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Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland

Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland. Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben. Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

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Antonelli vor historischem WM-Triumph – zwei Punkte fehlen in Mexiko

Kimi Antonelli steht unmittelbar vor einem historischen Formel-1-Triumph. Der 20-jährige Mercedes-Pilot kann am Sonntag, 1. November 2026, beim Grossen Preis von Mexiko erstmals Weltmeister werden. Nach seinem neunten Saisonsieg in Austin führt der Italiener mit 365 Punkten und einem Vorsprung von 123 Zählern auf George Russell. Bereits Platz neun genügt ihm zur vorzeitigen Titelentscheidung. Auch Lewis Hamilton besitzt rechnerisch noch Titelchancen. Der Ferrari-Star liegt mit 241 Punkten einen Zähler hinter Russell. Max Verstappen und Charles Leclerc können Antonelli dagegen nicht mehr einholen. Nach dem Mexiko-Rennen stehen noch vier Grands Prix auf dem Programm, insgesamt sind ab diesem Wochenende maximal 125 Punkte zu gewinnen. Für den Schweizer Motorsport steht neben dem Titelkampf auch Audi im Mittelpunkt. Das Team aus Hinwil reist nach den Plätzen elf und 13 von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto in Austin nach Mexiko. In der Konstrukteurswertung liegt Audi mit 23 Punkten auf Rang acht. Der Grand Prix auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez beginnt am Sonntag um 21.00 Uhr Schweizer Zeit.

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Guerdat und Fuchs führen 31 Schweizer Reiter am CHI Genf an

Die Schweiz tritt beim CHI Genf 2026 mit einem starken Aufgebot an. Weltmeister Steve Guerdat und Martin Fuchs führen die 31-köpfige Schweizer Delegation beim internationalen Springreitturnier vom 9. bis 13. Dezember an. Die 65. Ausgabe im Palexpo steht zugleich im Zeichen des 100-jährigen Bestehens der traditionsreichen Veranstaltung. Die am 27. Oktober veröffentlichte Selektion umfasst zwölf Reiterinnen und Reiter für die Big Tour, sieben Startplätze im Bereich der Medium Tour einschliesslich Wildcards sowie zwölf Nachwuchstalente. Neben Guerdat und Fuchs gehören Bryan Balsiger, Janika Sprunger, Edouard Schmitz und Barbara Schnieper zu den bekanntesten Namen. Die Auswahl erfolgte durch Equipenchef Peter van der Waaij und Nachwuchsverantwortlichen Gianluca Agustoni in Abstimmung mit den Veranstaltern. Für die Schweizer Teilnehmer ist Genf einer der wichtigsten Heimauftritte des Jahres. Besonders der Rolex Grand Prix am Sonntag und das Top-10-Finale am Freitag versprechen internationalen Spitzensport.

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ZSC Lions dominieren – doch dahinter ist die National League völlig offen

Die ZSC Lions spielen bislang in einer eigenen Liga. Mit 42 Punkten aus 16 Spielen führen die Zürcher die National League souverän an. Doch hinter dem Leader präsentiert sich die Meisterschaft aussergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen dem zweitplatzierten HC Ambri-Piotta und Schlusslicht EHC Kloten liegen gerade einmal elf Punkte. Der Kampf um die Playoffplätze verspricht damit enorme Spannung. Die Zahlen zeigen, wie eng das Feld tatsächlich ist. Fribourg-Gottéron auf Rang drei und der HC Lugano auf Platz zwölf trennen lediglich acht Punkte. Zwischen dem viertplatzierten Genève-Servette und dem zehntplatzierten HC Davos beträgt die Differenz sogar nur fünf Zähler. Mehrere Mannschaften können mit zwei erfolgreichen Spielen zahlreiche Tabellenplätze gutmachen. Besonders interessant ist der EV Zug. Die Zentralschweizer stehen mit 22 Punkten lediglich auf Rang acht, haben allerdings erst elf Partien absolviert. Mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel besitzt Zug hinter den ZSC Lions die zweitbeste Ausbeute der gesamten Liga. Die unterschiedlich vielen absolvierten Begegnungen machen die Ausgangslage noch spannender.

