Ligue 1

Marseille befreit sich mit Sieg in Troyes

Olympique Marseille kann wieder gewinnen. Nach fünf Pflichtspielniederlagen in Folge setzt sich die Mannschaft von Bruno Genesio bei Aufsteiger Troyes mit 2:0 durch. Amine Harit trifft kurz nach der Pause, Himad Abdelli sorgt mit einem Penalty in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Marseille verlässt damit die Abstiegszone der Ligue 1. Im Stade de l'Aube tun sich die Gäste zunächst schwer. Marseille kontrolliert über weite Strecken den Ball, entwickelt gegen die kompakte Defensive von Troyes aber wenig Torgefahr. Erst in der 50. Minute gelingt Harit nach einer Vorlage von Emerson der Führungstreffer. Anschliessend geraten die Gäste nochmals unter Druck, ehe Abdelli in der 98. Minute alles klarmacht. Für den Schweizer Verteidiger Ulisses Garcia bringt der Erfolg zumindest eine Verbesserung der sportlichen Ausgangslage seines Vereins. Der ehemalige YB-Spieler kommt gegen Troyes nicht zum Einsatz. Marseille verbessert sich nach sechs Meisterschaftsspielen mit sechs Punkten auf Rang 13. Am Donnerstag wartet in der Europa League bereits Olympiakos Piräus mit dem Schweizer Remo Freuler.

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Giroud zeigt Respekt: Ancelotti bleibt der Chef

Olivier Giroud ist mit 40 Jahren drei Jahre älter als sein Trainer Davide Ancelotti. Trotzdem spricht der französische Weltmeister den Coach von Lille konsequent mit der höflichen Anrede an. Für Giroud ist das eine Frage des Respekts und zugleich ein bewusstes Zeichen an seine jüngeren Mitspieler. Seine Haltung zeigt, wie wichtig ihm die Autorität des Trainers innerhalb einer Mannschaft ist. Der ehemalige Stürmer von Arsenal, Chelsea und AC Mailand erklärte im Gespräch mit Ligue 1+, dass die Erfahrung eines Spielers nichts an der Rollenverteilung ändern dürfe. Ancelotti sei der Trainer, unabhängig davon, wer älter sei oder die längere Karriere vorweisen könne. Der Italiener übernahm Lille im Sommer 2026 und schätzt die professionelle Einstellung seines erfahrensten Angreifers. Das Thema betrifft auch den Schweizer Fussball. Gerade in Mannschaften mit jungen Trainern und erfahrenen Führungsspielern ist ein respektvoller Umgang entscheidend. Giroud zeigt, dass sportliche Autorität nicht allein vom Alter abhängt, sondern von klaren Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams.

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City unter Druck – warum droht PSG nicht dasselbe Schicksal?

Manchester City steht nach dem Entscheid einer unabhängigen Premier-League-Kommission massiv unter Druck. Doch weshalb befindet sich Paris Saint-Germain trotz jahrelanger Milliardeninvestitionen nicht in einer vergleichbaren Situation? Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Höhe der Ausgaben, sondern in den unterschiedlichen Verfahren und darin, welche konkreten Regelverstösse einem Klub nachgewiesen werden. Bei Manchester City geht es inzwischen um weit mehr als um einen besonders teuren Kader. Die Premier League teilte am 29. September mit, dass eine unabhängige Kommission den Klub wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten für schuldig befunden habe. Dabei geht es unter anderem um falsch dargestellte Finanzinformationen, künstlich erhöhte Einnahmen und sogenannte Scheinvereinbarungen mit kommerziellen Partnern. City weist ein Fehlverhalten weiterhin zurück und geht gegen den Entscheid vor. PSG hat ebenfalls eine lange Geschichte mit den Finanzkontrollen der UEFA. Der französische Spitzenklub befand sich zuletzt sogar unter einem sogenannten Settlement Agreement. Im Juni 2026 stellte die UEFA jedoch fest, dass Paris die vorgegebenen finanziellen Ziele für die Berichtsjahre 2023, 2024 und 2025 erfüllt hatte. PSG durfte deshalb das besondere Überwachungsregime verlassen.

