Sport & Spiel

Färöer trotzen Kasachstan erneut ein Remis ab

Kasachstan wartet in der Nations League weiterhin auf den ersten Sieg. Gegen die Färöer kam die Mannschaft in Astana trotz einer Aufholjagd nur zu einem 2:2. Die Gäste führten bereits 2:0, ehe Kasachstan nach einer Roten Karte gegen die Färöer zurückkam und noch den Ausgleich erzielte. Petur Knudsen brachte die Färöer in der 22. Minute nach einer Standardsituation in Führung. Nach der Pause erhöhte Géza Dávid Turi in der 63. Minute sogar auf 2:0. Nur zwei Minuten später sah Martin Agnarsson seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz – damit kippte das Spiel. Kasachstan nutzte die Überzahl zunächst konsequent. Sergei Malyy verkürzte in der 68. Minute auf 1:2, Nuraly Alip glich in der 76. Minute per Kopf aus. In der Schlussphase musste dann auch Malyy mit Rot vom Feld. Am Ende blieb es beim 2:2.

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Bellinzona will starken Saisonstart gegen Thurgau bestätigen

Die GDT Bellinzona Snakes empfangen heute um 20.15 Uhr den HC Thurgau im Centro Sportivo. Die Tessiner gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei den GCK Lions stehen sie mit elf Punkten aus sechs Spielen auf Rang drei der Swiss League. Thurgau dagegen steckt nach dem 2:7 gegen Sierre im unteren Tabellenbereich fest. Bellinzona hat in Küsnacht einen reifen Auftritt gezeigt. Gioele Pedrazzini brachte die Snakes im Powerplay in Führung, Ian Marchetti erhöhte ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Lions brachten die Tessiner den Vorsprung kontrolliert über die Zeit und entschieden die Partie schliesslich mit 3:1 für sich. Thurgau zeigte gegen Sierre während 40 Minuten eine ordentliche Leistung und kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand sogar auf 2:2 zurück. Im Schlussdrittel brach der HCT jedoch ein und kassierte noch fünf Gegentreffer. Damit steht Thurgau nach fünf Spielen erst bei drei Punkten.

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Sierre fordert Leader Basel im Spitzenspiel

In der Swiss League kommt es heute Abend zum Spitzenspiel zwischen dem HC Sierre und dem EHC Basel. Die Walliser sind nach fünf Meisterschaftsspielen noch ungeschlagen und treffen auf den aktuellen Tabellenführer aus Basel. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr in Sierre. Sierre kommt mit enormem offensivem Rückenwind in die Partie. Nach dem 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds, dem 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions, dem 8:2 in Arosa und dem 6:3 gegen Bellinzona gewann der amtierende Meister zuletzt auch in Thurgau deutlich mit 7:2. Damit haben die Walliser in ihren ersten fünf Saisonspielen bereits 32 Tore erzielt. Basel überzeugt dagegen vor allem durch Konstanz. Der EHCB gewann nach dem Saisonauftakt fünf Meisterschaftsspiele in Folge und setzte sich zuletzt zuhause mit 1:0 nach Verlängerung gegen Visp durch. Nun wartet auswärts beim offensivstarken Meister der bislang wohl härteste Test dieser jungen Saison.

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La Chaux-de-Fonds empfängt Chur mit Rückenwind

Der HC La Chaux-de-Fonds empfängt heute um 19.45 Uhr den EHC Chur in der Patinoire des Mélèzes. Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken in das direkte Duell: Der HCC gewann am Samstag auswärts beim EHC Olten deutlich mit 6:2, Chur setzte sich im Bündner Derby gegen Arosa mit 5:1 durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die nach schwierigen Phasen wieder Selbstvertrauen gesammelt haben. La Chaux-de-Fonds zeigte in Olten vor allem offensiv eine starke Reaktion und erzielte sechs Treffer. Chur beendete seinerseits gegen Arosa eine Serie enttäuschender Resultate und feierte nach dem 6:3 zum Saisonauftakt gegen die GCK Lions endlich wieder einen Sieg. Für beide Teams geht es nun darum, diesen Aufwärtstrend zu bestätigen. Die Ausgangslage verspricht eine offene Partie. La Chaux-de-Fonds besitzt den Heimvorteil und hat zuletzt seine offensive Qualität unter Beweis gestellt. Chur reist dagegen mit dem Rückenwind des klaren Derbysiegs in den Jura und dürfte versuchen, den Schwung aus dem 5:1 gegen Arosa mitzunehmen.