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Kompany auf dem Weg der Besserung – Bayern muss weiter ohne Trainer planen

Beim FC Bayern München gibt es positive Nachrichten zum Gesundheitszustand von Vincent Kompany. Der 40-jährige Trainer erholt sich nach seinem Zusammenbruch vom vergangenen Freitag zunehmend. Assistenztrainer Aaron Danks hat den Belgier im Spital besucht und berichtet von einer erfreulichen Entwicklung. Wann Kompany seine Arbeit wieder aufnehmen kann, bleibt offen. Kompany war am 23. Oktober auf dem Trainingsgelände der Münchner zusammengebrochen, als er eine Einheit der zweiten Mannschaft beobachtete. Seither wird er medizinisch betreut und untersucht. Sein Zustand ist stabil. Danks erklärte am Dienstag, sein Chef sei guter Stimmung und es gehe ihm offenbar von Tag zu Tag besser. Über die Ursache des Zusammenbruchs liegen noch keine abschliessenden Angaben vor. Der deutsche Rekordmeister muss deshalb weiterhin ohne seinen Cheftrainer auskommen. Danks übernimmt mit dem bestehenden Trainerteam die sportliche Verantwortung. Bereits am Mittwochabend empfängt Bayern den 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal. Am Samstag folgt das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Sportvorstand Max Eberl rechnet bei Kompany mit einer Pause von mehreren Wochen.

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Lakers scheitern an dezimiertem Servette – Le Coultre entscheidet nach sieben Sekunden

Die SCRJ Lakers verpassen gegen ein stark ersatzgeschwächtes Genève-Servette einen wichtigen Heimsieg. Die Rosenstädter verlieren am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, vor 3'926 Zuschauern mit 1:2 nach Verlängerung. Trotz deutlicher Schussüberlegenheit und fünf Überzahlgelegenheiten gelingt ihnen nur ein Treffer. Simon Le Coultre entscheidet die Partie bereits sieben Sekunden nach Beginn der Verlängerung. Johnny Kneubuehler bringt die Genfer in der 36. Minute in Führung. Lange findet Rapperswil-Jona gegen die kompakte Defensive der Gäste keine Antwort. Erst Dominic Lammer gleicht in der 56. Minute nach Vorarbeit von Tanner Fritz und Jacob Larsson aus. Die Hoffnung auf einen zweiten Punkt endet jedoch unmittelbar nach dem ersten Bully der Verlängerung. Besonders bitter ist die Niederlage angesichts der Genfer Verletzungssorgen. Trainer Sam Hallam fehlen neun Spieler, darunter mehrere ausländische Leistungsträger. Trotzdem beendet Servette seine Niederlagenserie und verbessert sich auf 26 Punkte. Die Lakers bleiben mit 18 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, eine günstige Gelegenheit nicht genutzt zu haben.

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Kloten gewinnt Torfestival gegen Ajoie – Ruotsalainen entscheidet Spektakel

Der EHC Kloten gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, ein spektakuläres National-League-Spiel gegen den HC Ajoie mit 7:4. Die Zürcher Unterländer verspielen vor 3'713 Zuschauern eine komfortable 4:1-Führung, schlagen in der Schlussphase aber entscheidend zurück. Arttu Ruotsalainen und Mischa Ramel treffen jeweils doppelt. Pontus Åberg bringt die Gastgeber bereits nach 31 Sekunden in Führung. Dario Meyer und Mischa Ramel bauen den Vorsprung aus, ehe Ruotsalainen zu Beginn des Schlussdrittels das 4:1 erzielt. Ajoie reagiert mit drei Toren innerhalb von gut sechs Minuten und gleicht zum 4:4 aus. Doch Ruotsalainen bringt Kloten in der 56. Minute erneut in Führung. Petteri Puhakka und Ramel sichern den Heimsieg. Für die Mannschaft von Michael Liniger sind es wichtige drei Punkte im Kampf gegen das Tabellenende. Kloten hat nun wie die Rapperswil-Jona Lakers 18 Punkte, bleibt aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber auf Rang 14. Ajoie steht mit 22 Punkten auf Platz neun. Am Freitag reist Kloten zum EHC Biel-Bienne, am Samstag folgt das Zürcher Derby gegen die ZSC Lions.

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ZSC Lions bodigen den SC Bern – drei Verteidiger treffen beim 4:1

Die ZSC Lions setzen ihren beeindruckenden Erfolgslauf in der National League fort. Der souveräne Tabellenführer gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, auswärts gegen den SC Bern mit 4:1. Vor 13'855 Zuschauern in der PostFinance Arena entscheiden die Zürcher eine lange umkämpfte Partie für sich. Besonders bemerkenswert: Gleich drei Verteidiger tragen sich in die Torschützenliste ein. Patrick Geering bringt die Lions in der 23. Minute in Führung, Mikko Lehtonen erhöht in doppelter Überzahl auf 2:0. Bern verkürzt im Schlussdrittel durch Emil Bemström und schöpft neue Hoffnung. Doch nur 108 Sekunden später stellt Justin Sigrist den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Yannick Weber sorgt mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Die Mannschaft von Claude Julien feiert damit ihren 15. Sieg im 16. Meisterschaftsspiel und führt die Tabelle mit 42 Punkten an. Bern verliert nach sechs Siegen aus sieben Partien wieder einmal. Bereits am Freitag erwartet die Zürcher das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten HC Ambri-Piotta. Für die Berner geht es auswärts gegen Ajoie weiter.

