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Bellinzona dreht 0:2 und schlägt Basel im Penalty-Krimi

Die GDT Bellinzona Snakes sind mit einem spektakulären Sieg in die neue Swiss-League-Saison gestartet. Die Tessiner bezwangen den EHC Basel nach einem 0:2-Rückstand mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Lenny Schenk verwandelte den entscheidenden Versuch und sicherte Bellinzona die ersten zwei Punkte der Saison 2026/27. Basel erwischte im Centro Sportivo den deutlich besseren Start. Marcell Révész traf in der 12. Minute zum 0:1, David Hamr erhöhte in der 18. Minute auf 0:2. Doch nach der ersten Pause explodierten die Snakes im Powerplay: Jacopo De Luca, William Hedlund und Ian Marchetti drehten die Partie zwischen der 23. und 26. Minute innerhalb von weniger als drei Minuten auf 3:2. Dario Kummer glich für Basel noch im zweiten Drittel zum 3:3 aus. Nach der erneuten Bellinzona-Führung durch Dean Schwenninger antwortete Gianluca Barbei in der 51. Minute mit dem 4:4. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. Damit startet ausgerechnet Bellinzona, das in unserer Swiss-League-Saisonvorschau als Entwicklungsteam im Fokus stand, mit einem emotionalen Erfolg in die neue Meisterschaft.

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Juventus zerlegt NEC zum Europa-League-Start mit 5:0

Juventus ist mit einem Kantersieg in die Europa League gestartet. Die Mannschaft von Luciano Spalletti bezwang NEC Nijmegen im Allianz Stadium mit 5:0 und sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Nico Gonzalez, Kerim Alajbegovic, Nick Woltemade, Zeki Celik und Randal Kolo Muani erzielten die Tore. Gonzalez eröffnete den Torreigen bereits in der 9. Minute, ehe Alajbegovic nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhte. Noch vor der Pause verwandelte Woltemade in der 35. Minute einen Penalty zum 3:0. Damit war die Partie gegen den niederländischen Vertreter praktisch entschieden. Für Juventus war die klare Reaktion nach dem bitteren 2:3 bei Sassuolo besonders wichtig. Dort hatte die Mannschaft zwei Rückstände ausgeglichen, ehe der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute den entscheidenden Treffer erzielt hatte. Vier Tage später präsentierten sich die Bianconeri auf europäischer Bühne deutlich souveräner.

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Kriens-Luzern bei Heim-Premiere chancenlos gegen Magdeburg

Der HC Kriens-Luzern hat sein historisches erstes Champions-League-Heimspiel deutlich verloren. Der Schweizer Meister unterlag dem deutschen Spitzenklub SC Magdeburg in der Pilatus Arena mit 29:39. Bereits zur Pause lagen die Innerschweizer mit 11:20 zurück. Magdeburg setzte sich früh ab und bestrafte technische Fehler der Mannschaft von Andy Schmid konsequent. Auch die frühe Umstellung von Kriens-Luzern auf sieben Feldspieler brachte nicht den erhofften Effekt. Einen grossen Anteil an der klaren Führung der Gäste hatte Torhüter Matej Mandic, der zur Pause eine Abwehrquote von 45 Prozent aufwies. Trotz der Niederlage bleibt der Abend ein Meilenstein für den Schweizer Klub: 3899 Zuschauer verfolgten die erste Champions-League-Partie von Kriens-Luzern vor eigenem Publikum. Nach dem äusserst knappen 29:30 bei Industria Kielce zum Auftakt steht der Schweizer Meister in der Gruppe F nun allerdings nach zwei Spielen noch ohne Punkt da.

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Garcia startet – Marseille geht bei Besiktas 1:4 unter

Ulisses Garcia hat bei Olympique Marseille erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt – doch die erhoffte Wende blieb aus. Der Schweizer Verteidiger stand beim Europa-League-Auftakt bei Besiktas Istanbul in der Startelf, Marseille verlor jedoch deutlich mit 1:4. Für den französischen Traditionsklub ist es bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Besiktas ging durch Ilhan Fakili in der 15. Minute in Führung, ehe Keyliane Abdallah nach 29 Minuten zum 1:1 ausglich. Nach der Pause entschieden die Türken die Partie innerhalb weniger Minuten: Vaclav Cerny traf in der 56. Minute zum 2:1, Amir Murillo erhöhte drei Minuten später. Ernest Poku setzte in der 81. Minute mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt. Für Garcia war der Abend trotz des Resultats persönlich bedeutend. Der 30-jährige Schweizer hatte in den ersten vier Pflichtspielen der Saison insgesamt nur eine Minute erhalten. In Istanbul bekam er von Trainer Bruno Genesio nun erstmals eine Chance in der Startformation und besetzte die linke Seite der Marseiller Defensive.

