Farbschichten und Raumstrukturen die Spuren vergangener Epochen. Denkmalpflege und Restaurierung zielen darauf, diese Spuren sichtbar zu machen, ohne sie zu verfälschen. Der Weg vom bauhistorischen Befund zur erlebbaren Geschichte ist ein Prozess, der Forschung, Handwerk und Interpretation vereint.

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Finanzierung historischer Erhaltung: Modelle für private Eigentümer

Der Erhalt historischer Bauten ist eine kulturelle Aufgabe – und eine finanzielle Herausforderung. Private Eigentümer tragen oft die Hauptlast, wenn es um die Pflege denkmalgeschützter Gebäude geht. Klare Finanzierungsmodelle und staatliche Unterstützung entscheiden darüber, ob wertvolles Kulturerbe erhalten bleibt oder verloren geht. Denkmalpflege ist nicht nur Leidenschaft, sondern auch Verpflichtung. In der Schweiz stehen zehntausende Gebäude unter Schutz, viele davon in privater Hand. Der Unterhalt solcher Objekte erfordert spezifisches Wissen und hohe Investitionen. Wer diese Verantwortung trägt, braucht transparente Förderstrukturen, steuerliche Anreize und partnerschaftliche Lösungen zwischen Staat, Eigentümerschaft und Fachstellen.

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Dachsicherheit bei starkem Schneefall: Architektur, Schneelast und Massnahmen

Dächer können bei starkem Schneefall schnell zur Belastungs‑ und Risikoquelle werden – nur durch sorgfältige Planung, richtige Konstruktion und geeignete Sicherheitsvorkehrungen bleibt das Haus auch unter Schnee sicher. Die Kombination aus Normvorgaben, Dachneigung, Schneeschutz und Wartung entscheidet über Stabilität, Sicherheit und Langlebigkeit. Im Winter bedeutet kräftiger Schneefall nicht einfach nur weisse Landschaft – für Dächer heisst das Schneelast, Schneeanhäufungen, Eis‑ und Lawinengefahr. Eine gute Architektur berücksichtigt diese Bedingungen bereits bei Planung und Bau, damit Dach und Gebäude nicht zum Risiko werden.

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So hält man Solarmodule schneefrei: Schutz, Technik und clevere Gewohnheiten

Schnee und Eis können bei Photovoltaik‑ oder Solarthermieanlagen die Energieausbeute massiv mindern – mit gezielten Massnahmen lässt sich der Winter jedoch gut meistern. Nur wer Dachneigung, Reinigung, Technik und Sicherheit beachtet, nutzt Solarmodule auch bei Schneefall effizient. Die richtige Kombination aus Planung, Unterhalt und (wenn nötig) Schneeräumung sorgt dafür, dass Solaranlagen auch unter winterlichen Bedingungen Strom erzeugen — ohne Module oder Dach zu gefährden.

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Spektakulärer Fund in Basel: Siegelstempel des Domkantors Rudolf Kraft entdeckt

Im Rahmen der Sanierung der Ufermauer unterhalb der Pfalz begleitet die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt seit September die Unterwasserarbeiten. Am Fuss der Pfalzmauer wurden spannende Funde aus zwei Jahrtausenden Basler Geschichte entdeckt, darunter römische Münzen, ein mittelalterlicher Siegelstempel und Konstruktionsteile des ersten Basler Freibads.

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Schadstoffsanierung vor Restaurierung des Glockenturms der Klosterkirche Wettingen

Die Klosterkirche in Wettingen wird zurzeit umfassend restauriert. Im Rahmen von Sondierungsarbeiten zur Vorbereitung der geplanten Restaurierung des Glockenturms wurden unter der Aussenverkleidung Gebäudeschadstoffe entdeckt. Diese werden ab nächster Woche von einer spezialisierten Fachfirma sachgerecht und fachmännisch entfernt und entsorgt.