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Tampa Bay lebt! Rays verhindern Milwaukee-Triumph im zwölften Inning

Die Tampa Bay Rays geben sich im Kampf um den ersten World-Series-Titel ihrer Geschichte nicht geschlagen. In einem dramatischen vierten Finalspiel besiegen sie die Milwaukee Brewers am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, mit 4:3 nach zwölf Innings. Ben Williamson wird vor 40'514 Zuschauern mit dem entscheidenden Schlag zum Helden. Milwaukee führt in der Finalserie weiterhin mit 3:1 Siegen. Dabei stehen die Brewers bereits unmittelbar vor ihrem ersten Meistertitel. Rookie Cooper Pratt bringt Milwaukee im zwölften Inning mit einem Homerun 3:2 in Führung. Tampa Bay bleiben nur noch drei Outs, um das Ausscheiden zu verhindern. Doch Jonny DeLuca gleicht aus, ehe der eingewechselte Williamson mit einem Single den entscheidenden vierten Run ermöglicht. Die Rays erzwingen damit ein fünftes Spiel, das in der Nacht auf Donnerstag erneut im Tropicana Field stattfindet. Für die Schweizer Baseballfans bleibt die Ausgangslage aussergewöhnlich spannend: Noch nie konnte eine Mannschaft in der Geschichte der World Series einen 0:3-Serienrückstand vollständig aufholen. Tampa Bay benötigt dafür drei weitere Siege hintereinander.

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Pius Suter bleibt glücklos – St. Louis scheitert trotz 46 Schüssen

Pius Suter und die St. Louis Blues erleben in der NHL den nächsten enttäuschenden Abend. Trotz 46 Torschüssen verlieren die Blues am Dienstag, 27. Oktober 2026, zu Hause gegen die Montreal Canadiens mit 0:2. Canadiens-Torhüter Jacob Fowler hält sämtliche Abschlüsse und stellt damit einen Klubrekord für Rookie-Torhüter auf. Für St. Louis ist es bereits die zweite Niederlage ohne eigenen Treffer hintereinander. Zachary Bolduc bringt Montreal in der 29. Minute gegen seinen ehemaligen Verein in Führung. Florian Xhekaj erhöht zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem ersten NHL-Tor auf 2:0. Anschliessend stürmt St. Louis beinahe ununterbrochen. Allein im letzten Drittel geben die Blues 24 Schüsse ab, doch Fowler verhindert mit mehreren starken Paraden einen Anschlusstreffer. Für den Schweizer Pius Suter verläuft die Begegnung ebenfalls unbefriedigend. Der 30-jährige Zürcher erhält lediglich 10:23 Minuten Eiszeit, gibt zwei Torschüsse ab und beendet die Partie mit einer Minus-2-Bilanz. Nach seinem starken Saisonstart mit einem Doppelpack gegen Ottawa wartet Suter inzwischen seit mehreren Spielen auf einen weiteren Skorerpunkt. Die Blues rutschen mit elf Punkten aus zwölf Spielen auf Rang sechs der Central Division.

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Christenverfolgung 2026: Schweizer Kirchen rufen im November zu Gebet und Solidarität auf

Am 1. und 8. November 2026 rufen Kirchen aus aller Welt anlässlich des Sonntags der verfolgten Kirche (SVK) zum Handeln und zum Gebet auf. Der Sonntag der verfolgten Kirche (SVK) macht auf die Realität der Christenverfolgung weltweit aufmerksam. Jedes Jahr lädt der SVK die Kirchen in der Schweiz dazu ein, sich ein besseres Bild von der Lage der Christen in drei Ländern zu machen, in denen Verfolgung herrscht. In diesem Jahr sind dies Nigeria, Syrien und Zentralasien.

