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Infantino entschuldigt sich – Europas Verbände bleiben bei ihrer Kritik

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei einer Sitzung des FIFA-Councils in Zürich entschuldigt. Der Schweizer räumte Fehler im Umgang mit einem umstrittenen Milliardenprojekt ein, mit dem private Investoren an kommerziellen WM-Rechten beteiligt werden sollten. Doch die Entschuldigung reicht den europäischen Fussballverbänden nicht. Sie verlangen weiterhin Transparenz und Antworten auf zentrale Fragen. Während der rund dreieinhalbstündigen Sitzung kritisieren europäische Funktionäre insbesondere die fehlende Einbindung des FIFA-Councils beim inzwischen aufgegebenen Investorenprojekt. Das Vorhaben sah eine Kapitalbeteiligung von rund 4,2 Milliarden Dollar vor. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt nach dem Treffen, zahlreiche kritische Fragen seien unbeantwortet geblieben. Auch die englische Verbandschefin Debbie Hewitt zeigt sich unzufrieden. Der Machtkampf betrifft unmittelbar die Schweiz. Die FIFA hat ihren Hauptsitz in Zürich, Infantino stammt aus dem Wallis. Der Schweizerische Fussballverband überprüft bereits seine bisherige Unterstützung für den Präsidenten. Im März 2027 steht die nächste FIFA-Präsidentenwahl an. Die UEFA prüft weiterhin Möglichkeiten für eine Gegenkandidatur.

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Rafael Câmara steigt 2027 mit Haas in die Formel 1 auf

Der brasilianische Nachwuchsfahrer Rafael Câmara steigt 2027 in die Formel 1 auf. Der 21-Jährige hat beim US-Rennstall Haas einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben und übernimmt das Cockpit von Esteban Ocon. Câmara gehört zur Ferrari Driver Academy, gewann 2025 die Formel 3 und führt aktuell die Formel-2-Meisterschaft an. Für Brasilien ist seine Verpflichtung eine weitere bedeutende Nachwuchserfolgsgeschichte. Haas gibt den Transfer am Donnerstag, 15. Oktober 2026, offiziell bekannt. Teamchef Ayao Komatsu setzt damit auf einen Fahrer, der in den vergangenen Jahren sämtliche wichtigen Nachwuchsstufen erfolgreich durchlaufen hat. Câmara wurde 2024 Meister der Formula Regional European Championship und gewann bereits ein Jahr später den Formel-3-Titel. In seiner ersten Formel-2-Saison liegt er zwei Rennwochenenden vor Schluss an der Spitze. Mit Câmaras Verpflichtung ist die Nachfolge von Esteban Ocon geklärt, der Haas Ende 2026 verlässt. Oliver Bearman gilt als wahrscheinlicher zweiter Fahrer, seine Vertragsverlängerung für 2027 steht jedoch noch aus. Aus Schweizer Sicht ist der Transfer besonders interessant: Bei Audi in Hinwil fährt mit Gabriel Bortoleto bereits ein brasilianisches Talent. Damit werden 2027 mindestens zwei Brasilianer im Formel-1-Feld vertreten sein.

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Bahnrad-WM: Schweizer verpassen die Finals – Dänemark und Grossbritannien holen Gold

