Schauplätze

Zukunft für Solothurns Burgen und Schlösser – Denkmalpflege im strategischen Fokus

Mit über 80 historischen Burgen, Schlössern und Ruinen zählt der Kanton Solothurn zu den reichsten Kulturlandschaften der Schweiz. Diese steinernen Zeugen vergangener Epochen prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch das kulturelle Selbstverständnis des Kantons. Nun hat der Regierungsrat eine umfassende Strategie zur Förderung und Weiterentwicklung dieser bedeutenden Baudenkmäler verabschiedet.

Weiterlesen

Barocke Entdeckung in Le Landeron: Verborgene Malereien der Skapulierkapelle

In der Skapulierkapelle auf dem Friedhof von Bévières in Le Landeron kommen derzeit barocke Wand- und Gewölbemalereien aus dem Jahr 1683 ans Licht. Was Restauratoren dabei freilegten, überrascht nicht nur durch den hervorragenden Erhaltungszustand, sondern auch durch ikonografische Details, die bislang völlig unbekannt waren.

Weiterlesen

Wie ein Wasserschaden den Kulturgüterschutz in Liechtenstein veränderte

Im Rahmen der Europäischen Tage der Archäologie lädt die Archäologie Liechtenstein zu einer Fachveranstaltung mit Einblicken in ihre Werkstätten ein. Ein schwerer Wasserschaden im Jahr 1985, gefolgt von einem Brand wenige Jahre später, markierte in Liechtenstein nicht nur zwei dramatische Schadensereignisse, sondern auch den Ausgangspunkt für eine systematische Auseinandersetzung mit dem Schutz archäologischen Kulturguts. Diese einschneidenden Vorfälle führten zur Gründung der Fachstelle Archäologie – und wurden zum Impuls für den Aufbau eines langfristigen Kulturgüterschutzes im Land.

Weiterlesen

Liebe zum Detail – Gipsabgüsse vom Basler Münster im Museum Kleines Klingental

Das Basler Münster beherbergt eine Vielzahl von Skulpturen und Bauteilen aus Sandstein, deren Details oft schwer zugänglich oder kaum beleuchtet sind. Die neue Ausstellung im Museum Kleines Klingental ermöglicht es, diese faszinierenden Objekte hautnah zu erleben. Seit 1986 fertigt die Stiftung Basler Münsterbauhütte regelmässig Gipsabgüsse an, die nicht nur als Vorlage für Restaurierungen dienen, sondern auch den Zustand der Originale dokumentieren.

Weiterlesen

Kannenfeldpark Basel: Ein Denkmal der Gartenkultur im Wandel der Zeit

Der Kannenfeldpark im Westen von Basel gehört heute zu den bedeutendsten historischen Parkanlagen der Schweiz. Was als Friedhof im 19. Jahrhundert entstand, wurde ab den 1950er-Jahren unter Stadtgärtner Richard Arioli zu einem lebendigen Stadtpark umgestaltet – mit beeindruckender Behutsamkeit und grossem Respekt vor der ursprünglichen Struktur. Der Park ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie historische Grünräume nicht nur erhalten, sondern an die komplexen Anforderungen moderner Stadtquartiere angepasst werden können.

Weiterlesen

Römisches Bauwerk im Äbnetwald – letzte Gelegenheit zur Besichtigung am 24. Mai 2025

2023 wurden bei den Rettungsgrabungen im Kiesabbaugebiet Äbnetwald bei Cham-Oberwil überraschend die Überreste eines grossen römischen Gebäudes entdeckt. Die Fachleute des Amts für Denkmalpflege und Archäologie legten in den vergangenen zwei Jahren rund 530 m² des grossen Bauwerks frei. Das Gebäude wird diesen Mai zum letzten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich sein: Am Samstag, 24. Mai 2025 lädt das Amt die Bevölkerung im Rahmen des Tags der offenen Türen der Risi AG zum Besuch der Ausgrabungsstätte ein.

Weiterlesen

Renaissancehaus in Corcelles enthüllt verborgene Stuckdecken, Fresken und Graffiti

In Corcelles haben Renovierungsarbeiten in der Grand'Rue 31 verborgene Schätze freigelegt. Dieses Gebäude, das aufgrund seiner aussergewöhnlichen Renaissancefassade seit langem unter Denkmalschutz steht, beherbergt Stuckdecken und Malereien, die die Innenräume im 16. und 17. Jahrhundert schmückten.