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Josi kämpft vergeblich – Nashville verliert erneut im Penaltyschiessen

Roman Josi und die Nashville Predators finden in der NHL weiterhin keine Konstanz. In der Nacht auf Mittwoch, 28. Oktober 2026, verlieren die Predators gegen die New York Islanders mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Nashville kämpft sich nach einem 0:3-Rückstand eindrucksvoll zurück, scheitert aber erneut in der Entscheidung nach der regulären Spielzeit. Anthony Duclair und Brayden Schenn bringen die Islanders im Startdrittel mit 2:0 in Führung. Bo Horvat erhöht zu Beginn des Mitteldrittels auf 3:0. Filip Forsberg, Alexander Kerfoot und Ryan O'Reilly gleichen für Nashville aus. Im Penaltyschiessen sichern Kyle Palmieri und Horvat den Gästen den Zusatzpunkt. Der Schweizer Captain Roman Josi bleibt diesmal ohne Skorerpunkt, steht aber 26:07 Minuten auf dem Eis. Der 36-jährige Berner verzeichnet zwei Torschüsse und eine Plus-1-Bilanz. Nashville hat mittlerweile alle fünf Partien verloren, die in eine Verlängerung oder ein Penaltyschiessen gingen. Mit 13 Punkten aus zwölf Spielen liegt die Mannschaft auf Rang fünf der Central Division.

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Akira Schmid glänzt bei Florida – Niederreiter erneut nicht im Aufgebot

Akira Schmid überzeugt im Tor der Florida Panthers und führt seine Mannschaft zu einem deutlichen 5:1-Auswärtssieg gegen die Winnipeg Jets. Der 26-jährige Schweizer Torhüter pariert in der Nacht auf Mittwoch, 28. Oktober 2026, insgesamt 24 Schüsse und feiert seinen vierten Sieg im fünften Saisonstart. Für seinen Landsmann Nino Niederreiter verläuft der Abend dagegen enttäuschend: Der Bündner steht erneut nicht im Aufgebot. Florida legt im Canada Life Centre einen Blitzstart hin. Carter Verhaeghe trifft zweimal, Niko Mikkola erzielt ebenfalls noch im ersten Drittel das 3:0. Adam Lowry verkürzt nach einem Puckverlust von Schmid hinter dem Tor auf 1:3. Sam Reinhart stellt den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Brady Tkachuk den 5:1-Endstand erzielt. Die Panthers treffen dreimal im Powerplay. Die Situation der beiden Schweizer könnte unterschiedlicher kaum sein. Während Schmid beim amtierenden Stanley-Cup-Sieger zunehmend Verantwortung übernimmt, erlebt Niederreiter in Winnipeg schwierige Wochen. Der 34-jährige Stürmer wartet in der laufenden Saison weiterhin auf seinen ersten Skorerpunkt und musste bereits mehrfach auf der Tribüne Platz nehmen.

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Fribourg bezwingt Davos erneut – Sörensen schiesst Gottéron zum Sieg

Fribourg-Gottéron ist zurück auf der Siegerstrasse. Der amtierende Schweizer Meister bezwingt den HC Davos am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, in der BCF Arena mit 3:1. Marcus Sörensen erzielt im Mitteldrittel das entscheidende Tor, Christoph Bertschy trifft kurz vor Schluss ins leere Gehäuse. Für die Freiburger ist es bereits der siebte Heimsieg in acht Partien. Henrik Borgström bringt Gottéron nach knapp vier Minuten mit 1:0 in Führung. Davos antwortet noch im ersten Drittel durch Valentin Nussbaumer. Im zweiten Abschnitt nutzt Sörensen eine Überzahlsituation zur erneuten Führung. Danach verteidigen die Freiburger ihren knappen Vorsprung bis in die Schlusssekunden. Für die Mannschaft von Roger Rönnberg ist der Erfolg nach der 0:2-Niederlage in Lausanne besonders wichtig. Gottéron verbessert sich mit 27 Punkten aus 16 Spielen auf den dritten Tabellenplatz. Der HC Davos bleibt dagegen bei 21 Punkten aus 17 Begegnungen stehen und liegt auf Rang zehn.

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Järventie rettet Ambri gegen Biel – Penaltykrimi in der Gottardo Arena

Der HC Ambri-Piotta gewinnt auch das zweite Saisonduell gegen den EHC Biel mit 4:3. Am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, entscheiden die Leventiner eine dramatische Partie vor 5'707 Zuschauern in der Gottardo Arena im Penaltyschiessen. Roby Järventie rettet Ambri zunächst in die Verlängerung und trifft anschliessend auch im Shootout. Ambri führt nach Toren von Petr Kodýtek und Manix Landry bis ins Schlussdrittel mit 2:1. Dann drehen die Bieler das Spiel innerhalb von nur 53 Sekunden: Dario Zwerger gleicht aus, Yves Sablatnig bringt die Gäste in Führung. Doch Järventie erzielt in der 53. Minute im Powerplay das 3:3. Nach einer torlosen Verlängerung treffen der Finne und Nate Schnarr im Penaltyschiessen für Ambri. Mit dem Erfolg verbessert sich die Mannschaft von Jussi Tapola auf 29 Punkte aus 16 Spielen und behauptet den zweiten Tabellenplatz hinter den ZSC Lions. Biel bleibt mit 20 Zählern auf Rang elf. Für die Leventiner folgen nun zwei besonders anspruchsvolle Partien: Am Freitag das Auswärtsspiel beim Leader in Zürich und am Samstag das Tessiner Derby gegen Lugano.