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Stricker eröffnet gegen Fonseca – Wawrinka folgt

Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027. Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird. Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.

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Lausanne verpflichtet NHL-Routinier Curtis Lazar

Der Lausanne HC verstärkt seine Offensive mit reichlich NHL-Erfahrung. Die Waadtländer verpflichten den 31-jährigen Kanadier Curtis Lazar für den Rest der Saison 2026/27. Der vielseitige Center und Flügelstürmer bringt 617 NHL-Spiele mit in die National League. Lazar wurde 2013 an 17. Stelle von den Ottawa Senators gedraftet und lief in der NHL für Ottawa, Calgary, Buffalo, Boston, Vancouver, New Jersey und zuletzt Edmonton auf. Der Rechtsschütze ist weniger als klassischer Scorer bekannt, sondern vor allem für sein defensives Verantwortungsbewusstsein, seine physische Spielweise, seine Arbeit ohne Scheibe und seine Qualitäten im Boxplay. Für Lausanne ist Lazar bereits der siebte ausländische Spieler im aktuellen Kader. Der Zeitpunkt der Verpflichtung ist bemerkenswert: Die Mannschaft von Geoff Ward startete am Dienstag mit einer 0:5-Heimniederlage gegen den EV Zug in die neue National-League-Saison. Wann Lazar erstmals eingesetzt werden kann, ist noch offen, da der Klub auf die notwendigen administrativen Bewilligungen wartet.

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Schwimm-EM 2027 in Basel droht wegen Millionenloch das Aus

Die für Dezember 2027 in Basel geplante Kurzbahn-EM steht auf der Kippe. Den Organisatoren fehlen für den Grossanlass in der St. Jakobshalle noch rund zwei Millionen Franken. Bis Ende September müssen mindestens Zusagen über 1,2 Millionen Franken vorliegen – andernfalls droht die Absage. Das Gesamtbudget für die Europameisterschaften beträgt nach Angaben von Swiss-Aquatics-Präsident Ewen Cameron 7,8 Millionen Franken. Trotz intensiver Sponsorensuche ist ein beträchtlicher Teil der Finanzierung weiterhin offen. Cameron macht deutlich, dass eine abgespeckte Variante nicht infrage kommt: Die EM könne entweder im vorgesehenen Umfang durchgeführt werden oder müsse abgesagt werden. Für den Schweizer Schwimmsport wäre ein Scheitern besonders bitter. Erstmals würde die Schweiz einen Schwimm-Grossanlass dieser Grössenordnung austragen. Gleichzeitig erlebt das Land mit internationalen Aushängeschildern wie Noè Ponti und Roman Mityukov eine sportlich aussergewöhnlich erfolgreiche Phase. Ponti gehört seit Jahren zur Weltspitze auf der Kurzbahn und wäre bei einer Heim-EM eines der grossen Zugpferde.

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Rubin verlässt Bern nach vier Spielen – zurück in der Bundesliga

Das Gastspiel von Lenny Rubin beim BSV Bern ist nach wenigen Wochen bereits wieder beendet. Der 30-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt per sofort zum TBV Lemgo Lippe und kehrt damit in die deutsche Bundesliga zurück. In Lemgo unterschreibt der Rückraumspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Der TBV reagiert mit Rubins Verpflichtung auf die schwere Verletzung von Captain Tim Suton, der mit einem Kreuzbandriss länger ausfällt. Rubin soll möglichst schnell in die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann integriert werden. Falls die Spielberechtigung rechtzeitig erteilt wird, könnte der Schweizer bereits am Sonntag gegen den HC Erlangen erstmals für seinen neuen Klub auflaufen. Für Rubin endet damit ein ausgesprochen kurzes Kapitel in der Schweiz. Erst im August hatte sich der 2,05 Meter grosse Rückraumspieler nach acht Jahren in Deutschland dem BSV Bern angeschlossen. Nach Angaben von SRF absolvierte er für die Berner vier Partien und erzielte dabei elf Treffer. Nun erhält er deutlich früher als erwartet die Möglichkeit zur Rückkehr in die Bundesliga.