Die Schweizer Bahnrad-Teams bleiben an den Weltmeisterschaften in Shanghai in der Mannschaftsverfolgung ohne Spitzenplatzierung. Die Männer belegen in der Qualifikation Rang zwölf, die Frauen werden Dreizehnte. Beide Quartette verpassen damit die entscheidenden Runden. Die Weltmeistertitel gehen am Donnerstag, 15. Oktober 2026, an Dänemark bei den Männern und Grossbritannien bei den Frauen. Der Schweizer Männer-Vierer absolviert die 4000 Meter in 3:53,815 Minuten und verliert 8,824 Sekunden auf Qualifikationssieger Dänemark. Die Schweizer Frauen benötigen 4:21,491 Minuten. Ihnen fehlen 13,436 Sekunden auf das britische Team, das die Qualifikation gewinnt. Für den Einzug in die nächste Runde wäre bei beiden Schweizer Formationen ein Platz unter den ersten acht notwendig gewesen. In den Medaillenrennen setzt sich Dänemark bei den Männern gegen Italien durch. Grossbritannien sichert sich Bronze. Bei den Frauen gewinnt das britische Quartett vor Titelverteidiger Italien und Deutschland. Für die Schweizer Delegation ist es nach dem 15. Rang von Aline Seitz im Scratch ein weiterer schwieriger WM-Tag. Bis Sonntag stehen in Shanghai allerdings noch zahlreiche Entscheidungen an.

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E-Taxis in der Schweiz: Welche Elektroautos eignen sich für den Fahrdienst?

Elektroautos gewinnen auch im Schweizer Taxigewerbe an Bedeutung. Immer mehr Betriebe prüfen, ob sich ihre Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor durch vollelektrische Modelle ersetzen lassen. Besonders in Städten mit vielen Kurzstrecken und hoher Fahrleistung bietet der Elektroantrieb interessante Möglichkeiten. Doch welche Autos eignen sich überhaupt als E-Taxi, und worauf müssen Taxiunternehmen achten? Ein E-Taxi ist grundsätzlich ein gewöhnliches batterieelektrisches Auto, das für die gewerbliche Personenbeförderung eingesetzt wird. Besonders interessant sind geräumige Limousinen, Kombis und SUV mit guter Reichweite und kurzen Ladezeiten. Modelle wie Tesla Model 3 und Model Y, Hyundai Ioniq 5 oder Mercedes EQE erfüllen unterschiedliche Anforderungen. Eine eigene technische Fahrzeugkategorie bilden E-Taxis nicht. In der Schweiz beschäftigt sich insbesondere Zürich mit der Elektrifizierung seiner Taxiflotte. Die Stadt hat dafür die Initiative E-Taxi in ihr Elektromobilitätskonzept aufgenommen. Im Mittelpunkt stehen zusätzliche Lademöglichkeiten und mögliche Anreize für Taxiunternehmen. Denn entscheidend ist nicht nur das Fahrzeug selbst: Ein elektrisch betriebenes Taxi muss während langer Arbeitstage zuverlässig verfügbar bleiben.

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EHC Kloten verlängert mit Noah Delémont um zwei Jahre

Der EHC Kloten bindet Noah Delémont langfristig an den Verein. Der 24-jährige Schweizer Verteidiger hat seinen Vertrag bei den Zürcher Unterländern um zwei weitere Jahre verlängert. Damit setzt Kloten auf einen Spieler, der sich seit seinem Wechsel vom EHC Biel zu einer wichtigen Stütze der Defensive entwickelt hat. Die Vertragsverlängerung wurde am Mittwoch, 14. Oktober 2026, bekannt gegeben. Delémont stammt aus dem Nachwuchs des EHC Biel und sammelte neben seinen Einsätzen in der National League auch Erfahrungen in Nordamerika. Bei den Acadie-Bathurst Titan spielte er in der kanadischen Juniorenliga QMJHL. Nach seiner Rückkehr etablierte er sich in Biel, bevor er seine Karriere in Kloten fortsetzte. Für Kloten ist der Personalentscheid ein wichtiger Schritt in der längerfristigen Kaderplanung. Sportchef Ricardo Schödler hebt insbesondere Delémonts Spielintelligenz und seine Fähigkeiten mit dem Puck hervor. Der Schweizer hat sich beim EHC Kloten inzwischen als Verteidiger der ersten vier etabliert und soll auch in Zukunft Verantwortung übernehmen.