Weiterlesen

Denkmalpflegepreis 2025: Auszeichnung für das Wellauerhaus und Neumühlebrücke

Christian Messerli erhält für sein langjähriges Engagement den diesjährigen Denkmalpflegepreis des Kantons Bern. Er hat das historische Wellauerhaus in Wimmis und die dazugehörige Scheune mit Ofen restauriert. Der Spezialpreis 2025 geht an die Gemeinde Lauperswil und verschiedene Fachpersonen für die Erhaltung der Neumühlebrücke.

Weiterlesen

Amsoldingen BE: 1200 Jahre Geschichte – Ausstellungsraum in der romanischen Kirche

Am 25. April 2025 wird in der Kirche von Amsoldingen ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. Im Zentrum stehen frühmittelalterliche Skulpturen und ein römischer Grabaltar. Ein Rundgang mit Informationstafeln ausserhalb der Kirche und eine neue Broschüre ergänzen die Ausstellung. Diese entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischem Dienst des Kantons Bern und der Reformierten Kirchgemeinde.

Weiterlesen

500 Jahre Drei Bünde – Graubünden feiert ein lebendiges Erbe der Freiheit

Unter dem Motto "Drei Bünde fürs Leben" wurde im Jahr 2024 gemeinsam an die Gründung des ersten eigenständigen Staatswesens erinnert und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten gemeinsam gefeiert. Die Regierung hat den Schlussbericht zu den Feierlichkeiten zur Kenntnis genommen. Die im Jubiläumskonzept festgelegten Ziele wurden erreicht und der finanzielle Rahmen von zwei Millionen Franken eingehalten.

Weiterlesen

Kaiseraugst: Erste volldigitale Grabung bringt Neues aus der römischen Unterstadt ans Licht

Im Vorfeld einer grossen Überbauung führte die Kantonsarchäologie Aargau von Anfang Mai 2024 bis Ende März 2025 eine Rettungsgrabung durch. Diese hat die Kenntnisse über die Unterstadt des antiken Augusta Raurica erheblich erweitert. Die Untersuchung war die erste rein digital dokumentierte Ausgrabung der Kantonsarchäologie.

Weiterlesen

Brückenbau einst und heute: Luzerns Fluhmühle-Konstruktion im Wandel der Zeit

In den kommenden Monaten wird in Luzern ein altes Industriedenkmal restauriert – die Eisenbahnbrücke in der Fluhmühle. Das Stadtarchiv Luzern präsentiert in einer neuen Bildergalerie das historische Ereignis des Neubaus der Eisenbahnbrücke vor über 100 Jahren. Die Eisenbahnbrücke über die Reuss ist eine der wenigen noch erhalten gebliebenen Halbparabelfachwerk-Brücken in der Schweiz und wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefrischt. Nun soll sie mit einer Totalerneuerung des Korrosionsschutzes und weiteren kleinen Instandsetzungen für die kommenden fünfzig Jahre Eisenbahnbetrieb ertüchtigt werden.

Weiterlesen

Panzersperren als kulturelles Erbe: Ausstellung in Aarau beleuchtet Geschichte und Wandel

Die Ausstellung „Vergangenheit im Vorgarten“ eröffnet am 28. Februar 2025 im Forum Schlossplatz in Aarau. Ursprünglich zur Landesverteidigung errichtet, prägen Panzerhindernisse bis heute die Schweizer Landschaft. Besucher können neue Perspektiven auf deren historische, ökologische und kulturelle Aspekte gewinnen. Künstlerische Positionen ergänzen die Thematik um eine weitere Ebene. Aufgrund ihrer der Schokolade nicht unähnlichen Form werden sie umgangssprachlich „Toblerone“ genannt: Panzersperren sind zahlreich in der Schweizer Landschaft zu finden. Unter der offiziellen Bezeichnung „Geländepanzerhindernisse“ wurden diese Sperrriegel hauptsächlich während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen gegen einen möglichen Angriff aus Deutschland errichtet. Seit den 1990er Jahren haben sie militärisch gesehen allerdings keine Bedeutung mehr und werden grösstenteils zivil genutzt.

Weiterlesen

222 Jahre Luzern: Geschichte erleben, Vielfalt entdecken

Mit LU222 würdigt Luzern nicht nur die Übergabe der Mediationsakte durch Napoleon im Jahr 1803, sondern auch die reiche kulturelle Vielfalt, die den Kanton einzigartig macht. 222 Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven laden ein, Luzern aus neuen Blickwinkeln zu erleben. Das Jubiläum ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der Dienststelle Kultur und wird vom Museum Luzern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern im gesamten Kanton umgesetzt.

Weiterlesen

Empfehlungen