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Traditionelles Handwerk als Zukunftskompetenz: Ausbildung im Fokus

Handwerk ist gelebte Geschichte – und zugleich Zukunftstechnologie. In der Denkmalpflege und im Bauwesen zeigt sich, dass traditionelle Fertigkeiten unerlässlich bleiben, um Qualität, Nachhaltigkeit und kulturelle Identität zu sichern. Während digitale Werkzeuge und automatisierte Prozesse Einzug in die Bauwelt halten, gewinnen handwerkliche Fähigkeiten wieder an Bedeutung. Sie sind Träger von Wissen, das über Generationen entstanden ist, und sichern den fachgerechten Umgang mit historischen Materialien und Konstruktionen. Doch der Nachwuchs wird knapp. Die Ausbildung im traditionellen Handwerk entscheidet, wie viel dieses Wissens in die Zukunft getragen wird.

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Architekturgeschichte vermitteln: Warum Baukultur Bildung braucht

Baukultur ist Teil kollektiver Identität. Sie prägt Städte, Dörfer und Landschaften – und erzählt Geschichte durch Mauern, Materialien und Räume. Wer Architekturgeschichte versteht, erkennt, was erhaltenswert ist, und gestaltet Zukunft mit Bewusstsein für Herkunft. In einer Zeit, in der Neubauten schneller entstehen als je zuvor, droht Wissen über historische Bauweisen und kulturelle Zusammenhänge verloren zu gehen. Dabei ist Baukultur kein Luxus, sondern Grundlage gesellschaftlicher Orientierung. Architekturgeschichte zu vermitteln heisst, das Verständnis für Qualität, Kontext und Verantwortung zu stärken – bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit.

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Raumpsychologie: Warum Architektur Emotionen formt

Architektur beeinflusst Stimmung, Verhalten und Wahrnehmung stärker, als den meisten bewusst ist. Räume wirken – durch Proportion, Material, Licht und Akustik. Die Psychologie des Raumes zeigt, wie gebaute Umgebung Emotionen lenkt und Identität prägt. Ein Gebäude ist nie neutral. Jede Form, Farbe oder Struktur kommuniziert – bewusst oder unbewusst. Forschende der ETH Zürich belegen, dass Architektur unmittelbare Reaktionen im limbischen System auslöst, dem emotionalen Zentrum des Gehirns. Damit wird Architektur zu einem Instrument, das Wohlbefinden, Produktivität und soziale Interaktion gestalten kann.

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Form und Funktion: Wie moderne Architektur Identität sichtbar macht

Architektur formt nicht nur Räume, sondern Denkweisen. In der Verbindung von Funktion und Ausdruck entsteht Identität – kulturell, emotional und räumlich. Moderne Architektur bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zweck und Bedeutung. Gebäude sollen effizient, nachhaltig und nutzbar sein – und gleichzeitig erzählen, wer sie geschaffen hat, wofür sie stehen und welche Haltung sie verkörpern. Identität entsteht dabei nicht aus Dekoration, sondern aus Struktur, Material und Idee.

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Churer Obelisk: Neue Tafeln korrigieren Gründungsdatum des Freistaats Graubünden

Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als "Freistaat der Drei Bünde" und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Neue dreisprachige Informationstafeln schaffen nun Klarheit.

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Hotel Scaletta S-chanf: Historisches Engadiner Haus startet in neue Zukunft – ein Spatenstich

Am 7. November 2025 beginnt mit einem symbolischen Spatenstich der Umbau des traditionsreichen Hotel Scaletta in S-chanf – ein Meilenstein für den Erhalt des historischen Gebäudes und die Belebung des Dorfbildes. Nach Jahren der Vorbereitung und intensiver Planung setzt die Stiftung Scaletta S-chanf mit dem offiziellen Baustart ein starkes Zeichen für den Erhalt eines einmaligen Kulturguts und die Zukunft eines bedeutenden Hauses im Engadin.

