Sport

Johan Schönbeck verlässt Schweizer Unihockey-Nati nach WM

Johan Schönbeck wird die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 in Finnland verlassen. Der Schwede hat entschieden, nach dem Saisonhöhepunkt im Dezember nicht mehr als Nationaltrainer zur Verfügung zu stehen. Damit endet seine Amtszeit nach knapp vier Jahren. Swiss Unihockey bestätigte den bevorstehenden Abschied des Männer-Nationaltrainers. Schönbeck hatte die Mannschaft am 1. Mai 2023 übernommen und war damals mit einem Vierjahresvertrag als Nachfolger von David Jansson verpflichtet worden. Für seinen Entscheid nennt Schönbeck vor allem persönliche Gründe. Er möchte künftig weniger Zeit von seiner Familie in Växjö getrennt verbringen. Gleichzeitig empfindet er die langen Phasen zwischen den einzelnen Trainingscamps und internationalen Turnieren als zunehmend schwierig.

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Ralph Zloczower im Alter von 93 Jahren verstorben

Der Schweizer Fussball trauert um Ralph Zloczower. Der frühere Präsident des BSC Young Boys und des Schweizerischen Fussballverbands ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit der erfolgreichen Bewerbung und Durchführung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich. Zloczower prägte den Schweizer Fussball während mehrerer Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen. Seine Laufbahn als Spitzenfunktionär begann beim BSC Young Boys, dessen Vereinsleitung der Berner Jurist im Februar 1973 in einer wirtschaftlich schwierigen Phase übernahm. Später führte ihn sein Weg über die damalige Nationalliga bis an die Spitze des Schweizerischen Fussballverbands. Von 2001 bis 2009 amtete Zloczower als SFV-Zentralpräsident und begleitete eine sportlich und organisatorisch bedeutende Phase des Schweizer Fussballs.

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Nora Meister krönt EM mit drittem Gold

Nora Meister beendet die Para-Schwimm-Europameisterschaften in Kocaeli mit einem weiteren Titel. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt über 50 m Freistil der Klasse S6 in 35,26 Sekunden und holt damit ihre dritte Goldmedaille dieser EM. Der Final über die kürzeste Freistildistanz entwickelt sich zu einem engen Rennen. Meister liegt nach dem Start zunächst zurück, steigert sich auf der zweiten Streckenhälfte aber entscheidend und schlägt 22 Hundertstelsekunden vor der Irin Dearbhaile Brady an. Mit dem Erfolg beendet Meister ihre Einzelwettkämpfe in der Türkei mit drei Goldmedaillen und einmal Silber. Bereits über 100 m Freistil hatte die Schweizerin mit Silber ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe gewonnen.

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Küng bricht Vuelta nach Zeitfahrsieg ab

Stefan Küng beendet die Vuelta a España 2026 vorzeitig. Nur einen Tag nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren steigt der 32-jährige Schweizer aus der Rundfahrt aus und richtet seinen Fokus vollständig auf die Strassen-WM in Montreal. Tudor Pro Cycling und Küng haben den Entscheid gemeinsam getroffen. Eine neue Verletzung liegt beim Thurgauer nicht vor. Vielmehr soll er die zusätzliche Zeit zur Erholung und für die Vorbereitung auf das nächste grosse Saisonziel nutzen. Küng hatte am Donnerstag auf der 18. Etappe über 32,1 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten triumphiert. Mit seinem Sieg im Vuelta-Zeitfahren setzte er sich drei Sekunden vor Callum Thornley durch und feierte seinen zweiten Etappenerfolg bei einer Grand Tour.

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Schweizer 800-m-Trio im Ultimate-Final – Werro greift nach dem Sieg

Die Schweiz stellt bei der Ultimate Championship in Budapest gleich drei Finalistinnen über 800 Meter. Audrey Werro gewann ihren Halbfinal souverän in 1:59,05 Minuten, Valentina Rosamilia qualifizierte sich mit einem starken Schlussspurt in 1:59,78 Minuten. Veronica Vancardo erhielt nach einem unverschuldeten Sturz auf der Zielgeraden per Juryentscheid ebenfalls einen Platz im Final. Damit wiederholt sich am Samstagabend ein bemerkenswertes Schweizer Bild: Wie bereits bei der EM in Birmingham stehen Werro, Rosamilia und Vancardo gemeinsam in einem grossen internationalen 800-m-Final. Die Ausgangslage ist hochkarätig. Werro trifft unter anderem auf Olympiasiegerin Keely Hodgkinson, die ihren Halbfinal in 1:57,57 Minuten gewann. Der Final beginnt am Samstag um 20.18 Uhr.