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Arosa empfängt GCK Lions im Kellerduell

Der EHC Arosa empfängt heute Abend um 19.30 Uhr die GCK Lions im Sport- und Kongresszentrum Arosa. Beide Teams brauchen dringend Punkte: Die Bündner kommen aus drei deutlichen Niederlagen in Serie, während die Zürcher nach zwei starken Auftritten zuletzt wieder einen Rückschlag hinnehmen mussten. Für Arosa geht es vor eigenem Publikum vor allem darum, die defensive Negativserie zu stoppen. Arosa verlor zuletzt 2:8 gegen Sierre, 0:5 in Visp und 1:5 im Bündner Derby gegen Chur. Damit kassierten die Bündner in diesen drei Partien insgesamt 18 Gegentore. Die GCK Lions zeigten zuletzt ein deutlich wechselhafteres Bild: Nach dem 4:3 nach Verlängerung gegen Visp und dem 7:5-Sieg in Olten folgte zuhause ein 1:3 gegen die Bellinzona Snakes. Die Ausgangslage ist entsprechend offen. Arosa braucht vor allem defensiv mehr Stabilität, während GCK wieder an die offensive Durchschlagskraft der Spiele gegen Visp und Olten anknüpfen will. Für beide Mannschaften ist die Partie wichtig, um den Anschluss an das Mittelfeld der Swiss League nicht zu verlieren.

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EV Zug schreibt wieder Gewinn

Der EV Zug ist nach dem Verlust im Vorjahr finanziell wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die EVZ Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2025/26 einen konsolidierten Umsatz von 38,02 Millionen Franken und einen Jahresgewinn von 506'089 Franken aus. Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin bei soliden 64,4 Prozent. Damit gelingt dem Klub wirtschaftlich eine deutliche Wende. Im Geschäftsjahr 2024/25 hatte die EVZ Gruppe noch einen Verlust von 352'348 Franken ausgewiesen. Innerhalb eines Jahres verbessert sich das Resultat damit um mehr als 858'000 Franken. Die endgültige Genehmigung der Zahlen erfolgt an den jeweiligen Generalversammlungen. Zum positiven Ergebnis trugen insbesondere mehrere Grossveranstaltungen, die erfolgreiche Entwicklung des EVZ Women's Teams und zusätzliche Einnahmen aus der Champions Hockey League bei. Belastend wirkten dagegen Vorinvestitionen für den Stadionausbau "Keep Building" sowie das Ergebnis des erstmals während vier Monaten durchgeführten Herti Zaubers.

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Marco Schwarz verabschiedet sich vom Slalom

Marco Schwarz zieht im Slalom weitgehend einen Schlussstrich. Der 31-jährige Österreicher will sich ab der Saison 2026/27 vor allem auf Riesenslalom und Super-G konzentrieren und gleichzeitig seine Entwicklung in der Abfahrt vorantreiben. Vier Disziplinen seien mit dem Weltcupkalender, dem notwendigen Training und der körperlichen Belastung nicht mehr sinnvoll miteinander zu vereinbaren. Für Schwarz ist der Schritt besonders emotional, weil der Slalom lange seine stärkste Disziplin war. Drei seiner acht bisherigen Weltcupsiege feierte er zwischen den engen Toren, zudem gewann er in der Saison 2020/21 die kleine Kristallkugel. Seinen bislang letzten Slalomsieg holte der Kärntner im Dezember 2023 in Madonna di Campiglio. Ganz ausgeschlossen sind einzelne Slalomstarts allerdings nicht. Schwarz will gelegentlich weiterhin Slalom trainieren und lässt sich für die Zeit nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana eine kleine Hintertür offen. Voraussetzung wäre, dass ein Start keine zusätzliche Belastung verursacht und er keinem Teamkollegen einen Startplatz wegnimmt.