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Dallas revanchiert sich in Denver – Bichsel gewinnt mit den Stars

Die Dallas Stars gewinnen in der NHL auswärts gegen die Colorado Avalanche mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Roope Hintz entscheidet die umkämpfte Partie in Denver im vierten Durchgang des Shootouts. Der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel steht bei Dallas 13:17 Minuten auf dem Eis und bleibt ohne Skorerpunkt. Für die Stars ist es die erfolgreiche Revanche für die 2:3-Heimniederlage gegen Colorado vom Vortag. Gabriel Landeskog bringt die Avalanche im zweiten Drittel in Führung, ehe Miro Heiskanen für Dallas ausgleicht. Zu Beginn des Schlussabschnitts trifft Arttu Hyry in Unterzahl zur erstmaligen Führung der Gäste. Brock Nelson stellt wenig später auf 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung entscheiden Jason Robertson und Roope Hintz das Penaltyschiessen zugunsten der Texaner. Bichsel erhält bei den Stars 19 Einsätze auf dem Eis und beendet die Begegnung mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz. Der 22-jährige Solothurner kommt weder zu einem Tor noch zu einer Vorlage. Dallas verbessert seine Saisonbilanz auf drei Siege und vier Niederlagen, davon eine nach Verlängerung oder Penaltyschiessen. Colorado nimmt aus den beiden direkten Begegnungen insgesamt drei Punkte mit.

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Puljujärvi schiesst Genf zum Sieg – im CHL-Achtelfinal wartet Fribourg

Genève-Servette beendet die Ligaphase der Champions Hockey League mit einem spektakulären 4:3-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Kölner Haie. Jesse Puljujärvi erzielt bei seiner Rückkehr nach einer Sperre gleich drei Tore. Der Finne entscheidet die Partie nach nur sieben Sekunden in der Overtime. Im Achtelfinal wartet auf die Genfer nun ein Schweizer Duell mit Meister Fribourg-Gottéron. Vor 5'894 Zuschauern in den Vernets entwickelt sich ein wechselhaftes Spiel. Matthew Verboon bringt Genf in Führung, doch Köln dreht die Partie durch Brady Austin und Daniel Fischbuch. Puljujärvi gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause aus und verwandelt im Schlussdrittel einen Penalty. Maximilian Kammerer rettet Köln in die Verlängerung, ehe Puljujärvi seinen Hattrick vollendet. Genève-Servette und Fribourg-Gottéron hatten sich bereits vor dem letzten Spieltag für die K.-o.-Phase qualifiziert. Der Schweizer Meister verliert seine abschliessende Begegnung bei Herning Blue Fox mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Damit treffen die beiden National-League-Klubs im Achtelfinal direkt aufeinander. Der HC Davos bekommt es in der nächsten Runde mit dem tschechischen Vertreter HC Pilsen zu tun.

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Stuttgart siegt 3:0 in Bratislava – Undav beendet seine Torflaute

Der VfB Stuttgart setzt seinen erfolgreichen Start in die Champions League fort. Die Mannschaft von Sebastian Hoeness gewinnt am Mittwochabend, 14. Oktober 2026, auswärts gegen Slovan Bratislava mit 3:0. Deniz Undav bringt die Schwaben in der 29. Minute in Führung und erzielt damit sein erstes Saisontor. Ein Eigentor von Sandro Cruz und ein später Kopfball von Ermedin Demirović sichern den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Stuttgart übernimmt nach einer lebhaften Anfangsphase zunehmend die Kontrolle. Angelo Stiller bereitet Undavs Führungstreffer vor, Josha Vagnoman trifft wenig später die Latte. Nach der Pause kommt Bratislava stärker auf und erzielt sogar den vermeintlichen Ausgleich. Der Video-Schiedsrichter erkennt den Treffer wegen Abseits jedoch ab. In der 65. Minute lenkt Cruz eine Hereingabe von Vagnoman ins eigene Tor, ehe Demirović in der 90. Minute zum Endstand trifft. Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 6:1 steht Stuttgart nach zwei Spieltagen ausgezeichnet da. Für den Schweizer Innenverteidiger Luca Jaquez kommt die Partie wegen seiner Knieverletzung noch zu früh. Der VfB kann nun mit Selbstvertrauen in die Begegnung mit Atlético Madrid gehen, während Slovan nach zwei Niederlagen weiterhin auf den ersten Punkt wartet.