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Bürki führt St. Louis mit Shutout in den Cup-Final

Roman Bürki steht mit St. Louis CITY SC im Final des U.S. Open Cup. Der Schweizer Captain führte seine Mannschaft im Halbfinal zu einem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen die Colorado Rapids und blieb dabei ohne Gegentor. Für den erst 2023 in die MLS eingestiegenen Klub ist es der erste Open-Cup-Final der Geschichte. Sangbin Jeong brachte St. Louis in der 32. Minute in Führung. Nach der Pause sorgten Simon Becher in der 52. Minute und Alexandru Mățan sieben Minuten später für die Entscheidung. Colorado kam zwar auf 13 Abschlüsse, brachte während der gesamten Partie aber lediglich einen einzigen Schuss auf Bürkis Tor. Für den 35-jährigen Berner war es der zweite Shutout seiner Karriere im U.S. Open Cup. Bürki führte St. Louis erneut als Captain aufs Feld und musste lediglich in der 27. Minute ernsthaft eingreifen. Mit dem Sieg baute CITY seine beeindruckende Serie auf 17 Pflichtspiele ohne Niederlage aus.

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Ambri verstärkt Goalie-Bereich mit Peter Mettler

Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten. Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich. Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.

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Olympia 2030: Odermatts WM-Piste wird Speed-Schauplatz

Die alpinen Ski-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2030 sind definitiv auf Courchevel und Val d’Isère verteilt. Abfahrt und Super-G der Frauen und Männer werden in Courchevel ausgetragen, während Val d’Isère die technischen Rennen übernimmt. Für Marco Odermatt führt der olympische Weg damit auf jene Piste zurück, auf der er 2023 seinen ersten grossen Abfahrtssieg gefeiert hat. Die Speed-Rennen finden auf der anspruchsvollen «L’Éclipse» in Courchevel statt. Dort werden neben den Abfahrten und Super-G auch die Team-Kombinationen ausgetragen. Slalom und Riesenslalom gehen dagegen in Val d’Isère über die Bühne. Mit der nun bestätigten Verteilung sind die letzten offenen Punkte bei den alpinen Austragungsorten für die Winterspiele in den französischen Alpen geklärt. Für die Schweiz ist Courchevel besonders mit Marco Odermatt verbunden. Der Nidwaldner gewann dort am 12. Februar 2023 den WM-Titel in der Abfahrt und feierte damit ausgerechnet bei einer Weltmeisterschaft seinen ersten Sieg überhaupt in dieser Disziplin. Vier Jahre vor den nächsten Winterspielen ist noch offen, welche Athleten 2030 tatsächlich am Start stehen werden – die Strecke ist für Odermatt aber mit einer seiner grössten Karriereleistungen verbunden.

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Boehly geht – Schweizer Wyss bleibt Chelsea-Eigentümer

Beim FC Chelsea werden die Machtverhältnisse neu geordnet. Todd Boehly und Mark Walter verkaufen ihre Beteiligungen an Clearlake Capital, das damit die volle Kontrolle über den Premier-League-Klub übernimmt. Der Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss bleibt dagegen als Minderheitseigentümer an Chelsea beteiligt. Clearlake übernimmt die Anteile von Boehly und Walter und erhöht seine Beteiligung damit nach Angaben von Sky Sports auf 86,5 Prozent. Wyss hält weiterhin 13,5 Prozent. Die Transaktion bewertet Chelsea mit rund fünf Milliarden Pfund. Boehly gibt gleichzeitig seinen Posten als Chairman des Londoner Klubs ab. Damit bleibt aus Schweizer Sicht ausgerechnet Hansjörg Wyss als einziger der bisherigen drei Minderheitsinvestoren an Bord. Der Berner Unternehmer gehörte bereits 2022 zu jener Investorengruppe, die Chelsea gemeinsam mit Clearlake nach dem Ende der Ära von Roman Abramovich übernommen hatte.