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Shiffrin ändert ihren Kurs vor neuer Saison

Mikaela Shiffrin geht mit einer deutlich veränderten Strategie in die Weltcupsaison 2026/27. Die 31-jährige Amerikanerin will weniger Slaloms bestreiten und ihren Fokus stärker auf Riesenslalom und Super-G legen. Shiffrin spricht selbst von einer "Exploration Season", in der sie nach vielen Jahren mit weitgehend konstantem Programm bewusst neue Schwerpunkte setzen will. Der Auftakt ist dennoch klar: Shiffrin plant beim Riesenslalom in Sölden am 24. Oktober zu starten. Danach soll sie allerdings die beiden ersten Slaloms in Levi und Gurgl auslassen. Ihr erster Slalom der Saison ist nach aktuellem Plan erst am 29. November in Killington vorgesehen. Der Schritt ist bemerkenswert, weil Shiffrin den Slalom in der vergangenen Saison nahezu vollständig dominierte. Sie gewann neun von zehn Weltcuprennen, holte ihre neunte Slalom-Kristallkugel und sicherte sich zugleich zum sechsten Mal den Gesamtweltcup. Bei den Olympischen Spielen gewann sie zudem Gold im Slalom.

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Djokovic triumphiert zum siebten Mal in Peking

Novak Djokovic hat bei den China Open in Peking seinen 102. Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der 39-jährige Serbe holte den ersten Satz gegen Alex de Minaur mit 7:6 (7:3), ehe der Australier nach dem ersten Game des zweiten Durchgangs verletzungsbedingt aufgeben musste. Für Djokovic ist es der siebte Titel in Peking – bei weiterhin makellosen 34 Siegen aus 34 Matches. De Minaur hatte den ersten Satz lange offen gehalten, musste sich im Tiebreak aber klar geschlagen geben. Nach dem Satz benötigten beide Spieler medizinische Betreuung. Der Australier kehrte mit einer Bandage am linken Oberschenkel auf den Platz zurück, gewann noch das erste Game des zweiten Satzes und beendete die Partie anschliessend wegen seiner körperlichen Probleme. Für Djokovic ist der Erfolg gleichzeitig der erste Turniersieg der Saison 2026. Der Serbe bleibt damit an einem seiner aussergewöhnlichsten Erfolgsorte weiterhin ungeschlagen und steht nun bei 102 Karrieretiteln. Nur wenige Tage zuvor hatte er bereits Alexander Zverev ausgeschaltet und war nach der Disqualifikation von Daniil Medvedev in den Final eingezogen.

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Niederreiter bei Winnipeg erstmals nur Ersatz

Nino Niederreiter hat beim 3:2-Auswärtssieg der Winnipeg Jets gegen die Pittsburgh Penguins erstmals in dieser NHL-Saison nicht gespielt. Der Schweizer Stürmer wurde von Trainer Scott Arniel aus der Aufstellung genommen und durch Cole Koepke ersetzt. Nach Angaben der Jets war die Massnahme Teil der angekündigten Rotation während eines intensiven Programms mit drei Spielen innert vier Tagen. Noch am Morgen vor der Partie war Niederreiter in der offiziellen NHL-Vorschau in der vierten Sturmreihe neben Vladislav Namestnikov und Alex Iafallo aufgeführt worden. Beim tatsächlichen Line-up erhielt dann jedoch Koepke den Platz des 34-jährigen Bündners. Hinweise auf eine Verletzung Niederreiters gab es nicht. Sportlich konnten die Jets auch ohne den Schweizer überzeugen. Winnipeg drehte in Pittsburgh einen 0:1-Rückstand im Schlussdrittel und gewann 3:2. Nach drei Spielen steht das Team damit bei zwei Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung und hat in allen bisherigen Saisonpartien mindestens einen Punkt geholt.

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Moser feiert mit Tampa Bay den zweiten Sieg in Serie

Janis Moser und die Tampa Bay Lightning haben den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Tampa Bay setzte sich zuhause gegen die Philadelphia Flyers mit 4:1 durch. Der Schweizer Verteidiger stand 17:03 Minuten auf dem Eis, beendete die Partie mit einer Plus-2-Bilanz und überzeugte erneut mit einem stabilen Auftritt in der Defensive. Moser blieb zwar ohne Skorerpunkt, setzte aber drei Schüsse aufs Tor ab und erhielt 2:22 Minuten Einsatzzeit in Unterzahl. Tampa Bay kontrollierte die Partie über weite Strecken und gewann das Schussverhältnis deutlich mit 36:14. Nach der 1:5-Niederlage zum Saisonauftakt bei den New York Rangers hat sich das Team von Jon Cooper damit schnell gefangen. Für den 26-jährigen Moser bleibt die Rolle bei den Lightning wichtig. Der Schweizer gehört fest zur Defensive und wird sowohl bei fünf gegen fünf als auch in Unterzahlsituationen eingesetzt. Gegen Philadelphia stand er zudem bei zwei Toren seines Teams auf dem Eis und bei keinem Gegentreffer.

