12. September 2026

Verspätetes oder verlorenes Gepäck: Was Reisende unmittelbar tun sollten

Der Flug ist beendet, die meisten Reisenden haben das Gepäckband längst verlassen – doch der eigene Koffer taucht nicht auf. Jetzt zählt vor allem ein geordnetes Vorgehen. Fehlendes Aufgabegepäck sollte möglichst noch am Ankunftsflughafen beziehungsweise über den vorgesehenen Meldeweg der Fluggesellschaft registriert werden. Gepäckbeleg, Bordkarte und Buchungsdaten werden dabei ebenso wichtig wie eine genaue Beschreibung des Koffers. Wer die Meldung dokumentiert und Belege für notwendige Ersatzkäufe sammelt, schafft zugleich die Grundlage für spätere Ansprüche. Verspätetes Gepäck ist zunächst etwas anderes als endgültig verlorenes Gepäck. Häufig wird ein Koffer nachgeliefert, weil er einen Anschlussflug verpasst oder falsch weitergeleitet wurde. Trotzdem gelten Fristen und Nachweispflichten. Das Montrealer Übereinkommen regelt bei vielen internationalen Flügen die Haftung für Verspätung, Beschädigung und Verlust von Reisegepäck. Seit dem 28. Dezember 2024 liegt die entsprechende Haftungsgrenze bei 1’519 Sonderziehungsrechten pro Passagier – sie ist jedoch keine automatische Pauschalentschädigung.

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Fliegen mit eingeschränkter Mobilität: Unterstützungsangebote richtig vorbereiten

Eine Flugreise mit eingeschränkter Mobilität beginnt organisatorisch deutlich vor dem Weg zum Flughafen. Unterstützung für längere Wege im Terminal, Hilfe beim Ein- und Aussteigen, die Beförderung eines eigenen Rollstuhls oder Begleitung bis zum Sitz lassen sich vorbereiten. Entscheidend ist, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf möglichst genau und frühzeitig anzugeben. In der Schweiz gelten für Fluggäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität vergleichbare Rechte wie in der Europäischen Union; die entsprechenden Hilfeleistungen an Flughäfen und an Bord sind grundsätzlich unentgeltlich. Dabei ist „eingeschränkte Mobilität“ weiter gefasst als die Nutzung eines Rollstuhls. Unterstützungsbedarf kann dauerhaft oder vorübergehend bestehen und beispielsweise Menschen mit Geh-, Seh-, Hör- oder kognitiven Beeinträchtigungen betreffen. Eine gute Reiseplanung orientiert sich deshalb weniger an einer Diagnose als an konkreten Situationen: Welche Strecken sind möglich? Können Treppen bewältigt werden? Wird Hilfe bis zum Flugzeugsitz benötigt? Kommen eigene Mobilitätshilfen, medizinische Geräte oder ein Assistenzhund mit?

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Erstmals allein fliegen: Schritt für Schritt durch einen Schweizer Flughafen

Der erste Flug ohne erfahrene Begleitung kann überraschend viele Fragen auslösen. Wo beginnt der richtige Weg im Terminal? Muss zuerst zum Check-in oder direkt zur Sicherheitskontrolle gegangen werden? Wann braucht es den Reisepass, wo wird das Gepäck abgegeben und was geschieht, wenn das Gate plötzlich wechselt? Schweizer Flughäfen sind auf grosse Passagierströme ausgelegt, doch für Erstfliegende wirken Anzeigen, Kontrollstellen und unterschiedliche Bereiche zunächst komplexer, als der eigentliche Ablauf ist. Wer die einzelnen Stationen kennt, kann den Flughafen dagegen wie eine klare Abfolge betrachten: Reiseunterlagen prüfen, einchecken, Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle passieren, je nach Reiseziel durch die Grenzkontrolle gehen, das Gate finden und rechtzeitig zum Boarding erscheinen. Die Details unterscheiden sich nach Flughafen, Fluggesellschaft und Destination. Deshalb bleiben die aktuellen Angaben der Airline und des jeweiligen Flughafens für Abflugzeiten, Gepäck und Kontrollen entscheidend.