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Fehlstart-Schock für Jason Joseph – Europameister im Ultimate-Final disqualifiziert

Jason Joseph erlebt bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest ein bitteres Saisonende. Der Schweizer Europameister qualifiziert sich über 110 m Hürden souverän für den Final, wird dort aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Den Sieg holt Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp in 12,94 Sekunden. Joseph hatte wenige Stunden zuvor noch einen starken Halbfinal gezeigt. Der 27-jährige Baselbieter lief in 13,26 Sekunden auf Rang zwei seiner Serie und erzielte damit die fünftbeste Zeit aller 16 Teilnehmer. Im Final wollte Joseph beim Start volles Risiko eingehen. Dieses ging nicht auf: Der Schweizer verliess den Block zu früh und musste das Rennen verlassen, bevor die Hürdenentscheidung überhaupt richtig begonnen hatte.

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Schweiz dreht 5:6 noch in 7:6 – EM-Halbfinal gegen Italien

Die Schweizer Beachsoccer-Nati steht nach einem dramatischen 7:6-Sieg gegen Belarus im Halbfinal des Euro Beach Soccer League Superfinals in Viareggio. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi lag fast während der gesamten Partie zurück und drehte ein 5:6 in der zweitletzten Minute noch in einen Sieg. Am Samstag um 18.00 Uhr wartet nun Gastgeber und Titelverteidiger Italien. Nach dem ersten Drittel lag die Schweiz mit 1:3 hinten, nach zwei Abschnitten stand es 3:4. Im Schlussdrittel kämpften sich die Schweizer zunächst zum 5:5 zurück, ehe Belarus knapp vier Minuten vor dem Ende erneut in Führung ging. Dann folgte die entscheidende Schweizer Reaktion. Glenn Hodel und Jérôme Knöpfli trafen innerhalb von knapp 40 Sekunden zum 6:6 und 7:6. Die Nati brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich damit als Zweiter der Gruppe B das Halbfinal-Ticket.

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Justin Krueger verstärkt Trainerstab der Schweizer Frauen-Nati

Die Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft erhält prominente Unterstützung im Trainerstab. Der frühere National-League-Verteidiger Justin Krueger verstärkt das Team von Head Coach Shannon Miller als Assistent. Für den 39-Jährigen ist es der nächste Schritt vom ehemaligen Profispieler in Richtung Trainerlaufbahn. Krueger wird beim nächsten Zusammenzug der Schweizerinnen rund um die Women’s Euro Hockey Tour in Lahti zum Coaching-Staff gehören. Dort misst sich die Schweiz Ende September und Anfang Oktober mit Schweden, Gastgeber Finnland und Tschechien. Das Turnier ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Frauen-Weltmeisterschaft im November in Dänemark. Für das Nationalteam geht damit der personelle und sportliche Neuaufbau nach der erfolgreichen Olympia-Saison weiter.

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Franjo von Allmen wird neuer Premium Partner der Schweizer Kultmarke Ragusa

Die Schweizer Traditionsmarke Ragusa und Skirennfahrer Franjo von Allmen gehen künftig gemeinsame Wege. Chocolats Camille Bloch begleitet den Berner Oberländer neu als Premium Partner. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht eine besondere persönliche Verbindung: Franjo von Allmen bezeichnet Ragusa als seine Lieblingsschokolade, die ihn bereits seit seiner Kindheit und Jugend begleitet.

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Sportpanorama: Jason Joseph spricht über Hürdensprint, EM-Gold und die nächsten Ziele

Jason Joseph zählt seit Jahren zu den stärksten Hürdensprintern. Joseph hat sich in der internationalen Spitze etabliert und sorgte zuletzt mit EM-Gold in Birmingham für Aufsehen. Im „Sportpanorama“ spricht der 27-Jährige über die vergangenen Monate, seine Erfahrungen auf höchstem Niveau und seine weiteren sportlichen Ziele.

