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Gesetzesrevision soll Bauen an Denkmälern und energetische Sanierungen erleichtern

Bauen an denkmalgeschützten Gebäuden soll vereinfacht werden, genauso wie deren energetische Modernisierung. Der Regierungsrat hat die Vernehmlassung einer entsprechenden Gesetzesvorlage gestartet. Der Erhalt von ausgewählten Gebäuden ist wichtig für den Charakter und die Identität von Dörfern und Städten. Mit der Innenentwicklung und der Verdichtung sowie den energetischen Anforderungen stehen dem Denkmalschutz gewichtige öffentliche Interessen entgegen. Diesen Interessen will der Regierungsrat Rechnung tragen. Er hat eine Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes (PBG) sowie der zugehörigen Verordnungen vorgesehen und dazu die Vernehmlassung eröffnet.

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Brückenbau einst und heute: Luzerns Fluhmühle-Konstruktion im Wandel der Zeit

In den kommenden Monaten wird in Luzern ein altes Industriedenkmal restauriert – die Eisenbahnbrücke in der Fluhmühle. Das Stadtarchiv Luzern präsentiert in einer neuen Bildergalerie das historische Ereignis des Neubaus der Eisenbahnbrücke vor über 100 Jahren. Die Eisenbahnbrücke über die Reuss ist eine der wenigen noch erhalten gebliebenen Halbparabelfachwerk-Brücken in der Schweiz und wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefrischt. Nun soll sie mit einer Totalerneuerung des Korrosionsschutzes und weiteren kleinen Instandsetzungen für die kommenden fünfzig Jahre Eisenbahnbetrieb ertüchtigt werden.

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Heimspiel in Zofingen: Adrian Leemann erforscht die Dialekte der Schweiz

Das Projekt „Heimspiel“ macht Forschung fern der grossen Zentren erlebbar machen: Wir schicken renommierte Sozial- und Geisteswissenschaftler zurück an ihren Herkunftsort. Am 29. März tritt Adrian Leemann in Zofingen auf und gibt einen persönlichen und unterhaltsamen Einblick in seine Forschung: Wie hat sich das Schweizerdeutsche in den letzten Jahrzehnten verändert? Wie erforscht man Dialekte? Und was macht die Mundart von Zofingen aus?

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Erhalt historischer Bauten: Benno Vogler wird Denkmalpfleger in Nidwalden

Benno Vogler wird Nachfolger von Sebastian Geisseler als Denkmalpfleger des Kantons Nidwalden. Der 53-Jährige bringt Erfahrung in der Denkmalpflege im ländlichen Raum und in der Vermittlung mit. Benno Vogler tritt am 1. Juni 2025 die Stelle als kantonaler Denkmalpfleger an. Er folgt auf Sebastian Geisseler, der Nidwalden nach drei Jahren verlässt und die kantonale Denkmalpflege in Luzern übernimmt.

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Ein Blick ins Glas: Faszinierende Führung zu historischen Nasspräparaten

Anlässlich des 100. Jubiläums der Sammlung Hermann Fischer-Sigwart führt der Vegetationsökologe und Umweltingenieur Manuel Babbi am 26. März 2025 um 19 Uhr durch die naturhistorische Abteilung des Museums Zofingen. Der Sammlungsbetreuer erzählt Wissenswertes rund um die naturhistorischen Sammlungen mit einem speziellen Fokus auf Nasspräparate.

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Panzersperren als kulturelles Erbe: Ausstellung in Aarau beleuchtet Geschichte und Wandel

Die Ausstellung „Vergangenheit im Vorgarten“ eröffnet am 28. Februar 2025 im Forum Schlossplatz in Aarau. Ursprünglich zur Landesverteidigung errichtet, prägen Panzerhindernisse bis heute die Schweizer Landschaft. Besucher können neue Perspektiven auf deren historische, ökologische und kulturelle Aspekte gewinnen. Künstlerische Positionen ergänzen die Thematik um eine weitere Ebene. Aufgrund ihrer der Schokolade nicht unähnlichen Form werden sie umgangssprachlich „Toblerone“ genannt: Panzersperren sind zahlreich in der Schweizer Landschaft zu finden. Unter der offiziellen Bezeichnung „Geländepanzerhindernisse“ wurden diese Sperrriegel hauptsächlich während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen gegen einen möglichen Angriff aus Deutschland errichtet. Seit den 1990er Jahren haben sie militärisch gesehen allerdings keine Bedeutung mehr und werden grösstenteils zivil genutzt.