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Klubs erhöhen Druck auf FIFA – Reformen sollen mehr Mitsprache bringen

Der Druck auf die FIFA wächst weiter. Die European Football Clubs, die mehr als 850 Vereine vertreten, verlangen transparentere Entscheidungsprozesse und eine echte Einbindung der Klubs bei weitreichenden FIFA-Projekten. Ausgelöst wurde die Debatte durch das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», das ohne vorgängige Konsultation zentraler Stakeholder vorbereitet worden war. Die EFC hatte bereits Ende Juli scharf kritisiert, von den FIFA-Plänen erst über die Medien erfahren zu haben. Inzwischen geht die Diskussion aber deutlich weiter. FIFPRO Europe fordert zusammen mit den Vertretern von Spielern und Ligen eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Entscheidungsstrukturen und eine formelle Einbindung von Klubs, Ligen und Spielern in wichtige strategische Beschlüsse. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf den wachsenden Druck reagiert und eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Darüber hatten wir bereits im Beitrag Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor berichtet. Beim FIFA-Council am 15. Oktober könnten nun erstmals konkrete Reformmodelle diskutiert werden.

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Dembélé mit Traumstart in Europa – nun wartet Frankreichs Auftakt

Ousmane Dembélé reist mit bemerkenswerten Zahlen zum Nations-League-Auftakt der französischen Nationalmannschaft. Der Ballon-d’Or-Sieger von 2025 steht in der laufenden Champions League nach nur 64 Einsatzminuten bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Am Freitagabend wartet mit dem Auswärtsspiel gegen die Türkei nun die nächste Bühne. Seinen bislang stärksten Auftritt der jungen Saison hatte Dembélé beim 6:1 von Paris Saint-Germain gegen Slovan Bratislava. Der 29-Jährige traf in der 17. und 23. Minute selbst und bereitete später einen Treffer von Ferran Torres vor. Die UEFA weist für ihn nach dem ersten Champions-League-Spiel zwei Tore, zwei Assists, zehn Abschlüsse und eine Passquote von 85 Prozent aus. Für Frankreich beginnt gleichzeitig eine neue Phase. Dembélé gehört zum ersten Nations-League-Aufgebot unter Nationaltrainer Zinédine Zidane. Neben ihm wurden von PSG auch Désiré Doué und nach der Verletzung von Warren Zaïre-Emery Maghnes Akliouche aufgeboten. Frankreich startet am Freitag um 20.45 Uhr auswärts gegen die Türkei in die Gruppe A1.

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PSG gewinnt Le Classique – Garcia kommt bei Marseille spät zum Einsatz

Paris Saint-Germain hat Le Classique für sich entschieden. Der französische Meister gewinnt bei Olympique Marseille mit 2:1 und verschärft damit die Krise des grossen Rivalen. Der Schweizer Ulisses Garcia kommt in der Schlussphase für Marseille zum Einsatz. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringt der eingewechselte Ferran Torres PSG in der 66. Minute per Kopf in Führung. Angel Gomes gleicht sechs Minuten später für Marseille zum 1:1 aus, doch die Freude im Vélodrome hält nur kurz: Bereits in der 74. Minute trifft PSG-Captain Marquinhos zum 2:1 und stellt damit den späteren Endstand her. Für Ulisses Garcia gibt es zumindest persönlich erneut Spielzeit. Der Schweizer Linksverteidiger ersetzt in der 84. Minute Emerson und bestreitet die Schlussphase in Unterzahl. Erst drei Tage zuvor hatte Garcia beim 1:4 bei Besiktas seinen ersten Startelf-Einsatz der Saison erhalten. Nun folgt auch gegen PSG der nächste Einsatz für den 30-Jährigen.