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Formel 1 erstmals auf dem Madring – Audi aus Hinwil vor Fahrt ins Ungewisse

Die Formel 1 betritt in Madrid Neuland. Am Freitag um 13.30 Uhr beginnt auf dem neuen Madring das erste offizielle Formel-1-Training der Geschichte – und mittendrin steht das Audi Revolut F1 Team mit seinem zentralen Entwicklungs- und Einsatzstandort in Hinwil. Für Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto beginnt nach dem punktelosen Monza-Wochenende die nächste Jagd nach WM-Zählern. Der Madring ist für sämtliche Teams eine besondere Herausforderung. Die 5,414 Kilometer lange Strecke verbindet öffentliche Strassen mit eigens gebauten permanenten Abschnitten und umfasst 22 Kurven. Am Freitag stehen zwei Trainings auf dem Programm, am Samstag folgen das dritte Training und das Qualifying. Für Audi kommt das neue Terrain unmittelbar nach einem Wochenende, an dem Punkte nur knapp ausser Reichweite lagen. Gabriel Bortoleto wurde in Monza Elfter, Nico Hülkenberg Zwölfter. Bereits vor dem Italien-GP hatte das Team aus Hinwil auf die besonderen Anforderungen der schnellen Strecke von Monza hingearbeitet. In Madrid beginnt die Vorbereitung nun praktisch bei null.

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Schweiz zerlegt Portugal 8:3 – Halbfinal-Traum lebt

Die Schweizer Beachsoccer-Nati meldet sich am Euro Beach Soccer League Superfinal eindrucksvoll zurück. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi schlägt Rekord-Europameister Portugal in Viareggio mit 8:3 und wahrt damit seine Chance auf den Halbfinal. Jérôme Knöpfli und Philipp Borer treffen doppelt, dazu sind Yannic Knöpfli, Noel Ott, Dejan Steinemann und Michael Rodrigues erfolgreich. Nach der spektakulären 10:11-Auftaktniederlage gegen Spanien stand die Schweiz gegen Portugal bereits unter Zugzwang. Gegen jenen Gegner, der die Schweizer im Mai noch deutlich mit 9:4 geschlagen hatte, zeigte die Nati diesmal eine starke und abgeklärte Leistung. Vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen Belarus steht die Schweiz mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B. Spanien führt mit sechs Zählern, Portugal besitzt ebenfalls drei Punkte und Belarus steht noch ohne Punkt da. Die beiden besten Teams erreichen die Halbfinals.

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Schweiz fordert Gastgeber Rumänien heraus – Schlüsselspiel an der Volleyball-EM

Die Schweizer Volleyball-Nati steht an der Europameisterschaft bereits vor einer richtungsweisenden Partie. Nach dem starken Auftritt bei der 0:3-Auftaktniederlage gegen Olympiasieger Frankreich trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera am Freitagabend auf Gastgeber Rumänien. Für beide Teams geht es in Cluj-Napoca um den ersten Sieg und wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die K.-o.-Phase. Die Schweiz hielt gegen den grossen Favoriten Frankreich über weite Strecken hervorragend mit. Trotz des klaren 0:3-Endresultats gingen die drei Sätze nur mit 23:25, 29:31 und 21:25 verloren. Besonders im zweiten Durchgang fehlte nur wenig zu einem Schweizer Satzgewinn. Nun wartet ein Gegner auf Augenhöhe. Rumänien steht nach seiner 1:3-Niederlage gegen Lettland ebenfalls unter Druck. Um 19.00 Uhr Schweizer Zeit beginnt in der BT Arena von Cluj-Napoca das direkte Duell.

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Nora Meister dominiert über 400 m – zweites EM-Gold in Kocaeli

Nora Meister setzt ihre beeindruckende Medaillenserie an der Para-Schwimm-EM in Kocaeli fort. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt die 400 m Freistil der Klasse S6 in 5:13,81 Minuten und verteidigt ihren Europameistertitel hochüberlegen. Für die Schweizerin ist es bereits die dritte Medaille und das zweite Gold dieser Titelkämpfe. Meister liess ihrer Konkurrenz in ihrer Paradedisziplin keine Chance. Die Deutsche Verena Schott schlug erst 29,91 Sekunden nach der Schweizerin an, Bronze ging an die Italienerin Emma Lancini. Damit folgt nur zwei Tage nach Silber über 100 m Freistil bereits der nächste Schweizer Erfolg. Über 100 m Freistil hatte Meister zuvor in 1:13,17 Minuten den zweiten Platz belegt.