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Hischier trifft doppelt – Devils gewinnen Schweizer NHL-Duell gegen Dallas

Nico Hischier setzt seine beeindruckende Frühform in der NHL fort. Der Walliser Captain erzielt beim 5:1-Auswärtssieg der New Jersey Devils gegen die Dallas Stars zwei Tore und wird zum besten Spieler der Partie gewählt. In der Nacht auf Mittwoch, 28. Oktober 2026, führt er seine Mannschaft mit den Saisontreffern sechs und sieben zum vierten Sieg hintereinander. Hischier eröffnet das Skore bereits nach 2:41 Minuten mit einer sehenswerten Einzelaktion. Nur 38 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels trifft er erneut. Diesmal liefert sein Schweizer Teamkollege Timo Meier die entscheidende Vorlage. Jesper Boqvist sowie die Brüder Luke und Jack Hughes erzielen die weiteren Tore für New Jersey. Im American Airlines Center kommt es gleich zum Duell von vier Schweizern. Neben Hischier und Meier steht bei den Devils auch Jonas Siegenthaler im Einsatz. Bei Dallas spielt Nationalverteidiger Lian Bichsel. Gleichzeitig feiert Star-Torhüter Connor Hellebuyck nach seinem spektakulären Wechsel von Winnipeg nach New Jersey ein erfolgreiches Debüt.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich in Basel – eine grosse Karriere endet

Stan Wawrinkas aussergewöhnliche Tenniskarriere ist zu Ende. Der 41-jährige Waadtländer verliert am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, sein letztes Profimatch an den Swiss Indoors Basel gegen Jiří Lehečka mit 5:7, 6:7 (2:7). Um 23.02 Uhr endet eine Laufbahn mit drei Grand-Slam-Titeln, Olympiagold, einem Davis-Cup-Triumph und 16 ATP-Turniersiegen. Vor rund 9'200 Zuschauern in der St. Jakobshalle zeigt Wawrinka noch einmal seine grosse Klasse. Gegen den 17 Jahre jüngeren Tschechen hält er während fast zwei Stunden mit und bringt den zweiten Satz ins Tiebreak. Ausgerechnet ein Fehler mit seiner legendären einhändigen Rückhand besiegelt schliesslich die Niederlage. Anschliessend wird der Schweizer mit stehenden Ovationen verabschiedet. Mit Wawrinka verliert das Schweizer Tennis einen seiner erfolgreichsten Spieler. Während Roger Federer die Herzen mit seiner Eleganz eroberte, wurde Wawrinka zum Sinnbild für Durchhaltewillen und harte Arbeit. Seine drei Grand-Slam-Triumphe gelangen ihm mitten in der Ära von Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic. Am 19. Dezember folgt in Genf noch eine Abschiedsshow.

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Lazio demontiert Sassuolo mit 6:2 – Gattuso stürmt an die Spitze

Lazio Rom setzt seinen beeindruckenden Höhenflug in der Serie A fort. Die Mannschaft von Gennaro Gattuso gewinnt am Dienstag, 27. Oktober 2026, auswärts gegen Sassuolo mit 6:2 und übernimmt mit 25 Punkten die Tabellenführung. Bereits nach 18 Minuten führen die Römer mit 3:1. Tijjani Noslin trifft im zweiten Durchgang doppelt. Kenneth Taylor bringt Lazio schon in der zweiten Minute in Führung. Kristian Thorstvedt gleicht für Sassuolo aus, ehe Gustav Isaksen und Romano Floriani Mussolini den Vorsprung ausbauen. Nach einer Roten Karte gegen Thorstvedt in der 31. Minute spielt Sassuolo lange in Unterzahl. Sebastiano Esposito verkürzt trotzdem auf 2:3, doch Mattia Zaccagni stellt vor der Pause den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Für Gattuso ist es der achte Sieg im neunten Meisterschaftsspiel. Lazio bleibt ungeschlagen und weist mit 22 erzielten Toren eine der stärksten Offensiven Italiens auf. Inter Mailand liegt drei Punkte zurück, hat allerdings eine Partie weniger absolviert. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji kann mit Inter am Mittwoch auswärts gegen Venezia den Druck auf den Spitzenreiter erhöhen.

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