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Albanien gegen San Marino unter Siegzwang

Albanien steht heute in der Nations League gegen San Marino vor einer klaren Pflichtaufgabe. Nach der 1:2-Niederlage in Finnland braucht der Tabellenzweite der Gruppe C1 im Air Albania Stadium einen Sieg, um im Rennen um Rang eins keinen Boden zu verlieren. San Marino reist dagegen nach drei Niederlagen und noch ohne eigenen Treffer nach Tirana. Albanien startete mit einem 2:0 gegen Belarus und einem 3:0-Auswärtssieg in San Marino perfekt in die Gruppenphase. Erst am vergangenen Samstag endete die Erfolgsserie mit dem 1:2 in Finnland. Dadurch übernahm Finnland mit sieben Punkten die Tabellenführung, Albanien folgt mit sechs Zählern unmittelbar dahinter. Die Ausgangslage vor dem Anpfiff um 18.45 Uhr ist deshalb eindeutig: Albanien darf sich gegen den Tabellenletzten keinen Ausrutscher erlauben. San Marino verlor seine bisherigen drei Partien gegen Finnland, Albanien und Belarus und weist dabei ein Torverhältnis von 0:14 auf. Auch die bisherige Direktbilanz spricht klar für den Gastgeber.

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Finnland will Tabellenführung gegen Belarus verteidigen

Finnland geht als Tabellenführer der Nations-League-Gruppe C1 in das heutige Auswärtsspiel gegen Belarus. Nach dem 2:1 gegen Albanien stehen die Finnen bei sieben Punkten aus drei Partien und sind weiterhin ungeschlagen. Belarus hat sich mit dem klaren 4:0 gegen San Marino zurückgemeldet und kann mit einem Heimsieg selbst wieder ganz vorne angreifen. Die Ausgangslage verspricht ein enges Duell. Bereits am 29. September trafen beide Mannschaften in Helsinki aufeinander, damals endete die Partie 0:0. Seither hat Finnland Albanien 2:1 bezwungen, während Belarus beim 4:0 gegen San Marino seinen ersten Sieg in dieser Nations-League-Kampagne feierte. Für die Schweiz hat die Partie zwar keinen direkten sportlichen Einfluss, dennoch ist sie im Kampf um den Gruppensieg der Liga C von Bedeutung. Finnland führt die Gruppe aktuell vor Albanien und Belarus an und könnte mit einem weiteren Sieg seine Position vor den entscheidenden November-Spielen deutlich verbessern.

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Luxemburg will gegen Bulgarien zurück in die Erfolgsspur

Luxemburg steht heute Abend in der Nations League vor einem richtungsweisenden Heimspiel. Im Stade de Luxembourg empfängt die Mannschaft Bulgarien und will nach zuletzt zwei Niederlagen wieder punkten. Anpfiff ist um 20.45 Uhr, das Hinspiel hatte Luxemburg auswärts mit 2:1 gewonnen. Der Start in die Gruppe C4 verlief für Luxemburg zunächst perfekt: Beim 2:1 in Bulgarien trafen Leandro Barreiro und Vincent Thill. Danach folgten jedoch ein klares 0:3 zuhause gegen Island und zuletzt ein 0:1 in Estland. Dadurch fiel Luxemburg mit drei Punkten auf Rang drei zurück. Bulgarien reist mit noch grösserem Druck an. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Luxemburg kam die Mannschaft gegen Estland nicht über ein 0:0 hinaus und verlor anschliessend in Island mit 0:3. Nach drei Spielen steht Bulgarien deshalb mit nur einem Punkt am Tabellenende.