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Yakin über Romano: «Kein Entscheid gegen uns»

Murat Yakin hat sich erstmals ausführlicher zum Verbandswechsel von Alessandro Romano geäussert. Der Schweizer Nationaltrainer nimmt dem 20-jährigen Mittelfeldspieler dessen Entscheidung für Italien nicht übel. «Es war kein Entscheid gegen uns», stellte Yakin bei der Bekanntgabe des neuen Nati-Kaders klar. Der Schweizerische Fussballverband hatte bis zuletzt versucht, Romano von einer Zukunft mit der Schweizer A-Nationalmannschaft zu überzeugen. Yakin machte deutlich, dass die Verantwortlichen aus seiner Sicht alles unternommen hätten, was möglich gewesen sei. Romano habe letztlich mit dem Herzen entschieden. Nun wolle man verfolgen, wie sich dessen Weg mit Italien entwickle, und wünsche ihm dafür alles Gute. Damit schlägt Yakin versöhnliche Töne an. Romano wurde in Winterthur geboren und durchlief mehrere Schweizer Nachwuchsauswahlen, entschied sich nach seinem Durchbruch in der Serie A aber für die italienische Nationalmannschaft. Über Romanos Entscheidung für Italien hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den beantragten Verbandswechsel genehmigt.

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Alex Frei baut U21 für EM-Endspurt massiv um

Alex Frei nimmt für den entscheidenden Endspurt der U21-EM-Qualifikation einen grossen Umbau vor. Im 25-Mann-Aufgebot der Schweizer «Nati der Zukunft» gibt es gegenüber dem März-Zusammenzug 13 Veränderungen, gleich neun Spieler sind erstmals dabei. Innerhalb von zwölf Tagen warten die entscheidenden Partien gegen Luxemburg, Island und Frankreich. Erstmals aufgeboten sind Lutfi Dalipi vom FC Vaduz, Bung Hua Freimann vom FC Luzern, Nico Rissi von GC, Joel Ruiz vom FC St. Gallen, Loun Srdanovic von Lille, Ruben Salchli vom SC Kriens, Leandro Schödler und Neil Volken vom FC Zürich sowie Andrej Vasovic vom FC Brügge. Dazu kehren Labinot Bajrami, Alessio Besio, Dorian Derbaci und Alessandro Vogt ins U21-Kader zurück. Ein Teil des Umbaus hat einen erfreulichen Grund: Zachary Athekame, Winsley Boteli und Sascha Britschgi gehören inzwischen zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Über Botelis und Britschgis erste Nomination für Murat Yakins A-Team haben wir bereits berichtet. Für Frei entstehen dadurch Lücken, gleichzeitig öffnet sich für weitere Nachwuchsspieler die nächste Tür.

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Moser nach starker Saison an rechter Hand operiert

Angelica Moser hat sich unmittelbar nach dem Ende ihrer Leichtathletik-Saison an der rechten Hand operieren lassen. Die 28-jährige Stabhochsprung-Europameisterin erklärte am Donnerstag, dass sie bereits seit längerer Zeit unter Schmerzen litt. Der Eingriff am Mittwoch sei erfolgreich verlaufen, Moser befindet sich bereits wieder zu Hause. Welche Verletzung beziehungsweise welches medizinische Problem genau hinter den Beschwerden steckt, machte Moser nicht öffentlich. Ebenso gibt es bislang keine Angaben dazu, wie lange ihre Rehabilitation dauern wird. Für die Zürcherin kommt der Eingriff jedoch zu einem günstigen Zeitpunkt, nachdem sie ihre lange Saison erst am vergangenen Wochenende bei der World Athletics Ultimate Championship in Budapest abgeschlossen hatte. Dort bewies Moser trotz der Beschwerden nochmals ihre starke Form. Mit übersprungenen 4,85 Metern belegte sie hinter den beiden Amerikanerinnen Sandi Morris und Hana Moll den dritten Platz. Bereits Ende August hatte Moser beim City Event von Weltklasse Zürich ebenfalls 4,85 Meter übersprungen und damit einen Schweizer Hallenrekord aufgestellt.

