Historische Bauweise lebt fort, wenn traditionelle Handwerkskunst mit modernen Anforderungen verschmilzt. Alte Techniken verleihen Restaurierungen Authentizität und Nachhaltigkeit.
Fachgerechte Restaurierungen bedienen sich bewährter Methoden und Materialien – ergänzt durch moderne Forschung und technische Expertise. So bleibt Denkmalpflege lebendig und zukunftsfähig.
Am 13. und 14. September lädt die Denkmalpflege Nidwalden zur Spurensuche in der Baukultur – mit spannenden Führungen und Geschichten.
Die Europäischen Tage des Denkmals 2025 stehen unter dem Motto "Architekturgeschichten". In Nidwalden beleuchtet das Programm nicht nur die historischen Gebäude, sondern auch die Menschen und ihre Schicksale, die damit verbunden sind.
Anlässlich der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ist Fast technischer Partner des Keramikherstellers Atlas Concorde, der mit der Gestaltung von La Terrazza, einem der symbolträchtigsten Bereiche des Hotels Excelsior am Lido di Venezia beauftragt wurde.
Das legendäre Fünf-Sterne-Hotel, das 1908 eröffnet wurde und für seine maurische Architektur berühmt ist, befindet sich direkt an der Lagune.
Reduzierte Architektur bietet nicht nur optischen Rückzug, sie bringt Klarheit, Funktion und Ruhe in zeitgenössische Lebensräume. In einer Welt voller Ablenkung schafft sie Rückhalt und zukunftsfähige Werte.
Die Philosophie des architektonischen Weniger ist heute aktueller denn je. Architektur, die sich auf das Wesentliche beschränkt, erfüllt funktionale Anforderungen, setzt auf natürliche Materialien und fördert psychisches Wohlbefinden durch klare Formen und offene Räume. Minimalismus zeigt sich nicht nur als Stil, sondern als Haltung im digitalen Zeitalter, in dem Qualität wichtiger ist als Menge.
Architektur erlebt derzeit einen tiefgreifenden Wandel. Parametrisches Design eröffnet neue Dimensionen in der Gestaltung, die ohne Algorithmen kaum denkbar wären. Was vor wenigen Jahren noch experimentell wirkte, prägt heute zunehmend die Praxis von Planungsbüros weltweit.
Mit Hilfe digitaler Tools entstehen Gebäude, die sich anpassen, reagieren und in ihrer Form dynamisch entwickelt werden. Diese neue Ästhetik verbindet Technik, Kreativität und Nachhaltigkeit auf ungeahnte Weise.
Industriedenkmäler sind Zeugnisse wirtschaftlicher Geschichte. Ihr Erhalt verbindet kulturelle Identität mit neuen Nutzungsmöglichkeiten im urbanen Raum.
In vielen Schweizer Städten prägen alte Fabriken, Werkhallen und Industrieanlagen noch immer das Stadtbild. Diese Bauwerke stehen nicht nur für technische Innovationen vergangener Zeiten, sondern sind auch wichtige Kulturträger. Ihre Erhaltung und Umnutzung stellt die Denkmalpflege vor besondere Herausforderungen und eröffnet zugleich neue Perspektiven für die Stadtentwicklung.
Der Denkmalschutz bewahrt kulturelle Identität. Gleichzeitig verlangt die Nutzung historischer Bauten nach Anpassungen an moderne Anforderungen.
Die Schweiz verfügt über eine reiche Kulturlandschaft mit historischen Gebäuden, Brücken, Burgen und Gärten. Der Erhalt dieses Erbes ist zentral für Identität und Geschichte, doch er steht im Spannungsfeld zwischen Bewahrung, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlichen Veränderungen.
Architektur und Mobilität sind untrennbar miteinander verbunden. Neue Bauprojekte definieren die Schnittstelle von Infrastruktur und städtischem Leben.
Mobilitätskonzepte werden zunehmend zu einem zentralen Bestandteil von Neubauten in der Schweiz. Sie beeinflussen nicht nur die Architektur selbst, sondern auch deren Funktionalität, Akzeptanz und Nachhaltigkeit im urbanen Raum.
Architektur prägt den Alltag und spiegelt zugleich gesellschaftliche Entwicklungen. Organische Bauformen stellen dabei einen Gegenentwurf zu strengen geometrischen Strukturen dar.