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Bodø/Glimt schlägt Dortmund – Kobel und BVB verlieren 0:1

Borussia Dortmund kassiert in der Champions League einen empfindlichen Rückschlag. Der BVB verliert am Mittwochabend, 14. Oktober 2026, beim norwegischen Meister FK Bodø/Glimt mit 0:1. Fredrik Sjøvold erzielt in der 52. Minute das entscheidende Tor. Auch der Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel kann die erste Dortmunder Niederlage in dieser Ligaphase nicht verhindern. Vor rund 8'500 Zuschauern im Aspmyra-Stadion findet Dortmund lange nicht ins Spiel. Die Norweger setzen den Bundesligisten auf Kunstrasen mit aggressivem Pressing unter Druck und erarbeiten sich bereits vor der Pause gute Möglichkeiten. Nach dem Führungstreffer reagiert BVB-Trainer Niko Kovač mit vier gleichzeitigen Wechseln. Erst danach entwickelt Dortmund genügend Offensivdruck, doch Torhüter Nikita Haikin verhindert mehrfach den Ausgleich. Für Bodø/Glimt sind es die ersten drei Punkte nach der deutlichen 0:5-Auftaktniederlage bei Bayern München. Dortmund bleibt nach dem 3:2-Erfolg gegen Villarreal ebenfalls bei drei Zählern. Besonders im Mittelpunkt steht Gregor Kobel, der in Norwegen mehrfach gefordert ist. Mit Urs Schnyder leitet zudem ein Schweizer Schiedsrichter die Begegnung.

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Isco entscheidet Torfestival – Betis schlägt Porto 3:2

Real Betis Sevilla gewinnt am Mittwochabend, 14. Oktober 2026, in der Champions League mit 3:2 gegen den FC Porto. Nach einer torlosen ersten Halbzeit fallen im Estadio La Cartuja fünf Treffer. Die Portugiesen drehen zunächst einen Rückstand, ehe Cucho Hernández ausgleicht und Isco die Spanier mit einem verwandelten Elfmeter in der 84. Minute zum Sieg schiesst. Abde Ezzalzouli eröffnet das Torspektakel unmittelbar nach der Pause in der 47. Minute. Gabri Veiga gleicht sieben Minuten später aus, ehe Samu Aghehowa Porto in Führung bringt (61.). Doch Betis reagiert: Cucho Hernández trifft nach Vorarbeit von Antony zum 2:2 (74.). Als Ángel Ortiz im Strafraum zu Fall gebracht wird, entscheidet Schiedsrichter Clément Turpin nach einer VAR-Überprüfung auf Elfmeter. Isco verwandelt sicher. Für Betis ist es nach dem 3:2-Auswärtssieg bei Lille bereits der zweite Erfolg in der Champions-League-Ligaphase. Die Mannschaft von Manuel Pellegrini steht bei sechs Punkten und verschafft sich eine starke Ausgangslage. Porto bleibt dagegen nach zwei Niederlagen ohne Zähler. Die Portugiesen müssen bereits am kommenden Dienstag gegen PSV Eindhoven reagieren.

