Anlässlich 250 Jahre Burgtheater wird im prachtvollen, unter anderem von Gustav Klimt gestalteten Stiegenhaus, ein Gerüst für Renovierungsarbeiten errichtet.
Damit kommen Besucher erstmals so nah wie nie an Klimts Werk.
Das musikalische Festjahr strebt zu seinem Höhepunkt, dem 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn am 25. Oktober. Wien feiert den Walzerkönig mit einem Programm, das klassische Musiktradition mit visionärer Gegenwartskunst verbindet - von der Manege bis zum Konzertsaal, vom Operettenklassiker bis zur digitalen Tanz-Challenge.
Im Strauss-Herbst zeigt sich die Stadt von ihrer kreativsten Seite. Hier die Höhepunkte aus dem Programm von September bis Dezember 2025.
Wie klingt das Glück? Dieser Frage ging die Berliner Band Kat Koan mit Le Boat auf der Mecklenburgischen Seenplatte nach.
Ein exklusives Kopfhörerkonzert auf einem Hausboot in Berlin bildet den Höhepunkt eines kreativen Naturprojekts.
„Potzmusig“-Moderator Nicolas Senn ist in Oberägeri ZG unterwegs und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Schifffahrt. An Bord eingeladen wurden ausschliesslich Musikkapellen aus der Region oder mit Bezug zum Ägerital.
Im Rahmen der Serie „Dorfplatz“ von Radio SRF Musikwelle ist Moderator Nicolas Senn für die „Potzmusig“-Sendung vom Samstag, 20. September 2025, in Oberägeri ZG unterwegs.
Bei Events wird Essen zunehmend zum Erlebnis, das Werte transportiert – Regionalität, Nachhaltigkeit und Minimierung von Abfall prägen 2025 die Speisekarten.
Veranstalter, die diese Trends früh aufgreifen, punkten bei Gästen und Umwelt zugleich.
Baudenkmäler, Ortsbilder und Kulturerbe sind nicht nur historisch bedeutsam – sie bieten touristische Potenziale, schaffen Einkommen und stärken Gemeinschaften.
Wenn Denkmalpflege und Tourismus sinnvoll verbunden werden, entstehen nachhaltige Impulse für Regionen mit starkem kulturellem Profil.
Historische Altbauten erzählen Geschichten und enthalten viel graue Energie – ihre Erhaltung mit moderner Energieeffizienz vereint Nachhaltigkeit und Schutz von Baukultur.
Mit sorgfältiger Planung lassen sich Modernisierung und denkmalpflegerische Anforderungen in der Schweiz häufig harmonisieren.
Ob Warenhaus, Kirche oder Stallscheune: Die Umnutzung von Gebäuden ist eng mit ihrem Erhalt verbunden und hat in der Stadt Tradition.
Die neue Publikation „umnutzen & erhalten“ richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Denkmalschutzjahres 1975 den Blick auf die vielschichtige Arbeit der städtischen Denkmalpflege.
FRUCTUS feiert 40 Jahre mit rund 700 Sorten, Workshops, Cider-Festival und Live-Küche
Entdecken und erleben Sie am 18. und 19. Oktober 2025 die spannende Vielfalt der Obstsorten in der Markthalle Basel! Seit 40 Jahren engagiert sich FRUCTUS für die Förderung und den Erhalt der Obstsortenvielfalt. Dieses Jubiläum gibt Anlass eine grössere Obstsortenausstellung mit rund 700 verschiedenen Sorten zu präsentieren.
Kulturgüterschutz und Denkmalpflege sind eng verflochtene Aufgabenbereiche, die den Schweizer Kulturschatz vor Vergessen und Zerstörung bewahren – insbesondere in Krisenzeiten. Der rechtliche Rahmen bildet das Fundament für wirksamen Schutz.
Der Schutz von Kulturgütern ist kein Luxus – er ist Grundlage für Identität, Forschung und kollektives Gedächtnis. Nur in klar geregelten Strukturen entfaltet er seine Wirkung.