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Davos feiert dritten CHL-Sieg – Servette verliert 21 Sekunden vor Schluss

Der HC Davos bleibt in der Champions Hockey League ungeschlagen. Die Bündner gewinnen beim polnischen Meister GKS Tychy mit 4:2 und feiern damit im dritten Spiel den dritten Sieg. Genève-Servette kassiert dagegen beim schwedischen Meister Skellefteå AIK durch ein Gegentor 21 Sekunden vor Schluss eine bittere 2:3-Niederlage. Davos legte in Polen bereits im Startdrittel den Grundstein zum Erfolg. Lukas Frick und der erst 18-jährige Lars Steiner brachten den HCD mit 2:0 in Führung, ehe Filip Zadina im Mitteldrittel auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber antwortete. Servette erlebte derweil in Nordschweden einen dramatischen Abend. Die Genfer gingen früh durch Vincent Praplan in Führung, kämpften sich im Schlussdrittel nach einem 1:2-Rückstand nochmals zurück – und wurden unmittelbar vor der Verlängerung doch noch bezwungen.

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Küng gewinnt Vuelta-Zeitfahren in Jerez

Stefan Küng feiert bei der Vuelta a España einen grossen Schweizer Triumph. Der 32-jährige Thurgauer gewinnt das 32,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten. Für Küng ist es der zweite Etappensieg bei einer Grand Tour nach seinem Vuelta-Erfolg 2024 in Madrid. Küng setzte sich in einem extrem schnellen Zeitfahren drei Sekunden vor dem Briten Callum Thornley durch. João Almeida wurde mit neun Sekunden Rückstand Dritter, Primoz Roglič belegte 19 Sekunden hinter Küng Rang vier. Damit hat Küng die grosse Chance genutzt, die sich ihm auf der 18. Etappe bot. Bereits vor dem Start gehörte Küng auf dem flachen Kurs zu den grossen Favoriten auf den Tagessieg. Nun verwandelte der Tudor-Profi die Ausgangslage in seinen nächsten prestigeträchtigen Erfolg.

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Weltklasse Zürich beobachtet Ultimate Championship mit Argusaugen

Weltklasse Zürich bekommt am Ende der Leichtathletik-Saison neue internationale Konkurrenz. Einen Tag vor der Premiere der mit zehn Millionen Dollar dotierten Ultimate Championship in Budapest verfolgt Co-Meetingdirektor Andreas Hediger das neue Format genau. Als Bedrohung für den Zürcher Traditionsanlass sieht er den neuen Grossanlass jedoch nicht. Von Freitag bis Sonntag treffen in Budapest 381 Athletinnen und Athleten aus 65 Verbänden aufeinander. World Athletics versammelt dabei Olympiasieger, Weltmeister, Diamond-League-Sieger und weitere Spitzenkräfte zu einem kompakten Saisonfinale mit 28 Disziplinen. Für Weltklasse Zürich ist die Entwicklung besonders interessant. Der Schweizer Leichtathletik-Klassiker gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Meetings der Welt und wird 2027, 2028 und 2029 erneut den Final der Diamond League austragen.

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Klinsmann nach Halswirbelbruch: "Ich hätte gelähmt bleiben können"

Jonathan Klinsmann kämpft sich nach seiner lebensgefährlichen Halsverletzung zurück. Fünf Monate nach dem Bruch des ersten Halswirbels hat der frühere Torhüter des FC St. Gallen erstmals wieder mit Krafttraining begonnen. Der 29-Jährige spricht nun offen darüber, wie knapp er einer möglichen Lähmung entgangen ist. Im Interview mit der «Gazzetta dello Sport» schildert Klinsmann die dramatischen Minuten nach dem Zusammenprall im Serie-B-Spiel zwischen Palermo und Cesena vom 18. April. Jede weitere abrupte Bewegung hätte angesichts der Verletzung schwerwiegende Folgen haben können. Inzwischen richtet sich der Blick wieder nach vorne. Klinsmann trägt noch vier Schrauben zur Stabilisierung im Hals, darf aber wieder körperlich arbeiten. Sein Ziel ist klar: Der US-amerikanische Torhüter will ins Mannschaftstraining von Cesena zurückkehren und 2027 wieder auf dem Platz stehen.

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