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Handgepäck richtig packen: Masse, Flüssigkeiten, Elektronik und Medikamente

Beim Handgepäck treffen zwei Regelwerke aufeinander: Die Fluggesellschaft bestimmt in erster Linie Anzahl, Masse und Gewicht der erlaubten Gepäckstücke, während Sicherheitsvorschriften festlegen, welche Gegenstände und Flüssigkeiten durch die Kontrolle dürfen. Gerade bei Flüssigkeiten sind pauschale Regeln inzwischen problematisch. Seit Juni 2026 gelten für lokal abfliegende Passagiere am Flughafen Zürich andere Möglichkeiten als beispielsweise in Genf, Basel oder an vielen ausländischen Flughäfen. Wer richtig packt, berücksichtigt deshalb die gesamte Reiseroute: gebuchter Tarif, Abflughafen, mögliche Umsteigeflughäfen und Rückreise. Elektronik sollte kontrollierbar verstaut sein, Powerbanks gehören ins Handgepäck und wichtige Medikamente bleiben erreichbar. Ein durchdachtes System verhindert, dass an der Sicherheitskontrolle hektisch umgepackt werden muss oder ein erlaubter Gegenstand auf dem Rückflug plötzlich zum Problem wird.

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Gäste führen statt warten lassen: Registrierung und Besucherfluss

Ein Event beginnt für Gäste nicht mit der ersten Rede oder dem ersten Programmpunkt. Er beginnt auf dem Weg zum Eingang. Wer dort nach dem richtigen Gebäude sucht, vor einer unklaren Registrierung wartet oder nach dem Check-in nicht weiss, wohin es weitergeht, erlebt bereits organisatorische Reibung. Gute Besucherführung macht deshalb Orientierung, Registrierung und Bewegung zu einem zusammenhängenden Teil der Veranstaltungsplanung. Beschilderung allein löst diese Aufgabe nicht. Entscheidend ist, wie viele Menschen wann ankommen, welche Informationen bereits vorab verfügbar sind, wie der Check-in organisiert wird und wo sich Ströme im Gebäude kreuzen. Werden diese Punkte früh geplant, lassen sich Warteschlangen, unnötige Rückfragen und Engstellen deutlich reduzieren. Gleichzeitig verbessert sich die Zugänglichkeit für Menschen, die den Ort nicht kennen oder zusätzliche Unterstützung benötigen.

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Eventtechnik verständlich erklärt: Ton, Licht, Bühne und Stromversorgung

Veranstaltungstechnik bleibt für Gäste meist unsichtbar, solange alles funktioniert. Sprache ist verständlich, Musik erreicht den Raum gleichmässig, Redner stehen im richtigen Licht und die Bühne trägt Technik, Personen und Ausstattung zuverlässig. Hinter diesem scheinbar selbstverständlichen Ablauf steckt jedoch ein Zusammenspiel verschiedener Gewerke. Ton, Licht, Bühne, Rigging, Medien- und Stromversorgung müssen früh gemeinsam geplant werden, weil eine Änderung an einem Bereich fast immer Auswirkungen auf andere Teile der Produktion hat. Für Veranstalter ist technisches Detailwissen nicht in jeder Tiefe notwendig. Hilfreich ist jedoch ein grundlegendes Verständnis dafür, welche Aufgaben die einzelnen Bereiche erfüllen, welche Informationen Technikdienstleister früh benötigen und an welchen Stellen improvisierte Lösungen riskant werden. Besonders Stromversorgung, tragende Konstruktionen und sicherheitsrelevante Installationen gehören in fachkundige Hände. Gute Eventplanung beginnt deshalb nicht mit einer Liste möglichst beeindruckender Geräte, sondern mit Raum, Programm, Publikum und den Anforderungen des konkreten Ablaufs.