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Real Madrid dreht 1:3 gegen Roma – Rüdiger trifft zum 4:3

Real Madrid gelingt in der Champions League eine spektakuläre Aufholjagd. Die Mannschaft von José Mourinho gewinnt am Mittwochabend bei der AS Roma mit 4:3, obwohl sie in der 83. Minute noch 1:3 zurückliegt. Carlos Espí, Endrick und Antonio Rüdiger drehen die Partie innerhalb weniger Minuten. Alle drei späten Tore entstehen nach Eckbällen von Arda Güler. Im Stadio Olimpico geht die Roma durch Marten de Roon in der 20. Minute in Führung. Kylian Mbappé gleicht fünf Minuten später aus, ehe Donyell Malen die Gastgeber mit einem Doppelpack nach der Pause auf 3:1 davonziehen lässt. Lange deutet alles auf einen Heimsieg der Italiener hin. Doch Real Madrid meldet sich in der Schlussphase eindrucksvoll zurück und entscheidet die Begegnung durch Rüdigers Treffer in der 90. Minute. Die Madrilenen holen damit ihren zweiten Sieg in der Champions-League-Ligaphase und stehen bei sechs Punkten. Die Roma bleibt nach dem Auftaktremis bei Fenerbahçe auf einem Zähler. Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr von Mourinho an seine frühere Wirkungsstätte: Ausgerechnet im Olimpico erlebt der Portugiese als Real-Trainer eine seiner spektakulärsten europäischen Aufholjagden.

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Barcola schiesst Liverpool mit Hattrick zum 6:3 beim LASK

Der FC Liverpool gewinnt am Mittwochabend, 14. Oktober 2026, in der Champions League mit 6:3 beim LASK Linz. Bradley Barcola erzielt drei Treffer und wird zum entscheidenden Spieler einer spektakulären Begegnung. Zur Pause führen die Engländer bereits mit 3:0, später sogar mit 6:1. Die Österreicher beweisen Moral und verkürzen durch drei Tore in der zweiten Halbzeit. Ronald Araújo eröffnet in der 22. Minute den Torreigen. Nur zwei Minuten später trifft Barcola erstmals, ehe der Franzose in der 37. Minute auf 3:0 erhöht. Jeremie Frimpong erzielt kurz nach der Pause das vierte Liverpool-Tor. Robert Ljubicic verkürzt für den LASK, bevor Barcola seinen Hattrick vollendet und Lewis Koumas das sechste Tor nachlegt. Florian Flecker trifft anschliessend innerhalb von vier Minuten zweimal für die Gastgeber. Für Liverpool ist es der zweite Sieg im zweiten Spiel der Champions-League-Ligaphase. Die Mannschaft von Trainer Andoni Iraola steht damit bei sechs Punkten. Der LASK bleibt nach der Auftaktniederlage gegen AEK Athen ohne Zähler. Aus Schweizer Sicht verdeutlicht die Partie die Herausforderungen für Vereine aus kleineren europäischen Ligen, wenn sie auf die finanzstarken Spitzenclubs treffen.

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Feyenoord dreht Spiel gegen Como und siegt 3:2

Feyenoord Rotterdam feiert in der Champions League einen wichtigen 3:2-Heimsieg gegen Como 1907. Die Niederländer geraten am Mittwochabend zunächst in Rückstand, drehen die Partie aber durch Gjivai Zechiël und Anis Hadj Moussa. Ein Eigentor von Como-Torhüter Robert Sánchez sorgt für die Vorentscheidung. Der späte Anschlusstreffer von Anastasios Douvikas kommt für die Italiener zu spät. Vor der eindrucksvollen Kulisse im Stadion De Kuip erwischt Como den besseren Start. Assane Diao trifft in der 18. Minute zum 1:0, doch bereits zwei Minuten später gleicht Zechiël aus. Nach dem Seitenwechsel bringt Hadj Moussa die Gastgeber in Führung (52.). In der 81. Minute prallt ein Ball vom Rücken des Torhüters Sánchez ins eigene Netz. Douvikas verkürzt in der dritten Minute der Nachspielzeit auf 2:3. Für Feyenoord ist es der erste Sieg in der diesjährigen Champions-League-Ligaphase. Nach der deutlichen 1:5-Niederlage beim FC Barcelona gelingt der Mannschaft von Giovanni van Bronckhorst die erhoffte Reaktion. Como bleibt nach dem überraschenden 4:1-Auftakterfolg gegen RB Leipzig ebenfalls bei drei Punkten. Beide Mannschaften besitzen damit nach zwei Spieltagen dieselbe Punkteausbeute.