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222 Jahre Luzern: Geschichte erleben, Vielfalt entdecken

Mit LU222 würdigt Luzern nicht nur die Übergabe der Mediationsakte durch Napoleon im Jahr 1803, sondern auch die reiche kulturelle Vielfalt, die den Kanton einzigartig macht. 222 Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven laden ein, Luzern aus neuen Blickwinkeln zu erleben. Das Jubiläum ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der Dienststelle Kultur und wird vom Museum Luzern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern im gesamten Kanton umgesetzt.

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Burg Neu-Aspermont: Mittelalterliche Festung mit neuem Zugang

Wer ein Haus entwirft, plant meist einen ebenerdigen Zugang ein. Anders sah dies im Falle der Burg Neu-Aspermont hoch über Jenins aus. Hier entstand im frühen 13. Jahrhundert ein mächtiger, viergeschossiger Turm. Betreten konnte man diesen Turm aber nicht ebenerdig, sondern nur durch einen sogenannten Hochzugang, der ins dritte Obergeschoss führte.

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Schloss Münchenwiler: Ein neues Kapitel für das historische Wahrzeichen im Kanton Bern

Der Regierungsrat will das Schloss Münchenwiler im Baurecht verkaufen. Er folgt der Empfehlung des Amts für Grundstücke und Gebäude und hat Maren und Andreas Geser den Zuschlag erteilt. Über die definitive Abgabe des Schlosses wird der Regierungsrat spätestens im Sommer 2025 entscheiden, nach den Abschlussverhandlungen über den Baurechtsvertrag.

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Netstal: Historisches Wohnhaus "Die Lunde" wird behutsam restauriert

Der Umbau des historischen Hauses "Die Lunde" in Netstal sichert langfristig die äussere Bausubstanz und erhält die innere Raumausstattung. Der Umbau einer Liegenschaft in Netstal umfasst die Restaurierung des historischen Gebäudes. Um es für modernes Wohnen geeignet zu machen, werden die Zugänge zwischen den Etagen und die sanitären Einrichtungen erneuert.

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"Die Mottata bei Ramosch" – Einblicke in eine prähistorische Siedlungslandschaft

Der hoch über dem Talboden gelegene Siedlungshügel der Mottata bei Ramosch, umgeben von einer einzigartigen Terrassenlandschaft, ist von herausragender Bedeutung unter den archäologischen Fundorten des Unterengadins. 70 Jahre nach den Ausgrabungen liegt nun die Auswertung der reichen Hinterlassenschaften der bronze- und eisenzeitlichen Siedlungen vor, die zwischen 1600 und 400 v. Chr. auf dem Felskopf standen.

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Sebastian Geisseler übernimmt das Amt des Kantonalen Denkmalpflegers

Der neue Kantonale Denkmalpfleger heisst Sebastian Geisseler. Der bisherige Leiter der Nidwaldner Fachstelle für Denkmalpflege übernimmt per 1. April 2025 die Nachfolge von Cony Grünenfelder, die nach 14 Jahren zurücktritt und freiberuflich tätig sein wird. Dr. Sebastian Geisseler (Jg. 1983) studierte nach der Matura an der Kantonsschule Alpenquai Luzern Geschichte und Archäologie an den Universitäten Bern und Rom. Nach der Dissertation 2017 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Kultur in der Sektion Baukultur, seit 2021 ist er Kantonaler Denkmalpfleger im Kanton Nidwalden.

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