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Athekame glänzt gegen Rennes – Tor und Assist beim 4:0

Zachary Athekame setzt seinen starken Start bei Olympique Lyon fort. Der 21-jährige Schweizer trifft beim 4:0-Heimsieg gegen Stade Rennes selbst zum 3:0 und bereitet später auch den vierten Treffer vor. Nach fünf Ligue-1-Spielen steht der Rechtsverteidiger bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Lyon stellt die Weichen im Groupama Stadium früh auf Sieg. Ernest Nuamah trifft in der 7. und 30. Minute doppelt und sorgt für eine komfortable Pausenführung. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn ist Athekame zur Stelle und erhöht auf 3:0, ehe Corentin Tolisso in der 76. Minute nach Vorarbeit des Schweizers den Schlusspunkt setzt. Für Athekame ist es die nächste starke Vorstellung nach seinem ersten Ligue-1-Tor gegen Auxerre. Der von der AC Milan ausgeliehene Genfer hat sich bei Lyon innerhalb weniger Wochen als Stammkraft etabliert und reist nun mit viel Selbstvertrauen zur Schweizer Nationalmannschaft.

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Nur eine Minute: Garcia hofft bei Marseille auf die Wende

Für Ulisses Garcia hat die neue Saison bei Olympique Marseille denkbar schwierig begonnen. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kam in den ersten vier Pflichtspielen zusammen auf lediglich eine Einsatzminute. Der heutige Europa-League-Auftakt bei Beşiktaş Istanbul könnte für Garcia deshalb zur wichtigen Gelegenheit werden. Nicht nur persönlich läuft es für den früheren YB-Spieler bislang schlecht. Marseille verlor seine letzten drei Partien in der Ligue 1 und steht nach vier Spieltagen lediglich auf Rang 13. Garcia hofft nun darauf, dass der Start der Europa League und die zunehmende Mehrfachbelastung Trainer Bruno Génésio zu mehr Rotation bewegen. Für den Schweizer geht es dabei auch um seine Perspektive in der Nationalmannschaft. Bei der WM gehörte Garcia lediglich zum Abrufkader, regelmässige Spielpraxis in Marseille würde seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen. Einfacher wird das Programm allerdings nicht: Nach Beşiktaş wartet bereits am Sonntag Paris Saint-Germain, das zuletzt seinen ersten Ligue-1-Sieg der Saison feierte.

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Como und Atalanta sollen Boteli beobachten

Winsley Boteli sorgt mit seinem starken Saisonstart weiterhin für internationales Interesse. Nach früheren Vorstössen mehrerer europäischer Klubs werden nun auch die beiden Serie-A-Vereine Como und Atalanta mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion in Verbindung gebracht. Bestätigte Verhandlungen oder ein konkretes Angebot der beiden italienischen Klubs gibt es bislang allerdings nicht. Boteli hat sich mit zwölf Toren in 13 Pflichtspielen in den Fokus gespielt. Besonders sein Hattrick auswärts gegen Ajax und sein Doppelpack beim 2:1-Sieg in Basel sorgten international für Aufmerksamkeit. Auch als Vorbereiter ist der Schweizer U21-Nationalspieler wertvoll und gehört zu den entscheidenden Figuren des starken Sittener Saisonstarts. Für Sion besteht derzeit kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Der Klub verpflichtete Boteli erst im Mai definitiv von Borussia Mönchengladbach und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Bereits im Sommer gab es deutlich konkreteres Interesse: Wie wir im Beitrag über das Interesse von Galatasaray und weitere Millionen-Offerten für Boteli berichteten, wollte Präsident Christian Constantin sein Sturmjuwel selbst bei sehr hohen Summen nicht ziehen lassen.

