MYNE zum Muttertag: Wie Mütter das Körperbild ihrer Töchter prägen

Zwischen Spiegeln, Blicken und leisen Gewohnheiten entsteht ein unbewusstes Körperbild, das oft von der ersten und engsten Beziehung geprägt wird, die wir haben – unserer Mutter.

Das Schweizer Fashion-Tech-Unternehmen MYNE denkt Lingerie neu und möchte Frauen BHs mit der besten Passform in nachhaltiger Qualität bieten. Gegründet von Linda Durisch, verbindet MYNE Technologie, Design und Körperverständnis mit dem Anspruch, Passform neu zu definieren und über klassische Grössensysteme hinauszugehen. Zum Muttertag begleitet das Unternehmen dieses Thema zudem mit einer Kampagne, die den Blick auf Körperbilder zwischen Generationen richtet. „Der erste Blick auf den eigenen Körper ist oft nicht der eigene“, sagt Linda Durisch. „Er entsteht durch das, was Kinder bei ihren Müttern sehen – lange bevor sie ihn überhaupt einordnen können.“



Linda Durisch ist Co-Founderin und CEO von MYNE und selbst Mutter von zwei Kindern, darunter eine Tochter. Sie beschreibt, dass Körperbilder selten durch einzelne Aussagen entstehen, sondern durch Beobachtung im Alltag. „Kinder sehen sehr genau, wie wir mit uns selbst umgehen“, sagt sie. „Und daraus entsteht früh ein Gefühl dafür, was man an sich akzeptiert – und was nicht.“


Linda Durisch ist Co-Founderin und CEO von MYNE

Diese Prägung zeigt sich später oft in sehr konkreten Alltagssituationen. Im Umgang mit Kleidung, Komfort und dem eigenen Anspruch an sich selbst. Viele Frauen gewöhnen sich daran, dass Dinge nicht richtig sitzen oder nicht wirklich bequem sind. Studien zufolge trägt mehr als die Hälfte aller Frauen einen BH in der falschen Grösse. „Das wird selten hinterfragt“, so Durisch. „Es ist eher etwas, das irgendwann selbstverständlich geworden ist.“



Die Tatsache, dass sich der BH in den letzten 100 Jahren kaum verändert hat, hat auch strukturelle Ursachen. Die grossen Marken der Branche arbeiten weiterhin mit standardisierten Grössenmodellen, die auf Massenproduktion ausgelegt sind. Körper werden dabei in vereinfachte Kategorien übersetzt. „Das System ist auf Durchschnitt ausgelegt“, sagt Durisch. „Und wenn etwas lange genug normal ist, wird es nicht mehr als Einschränkung wahrgenommen.“

MYNE setzt genau hier an und entwickelt Lingerie nicht über Grössen, sondern über individuelle Körperdaten. Ein Smartphone-Scan erfasst in rund 90 Sekunden über 100 Messpunkte. Daraus entsteht ein digitales Schnittmuster, das direkt in die Produktion überführt wird. „Wir beginnen nicht mit einer Grösse, sondern mit einem Körper“, sagt Durisch. „Und damit verschiebt sich die Frage, was eigentlich wirklich passen sollte.“



Für Durisch ist dieser Ansatz auch persönlich geprägt. Sie baut MYNE gemeinsam mit ihrem Partner auf und verbindet unternehmerische Verantwortung mit ihrem Alltag als Mutter. „Ich glaube nicht an getrennte Welten“, sagt sie. „Wie ich arbeite und wie ich lebe, beeinflusst sich gegenseitig.“




Zum Muttertag rückt für sie ein Gedanke in den Vordergrund: dass sich Körperbilder nicht nur weitergeben, sondern auch verändern lassen. „Wenn meine Tochter einmal mit einem selbstbewussten, anspruchsvollen Blick auf sich selbst aufwächst, dann wäre das vielleicht das schönste Muttertagsgeschenk“, sagt Durisch. „Weil sie dann weniger bereit ist, Dinge zu akzeptieren, die nicht wirklich zu ihr passen.“







Über MYNE

MYNE ist ein Schweizer Fashion-Tech-Unternehmen mit Fokus auf massgefertigte Lingerie im On-Demand-Verfahren. Das Unternehmen verbindet digitale Körpererfassung, individuelle Schnittentwicklung und nachhaltige Produktion zu einem neuen Verständnis von Passform und Körperwahrnehmung.


 

Quelle: MYNE
Bildquelle: MYNE