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Pferdesport in der Schweiz: Was Reiten und ein eigenes Pferd kosten

Reiten begeistert Menschen jeden Alters. Doch wie teuer ist Pferdesport in der Schweiz tatsächlich? Bereits zwischen einer gelegentlichen Reitstunde und der Haltung eines eigenen Pferdes bestehen erhebliche finanzielle Unterschiede. Aktuelle Preislisten Schweizer Reitschulen und Pensionsbetriebe zeigen, welche Ausgaben konkret anfallen und weshalb beim Vergleich nicht allein der Preis entscheidend ist. Wer mit dem Reiten beginnen möchte, kann zunächst Unterricht auf einem Schulpferd nehmen. Das Reitzentrum Sihlbrugg verlangt 2026 für eine Gruppenlektion von 50 Minuten 50 Franken bei Jugendlichen und 60 Franken bei Erwachsenen. Im Reitzentrum Letzi kosten vergleichbare Gruppenlektionen 55 beziehungsweise 65 Franken. Privatunterricht, Einsteigerlektionen und spezielle Ausbildungsangebote haben eigene Tarife. Für Besitzer eines eigenen Pferdes stellt die Unterbringung eine regelmässige Ausgabe dar. Bei Naefs Pferdeparadies in Bachenbülach kostet ein Offenstallplatz für ein Pferd je nach Grösse 800 oder 900 Franken monatlich. Im Reit- und Pensionsstall Lohnmoos werden für eine Fensterbox 1'200 Franken und für eine Auslaufbox 1'300 Franken verlangt. Zusätzlich können weitere Ausgaben für Hufpflege, tierärztliche Betreuung, Ausrüstung und Ausbildung entstehen.

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Winter 2026/27: Die ersten Prognosen deuten auf einen milden Winter hin

Wie kalt wird der kommende Winter in der Schweiz? Gibt es endlich wieder ausgiebige Schneefälle bis ins Mittelland oder setzt sich die Serie milder Winter fort? Die neuesten saisonalen Wettermodelle vom Oktober 2026 liefern erste Hinweise. Für weite Teile Europas zeichnet sich eine Tendenz zu überdurchschnittlichen Temperaturen ab. In der Schweiz könnte der Winter 2026/27 deshalb insgesamt eher mild ausfallen – kräftige Kälteeinbrüche und ergiebige Schneefälle bleiben dennoch möglich. Der europäische Klimadienst Copernicus hat seine aktuellen Saisonprognosen am 10. Oktober veröffentlicht. Die verschiedenen Wettermodelle bevorzugen für grosse Teile Europas überdurchschnittliche Temperaturen. Auch bei den Niederschlägen gibt es in zahlreichen Regionen Hinweise auf überdurchschnittliche Mengen. Daraus lässt sich allerdings noch nicht ableiten, ob die Schweiz einen schneereichen oder schneearmen Winter erlebt. Besonders interessant ist diese Entwicklung für das Schweizer Mittelland und die Alpen. Während in Zürich, Bern oder Basel schon wenige Grad über Schnee oder Regen entscheiden können, bleiben höhere Bergregionen auch während milder Wetterphasen winterlich. Für Skigebiete in Graubünden, im Wallis und im Berner Oberland wird entscheidend sein, wann die Niederschläge eintreffen und wie hoch die Schneefallgrenze liegt.