Hannover setzt mit einem besonderen kulturellen Highlight Akzente.
Vom 6. September 2025 bis zum 14. Februar 2026 präsentiert das Sprengel Museum die Ausstellung „Love You for Infinity“, in der Hannovers Ehrenbürgerin Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit zwei weiteren Grössen der modernen Kunst gezeigt wird: Yayoi Kusama und Takashi Murakami.
Mit jeweils über vier Millionen monatlichen Hörerinnen und Hörern und gemeinsamen Top-Ten-Singles wie „Love All Night“ und „Capri Sun“ zählen Aymen & Amo längst zu den prägenden Stimmen ihrer Generation. Von Rap La Rue bis an die Spitze der Charts.
Mit AYMO gehen die beiden Freunde und Ausnahmetalente nun den logischen nächsten Schritt und veröffentlichen ihr erstes gemeinsames Album.
Die deutsch-venezolanische Künstlerin Gego (1912 in Hamburg – 1994 in Caracas) – mit bürgerlichem Namen Gertrud Goldschmidt – gehörte zu den Pionierinnen der modernen Kunst in Lateinamerika. Bekannt ist sie für ihre filigranen, netzartigen Zeichnungen, Skulpturen und Installationen.
Vom 20. September 2025 bis zum 18. Januar 2026 widmet das Zentrum Paul Klee der Künstlerin im Rahmen der Sammlungspräsentation Kosmos Klee die erste Einzelausstellung in der Schweiz und zeigt Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken sowie ausgewählte Skulpturen.
Historische Bauweise lebt fort, wenn traditionelle Handwerkskunst mit modernen Anforderungen verschmilzt. Alte Techniken verleihen Restaurierungen Authentizität und Nachhaltigkeit.
Fachgerechte Restaurierungen bedienen sich bewährter Methoden und Materialien – ergänzt durch moderne Forschung und technische Expertise. So bleibt Denkmalpflege lebendig und zukunftsfähig.
Vom 2. September bis 23. Oktober 2025 begehen die "Settimane Musicali di Ascona" ihr 80-jähriges Jubiläum mit einem aussergewöhnlichen Programm.
15 Konzerte mit internationalen Stars, herausragenden jungen Talenten und ein kostenloses Jubiläumskonzert, das von der Gemeinde Ascona angeboten wird, prägen die Jubiläumsausgabe. Gleichzeitig markiert sie den Abschied des Pianisten Francesco Piemontesi, der nach einer prägenden Amtszeit seine letzte Saison als künstlerischer Leiter gestaltet.
Ein seltenes Ereignis der Bau- und Denkmalgeschichte: Die ikonische Kiruna-Kirche wurde im August 2025 in einem Stück versetzt. Möglich machte dies eine Symbiose aus Schwerlasttechnik und denkmalpflegerischer Sorgfalt.
Die hölzerne Kirche, seit 1912 ein Wahrzeichen Nordschwedens, wurde behutsam über 5 Kilometer transportiert. Die niederländische Spezialfirma Mammoet realisierte die Bewegung, unterstützt von Denkmalpflegern, Ingenieuren und Restauratoren.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Maude Léonard-Contant zeigt im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus eine installative Bodenarbeit und Objekte, die eng verbunden sind mit ihrer Wahlheimat Zentralschweiz und ihrem Herkunftsland Kanada. In Zusammenarbeit mit der Entlebucher Köhlerin Doris Wicki hat Maude Léonard-Contant Holz von Bäumen, die – geschwächt durch immer heissere Sommer – im Sturm gefallen sind, zu fragilen Holzkohleobjekten gebrannt.
Die Künstlerin kombiniert sie mit für sie bedeutsamen Materialien wie Süssgräsern, Keramik, Glas, Asche, Matcha-Tee, Kalk, Salzleckstein und mit Text. Viele von ihnen verändern ihren Zustand unter dem Einfluss von Hitze und Sonnenlicht. In der Transformation, die Installation und Objekte durchlaufen, liegt die einzige Gewissheit: Alles vergeht und wandelt sich.