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Torres erlöst PSG – erster Liga-Sieg der Saison

Paris Saint-Germain feiert am vierten Spieltag der Ligue 1 endlich den ersten Saisonsieg. Der französische Meister gewinnt auswärts bei Stade Brest mit 1:0. Ferran Torres erzielt bereits in der 5. Minute den einzigen Treffer des Abends und setzt damit seine starke Form fort. PSG erwischt im Stade Francis-Le Blé den perfekten Start. Ousmane Dembélé bereitet den Treffer vor, Torres schliesst den Angriff früh zum 1:0 ab. Danach entwickelt sich jedoch keineswegs eine einseitige Partie: Brest setzt den Favoriten über weite Strecken unter Druck und zwingt Matvey Safonov zu mehreren wichtigen Paraden. Für Paris sind die drei Punkte nach dem schwachen Saisonstart besonders wertvoll. Auf zwei 2:2-Unentschieden gegen Rennes und Lille war eine 1:2-Heimniederlage gegen Monaco gefolgt. Erst wenige Tage vor dem Brest-Spiel hatte PSG beim 6:1 gegen Slovan Bratislava mit einem Torres-Hattrick seine offensive Klasse gezeigt.

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Zakarias spätes Tor zählt nicht – Monaco bleibt Leader

Denis Zakaria hat mit der AS Monaco beim RC Strasbourg ein 1:1 geholt und dabei den vermeintlichen Siegtreffer nur knapp verpasst. Der Schweizer Captain traf in der 87. Minute ins Netz, wurde jedoch wegen einer knappen Abseitsposition zurückgepfiffen. Monaco bleibt nach vier Ligue-1-Runden ungeschlagen und übernimmt mit zehn Punkten wieder die Tabellenführung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerät Monaco kurz nach Wiederbeginn unglücklich in Rückstand. Sadibou Sané lenkt den Ball in der 51. Minute ins eigene Tor. Paris Brunner gleicht in der 73. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1 aus. Zakaria spielt im zentralen Mittelfeld durch und trägt erneut die Captainbinde. Bereits kurz vor der Pause prüft der Schweizer Strasbourg-Torhüter Filip Jörgensen, ehe er in der Schlussphase gleich zweimal dem Siegtreffer nahekommt.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Infantino tritt trotz massivem Druck 2027 wieder zur FIFA-Wahl an

Gianni Infantino will trotz des wachsenden Widerstands gegen seine Führung FIFA-Präsident bleiben. Der Weltverband bestätigt am Sonntag, dass der 56-jährige Schweizer bei der Präsidentenwahl im März 2027 erneut kandidieren wird. Die Erklärung kommt mitten in einem eskalierenden Machtkampf mit der UEFA und nach dem Scheitern des umstrittenen Plans, private Investoren an kommerziellen FIFA-Rechten zu beteiligen. Noch am Samstag hatte Infantino bei der U20-Frauen-WM in Polen Fragen zu seiner Zukunft weitgehend unbeantwortet gelassen. Auf die zunehmenden Rücktrittsforderungen wollte der FIFA-Präsident nicht konkret eingehen. Nun schafft der Weltverband Klarheit: An Infantinos Kandidatur habe sich nichts geändert. Damit stellt sich der Walliser einem Wahlkampf, der deutlich schwieriger werden dürfte als seine bisherigen Wiederwahlen. Die Entscheidung fällt am 18. März 2027 beim FIFA-Kongress in Rabat. Bis zum 18. November können mögliche Herausforderer ihre Kandidatur anmelden.

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Strasbourg schiesst Troyes 6:2 ab – sechs Tore erstmals seit 1993

Racing Strasbourg feiert in der Ligue 1 einen spektakulären 6:2-Auswärtssieg bei Troyes. Nach einem frühen Rückstand drehen Jacobo Ortega und Diogo Sousa die Partie noch vor der Pause, ehe Giovanni Reyna, Samuel Amo-Ameyaw mit einem Doppelpack und Conrad Harder das Schützenfest perfekt machen. Für Strasbourg sind es die ersten sechs Tore in einem Ligue-1-Spiel seit 1993. Dabei beginnt der Nachmittag im Stade de l'Aube alles andere als nach Wunsch für die Elsässer. Antoine Mille bringt Troyes bereits in der 9. Minute in Führung, und die Gastgeber haben wenig später sogar die grosse Möglichkeit zum 2:0. Strasbourg benötigt lange, um offensiv gefährlich zu werden. Kurz vor der Pause kippt die Partie jedoch innerhalb weniger Minuten komplett: Ortega gleicht aus, Sousa legt praktisch unmittelbar danach das 2:1 nach. Im zweiten Durchgang wird aus der knappen Führung schliesslich ein Kantersieg. Besonders in den letzten zehn Minuten bricht Troyes auseinander und kassiert drei weitere Gegentreffer.