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Kroatien braucht gegen Spanien eine Reaktion

Kroatien steht heute Abend in Split vor einem der schwierigsten Spiele der gesamten Nations-League-Gruppenphase. Nur drei Tage nach der historischen 0:7-Heimniederlage gegen England empfängt die Mannschaft von Slaven Bilić den noch makellosen Welt- und Europameister Spanien. Anpfiff im Stadion Poljud ist um 20.45 Uhr. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Spanien hat alle drei bisherigen Gruppenspiele gewonnen und führt die Gruppe A3 mit neun Punkten an. Kroatien steht dagegen bei drei Zählern und muss nach dem 1:4 in Spanien und dem anschliessenden 0:7 gegen England dringend reagieren, wenn Rang zwei nicht schon früh ausser Reichweite geraten soll. Besonders die Art der Niederlage gegen England beschäftigt die Kroaten. Igor Matanović erklärte danach selbstkritisch, die Mannschaft habe "kein Herz gezeigt" und müsse gegen Spanien ein völlig anderes Gesicht präsentieren. Einfach wird das nicht: Spanien reist mit zehn Siegen in Serie nach Split und ist mittlerweile seit 41 Länderspielen ungeschlagen.

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Mamardashvili rettet Georgien einen Punkt in Nordirland

Nordirland bleibt trotz eines 0:0 gegen Georgien Tabellenführer der Nations-League-Gruppe B2. Die Mannschaft von Michael O’Neill hatte in Belfast die besseren Chancen, scheiterte aber immer wieder an Georgiens Torhüter Giorgi Mamardashvili. Der Keeper hielt in der Schlussphase sogar einen Penalty von Isaac Price und sicherte den Gästen damit einen Punkt. Nordirland drängte vor allem in der zweiten Halbzeit auf den Sieg. In der 85. Minute wurde Ruairi McConville nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum von Nodar Lominadze im Gesicht getroffen. Nach VAR-Überprüfung entschied Schiedsrichter Sebastian Gishamer auf Penalty. Price trat an, doch Mamardashvili parierte den flachen Versuch und wurde damit endgültig zum Mann des Spiels. Mit dem Remis steht Nordirland nach vier Spielen bei acht Punkten und bleibt vor Ungarn an der Spitze. Die Ungarn folgen nach ihrem 2:1 gegen die Ukraine mit sieben Zählern. Die Ukraine hält bei vier Punkten, Georgien bei zwei. Nordirland hat in den ersten vier Partien zudem noch kein einziges Gegentor kassiert.

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Ungarn schockt die Ukraine spät in Trnava

Ungarn hat in der Nations League einen enorm wichtigen 2:1-Auswärtssieg gegen die Ukraine gefeiert. Milán Tóth brachte die Gäste in Trnava in der 52. Minute in Führung, Roman Yaremchuk glich in der 83. Minute aus. Nur zwei Minuten später entschied Márk Csinger die Partie mit dem Treffer zum 2:1. Die erste Halbzeit im Štadión Antona Malatinského blieb torlos. Nach der Pause ging Ungarn durch Tóth in Führung, ehe die Ukraine in der Schlussphase nochmals zurückkam. Yaremchuk traf nach Vorarbeit von Oleksandr Pikhalyonok zum 1:1, doch Ungarn reagierte sofort und schlug durch Csinger zurück. Für die Ukraine ist die Niederlage ein weiterer schwerer Rückschlag. Nach dem 0:3 gegen Nordirland verliert die Mannschaft nun auch das zweite Heimspiel in Trnava innerhalb weniger Tage. Ungarn hingegen springt mit sieben Punkten auf Rang zwei und liegt nur noch einen Zähler hinter Tabellenführer Nordirland.

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Gyökeres schiesst Schweden zum Sieg in Rumänien

Schweden bleibt in der Nations League auf Kurs Richtung Gruppensieg. Die Mannschaft von Graham Potter gewinnt auswärts gegen Rumänien mit 1:0, Viktor Gyökeres erzielt bereits in der 13. Minute das entscheidende Tor. Nach vier Spielen führt Schweden die Gruppe B4 mit zehn Punkten vor Bosnien und Herzegowina an. Das Siegtor entstand nach einer starken schwedischen Kombination. Alexander Bernhardsson flankte von rechts an den zweiten Pfosten, Sebastian Nanasi traf zunächst nur den Pfosten. Den Abpraller verwertete Gyökeres aus kurzer Distanz zum 1:0. Für den Arsenal-Stürmer war es bereits das siebte Nations-League-Spiel in Serie mit einem Treffer – ein Rekord in diesem Wettbewerb. Rumänien steigerte sich nach der Pause deutlich und setzte Schweden phasenweise unter Druck. Die Gäste verteidigten den knappen Vorsprung jedoch konzentriert. In der Schlussphase kam Schweden sogar dem 2:0 näher als Rumänien dem Ausgleich: Der eingewechselte Daniel Svensson traf noch den Pfosten.

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