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Suter startet ins Vertragsjahr – Konkurrenz bei Blues wächst

Pius Suter startet bei den St. Louis Blues in eine Saison mit besonderer Bedeutung. Der 30-jährige Schweizer steht im am Donnerstag eröffneten Hauptcamp und muss sich nach zwei prominenten Verstärkungen im Angriff einem verschärften Konkurrenzkampf stellen. Gleichzeitig beginnt für Suter das letzte Jahr seines aktuellen NHL-Vertrags. St. Louis hat 48 Spieler ins Trainingscamp eingeladen, darunter 27 Stürmer. Suter läuft weiterhin mit der Nummer 22 auf. Neu gehören unter anderem Mason McTavish und Connor McMichael zur Offensive der Blues. Beide verfügen über grosse NHL-Erfahrung und erhöhen die Konkurrenz um die Centerpositionen und Plätze in den ersten drei Sturmreihen deutlich. Für Suter ist die Ausgangslage deshalb spannend. In der vergangenen Saison kam der Schweizer trotz einer längeren Sprunggelenkverletzung auf 64 NHL-Spiele, 13 Tore und 16 Assists. Seine Vielseitigkeit und sein Zwei-Wege-Spiel bleiben wichtige Argumente. Gleichzeitig zählt er seit Jahren zum Kreis der international erfahrenen Schweizer NHL-Spieler und will sich in St. Louis erneut eine feste Rolle erarbeiten.

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Hellebuyck bleibt Camp fern – Jets suspendieren Star-Goalie

Bei den Winnipeg Jets eskaliert der Konflikt mit Connor Hellebuyck unmittelbar zum Start des Trainingscamps. Der dreifache Vezina-Trophy-Gewinner erschien nicht zum vorgeschriebenen Camp-Termin und wurde daraufhin vom Klub suspendiert. Hellebuyck hatte bereits Ende August öffentlich bestätigt, dass er Winnipeg verlassen und zu einem anderen NHL-Team wechseln möchte. Der 33-Jährige hatte die Jets nach eigenen Angaben bereits mehrere Monate zuvor intern um einen Trade gebeten. Nachdem bis Ende August keine Lösung gefunden worden war, machte er seinen Wechselwunsch öffentlich. Seine Haltung hat sich seither nicht verändert. Für Winnipeg ist die Situation besonders heikel, weil Hellebuyck noch fünf Jahre seines langfristigen Vertrags vor sich hat und zu den sportlich wichtigsten Spielern der Organisation gehört. Mitten in dieser Unruhe startet auch Nino Niederreiter in eine für ihn besonders wichtige NHL-Saison. Der Schweizer Flügelstürmer geht nach seinen Knieproblemen ins letzte Jahr seines aktuellen Vertrags und will sich für ein weiteres NHL-Arbeitspapier empfehlen. Statt einer ruhigen Vorbereitung muss sich das Team nun jedoch mit der ungeklärten Zukunft seines langjährigen Nummer-1-Goalies beschäftigen.

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Rochette im Red-Wings-Hauptcamp – jetzt geht es um die NHL

Théo Rochette hat die nächste Hürde auf seinem Weg in die NHL genommen. Die Detroit Red Wings haben den 24-jährigen Schweizer Center offiziell in ihr 49 Spieler umfassendes Hauptcamp aufgenommen, das am Donnerstag in Detroit beginnt. Damit trainiert Rochette nun direkt mit den etablierten NHL-Spielern der Organisation. Der frühere Lausanne-Stürmer läuft bei Detroit mit der Nummer 48 auf und gehört zu insgesamt 28 Stürmern im Camp. Bis Sonntag stehen im BELFOR Training Center innerhalb der Little Caesars Arena täglich Trainings und interne Testspiele auf dem Programm. Bereits am Montag beginnt für die Red Wings mit der Partie bei den Columbus Blue Jackets die verkürzte Preseason. Für Rochette ist die Nomination die nächste konkrete Entwicklung nach dem Prospect Tournament der Red Wings. Dort konnte sich der Schweizer erstmals unter Wettkampfbedingungen im neuen Umfeld präsentieren. Nun steigt das Niveau nochmals deutlich: Im Hauptcamp kämpft er gemeinsam mit den NHL-Profis und weiteren Anwärtern um seine Rolle innerhalb der Organisation.

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