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Monaco stürzt PSG – Lyon schlägt Auxerre klar

Die AS Monaco hat am Freitagabend das Spitzenspiel der Ligue 1 für sich entschieden. Der Tabellenführer gewann bei Paris Saint-Germain nach Rückstand noch mit 2:1 und steht nach drei Spieltagen weiterhin ohne Punktverlust da. Zuvor hatte Olympique Lyonnais Auxerre mit 3:1 bezwungen. Der dritte Spieltag der französischen Meisterschaft begann am Freitag mit zwei Partien. Lyon überzeugte vor heimischem Publikum gegen Auxerre, ehe Monaco im Parc des Princes das nächste Ausrufezeichen setzte. PSG ging zwar durch Marquinhos in Führung, musste sich nach einer starken zweiten Halbzeit der Gäste aber geschlagen geben. Für Monaco bedeutet der Erfolg den dritten Sieg im dritten Ligue-1-Spiel. PSG wartet dagegen nach drei Runden weiterhin auf den ersten Meisterschaftssieg der neuen Saison.

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Athekame trifft erstmals – Lyon gewinnt 3:1

Zachary Athekame setzt in Frankreich das nächste Ausrufezeichen. Der 21-jährige Schweizer Rechtsverteidiger erzielt beim 3:1-Heimsieg von Olympique Lyon gegen Auxerre sein erstes Tor in der Ligue 1. Bereits am vergangenen Wochenende hatte er einen Treffer vorbereitet – der ehemalige YB-Spieler ist bei seinem neuen Club damit endgültig angekommen. Athekame stand am Freitagabend erneut in der Startelf von Trainer Paulo Fonseca und benötigte nur 31 Minuten für seinen ersten Treffer im Lyon-Trikot. Nach einem Rückpass von Loïs Openda zog der Schweizer von der Strafraumgrenze mit rechts ab und traf flach zum zwischenzeitlichen 2:0.

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Liverpool schnappt sich Frankreich-Juwel

Der FC Liverpool hat seinen nächsten Transfer offiziell gemacht: Die Reds sichern sich den erst 18-jährigen französischen Angreifer Djylian N'Guessan von Saint-Étienne. Der dauerhafte Wechsel nach Liverpool tritt im Januar in Kraft. Seine sportliche Entwicklung setzt das hoch gehandelte Talent zunächst in der Ligue 1 bei Stade Brest fort. Liverpool bestätigte die Einigung am Freitag offiziell. Damit setzt der englische Spitzenclub seine Strategie fort, neben etablierten Stars auch frühzeitig vielversprechende internationale Nachwuchsspieler an sich zu binden.

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Lausanne-Sport holt 1,95-Meter-Verteidiger Kinkoué – Vertrag bis 2029

Lausanne-Sport verstärkt seine Defensive mit Étienne Youté Kinkoué. Der 24-jährige französische Innenverteidiger unterschreibt beim Super-League-Club einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Kinkoué spielte zuletzt in der Ligue 1 für Le Havre und trifft in Lausanne auf einen alten Bekannten: Unter dem heutigen LS-Trainer Luka Elsner gelang ihm einst der Durchbruch im Profifussball. Mit einer Körpergrösse von 1,95 Metern bringt Kinkoué nicht nur physische Präsenz, sondern auch Erfahrung aus einer europäischen Topliga mit. In Lausanne wird er künftig mit der Rückennummer 4 auflaufen.

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