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Kleine Kulturveranstaltungen professionell organisieren: Von der Idee bis zum Einlass

Eine Lesung im Quartierzentrum, ein kleines Konzert, eine Ausstellung, ein Filmabend oder eine lokale Bühne wirken überschaubar. Hinter einem gelungenen Kulturanlass stehen dennoch zahlreiche Entscheidungen: Was soll das Publikum erleben? Welche Räume passen zum Format? Wie hoch darf das finanzielle Risiko sein? Wer übernimmt Technik, Kommunikation, Bewilligungen und Einlass? Gerade bei kleinen Veranstaltungen entscheidet eine klare Organisation darüber, ob die kreative Idee trägt oder am Veranstaltungstag von improvisierten Abläufen überlagert wird. Professionelle Planung bedeutet dabei nicht, einen kleinen Anlass wie ein Grossfestival zu behandeln. Entscheidend ist vielmehr, die wenigen wirklich kritischen Punkte früh zu erkennen, Verantwortlichkeiten eindeutig zu verteilen und den Veranstaltungstag aus Sicht des Publikums durchzudenken. Von der ersten Konzeptskizze bis zur letzten Ticketkontrolle entsteht so eine Produktionskette, bei der Inhalt, Betrieb und Sicherheit zusammenpassen.

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Schlechtwetterplan für Veranstaltungen: Varianten entwickeln, bevor es kritisch wird

Ein Schlechtwetterplan beginnt nicht am Veranstaltungstag mit dem Blick auf eine Regen-App. Bei Open-Air-Anlässen müssen mögliche Wetterlagen bereits während der Konzeptphase mitgedacht werden. Regen ist dabei nur ein Szenario. Gewitter, Wind, Hitze, Kälte, aufgeweichter Boden oder eine Kombination mehrerer Faktoren können Programm, Technik, Verkehrswege und die Sicherheit von Gästen erheblich stärker beeinflussen. Eine belastbare Planung entwickelt deshalb mehrere funktionsfähige Varianten und legt im Voraus fest, wann zwischen ihnen gewechselt wird. Wer erst entscheidet, wenn erste Böen durch das Gelände ziehen oder ein Gewitter unmittelbar bevorsteht, hat wertvolle Reaktionszeit verloren. Gute Wetterplanung verbindet Prognosen, Infrastruktur, Zuständigkeiten und Kommunikation zu einem System, das auch unter Zeitdruck funktioniert.

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Schweiz dreht 5:6 noch in 7:6 – EM-Halbfinal gegen Italien

Die Schweizer Beachsoccer-Nati steht nach einem dramatischen 7:6-Sieg gegen Belarus im Halbfinal des Euro Beach Soccer League Superfinals in Viareggio. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi lag fast während der gesamten Partie zurück und drehte ein 5:6 in der zweitletzten Minute noch in einen Sieg. Am Samstag um 18.00 Uhr wartet nun Gastgeber und Titelverteidiger Italien. Nach dem ersten Drittel lag die Schweiz mit 1:3 hinten, nach zwei Abschnitten stand es 3:4. Im Schlussdrittel kämpften sich die Schweizer zunächst zum 5:5 zurück, ehe Belarus knapp vier Minuten vor dem Ende erneut in Führung ging. Dann folgte die entscheidende Schweizer Reaktion. Glenn Hodel und Jérôme Knöpfli trafen innerhalb von knapp 40 Sekunden zum 6:6 und 7:6. Die Nati brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich damit als Zweiter der Gruppe B das Halbfinal-Ticket.

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Ein Firmenevent von Grund auf planen: Ziel, Budget, Location und Ablauf

Ein Firmenevent beginnt nicht mit der Suche nach einer schönen Location oder einem attraktiven Rahmenprogramm. Zuerst muss klar sein, warum der Anlass überhaupt stattfindet, wen er erreichen soll und welche Wirkung danach erkennbar sein soll. Erst aus diesen Antworten ergeben sich Format, Gästezahl, Budget, Raum, Technik, Catering und Ablauf. Eine strukturierte Planung reduziert spätere Korrekturen und schafft Spielraum für Unvorhergesehenes. Gerade bei Firmenanlässen greifen viele Bereiche ineinander: Dienstleister benötigen verbindliche Zeitfenster, die Location muss zum Programm passen und das Budget muss auch Kosten abbilden, die auf den ersten Blick kaum sichtbar sind. Ein belastbarer Regieplan verbindet diese Einzelteile zu einem Event, das für Gäste unkompliziert wirkt, obwohl dahinter präzise Organisation steckt.

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