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Räume der Erinnerung: Denkmalpflege als kulturelles Erzählen

Denkmalpflege bewahrt nicht nur Bauten, sondern Erzählungen. Jede Mauer, jede Schicht und jeder Raum trägt Erinnerung, die Gesellschaft formt und Identität stiftet. Gebäude sind Zeugen. Sie erzählen von Epochen, Konflikten, Fortschritt und Alltag. Denkmalpflege interpretiert diese Geschichten, ohne sie zu verändern. In der Schweiz – einem Land mit dichtem historischen Erbe – bedeutet der Umgang mit alten Räumen, zwischen Schutz und Weiterentwicklung zu vermitteln. Dabei wird jedes restaurierte Haus zu einem Kapitel kollektiver Erinnerung.

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Fassaden lesen lernen: Architekturgeschichte im Detail

Fassaden sind mehr als Hüllen. Sie erzählen von Epochen, Techniken und Idealen – und bilden ein lesbares Archiv der Baugeschichte. Wer historische Gebäude betrachtet, sieht nicht nur Stein, Stuck und Fenster, sondern Zeitspuren. Fassaden fungieren als Dokumente gesellschaftlicher Entwicklung. In der Denkmalpflege entscheidet die Fähigkeit, sie zu lesen, über die Qualität der Restaurierung. Jedes Ornament, jedes Material, jede Fuge spricht von handwerklicher Logik und kulturellem Kontext.

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Burgen von Bellinzona, steinerne Machtlinien im Tessiner Alpenraum

Die Festungsanlagen von Bellinzona gehören zu den eindrucksvollsten Beispielen mittelalterlicher Wehrarchitektur Europas. Ihre Mauern erzählen von strategischem Denken und architektonischer Weitsicht. Zwischen Fels und Talboden entstand im Kanton Tessin ein Ensemble aus drei Burgen, Mauern und Türmen, das bis heute als Symbol für Kontrolle und Kulturtechnik in den Alpen gilt. Die Anlage verbindet Funktion, Material und Landschaft zu einer einmaligen baulichen Einheit.

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Von der Skizze zur Realität: Erfolgsfaktoren im architektonischen Wettbewerb

Architekturwettbewerbe verbinden Kreativität mit Strategie. Wer überzeugen will, muss Form, Funktion und Kommunikation auf den Punkt bringen. Der Weg vom ersten Strich bis zur Realisierung ist komplex. Wettbewerbe fordern mehr als gestalterisches Können: Sie verlangen Analyse, Disziplin, Verständnis für Prozesse und die Fähigkeit, Visionen präzise darzustellen. Erfolgreiche Beiträge folgen dabei bestimmten Mustern.

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Kirchen, Burgen, Bürgerhäuser: Architektonische Vielfalt im Erbe der Schweiz

Die Schweiz besitzt eine aussergewöhnliche architektonische Dichte. Kaum ein Land vereint auf so engem Raum mittelalterliche Burgen, sakrale Bauten und bürgerliche Architektur mit solcher Vielfalt und Erhaltungsqualität. Diese Bauwerke sind weit mehr als historische Zeugnisse – sie verkörpern kulturelle Identität, handwerkliches Wissen und gesellschaftliche Entwicklung. Ihr Erhalt ist nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine historische und wirtschaftliche Aufgabe.

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Landschaft und Baukultur: Wie Ortsbilder geschützt und weiterentwickelt werden

Die Schweizer Baukultur ist untrennbar mit der Landschaft verbunden. Zwischen See, Tal und Stadt prägen gewachsene Strukturen das visuelle Gedächtnis eines Landes. Der Schutz dieser Ortsbilder ist mehr als ästhetisches Anliegen – er ist Teil kultureller Identität und Ausdruck verantwortungsvoller Planung. Ortsbilder erzählen Geschichte. Sie verbinden Architektur, Topografie und gesellschaftliche Entwicklung zu einem lebendigen Ganzen. Der Umgang mit ihnen entscheidet, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einklang gebracht werden.

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