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Zürcher Galgo-Walk: Für den Schutz spanischer Jagdhunde marschieren 500 Menschen

An die 500 Menschen und noch mehr Hunde gingen vergangenen Samstag für die Rechte ihrer Artgenossen auf die Strasse – ein friedlicher, aber dringend notwendiger Protest Ein stiller Protest für die Stimmenlosen: Zum dritten Mal in Folge veranstaltete der Tierschutzverein New Graceland den Zürcher Galgo-Walk. Dieser besondere Marsch findet an einem symbolischen Datum statt: dem Welt-Galgo-Tag – dem DIA DEL GALGO, der weltweit genutzt wird, um auf das Leid aller spanischen Jagdhunde aufmerksam zu machen. Hunderte Teilnehmende und ihre Hunde marschierten still für ihre Sichtbarkeit. Mit einem Ziel: Aufmerksamkeit zu schaffen für eine grausame Praxis, die auch im Jahr 2025 noch alltäglich ist.

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Notfallausweis für Tierhalter: Schutz für Ihre Lieblinge bei Unfällen

Die bevorstehenden Skiferien locken viele Menschen in die Berge, wo leider auch die Unfallgefahr steigt.  Gerade Tierhalter plagt dabei die Sorge, was in einem Notfall mit ihrem Haustier geschieht. Wenn Tierhalter nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar sind, sind deren Haustiere oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine in der Wohnung. Bis diese Tiere gefunden und versorgt werden, kann es bereits zu spät sein. Um solche Schreckensszenarien zu vermeiden, bietet die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) einen kostenlosen Notfallausweis an.

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Abschussfreigabe für zwei Wölfe – Fakten und Hintergründe zum Verhalten der Tiere

Im Kanton Glarus sollen sich zwei Wölfe wiederholt aktiv Menschen und Siedlungen genähert haben, zuletzt einem spielenden Kind. Der Kanton hat die beiden Tiere heute zum Abschuss freigegeben. Für eine fachliche Beurteilung des Verhaltens der Wölfe fehlen noch Informationen. Die Begegnung von Menschen mit Wölfen deutet aber nicht automatisch auf ein unnatürliches Verhalten hin. Eine unmittelbare Gefährdung der menschlichen Sicherheit ist aufgrund der bekannten Berichte nicht zu erwarten. Das Risiko, das von wildlebenden Wölfen für den Menschen ausgeht, ist so gering, dass es statistisch nicht erfasst werden kann. Wildlebende Wölfe greifen Menschen nur an, wenn sie tollwütig sind, wenn es ihnen an natürlicher Nahrung mangelt oder wenn sie den Menschen durch eine vorangegangene Fütterung mit Futter in Verbindung bringen. In der Schweiz gibt es jedoch seit 30 Jahren keine Tollwut mehr, die Wildbestände sind sehr hoch und angefütterte Wölfe sind bisher nicht aufgetreten. Sollten sie doch einmal auftauchen, könnten sie ebenso wie an Tollwut erkrankte Wölfe abgeschossen werden. Die hohen Wildbestände werden durch ein strenges Jagdrecht gesichert. Wolfsangriffe auf Menschen sind daher in der Schweiz nicht zu befürchten.

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Beliebte Hunderassen 2024: Mischlinge an der Spitze – Gesundheit geht vor

Die Menschen bleiben ihren Lieblingshunderassen treu. Das zeigt die jährliche Auswertung der Neuregistrierungen der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas grösstes kostenloses Heimtierregister betreibt. Auch in der diesjährigen Statistik belegt der Mischling mit deutlichem Abstand den Spitzenplatz: Mehr als 95.000 Mischlinge wurden im Jahr 2024 neu registriert.

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Kuscheltipps für Hundeliebhaber: Bindung stärken, Stress abbauen

Am 21. Januar ist der internationale Weltknuddeltag – die perfekte Gelegenheit, um sich genauer anzuschauen, wie Hundehalterinnen und Hundehalter so mit ihrem Hund kuscheln, dass es ihre Beziehung stärkt und nicht schädigt. „Zwangskuscheln ist für Hunde unangenehm“, sagt Anne Bucher, Hundetrainerin und Gründerin von „Anders mit Hund“. „Wer seinen Hund zum Beispiel an die kurze Leine nimmt, um ihn dann ruppig zu umarmen und festzuhalten tut dem Tier und der gemeinsamen Beziehung keinen Gefallen. Wenn aber Kuscheln für Mensch und Hund angenehm ist, dann führt es zu mehr Verbundenheit und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus.“

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Letzte Zirkustiger der Slowakei gerettet: Samba und Kenya starten neues Leben

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN rettet die letzten Zirkustiger der Slowakei. Obwohl sie nicht mehr in Zirkusvorstellungen auftreten mussten, lebten die Tiere noch jahrelang in winzigen Waggons, in denen sie sich kaum bewegen konnten. Nachdem sich ihr Besitzer dazu entschieden hatte, die Tiere freiwillig aufzugeben, brachte VIER PFOTEN die beiden Tigerinnen gestern sicher in das FELIDA Grosskatzenschutzzentrum in den Niederlanden, das die Tierschutzorganisation betreibt. Mit der Rettung der letzten Zirkustiger der Slowakei ist ein wichtiger Meilenstein geschafft. VIER PFOTEN unterstützt damit die Bemühungen des Landes, die Haltung von Wildtieren in Zirkussen zu beenden.

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Hain-Schnirkelschnecke: Bodenretterin und Tier des Jahres 2025

Mit der Hain-Schnirkelschnecke (Cepaea nemoralis) kürt Pro Natura eine gemächliche „Bodenmacherin“ zum Tier des Jahres 2025. Zusammen mit unzähligen Bodenlebewesen schafft sie unsere wortwörtliche Lebensgrundlage. Doch der Boden schwindet. Die Vielfalt unter unseren Füssen braucht besseren Schutz. Zwei Drittel aller weltweit bekannten Arten sind Bodenlebewesen. Sie sorgen für intakte Böden, von denen auch wir Menschen profitieren – sei es für die landwirtschaftliche Produktion, als Wasserfilter oder CO2-Speicher. Das diesjährige Tier des Jahres, die Hain-Schnirkelschnecke, ist Teil dieser Bodenbiodiversität. In ihrem „Amtsjahr“ wirbt sie für den besseren Schutz des bedrohten Lebensraumes Boden.

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