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Kindersicherheit beginnt früh: Warum richtiges Verhalten gelernt werden muss

Kinder entdecken ihre Umwelt neugierig, spontan und oft ohne die möglichen Folgen ihres Handelns vollständig einschätzen zu können. Ob auf dem Schulweg, beim Spielen, zuhause oder im Internet: Gefahren gehören zum Alltag. Deshalb ist es wichtig, Kindern schon früh grundlegende Sicherheitsregeln zu vermitteln. Entscheidend sind dabei nicht Verbote und Angst, sondern altersgerechtes Wissen, praktische Übungen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Entwicklung des Gefahrenbewusstseins verläuft schrittweise. Während Erwachsene häufig mehrere Risiken gleichzeitig erkennen, konzentrieren sich jüngere Kinder meist auf das, was gerade ihre Aufmerksamkeit weckt. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) weist darauf hin, dass Kinder im Strassenverkehr Geschwindigkeiten und Entfernungen erst mit zunehmendem Alter zuverlässig einschätzen können. Wiederholte Übungen helfen, sichere Verhaltensweisen zu entwickeln. In der Schweiz leisten Eltern, Schulen, Polizeikorps und Präventionsorganisationen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheitserziehung. Verkehrsunterricht, Übungen zum richtigen Verhalten in Notfällen und die Vermittlung digitaler Medienkompetenz gehören dazu. Ziel ist nicht, Kinder ständig zu überwachen, sondern ihnen schrittweise mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen und gleichzeitig die Verantwortung der Erwachsenen wahrzunehmen.

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Lawinen in den Alpen: Die unterschätzte Gefahr bei schönem Wetter

Ein sonniger Wintertag, frisch verschneite Berghänge und beste Sicht: Was nach idealen Bedingungen aussieht, kann lebensgefährlich sein. Lawinen entstehen nicht nur während heftiger Schneefälle. Auch Wind, verborgene Schwachschichten und rasch steigende Temperaturen können die Schneedecke destabilisieren. Besonders gefährlich wird es, wenn mehrere dieser Faktoren zusammenkommen. Die Lawinengefahr verändert sich im Laufe des Winters und teilweise sogar innerhalb weniger Stunden. Während frischer Schnee und starker Wind häufig trockene Schneebrettlawinen begünstigen, können intensive Sonneneinstrahlung und Regen die Gefahr von Nassschneelawinen erhöhen. Entscheidend ist immer, wie stabil die verschiedenen Schneeschichten miteinander verbunden sind. In den Schweizer Alpen treten diese Gefahren in unterschiedlichen Formen auf. Besonders in inneralpinen Regionen des Wallis und Graubündens können schwache Altschneeschichten über längere Zeit problematisch bleiben. Aber auch im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und am Alpennordhang entstehen gefährliche Situationen. Wer abseits gesicherter Pisten unterwegs ist, muss deshalb neben dem Wetter auch die Schneedecke und das Gelände beurteilen.

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Warum Elektroautos beim Anfahren so viel Kraft entwickeln

Wer zum ersten Mal ein leistungsstarkes Elektroauto fährt, spürt den Unterschied sofort: Schon beim Anfahren steht eine enorme Zugkraft zur Verfügung. Ein klassischer Benzinmotor, besonders ein älterer Vergasermotor, muss dagegen erst auf Drehzahl kommen. Der Grund liegt nicht allein in der Motorleistung, sondern vor allem darin, wie die unterschiedlichen Antriebe ihr Drehmoment erzeugen. Elektromotoren nutzen magnetische Kräfte, um ihre Antriebswelle in Bewegung zu setzen. Das funktioniert bereits aus dem Stillstand. Benzin- und Dieselmotoren gewinnen ihre Kraft dagegen aus der Verbrennung von Treibstoff in den Zylindern. Wie viel Drehmoment dabei entsteht, hängt unter anderem von der Drehzahl, der Zylinderfüllung und der Motorkonstruktion ab. Gerade in der Schweiz mit ihren Steigungen, Alpenpässen und häufigen Geschwindigkeitswechseln ist dieser Unterschied im Alltag spürbar. Elektroautos beschleunigen ohne klassische Schaltunterbrechungen und können ihre Zugkraft sehr fein regeln. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Elektromotor grundsätzlich stärker ist als ein Verbrennungsmotor.

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