Der Trend zur organischen Architektur zeigt, dass Bauen mehr sein kann als die Umsetzung von statischen Vorgaben. Fliessende Formen, natürliche Materialien und raumgreifende Konzepte schaffen Atmosphären, die sich von monotonen Rasterfassaden abheben und neue Lebensqualität eröffnen.
Ein seltenes Ereignis der Bau- und Denkmalgeschichte: Die ikonische Kiruna-Kirche wurde im August 2025 in einem Stück versetzt. Möglich machte dies eine Symbiose aus Schwerlasttechnik und denkmalpflegerischer Sorgfalt.
Die hölzerne Kirche, seit 1912 ein Wahrzeichen Nordschwedens, wurde behutsam über 5 Kilometer transportiert. Die niederländische Spezialfirma Mammoet realisierte die Bewegung, unterstützt von Denkmalpflegern, Ingenieuren und Restauratoren.
Der über zwei Tage durchgeführte Einsatz markiert einen historischen Moment für die Stadt Kiruna und demonstriert die Leistungsfähigkeit präziser Ingenieurskunst und Zusammenarbeit.
Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute und einst zur schönsten Gebäude Schwedens gewählte Kiruna‑Kirche zählt zu den grössten Holzbauwerken des Landes.
Zwischen Mai und Juli 2025 untersuchte die Kantonsarchäologie Luzern einen Grabhügel auf dem Santenberg bei Buchs (Gemeinde Dagmersellen).
Bei der Notgrabung kamen mehrere Bestattungen und reiche Beigaben zum Vorschein. Ausgelöst wurde die Grabung aufgrund der natürlichen Gefährdung durch Erosion, aber auch wegen des Verdachts auf Raubgräberei.
Das kulinarische Herzstück des Gstaad Palace erlebt eine fulminante Renaissance: Nach umfassendem Umbau von März bis Juni 2025 präsentiert sich das Le Grand Restaurant in einem neuen Design.
Es trägt die Handschrift des renommierten Architektenduos Fischbach & Aberegg aus Zug, das dem traditionsreichen Restaurant mit viel Gespür für Geschichte und Zeitgeist ein modernes, warmes Ambiente verliehen hat.
Für Familie Müller war der Traum vom eigenen Zuhause lange Zeit eng mit dem Wunsch nach einem traditionellen Bauernhof verbunden. Doch nach intensiver Suche und einigen Herausforderungen entschieden sie sich 2002, ihr vorhandenes Grundstück in schöner Lage als Basis für ein ganz neues Wohnkonzept zu nutzen - und fanden in HUF HAUS ihren idealen Partner.
Im Erfahrungsbericht über Huf Haus berichten die beiden, ob sie ihre Entscheidung bereuen.
Nelly Pilz und Matthew Phillips haben die Leitung des Studiengangs Bachelor Architektur der Berner Fachhochschule BFH ab dem 1. August 2025 von Daniel Boermann übernommen, der in den Ruhestand tritt.
Die neue Co-Studiengangsleitung hat sich vor rund einem Jahr in einem mehrstufigen Verfahren aus einem hochkarätigen Bewerberfeld durchgesetzt. Bereits seit Oktober hatten sich Nelly Pilz und Matthews Phillips mit reduziertem Pensum für den Studiengang engagiert und intensiv mit Daniel Boermann an einer reibungslosen Übergabe gearbeitet.
Historische Gärten und Parkanlagen sind lebendige Zeugnisse vergangener Zeiten. Ihre Pflege verlangt Fachwissen, Fingerspitzengefühl und Respekt vor kulturellem Erbe.
Die Bewahrung alter Gärten und Parkanlagen im Alpenraum ist weit mehr als ein ästhetisches Anliegen. Sie verbindet Geschichte, Ökologie und gärtnerische Traditionen und stellt eine Schnittstelle zwischen Architektur, Landschaftspflege und Kultur dar. Damit solche Anlagen nicht nur erhalten, sondern auch verstanden und erlebt werden können, ist eine fachgerechte Pflege unabdingbar.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Mit der Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zug soll das Bewusstsein für qualitätsvolles Bauen in der Öffentlichkeit angeregt und die Auseinandersetzung mit der Baukultur gefördert werden.
In Frage kommen Bauwerke zwischen 2016 und 2025. Die öffentliche Ausschreibung wird von der Baudirektion in Zusammenarbeit mit dem BauForumZug durchgeführt. Vorschläge können bis zum 15. Dezember 2025 eingereicht werden.